15 außergewöhnliche Linkbuilding-Taktiken, die deine Konkurrenz (wahrscheinlich) nicht kennt

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Alle machen es, aber kaum einer spricht darüber.

Das ist die gefühlte Wahrheit beim Linkbuilding.

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor, aber Tipps, wie man diese heutzutage erfolgreich aufbaut, oder gar kreative Taktiken gibt es dazu kaum.

In diesem Beitrag möchte ich dir daher einige außergewöhnliche Linkbuilding-Taktiken vorstellen.

Linkbuilding-Tipp Nr. 1

Backlinks kaufen

Okay, okay, das war natürlich nur ein Scherz.

Bevor wir mit den eigentlichen Linkbuilding-Taktiken starten, hier noch einige Warnhinweise vorab: Diese Fehler sehen wir als Linkaufbau-Agentur bei vielen Neukunden immer wieder und wir raten jedem davon ab, in diese Fettnäpfchen zu treten.

Warnhinweise

  • „Außergewöhnliche“ Linkbuilding-Methoden bedeuten, dass nicht jede Taktik bei jeder Website gleich gut funktioniert. Probiere hier viel aus, um zu sehen, was für dich funktioniert und was nicht.
  • Mit den hier vorgestellten Methoden können vor allem erste Links gezielt aufgebaut werden.
  • Niemals übertreiben damit! Der exzessive Aufbau von Backlinks kann von Google bestraft werden (Linkspam immer vermeiden).
  • Die Linkquellen sollten immer variieren, ebenso wie die Ankertexte der Links.
  • Niemals andere Leute einfach nur ausnutzen für einen Link. Viele merken das schnell und dann hast du dich oder den Namen deines Kunden ruiniert. Willst du das? Behandle daher jeden mit Respekt!

Linkbuilding via Textbroker, Content.de o. Ä.

Auf Textjobbörsen, wie Textbroker, meldest du dich als Auftragnehmer (Texter) an und suchst nach Briefings, die thematisch zu deiner Website passen und bei denen der Auftraggeber Quellen als Belege für seinen Textauftrag wünscht.

Das ist deine Chance: Hast du passende Informationen auf deiner Website, solltest du diese auch in dem Text einbauen … und dann hoffen, dass der Auftraggeber damit zufrieden ist und den Text auf seiner Website mit Quelle/Link zu deiner Website veröffentlicht ;-)

Bilder veröffentlichen bei Unsplash & Co.

Auf Plattformen wie Unsplash, Pexels, Pixabay usw. trägst du dich als User ein und lädst dort  themenspezifische Fotos (in guter Qualität natürlich) hoch.

Dann heißt es erstmal abwarten: Ziel ist es, dass möglichst viele Webmaster deine Bilder downloaden und auf Ihren Websites verlinken. Sobald erste Webmaster deine Bilder verwenden, schreibst du diese an und fragst nach einem Link zu deiner Website als Quelle/Autor.

Dank umgekehrter Google-Bildersuche ist das kein Problem. Wie das genau funktioniert, wird dir hier im Video erklärt:

Deine Wettbewerber … Teil 1

Habe deine Wettbewerber immer im Blick. Auch diese bauen stetig neue Backlinks auf. Eine einfache, kostenlose Methode ist es, in Foren nach Wettbewerbern von dir zu googlen. Wird in einem Thread über einen Mitbewerber gesprochen bzw. dieser verlinkt, ist es oft recht einfach, ebenfalls einen Link zu deiner Website zu erhalten.

Danke Google geht die Suche nach entsprechenden Foren recht schnell: 

  • „dein Wettbewerber + inurl:forum“
  • „dein Wettbewerber + intext:forum“

Deine Wettbewerber … Teil 2

Und weiter mit den Wettbewerbern: Über Google Alerts lassen sich deine Mitbewerber ebenfalls kostenfrei monitoren.

Wo werden diese erwähnt? Wo bekommen sie neue Backlinks her?

Mit Google Alerts wirst du schnell darüber informiert und kannst hier auch aktiv werden und die linkgebenden Seiten anschreiben, um ebenfalls eine Kooperation zu starten.

Der Kontakt zu Journalisten ist Gold wert beim Linkaufbau. Wenn diese deine Konkurrenz verlinken, stehen die Chancen nicht schlecht, dass du ebenfalls einen Link bekommen kannst.

HARO

Kennst du „HARO“?

Help a reporter out ist eine recht oldschoolige Taktik, die aber immer noch funktionieren kann, jedoch recht zeitaufwändig ist. Auf responsesource.com suchen Journalisten nach Hilfe bei ihrer Recherche und nach Experten, die ihnen zu einem bestimmten Thema weiterhelfen können.

Hier ist deine Chance: Kannst du einem Redakteur zu deinem Themenbereich weiterhelfen, ist es bis zur Verlinkung bestimmt nicht mehr weit. ;-)

Reine Ratgeber-Websites erstellen

Früher auch Satelliten-Seiten genannt – dies waren Websites, die ausschließlich zur Verlinkung und Stärkung der Money- bzw. Kundenwebsite gedient haben. Hier wurde aber immer der Fehler gemacht, ausschließlich Low Content ohne jeglichen Mehrwert zu produzieren. Solche Satelliten-Seiten wurden dann massiv mit Spam Links gepusht … Zum Glück sind diese Zeiten vorbei!

Du kannst die Taktik aber verwenden und eine echt hochwertige Website aufbauen, bei der User und wertvoller Content im Vordergrund stehen. Bei solchen Websites ist es deutlich leichter, sich Backlinks zu verdienen.

Und so geht´s:

Suche dir ein Thema aus, das eine breite Masse interessiert, z. B. Brandmelder. Jede Wohnung und jedes Haus muss mit sogenannten Brandmeldern ausgestattet sein. Die retten Leben! Jedoch ist die Informationsdichte im Web dazu recht dünn (das solltest du vor der Erstellung und der Themenwahl immer überprüfen). Erstelle eine Website mit super gutem Content, der alles im Detail erklärt und schreibe dann Feuerwehren, Behörden, Städte-Websites an und frage nach einer Verlinkung.

Du kannst auch direkt nach solchen Websites suchen, die Linklisten führen (das dürfte den Erfolg einer Verlinkung erhöhen). Wichtig: Deine Website sollte keine Gewinnabsichten erkennen lassen, da sonst Städte, Vereine usw. eher ungerne verlinken.

Sobald diese Website genügend Backlinks gesammelt hat, kannst du auf deiner rein informativen Website dein Projekt bzw. die Moneyseite verlinken und bekommst entsprechend hochwertige Backlinks.

Studentenrabatte anbieten

Rabatte für Studenten anzubieten, kann dir dabei helfen, Backlinks von Universitäten zu bekommen. So gibt es einige Unis, die Rabatte für Studenten auf ihrer Website veröffentlichen und entsprechend verlinken. Bspw. auf Uni.at werden auf der Rabatt-Seite nicht nur Shops, sondern auch kleine lokale Geschäfte aufgelistet und entsprechend verlinkt. Google hilft hier natürlich bei der Recherche (–> intext:Studentenrabatte + inurl:uni).

Auch hier: Immer ehrlich sein und keine Fake-Rabatte anbieten, nur um einen Link zu bekommen! Die SEO-Szene hat stellenweise immer noch einen schlechten Ruf und muss nicht durch solche Tricksereien in den Dreck gezogen werden.

Studentenjobs anbieten

Die meisten Unis haben ein Jobboard auf ihrer Website, wo Firmen ihre Stellenausschreibungen hochladen können. Das Prozedere ist hier von Uni zu Uni verschieden und jede hat andere Vorgaben. Einige Unis bieten Firmenprofile an, auf denen das Unternehmen verlinkt werden kann und auch offene Jobs ausgeschrieben werden können. Viele davon erlauben nur PDFs. Lade deine Stellenausschreibungen daher im entsprechenden Format hoch und verlinke dein Unternehmen.

Bitte bleibe auch hier ehrlich: Keine Fakes hochladen oder Linkspam betreiben!

Testimonials schreiben

Du beauftragst Freelancer und/oder andere Unternehmen, z. B. eine Textagentur? Schau auf deren Website, ob diese Testimonials von ihren Kunden veröffentlichen. Werden diese auch verlinkt, ist das deine Chance, ebenfalls einen Backlink zu erhalten. Biete deinen Auftragnehmern ein Testimonial von dir an und du kannst hier ebenfalls einen Link erhalten.

E-Book veröffentlichen

Erstelle ein E-Book! Ja, auch heute ist das noch ein geeignetes Mittel, um gutem Content einen zusätzlichen Mehrwert zu geben, indem du Backlinks damit generierst.

Beispiele findest du hier: https://mangools.com/blog/seo-ebooks/.

Verstecke das E-Book aber nicht hinter einer Paywall, sondern versuche es zu verbreiten. So lassen sich damit gezielt Backlinks in Foren, Blogs usw. aufbauen. Je nach Nische gibt es sogar Webverzeichnisse für E-Books, wie z. B. www.omlia.de.

Kooperationen starten

teapodcastGemeinsam Backlinks aufbauen – aber wie? Starte z. B. zusammen mit deinen Branchenkollegen einen Podcast.

So habe ich es gemacht: Zusammen mit Pascal Horn haben wir damals den SEO 418 Teapodcast (https://teapodcast.de/) ins Leben gerufen und hier regelmäßig Content produziert und Gäste eingeladen. Dadurch konnten wir einige Backlinks aufbauen und unsere eigenen Websites stärken.

Unternehmen erwähnen: „in der Presse“

Einige Unternehmen verlinken ihre Erwähnungen als eine Art Reputationsbeweis auf ihrer „In-der-Presse“-Seite.

Um solche Unternehmen in deiner Nische zu finden, gibst du einfach

intext:“in der presse“ + dein Keyword

oder

inurl:presse + dein Keyword

ein.

Doch Vorsicht: Nur weil deine Nischenseite staubsauger-roboter-jetzt-aber-günstig24.de einmal einen positiven Bericht über die Firma Bosch schreibt, wird Bosch dich jetzt nicht in ihrem „in-der-Presse“-Bereich verlinken. Es muss passen und deine Website muss einen erheblichen Mehrwert da draußen haben.

Interviews / Interview-Reihen

Der Linkaufbau mithilfe von Interviews funktioniert ähnlich wie der Tipp zuvor, doch hier lädst du dir Gäste aus deiner Nische ein und interviewst diese. Viele „Meinungsführer“ haben auf ihrer „Über-mich“-Seite all ihre Interviews verlinkt als eine Art Reputationsbeweis.

Bitte lade aber auch niemanden ein, nur um später einen Backlink zu erhalten – unehrliches Verhalten fällt früher oder später auf.

Studien veröffentlichen

Einzigartige Daten, neue Erkenntnisse o. Ä. lassen sich wunderbar auch als Studie veröffentlichen. Eine Umfrage ist ebenfalls möglich, um einzigartigen Content zu veröffentlichen.

Ähnlich haben wir es mit unserer Umfrage zum Thema „Kaufst du Backlinks?“ gemacht: https://www.farbentour.de/umfrageergebnis-backlinks-kaufen/.

Wir haben hier ebenfalls Backlinks erhalten und ich wurde dazu zu einem Podcast eingeladen. So eine Aktion erzeugt recht schnell Aufmerksamkeit.

Warum Aufmerksamkeit so wichtig ist:

Aufmerksamkeit ist die wichtigste Währung der (Marketing-)Welt. Nur wer sichtbar ist, kann auch von anderen (freiwillig) verlinkt werden. Wer keine Aufmerksamkeit bekommt und unsichtbar ist, wird auch nicht verlinkt! Willst du langfristig Backlinks erhalten und auf Dauer erfolgreich sein, solltest du auf nachhaltige Strategien setzen. Daher hier ein letzter Tipp jetzt…

Buch bei einem Verlag veröffentlichen

Buch Content Distribution by Fabian Auler und Daniele HubertyWir haben beim Springer Gabler Verlag ein Buch zum Thema Content Distribution veröffentlicht – das war echt viel Arbeit, aber die Mühe hat sich gelohnt. Wir haben dank diesem Buch stark an Aufmerksamkeit gewonnen und konnten entsprechende Backlinks erhalten. So wurde unsere Agentur auf verschiedenen Websites durch das Buch verlinkt, es gab Gewinnspiele, wir wurden dazu interviewt, Studenten haben uns in Ihren Bachelor-/Masterarbeiten verlinkt, wir haben ein Amazon Autoren-Profil und vieles mehr erhalten.

Überlege dir ein Thema, das bei Verlagen gut ankommt und telefoniere diese ab, um dein Thema vorzustellen. Wichtig dabei: Das Thema muss neu und außergewöhnlich sein. Die Verlage sind immer auf der Suche nach neuen Autoren – erwarte aber nicht wirklich, Geld damit zu verdienen. Du schreibst das Buch vor allem, um Aufmerksamkeit bei deiner Zielgruppe zu erzeugen!

Fazit

Viele der oben genannten Methoden helfen dir dabei, erste einfache Links zu erhalten. Vergiss aber nicht: Es geht heutzutage einfach nicht mehr nur um Links. Besonders Links, die mit wenig Aufwand erstellt werden können, haben keine Bedeutung mehr.

Es geht darum, dass Google dich und dein Unternehmen als Entität erkennt und entsprechend als wichtig einstuft. Das bringt dir langfristig den gewünschten Erfolg! Und nur durch aufmerksamkeitsstarke Aktionen kannst wirklich starke Links und auf natürliche Art und Weise aufbauen.

-Fabian

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