Meta De­scrip­ti­on – De­fi­ni­ti­on & Er­klä­rung

Aktualisiert: 27. Mai 2026 · ca. 2 Min. Lesezeit · farbentour.de bevorzugen

Die Meta De­scrip­ti­on, auf Deutsch Meta-Be­schrei­bung, ist ein HTML-Tag und be­schreibt den In­halt ei­ner Web­sei­te.

Meta Description erklärt

Bei Goog­le ist sie kein Ran­king­si­gnal – das hat Goog­le be­reits 2009 of­fi­zi­ell klar­ge­stellt und seit­her mehr­fach be­stä­tigt. Trotz­dem ist es wich­tig, sie zu pfle­gen, da die De­scrip­ti­on in den Such­ergeb­nis­sen (SERPs) an­ge­zeigt wird und für die User Ex­pe­ri­ence ent­schei­dend ist.

Eine gut for­mu­lier­te Meta De­scrip­ti­on kann die Klick­ra­te (CTR) er­hö­hen und wirkt da­mit in­di­rekt auf das Ran­king.

Bei­spiel für ei­nen Code:

<head><meta name="de­scrip­ti­on" con­tent="Zu­sam­men­fas­sung des Sei­ten­in­halts"></head>

Bei­spiel Meta De­scrip­ti­on:

Title Tag für Onlineshops
Abb.: Gutes Beispiel von aboutyou.de für eine Meta Description: Das Keyword „Herrenschuhe“ steht ganz am Anfang, dahinter zusätzliche USPs wie „Versandkostenfrei“ sollen zum Klicken animieren.

Wie sieht die op­ti­ma­le Meta De­scrip­ti­on aus?

Die Meta De­scrip­ti­on bie­tet die Mög­lich­keit, Le­ser mit zu­sätz­li­chen In­for­ma­tio­nen neu­gie­rig auf ein The­ma oder An­ge­bot zu ma­chen. Die op­ti­ma­le Meta De­scrip­ti­on…

Meta Description Wortwolke
  • ist höchs­tens 160 Zei­chen lang (bes­ser: 155 Zei­chen).
  • ver­zich­tet auf Key­word-Spam (Key­word Stuf­fing).
  • macht die Nut­zer neu­gie­rig auf den In­halt.
  • setzt Son­der­zei­chen wie ✓ und ► de­zent ein.
  • be­inhal­tet ei­nen Call-to-Ac­tion („► Hier mehr er­fah­ren“).

Maß­geb­lich für die An­zei­ge ist al­ler­dings die Pi­xel­brei­te, nicht die rei­ne Zei­chen­zahl (Desk­top ca. 920–990 px). Brei­te Zei­chen ver­brau­chen mehr Platz, schma­le we­ni­ger – die De­scrip­ti­on kann da­her schon vor 155 Zei­chen ab­ge­schnit­ten wer­den. Zur Kon­trol­le eig­net sich ein SERP-Snip­pet-Tool.

Son­der­zei­chen wie ✓ und ► kön­nen sinn­voll sein. Sie sind aber op­tio­nal, und Goog­le ent­schei­det selbst, ob es sie in den SERPs aus­spielt. Bei Emo­jis ist Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ge­fragt: Sie zie­hen Auf­merk­sam­keit an, wir­ken in zu gro­ßer Zahl aber un­se­ri­ös und kom­men je nach Ziel­grup­pe un­ter­schied­lich an.

Nicht je­des CMS stellt die­se Son­der­zei­chen kor­rekt dar. Da­her ist es bes­ser, HTML-Sym­bol-En­ti­ties zu nut­zen; der Code wird in den SERPs als Son­der­zei­chen an­ge­zeigt. Bes­ser als rei­ner Fließ­text eig­net sich oft eine Kom­bi­na­ti­on aus Fließ­text und Auf­zäh­lun­gen – Check­marks len­ken die Auf­merk­sam­keit auf die USP (Uni­que Sel­ling Points).

Key­word-Her­vor­he­bung und Ab­gren­zung zur og:de­scrip­ti­on: Goog­le hebt in der De­scrip­ti­on Be­grif­fe fett her­vor, die zur Such­an­fra­ge pas­sen (Bol­ding) – ein CTR-He­bel und ein Grund, das re­le­van­te Key­word sinn­voll ein­zu­bau­en. Da­von ab­zu­gren­zen ist die og:de­scrip­ti­on (Open Graph): Sie steu­ert die Vor­schau beim Tei­len in so­zia­len Netz­wer­ken, nicht das SERP-Snip­pet.

Ein Bei­spiel – ein fik­ti­ver Shop für öko­lo­gisch her­ge­stell­te Mode

Fließ­text: „In un­se­rem Shop fin­den Sie öko­lo­gisch her­ge­stell­te Klei­dung für Da­men und Her­ren, die bei 60 °C wasch­bar ist und durch eine op­ti­ma­le Pass­form über­zeugt.“ (155 Zei­chen) – liest sich we­nig an­spre­chend und geht in den SERPs un­ter.

Mit Bul­let Points, Son­der­zei­chen und CTA: „Mode für Sie und Ihn: öko­lo­gisch her­ge­stellt ✓, wasch­bar bei 60 °C ✓, op­ti­ma­le Pass­form ✓. ► Jetzt ent­de­cken“ (126 Zei­chen) – fällt durch die vi­su­el­le Auf­be­rei­tung stär­ker ins Auge und lässt Platz für wei­te­re Vor­tei­le oder den Shop­na­men.

FAQ: Häu­fig ge­stell­te Fra­gen zu Meta De­scrip­ti­on

Sind iden­ti­sche Meta De­scrip­ti­ons schäd­lich für SEO?

Jede Web­sei­te soll­te eine ei­gen­stän­di­ge Meta De­scrip­ti­on ha­ben, um Ver­wechs­lun­gen zu ver­mei­den. Da die Meta De­scrip­ti­on bei Goog­le kein Ran­king­fak­tor ist, sind iden­ti­sche De­scrip­ti­ons kein di­rek­ter Ran­king-Nach­teil. Ein­deu­ti­ge, ei­gen­stän­di­ge De­scrip­ti­ons je Sei­te sind aber trotz­dem emp­foh­len (bes­se­re Snip­pet-Qua­li­tät, we­ni­ger Ver­wechs­lun­gen).

Wie sieht eine gute Meta De­scrip­ti­on aus?

Eine op­ti­ma­le De­scrip­ti­on ist ma­xi­mal 155 Zei­chen lang, ent­hält In­for­ma­tio­nen über den In­halt der Web­sei­te, macht den User neu­gie­rig und ani­miert zum Kli­cken. We­nig ein­ge­setz­te Son­der­zei­chen kön­nen die Klick­ra­te er­hö­hen, sind aber kei­ne Pflicht. Goog­le spielt vie­le Son­der­zei­chen in den Er­geb­nis­sen nicht mehr aus.

Wie die Meta De­scrip­ti­on in Word­Press än­dern?

Die De­scrip­ti­on kann mit dem Word­Press-Plug­in „SEO by Yo­ast“ an­ge­passt wer­den. Al­ter­na­ti­ven sind Rank Math, WP­SEO und vie­le wei­te­re SEO-Plug­ins. Auch ha­ben mitt­ler­wei­le vie­le Word­Press-The­mes von Haus aus die Mög­lich­keit, die Meta De­scrip­ti­on an­zu­pas­sen.

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