JavaScript – Definition & Erklärung

JavaScript erklärtWas ist JavaScript?

JavaScript ist eine Skriptsprache, die vor allem für dynamische Funktionen von Webseiten verwendet wird. Ursprünglich entwickelt wurde sie von Netscape.

JavaScript eignet sich zum Beispiel dazu,

  • Formulare vor dem Absenden zu validieren und zu überprüfen, ob das Geburtsdatum gültig oder ein Pflichtfeld noch leer ist,
  • interaktive Karten anzubieten,
  • nach einem Klick auf einen Link Seiten in einem Pop-up-Fenster zu öffnen oder
  • eine Grafik zu ändern, wenn der Besucher mit der Maus darüber fährt.

Allgemein verbessert JavaScript die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und macht diese interaktiver. Deshalb gibt es kaum noch Webseiten, die ganz darauf verzichten. In Hinsicht auf SEO sind beim Einsatz von JavaScript einige Besonderheiten zu beachten.

JavaScript und SEO – das ist zu beachten

Lange Zeit waren Suchmaschinen nicht in der Lage, einen JavaScript-Code zu crawlen. Heute hat sich das teilweise geändert. Google kann mittlerweile sehr gut mit JavaScript umgehen und auch für Bing gilt das weitgehend.

Allerdings läuft das Crawling anders ab als bei HTML. Beim Einsatz von JavaScript kann es zu Fehlern kommen, die verhindern, dass der Googlebot Seiten indexiert, oder die zu doppelten Inhalten führen.

Webseitenentwickler sollten unter anderem auf folgende Aspekte achten, um JavaScript für Suchmaschinen zu optimieren.

  • Im Bereich OnPage-SEO gelten für JavaScript die üblichen Regeln für die Suchmaschinenoptimierung. Das schließt Title, Meta Descriptions und ALT-Tags für Bilder ein.
  • Damit der Googlebot JavaScript lesen kann, sollten Verzeichnisse nicht in der robots.txt ausgeschlossen werden.
  • JavaScript kann dazu führen, dass ein Inhalt mehrere URLs erhält. Um dann Duplicate Content zu vermeiden, bieten sich Canonical Tags an.
  • Links mit src- oder href-Attributen tragen dazu bei, dass der Googlebot Seiten findet.
  • Für Crawler, die nicht mit JavaScript umgehen können, ist es ratsam, Title, Meta-Angaben und Social Tags im HTML-Code zu verankern.
  • Google ignoriert dynamische Inhalte, die durch ein User-Event, also zum Beispiel einen Klick auf einen Tab, erscheinen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Inhalte, die der Googlebot crawlen soll, schon vor einem solchen User Event auf der Seite dargestellt werden. Hash (#) in URLs ignoriert Google.
  • Programmier- bzw. Scriptsprachen entwickeln sich schnell weiter und der Googlebot unterstützt nicht alle Java-Funktionen. Mit dem URL-Prüftool in der Search-Console können Webseitenentwickler überprüfen, ob Probleme mit JavaScript auftreten.

Es gibt unterschiedliche Ansichten dazu, inwieweit Google Alternativen zu JavaScript bevorzugt oder nicht. Tatsache ist, dass die Suchmaschine mittlerweile gut mit JS-Inhalten umgehen kann. Allerdings ist es zum aktuellen Stand besser, JavaScript gezielt für einzelne Elemente und nicht flächendeckend für ganze Seiten einzusetzen. So lässt sich unter anderem Problemen bei der Suchmaschinenoptimierung vorbeugen.

Quellen

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