SEO Grundlagen & Strategie

Bes­te SEO-Agen­tur fin­den: So er­kennst du 2026 gute Agen­tu­ren

Gute SEO Agentur FT

Die SEO-Bran­che lei­det! Sie lei­det un­ter ein paar schwar­zen Scha­fen, de­ren Ge­schäfts­mo­dell auf un­se­riö­sen Mit­teln ba­siert.

Durch den Ein­satz un­se­riö­ser, un­pro­fes­sio­nel­ler Me­tho­den wer­den die SEO-Zie­le nur kurz­fris­tig (oder meist gar nicht) er­reicht, be­vor die Ran­kings wie­der sin­ken. Die Fol­ge: Un­ter­neh­men ver­lie­ren das Ver­trau­en in SEO-Maß­nah­men und SEO-Agen­tu­ren.

Ein Kun­de, der ne­ga­ti­ve Er­fah­run­gen ge­macht hat, ist meis­tens dop­pelt so vor­sich­tig und lässt sich für Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (engl. Search En­gi­ne Op­ti­miza­ti­on) nur noch sel­ten be­geis­tern.

Es lohnt sich also, bei der Su­che nach ei­ner gu­ten SEO-Agen­tur ganz ge­nau hin­zu­schau­en. Auf wel­che wei­te­ren Punk­te ge­ach­tet wer­den soll­te, da­mit du für dich die bes­te SEO Agen­tur fin­dest, er­fährst du in die­sem Bei­trag.

Das Wich­tigs­te in Kür­ze:

  • Es gibt nicht die eine bes­te SEO-Agen­tur! Es kommt im­mer dar­auf an, in wel­cher Bran­che du un­ter­wegs bist: On­line­shops, B2B, lo­ka­le Un­ter­neh­men, Ver­la­ge usw. ha­ben je­weils an­de­re SEO-Her­aus­for­de­run­gen.
  • Su­che dir da­her Agen­tu­ren raus, die sich kom­plett auf SEO spe­zia­li­siert ha­ben und die sich in dei­ner Bran­che oder auf dei­nem Ge­biet schon er­folg­reich be­wie­sen ha­ben (Case Stu­dies). Vor­sicht bei Full-Ser­vice- bzw. On­line-Mar­ke­ting-Agen­tu­ren, die an­geb­lich al­les kön­nen: Nein, das kön­nen sie eben oft nicht!
  • Wer bil­lig kauft, zahlt dop­pelt. Mit SEO für 500 € mo­nat­lich bei ei­nem Stun­den­satz von 100 € (durch­schnitt­li­cher Stun­den­lohn ei­nes SEOs) kann das Pro­jekt auch nur 5 Stun­den be­treut wer­den. Das ist meist viel zu we­nig, um et­was zu be­we­gen.
  • Bin­de dich nicht gleich auf im­mer und ewig – lie­ber erst­mal SEO-Pa­ke­te bu­chen, wie ein Au­dit und eine SEO-Stra­te­gie, um die Ar­beit der Agen­tur bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen. Auch auf die Ver­trags­lauf­zeit und die Kün­di­gungs­fris­ten ach­ten. Ei­ni­ge un­se­riö­se An­bie­ter ver­su­chen ihre Kun­den mit Kne­bel­ver­trä­gen lang­fris­tig zu bin­den.
  • Das Ge­schäfts­mo­dell von un­se­riö­sen SEO-Agen­tu­ren ba­siert dar­auf, mög­lichst eine gro­ße Mas­se an Kun­den zu ge­win­nen, da­her be­trei­ben die­se in­ten­si­ve Kalt­ak­qui­se. Also: Vor­sicht bei Cold Calls!
  • Ver­su­che durch Tu­to­ri­als, die SEO Ba­sics zu er­ler­nen. Nur wenn du selbst et­was von SEO ver­stehst, kannst du auch beim Ge­spräch mit ei­ner SEO-Agen­tur fest­stel­len, ob Ab­zo­cker oder ech­te Pro­fis am Werk sind.

War­um wird „gute SEO Agen­tur“ und „bes­te SEO Agen­tur“ über­haupt über Goog­le ge­sucht?

The good, the bad, the … best seo agen­tur? War­um soll­te ein User nach ei­nem „gu­ten“ oder so­gar dem „bes­ten“ SEO-Dienst­leis­ter su­chen?

Beste SEO Agentur Suchvolumen laut ahrefs.com
Bild: Suchvolumen „gute SEO Agentur“ und „beste SEO Agentur“ – jeden Monat suchen laut Ahrefs.com insgesamt 1.300 User nach diesen beiden Keywords. Einige schwarze Schafe scheinen die SEO-Agenturlandschaft in Verruf gebracht zu haben.

Der Grund ist haupt­säch­lich fol­gen­der:

Die Kun­den sind un­si­cher, ob sie eine gute Leis­tung er­hal­ten wer­den, sie su­chen bei Goog­le nach „gute/bes­te SEO-Agen­tur“ weil sie nach ei­ner Art „Vor­ab-Ga­ran­tie“ su­chen, um mehr Si­cher­heit zu er­hal­ten. Die­se Ver­un­si­che­rung liegt aber grund­sätz­lich dar­in be­grün­det, dass es sich hier­bei um den Be­reich Dienst­leis­tun­gen han­delt. Es geht hier nicht um „an­fass­ba­re“ Pro­duk­te, de­ren Ei­gen­schaf­ten be­kannt sind, son­dern um „nicht an­fass­ba­re“ Leis­tun­gen, de­ren Qua­li­tät und Er­geb­nis­se erst wäh­rend und nach der Durch­füh­rung er­kenn­bar sind.

Das ist ver­gleich­bar mit ei­ner Au­to­werk­statt, auch hier kann man vor­her nicht di­rekt er­ken­nen, ob der Me­cha­ni­ker in der Lage ist, das Auto fach­ge­recht zu re­pa­rie­ren. Das be­deu­tet, es gibt im­mer ei­nen Un­si­cher­heits­fak­tor, wenn man eine Dienst­leis­tung be­auf­tragt. Der Auf­trag­ge­ber muss also dem Dienst­leis­ter, in die­sem Fall der SEO-Agen­tur, ei­nen Ver­trau­ens­vor­schuss ge­ben.

Heißt das, er soll sich blind dem Ri­si­ko aus­set­zen und in Kauf neh­men, dass evtl. et­was schief­geht?

Nein, das heißt es nicht.

Es gibt zwar kei­ne di­rek­te Ga­ran­tie für die Qua­li­tät und das Er­geb­nis von SEO-Leis­tun­gen, aber es gibt IN­DI­REK­TE IN­DI­KA­TO­REN, die ei­nem Auf­trag­ge­ber als Hin­wei­se die­nen kön­nen. Der KFZ-Me­cha­ni­ker hängt den Meis­ter­brief in sei­ne Werk­statt, die Tat­sa­che, dass er die Meis­ter­prü­fung be­stan­den hat, si­gna­li­siert dem Kun­den, dass die­ser die not­wen­di­gen Qua­li­fi­ka­tio­nen mit­bringt und der Kun­de ihm da­her ver­trau­en kann.

Für die Aus­wahl ei­ner gu­ten SEO-Agen­tur gibt es eben­falls Qua­li­täts-In­di­ka­to­ren, die­se wer­den wir hier vor­stel­len.

Es gibt nicht die eine bes­te SEO Agen­tur…

Falls du, lie­ber Le­ser, auf der Su­che nach der bes­ten SEO-Agen­tur bist, kön­nen wir dir eins schon­mal vor­ab sa­gen: Es gibt nicht die eine, bes­te SEO-Agen­tur. Das liegt dar­an, dass SEO kei­ne ex­ak­te Wis­sen­schaft ist, trotz­dem den­ken vie­le, dass es DIE eine Agen­tur ge­ben muss, die alle Ran­king­fak­to­ren und alle „Goog­le-Ge­heim­nis­se“ kennt und mit hun­dert­pro­zen­ti­ger Si­cher­heit jede Web­site auf Platz 1 brin­gen kann. Das ist je­doch ein My­thos. Es gibt vie­le gute SEO-Agen­tu­ren. Su­che dir eine Agen­tur aus, die mit Lei­den­schaft beim The­ma SEO da­bei ist. Wie du die­se fin­dest, er­fährst du hier.

Der Wan­del: SEO in Zei­ten von KI und GEO

Mil­lio­nen Men­schen su­chen heu­te nicht mehr nur über Goog­le, son­dern fra­gen di­rekt bei ChatGPT, Ge­mi­ni oder Per­ple­xi­ty nach – und er­hal­ten fer­ti­ge Ant­wor­ten statt ei­ner Lis­te von Links. Wer als Shop oder Un­ter­neh­men in die­sen Ant­wor­ten nicht auf­taucht, ver­liert Sicht­bar­keit, die klas­si­sches SEO nicht mehr aus­glei­chen kann.

Eine gute SEO-Agen­tur muss das ver­ste­hen und adres­sie­ren. In­hal­te müs­sen so struk­tu­riert und auf­be­rei­tet sein, dass KI-Sys­te­me sie als ver­läss­li­che Quel­le er­ken­nen und zi­tie­ren. Das ist eine an­de­re Dis­zi­plin als das Op­ti­mie­ren für klas­si­sche Goog­le-Ran­kings – und vie­le Agen­tu­ren ha­ben die­sen Wan­del noch nicht (ganz) voll­zo­gen.

Was be­deu­tet das bei der Agen­tur­su­che?

Bei der Eva­lu­ie­rung po­ten­zi­el­ler Agen­tur-Part­ner soll­te ge­zielt nach Stra­te­gien zum Um­gang mit ge­ne­ra­ti­ven Such­ergeb­nis­sen ge­fragt wer­den.

Agen­tu­ren, die le­dig­lich ver­al­te­te Tak­ti­ken ohne Be­rück­sich­ti­gung der ak­tu­el­len KI-Land­schaft an­bie­ten, sind für die Her­aus­for­de­run­gen der mo­der­nen Su­che oft nicht mehr aus­rei­chend auf­ge­stellt.

Dar­an er­kennst du eine pro­fes­sio­nel­le und gute SEO-Agen­tur

Gute SEO Agentur finden

Da­mit dir die Aus­wahl der rich­ti­gen SEO-Agen­tur leich­ter fällt, ha­ben wir hier ei­ni­ge Punk­te zu­sam­men­ge­fasst, die für oder ge­gen eine Agen­tur spre­chen kön­nen.

1. Vor­sicht bei fes­ten Zu­sa­gen und Ver­spre­chun­gen

Dar­auf soll­ten hof­fent­lich die we­nigs­ten Kun­den rein­fal­len. Um eine Agen­tur, die Ran­kings ver­spricht (wir brin­gen sie nach X Zeit in die Top Ten bei Goog­le) soll­test du ei­nen wei­ten Bo­gen ma­chen. Es kön­nen noch so gute SEOs in der Agen­tur ar­bei­ten, es gibt im­mer nur ei­nen be­grenz­ten Ein­fluss von au­ßen auf die Ran­kings bei Goog­le. Zu­dem wer­den die Fak­to­ren für gute Ran­kings von Goog­le stets ver­än­dert (ohne Vor­ankün­di­gung na­tür­lich). Ga­ran­tien sind so­mit aus­ge­schlos­sen.

Auch eine SEO-Fir­ma, die be­haup­tet, man habe Kon­tak­te zu Goog­le selbst, sei Part­ner o. Ä. und kön­ne so­mit die Ran­kings fest ver­spre­chen, hat mit sol­chen Aus­sa­gen de­fi­ni­tiv kein Ver­trau­en ver­dient.

2. Re­fe­ren­zen & Case Stu­dies

Fra­ge nach ei­ner ak­tu­el­len Fall­stu­die. Vie­le Agen­tu­ren ha­ben zu­min­dest ein oder bes­ser meh­re­re Case Stu­dies zu er­folg­rei­chen Kun­den­pro­jek­ten, um ihre Er­fol­ge zu de­mons­trie­ren. Lass dich da­bei nicht von tol­len Bil­dern und der op­ti­schen Dar­stel­lung ab­len­ken. Hier zäh­len har­te Fak­ten wie z. B.:

  • Wur­de die Sicht­bar­keit er­höht?
  • Wur­den der Traf­fic und die Klick­zah­len er­höht?
  • Konn­ten die neu­en Be­su­cher zu Leads oder Kun­den um­ge­wan­delt wer­den?
  • Konn­te der be­treu­te Kun­de sei­nen Um­satz durch die Maß­nah­men der SEO-Fir­ma er­hö­hen?

Gute Case Stu­dies soll­te jede Agen­tur vor­le­gen und im De­tail er­klä­ren kön­nen, was um­ge­setzt wur­de und wel­chen Er­folg die­se Maß­nah­men hat­ten.

3. Bran­chen-Kennt­nis­se

Noch bes­ser ist es, wenn die SEO-Agen­tur Kennt­nis­se in dei­ner Bran­che hat und so­gar ei­nen Case aus die­ser vor­stel­len kann. Das ist kei­ne Pflicht, kann aber zei­gen, dass die Agen­tur in die­ser Ni­sche/Bran­che be­reits wich­ti­ge Er­fah­run­gen sam­meln konn­te.

4. SEO-Qua­li­täts­zer­ti­fi­kat

Lass dich von dei­ner Ent­schei­dung nicht zu sehr von Zer­ti­fi­ka­ten blen­den, da ein SEO-Gü­te­sie­gel noch lan­ge nichts über die Ar­beit der SEO-Fir­ma aus­sagt. Zer­ti­fi­ka­te deu­ten dar­auf hin, dass ein oder meh­re­re Mit­ar­bei­ter eine Qua­li­fi­ka­ti­on er­wor­ben ha­ben.

Das ist gut, aber das al­lein ist nicht aus­sa­ge­kräf­tig ge­nug, um zu be­ur­tei­len ob dei­ne Web­site auch kom­pe­tent be­treut wird. Dazu musst du wei­te­re Punk­te, die in die­sem Bei­trag auf­ge­zeigt wer­den, prü­fen.

5. „Schus­ter tra­gen die schlech­tes­ten Schu­he“ – SEO-Agen­tu­ren nicht

Der Spruch, dass ein Schus­ter selbst die schlech­tes­ten Schu­he hat, gilt nicht für SEO-Agen­tu­ren.

Schließ­lich soll­ten sie ihr Hand­werk kön­nen und dies auf ih­rer Web­site auch öf­fent­lich ein we­nig zur Schau stel­len. Ne­ben ei­ner an­spre­chen­den Web­site kann auch ein in­for­ma­ti­ver Blog, Gast­bei­trä­gen auf an­de­ren Web­sites, Re­caps zu Kon­fe­ren­zen, down­load­ba­ren White Pa­pers, Vi­de­os o. ä. Con­tent-For­ma­ten dar­auf schlie­ßen las­sen, dass hier Leu­te am Werk sind, die Ah­nung ha­ben.

6. Kalt­ak­qui­se? Hier soll­test du vor­sich­tig sein!

Kalt­ak­qui­se ist nicht au­to­ma­tisch ne­ga­tiv. Sie wird von vie­len (auch nam­haf­ten) Agen­tu­ren be­trie­ben. Al­ler­dings be­deu­tet Kun­den-Kalt­ak­qui­se auch, dass du hier eine Agen­tur hast, die Zeit, Man­pow­er und Geld in sol­che Tak­ti­ken in­ves­tiert und da­durch am Ende für die ei­gent­li­che Op­ti­mie­rung von Web­sites evtl. we­ni­ger Res­sour­cen zur Ver­fü­gung hat.

Lei­der ver­wen­den be­son­ders die schwar­zen Scha­fe der SEO-Bran­che die­sen ag­gres­si­ven Stil der Kun­den­neu­ge­win­nung, wes­halb du bei ei­nem Cold Call ei­ner Agen­tur dop­pelt vor­sich­tig sein soll­test. Hier gilt es ab­zu­wä­gen und das Ge­spräch zu be­wer­ten:

  • Wur­den dir im Ge­spräch fal­sche Ver­spre­chun­gen ge­macht (wir brin­gen Sie auf Platz 1 bei Goog­le)?
  • Konn­ten dei­ne Fra­gen zu SEO be­ant­wor­tet wer­den (Mit wel­chen SEO-Maß­nah­men wür­de die Agen­tur dei­ne Web­site op­ti­mie­ren)?
  • Hat sich der An­ru­fer vor­ab in­ten­siv mit dei­ner Sei­te be­schäf­tigt?
  • Wird pe­ne­trant ver­sucht, dich zu ei­nem Ver­trags­ab­schluss zu brin­gen?

7. Vor­sicht bei Agen­tu­ren aus dem Aus­land

Ein wei­te­res Warn­si­gnal, das vie­le zu­nächst un­ter­schät­zen: Agen­tu­ren aus Län­dern wie Du­bai, In­di­en oder an­de­ren Re­gio­nen, die ge­zielt deut­sche Un­ter­neh­men an­spre­chen und mit nied­ri­gen Prei­sen wer­ben.

Das Pro­blem da­bei ist nicht die Her­kunft an sich, son­dern was da­hin­ter­steckt. Agen­tu­ren, die von Du­bai aus deut­schen Mit­tel­stand ak­qui­rie­ren, ar­bei­ten häu­fig mit stan­dar­di­sier­ten Mas­sen­pa­ke­ten, die für kei­ne Bran­che und kei­nen Markt wirk­lich pas­sen. Sie ken­nen we­der den deut­schen Markt noch die Wett­be­werbs­dy­na­mik in dei­ner Ni­sche. Und wenn et­was schief­läuft, ist die Rechts­la­ge für dich als Auf­trag­ge­ber fast aus­sichts­los.

Gute SEO er­for­dert au­ßer­dem ein tie­fes Sprach­ge­fühl. Wer Tex­te und Op­ti­mie­run­gen für den deutsch­spra­chi­gen Markt er­stellt, muss die Spra­che, die Such­in­ten­tio­nen und die kul­tu­rel­len Nu­an­cen ver­ste­hen – das ist mit Über­set­zungs­tools, KI und Tem­pla­tes nicht leist­bar.

8. Über-uns-Sei­te und Un­ter­neh­mens­wer­te

Die Über-uns-Sei­te ei­ner SEO-Agen­tur wird bei der Aus­wahl viel zu sel­ten ernst ge­nom­men – da­bei ver­rät sie mehr als jede Hoch­glanz-Prä­sen­ta­ti­on im Erst­ge­spräch.

Wer steckt wirk­lich hin­ter der Agen­tur? Gibt es ech­te Team­fo­tos oder nur Stock-Bil­der? Wer­den die Grün­der und Mit­ar­bei­ter vor­ge­stellt?

Au­ßer­dem wich­tig: Pas­sen die kom­mu­ni­zier­ten Wer­te zur ei­ge­nen Un­ter­neh­mens­kul­tur? Eine Agen­tur, die auf ih­rer Web­site Trans­pa­renz und Part­ner­schaft auf Au­gen­hö­he be­tont, wird die Zu­sam­men­ar­beit an­ders ge­stal­ten als eine, die pri­mär mit Wachs­tums­zah­len und Tech­no­lo­gie-Buz­zwords wirbt.

Lies die Über-uns-Sei­te und frag dich ehr­lich: Wür­de ich mit die­sen Men­schen ger­ne zu­sam­men­ar­bei­ten? Ver­traue ich die­sem Team? Wenn die Ant­wort zö­ger­lich ist, ist das be­reits ein Si­gnal.

9. Wie in­ten­siv ist die Be­treu­ung?

Eine se­riö­se Agen­tur in­for­miert ihre Kun­den re­gel­mä­ßig über die nächs­ten Schrit­te der Op­ti­mie­rung der Web­site für die Such­ma­schi­nen. Da­bei soll­test du dar­auf ach­ten, ei­nen per­ma­nen­ten An­sprech­part­ner zu ha­ben, den du zu nor­ma­len Öff­nungs­zei­ten auch ein­mal an­ru­fen kannst. Wich­tig ist, dass der An­sprech­part­ner nicht der Prak­ti­kant oder ein Ver­trieb­ler ist, son­dern der SEO-Pro­fi selbst, der ge­ra­de dei­ne Sei­te be­treut.

Lei­der höre ich im­mer wie­der, dass Kun­den sich al­lein ge­las­sen ge­fühlt ha­ben bei vor­he­ri­gen Agen­tu­ren oder dass ein­fach nicht re­gel­mä­ßig mit­ein­an­der ge­spro­chen wur­de.

Mit vie­len Kun­den re­den wir wö­chent­lich über die nächs­ten Schrit­te und über die Ab­läu­fe. Wenn nicht te­le­fo­nisch, soll­te der Kun­de zu­min­dest per E-Mail wö­chent­lich up to date ge­hal­ten wer­den. Auch ein mo­nat­li­ches Mee­ting, um den Mo­nats­re­port zu be­spre­chen, soll­te jede nor­ma­le Agen­tur an­bie­ten.

Ach­te dar­auf, wie aus­führ­lich und trans­pa­rent der SEO-Re­port ist – wur­den wich­ti­ge KPIs mit auf­ge­nom­men, wie die Ran­kings und die Traf­fic-Zah­len?

10. Un­ver­bind­li­ches Ken­nen­ler­nen mög­lich und ers­te Kost­pro­be er­hal­ten?

Sitzt die Agen­tur in dei­ner Nähe, ist es oft­mals nicht schlecht, sich per­sön­lich zu tref­fen und sich ein Bild vom Ge­gen­über zu ma­chen. Wirkt die Agen­tur kom­pe­tent und se­ri­ös oder geht es nur um ei­nen schnel­len, lu­kra­ti­ven Ver­trags­ab­schluss?

Vie­le Agen­tu­ren be­rei­ten für so ein Ge­spräch eine klei­ne Erst­ana­ly­se vor –es ist also völ­lig ok, wenn du so eine kur­ze Ana­ly­se höf­lich ein­for­derst. Durch die­se Ana­ly­se kannst du dir be­reits ei­nen sehr gu­ten Ein­druck da­von ma­chen, ob die Agen­tur SEO-Kom­pe­tenz hat oder nicht.

Bei ei­nem Erst­ge­spräch kannst du auch ru­hig ei­ni­ge Fra­gen stel­len, um zu über­prü­fen, wie trans­pa­rent die Fir­ma ar­bei­tet:

  • Wie wür­de eine Zu­sam­men­ar­beit aus­se­hen?
  • Wel­che Ana­ly­sen wer­den zu­erst ge­macht und wann be­ginnt die Um­set­zung?
  • Wer­den die SEO-Mit­ar­bei­ter ge­schult und auf Wei­ter­bil­dun­gen wie Kon­fe­ren­zen ge­schickt?
  • Wel­che Er­geb­nis­se wer­den er­war­tet und wie wird der Er­folg ge­mes­sen?
  • Sind der Agen­tur gän­gi­ge Goog­le Up­dates (Hel­pful Con­tent Up­date / Core Up­date usw.) be­kannt und wie ist de­ren Ein­schät­zung dazu?

Hier noch wei­te­re gute Bei­spiel-Fra­gen von Goog­le selbst, die du stel­len kannst, um eine Agen­tur bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen: sup­port.goog­le.com/web­mas­ters/ans­wer.

11. Stun­den­sät­ze €€€ – Wie viel darf es kos­ten?

Die Stun­den­sät­ze schwan­ken selbst­ver­ständ­lich von Agen­tur zu Agen­tur. Und Free­lan­cer neh­men oft auch noch­mals an­de­re Prei­se. Ei­nen Durch­schnitts­preis fest­zu­le­gen, ist da­her sehr schwie­rig. Auch wenn es in der Ver­gan­gen­heit zahl­rei­che Um­fra­gen zu die­sem The­ma gab, darf be­zwei­felt wer­den, ob die Prei­se die­ser Um­fra­gen so stim­men.

Da­her gebe ich hier mei­ne per­sön­li­che Wahr­neh­mung der Prei­se wie­der: Ein se­riö­ser Stun­den­satz fängt in der Re­gel bei knapp 100 € an. Die Stun­den­sät­ze kön­nen je­doch deut­lich hö­her lie­gen, je nach­dem, wel­chen Stand­ort und wel­ches An­se­hen die Agen­tur bzw. der Free­lan­cer hat und wel­che nam­haf­ten Kun­den die­se be­reits be­treut ha­ben.

Bei al­lem, was deut­lich nied­ri­ger liegt, soll­te zu­nächst eine ge­sun­de Por­ti­on Skep­sis an den Tag ge­legt wer­den.

Wie kön­nen deut­lich nied­ri­ge­re Prei­se zu­stan­de kom­men? Be­son­ders Ab­zo­cker-Agen­tu­ren ha­ben hier ihre Tricks, um Kun­den mit schein­bar güns­ti­gen Prei­sen oder „An­ge­bo­ten“ zu lo­cken. Um eine Über­sicht zu ge­ben, hier ein­mal die gän­gigs­ten Ab­rech­nungs­mo­del­le mit Ver­merk, wel­che da­von von den un­se­riö­sen Agen­tu­ren be­son­ders häu­fig ge­wählt wer­den.

Be­stimm­te Ab­rech­nungs­mo­del­le von Agen­tu­ren las­sen schnell Ab­zo­cker er­ken­nen

Die Ab­rech­nung nach Stun­den­satz wird häu­fig ge­wählt – hier ist für die Kun­den­sei­te die Trans­pa­renz groß. Es wird für die Ar­beit be­zahlt, die auch tat­säch­lich ge­leis­tet wur­de. Vie­le un­se­riö­se Dienst­leis­ter bie­ten so ein Ab­rech­nungs­mo­dell nicht an. Des­halb soll­te man ge­nau dar­auf ach­ten, auf wel­ches Ab­rech­nungs­mo­dell man sich bei der Zu­sam­men­ar­beit mit ei­ner SEO-Agen­tur ein­lässt.

Ab­rech­nung nach ei­ner Pau­scha­le

Bei ei­ner Pau­scha­le rech­net die SEO-Agen­tur je­den Mo­nat nach ei­nem fi­xen Be­trag ab. Egal, wel­che Leis­tun­gen er­bracht wur­den – für den Kun­den ist im­mer der glei­che Rech­nungs­be­trag fäl­lig. Die Agen­tur muss also nicht wirk­lich be­wei­sen, was sie ge­leis­tet hat und ar­bei­tet für den Kun­den da­durch häu­fig völ­lig in­trans­pa­rent. Vie­le Kun­den fra­gen sich dann, was die­se SEO-Agen­tur denn tat­säch­lich ge­leis­tet hat. Die­se Ab­rech­nungs­wei­se wird be­son­ders ger­ne von un­se­riö­sen SEO-Fir­men an­ge­bo­ten.

Hier soll­ten Kun­den sehr auf­pas­sen und auf Leis­tungs­nach­wei­sen be­stehen, um nach­voll­zie­hen zu kön­nen, was die Agen­tur wirk­lich ge­leis­tet hat. Eine gute SEO-Agen­tur schafft im­mer Trans­pa­renz bei der Ar­beits­wei­se und hält ihre Kun­den durch Pro­jekt­plä­ne, Mo­nats-Re­portings, Mee­tings usw. re­gel­mä­ßig up to date.

Pro­vi­si­ons­mo­dell

Bei die­sem Mo­dell er­folgt die Ab­rech­nung er­folgs­ba­siert. Es wird vor­geb­lich nur für die ge­nann­ten Zie­le be­zahlt. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Kei­ne se­riö­se SEO-Agen­tur ga­ran­tiert Ran­kings und wird al­len Erns­tes ih­ren wirt­schaft­li­chen Er­folg den Ran­king­schwan­kun­gen von Goog­le un­ter­le­gen.

Bei sol­chen Mo­del­len grei­fen vie­le un­se­riö­se SEO-Agen­tu­ren auf Tricks zu­rück. So wird. z. B. auf Pro­vi­si­ons­ba­sis das Er­rei­chen von Ran­kings zu be­stimm­ten Key­words fest­ge­setzt. Häu­fig sind die­se Key­words dann gar nicht re­le­vant, wer­den kaum ge­sucht und ha­ben kei­ne Kon­kur­renz. Hier las­sen sich schnell gute Plat­zie­run­gen er­rei­chen und die Agen­tur kann ab­kas­sie­ren – nur dass der Kun­de nichts da­von hat. So ein Ab­rech­nungs­mo­dell soll­te nur mit größ­ter Vor­sicht ein­ge­gan­gen wer­den. Gute SEO-Agen­tu­ren ver­zich­ten meist auf die­se Art von Mo­dell.

Be­tei­li­gungs­mo­dell

Bei die­sem Mo­dell wird die SEO-Agen­tur an den Um­sät­zen des Shops oder der Web­site be­tei­ligt. Häu­fig funk­tio­niert so eine Zu­sam­men­ar­beit nicht, da sich ent­we­der die Agen­tur oder der Kun­de be­nach­tei­ligt fühlt – ent­we­der ver­dient die Agen­tur zu we­nig oder der Kun­de muss zu viel von sei­nem Ge­winn ab­ge­ben.

Se­riö­se SEO-Agen­tu­ren grei­fen eher sel­ten auf die­ses Ab­rech­nungs­mo­dell zu­rück.

Kom­bi­na­ti­on von Ab­rech­nungs­mo­del­len

Häu­fig an­zu­tref­fen sind so­ge­nann­te Kom­bi­na­tio­nen von Ab­rech­nungs­mo­del­len.

Eine Kom­bi­na­ti­on von Ab­rech­nungs­mo­del­len kann auch von gu­ten SEO-Agen­tu­ren an­ge­bo­ten wer­den. Hier wird ein mo­nat­li­cher Grund­be­trag ver­ein­bart, mit dem die SEO-Fir­ma ar­bei­ten kann, um die ge­wünsch­ten Zie­le zu er­rei­chen, wie z. B. mehr Sicht­bar­keit, mehr Traf­fic und mehr Leads über or­ga­ni­sche Su­che. Wer­den die­se ver­ein­bar­ten Zie­le nach ei­ner vor­ge­ge­be­nen Zeit auch er­reicht, er­hält die Agen­tur eine Bo­nus­zah­lung.

Bei den Ab­rech­nungs­mo­del­len soll­te im­mer Vor­sicht ge­bo­ten sein, wenn dar­aus nicht er­sicht­lich wird, wo­für der Kun­de ei­gent­lich be­zah­len muss. Un­se­riö­se SEO-Agen­tu­ren ver­su­chen hier ver­steck­te Kos­ten zu ver­schlei­ern oder ver­lan­gen eine Pau­scha­le für Leis­tun­gen, die dann in der Rea­li­tät nicht er­bracht wer­den. Auch das Er­rei­chen von Ran­kings oder sons­ti­gen Zie­len als al­lei­ni­ges Ab­rech­nungs­mo­dell wird oft von den schwar­zen Scha­fen der SEO-Bran­che ver­wen­det. Am si­chers­ten ist die Be­zah­lung nach tat­säch­lich er­brach­ter Leis­tung: dem Stun­den­satz.

12. Und las­set uns auf ewig bin­den? Stich­wort: Ver­trä­ge

Es ist nor­mal, dass bei Auf­trags­ver­ga­be bei­de Par­tei­en (Auf­trag­ge­ber und -neh­mer) ei­nen Ver­trag un­ter­schrei­ben. Doch Vor­sicht vor zu lan­gen Lauf­zei­ten und un­durch­sich­ti­gen Kün­di­gungs­klau­seln („drei Mo­na­te vor Ver­trags­en­de, an­sons­ten au­to­ma­ti­sche Ver­län­ge­rung um – über­trie­ben – zehn Jah­re“).

War­um will die SEO-Agen­tur ei­nen Kun­den un­be­dingt durch so lan­ge Ver­trags­lauf­zei­ten an sich bin­den? Hat sie etwa Angst, dich schnell wie­der zu ver­lie­ren? Wenn die Agen­tur ei­nen gu­ten Job macht, wird doch wohl kein Kun­de so schnell kün­di­gen.

Hin­ter­fra­ge da­her Lauf­zei­ten und Kün­di­gungs­fris­ten, um kein bö­ses Er­wa­chen zu er­le­ben.

Die 5 häu­figs­ten Feh­ler, die du bei der Aus­wahl ei­ner SEO-Agen­tur nicht ma­chen soll­test

War­um du an­geb­li­che Ge­heim­tricks und Ver­spre­chun­gen igno­rie­ren soll­test …

Vom Ver­trieb blen­den las­sen: Lie­ber mit dem SEO-Mit­ar­bei­ter spre­chen, der ei­nen spä­ter auch be­treut, und sich nicht vom Ver­kaufs­jar­gon des Ver­triebs zu­tex­ten las­sen. Die re­den oft­mals das, was man hö­ren will, aber ob die SEO-Agen­tur dann wirk­lich gut ist, weißt du da­nach im­mer noch nicht. Sprich di­rekt mit dem be­treu­en­den SEO-Ex­per­ten – hier merkst du am ehes­ten, ob die Zu­sam­men­ar­beit funk­tio­nie­ren wird.

Lang­jäh­ri­ge Ver­trä­ge un­ter­zeich­nen: Nie­mals so­fort lang­fris­ti­ge Ver­trä­ge un­ter­schrei­ben! Die Agen­tur kann – an­geb­lich – noch so gut sein – un­ter­zeich­ne nie­mals so­fort ei­nen Zwei­jah­res­ver­trag, son­dern kau­fe bes­ser erst­mal klei­ne Pa­ke­te zum Test ein, wie z. B. ein SEO-Au­dit, SEO-Con­tent, eine SEO-Stra­te­gie, ei­ni­ge Back­links oder eine Key­word-Re­cher­che.

Den­ken, dass die Agen­tur schon al­les ma­chen wird: Es ist eine Zu­sam­men­ar­beit. Der Kun­de muss selbst viel tun, z. B. Tex­te über­prü­fen, der Agen­tur The­men­ideen ge­ben, Stra­te­gien ab­seg­nen und vie­les mehr.

Kei­ne Trans­pa­renz ver­lan­gen: Die Leis­tun­gen der Agen­tur soll­ten mög­lichst gut nach­voll­zieh­bar sein. For­de­re Zeit­nach­wei­se und mo­nat­li­che Re­portings an, um die Ar­beit der SEO-Agen­tur zu über­prü­fen.

Die Ex­per­ti­se der Agen­tur nicht vor­ab über­prü­fen: Gibt es ne­ga­ti­ve Er­fah­rungs­be­rich­te? Gibt es er­folg­rei­che Case Stu­dies, die die Ex­per­ti­se be­wei­sen – auch aus dei­ner Bran­che? Die Fach­kom­pe­tenz der Agen­tur soll­te vor­her so gut es geht über­prüft wer­den.

Tipps für klei­ne Un­ter­neh­men und knap­pe Bud­gets

Es muss nicht im­mer das fet­te Bud­get her für SEO-Er­fol­ge

Wenn kein gro­ßes Bud­get da ist, soll­te über­legt wer­den, zu­min­dest pro­fes­sio­nel­le Un­ter­stüt­zung zu Be­ginn der Op­ti­mie­rung ein­zu­ho­len. Von An­fän­gern kann oft viel zer­stört wer­den, da ist es hilf­reich, von SEO-Ex­per­ten in die rich­ti­ge Rich­tung ge­lenkt zu wer­den. Bu­che da­her zu Be­ginn ein­zel­ne Pa­ke­te oder eine SEO-Be­ra­tung, wie z. B. eine Key­word-Re­cher­che oder eine SEO-Stra­te­gie. Auf Ba­sis ei­ner SEO-Stra­te­gie lässt sich dann be­reits vie­les selbst op­ti­mie­ren.

Die­ses Vor­ge­hen emp­feh­len wir auch bei der Aus­wahl ei­nes SEO-Dienst­leis­ters für die mo­nat­li­che SEO-Be­treu­ung. Durch das Bu­chen ein­zel­ner Leis­tun­gen (SEO Maß­nah­men) kann man de­ren Know­how und die Zu­sam­men­ar­beit gut tes­ten, ohne sich lang­fris­tig zu bin­den.

SEO sel­ber zu er­ler­nen und an­zu­wen­den ist eben­falls eine Al­ter­na­ti­ve, falls gar kein Bud­get da ist. Hier al­ler­dings die War­nung, dass man mit sehr we­nig Wis­sen oder Halb­wis­sen im SEO auch Scha­den an­rich­ten kann, was dann spä­ter doch wie­der eine Agen­tur re­pa­rie­ren muss. Falls du dich im Be­reich SEO wei­ter­bil­den möch­test, hier ei­ni­ge emp­feh­lens­wer­te Quel­len:

Nut­ze SEO Tools, um die Über­sicht bei der Op­ti­mie­rung zu be­hal­ten, falls du selbst an dei­ner Web­site ar­bei­test, z. B. Site­bulb oder Seo­bi­li­ty. Grund­sätz­lich soll­te im­mer mit SEO Tools ge­ar­bei­tet wer­den, un­ab­hän­gig da­von ob man An­fän­ger oder Pro­fi ist.

Eine wei­te­re Al­ter­na­ti­ve wäre, auf SEO zu ver­zich­ten, so­lan­ge kein Bud­get vor­han­den ist und statt­des­sen an­de­re Ka­nä­le zu nut­zen. Goog­le Ads wäre z. B. eine Mög­lich­keit, mit ei­nem ers­ten klei­nen Bud­get re­la­tiv schnell Traf­fic zu ge­ne­rie­ren.

Der Pro­zess bei der Aus­wahl ei­ner gu­ten SEO-Fir­ma

Mit die­ser Schritt-für-Schritt-An­lei­tung kannst du mög­li­che Ab­zo­cker-Fir­men schnell er­ken­nen.

  1. Hole An­ge­bo­te bei Agen­tu­ren ein, die auf den ers­ten Blick ver­trau­ens­wür­dig und kom­pe­tent wir­ken. Lass dich nicht von ag­gres­si­ver Kalt­ak­qui­se be­ein­flus­sen, das ist oft ein In­di­ka­tor für we­ni­ger se­riö­se Agen­tu­ren.
  2. Au­dit, Key­word-Re­cher­che und SEO Stra­te­gie sind Pflicht: Bie­tet dir eine Agen­tur zu Be­ginn der Op­ti­mie­rung die­se Schrit­te nicht an, soll­ten schon die Alarm­glo­cken läu­ten. Ohne eine SEO-Stra­te­gie und -Ana­ly­se kann kein ziel­füh­ren­des SEO be­trie­ben wer­den.
  3. Fal­le beim Erst­ge­spräch nicht auf Blink Blink Slides und Show­mas­ter her­ein. Es gibt SEO-Agen­tu­ren, die ex­trem stark im Ver­trieb sind, bei de­nen aber die Be­treu­ung hin­ter­her man­gel­haft ist. Da­her nie nur mit dem Ver­trieb­ler, son­dern im­mer mit dem SEO-Mit­ar­bei­ter, der dich auch be­treut, das Ge­spräch su­chen und vie­le Fra­gen stel­len. Wie läuft die Be­treu­ung ab? Was sind die ers­ten Schrit­te? Was wird ge­braucht? Wie sieht das Mo­ni­to­ring aus und wie trans­pa­rent ist die Ar­beit? Gute Agen­tu­ren zei­gen dir ge­nau, was sie ma­chen, durch Pro­jekt­plä­ne, Mo­nats-Re­portings usw.
  4. Kos­ten­lo­se Erst­ana­ly­se/Ein­schät­zung – wer­den dir hier un­rea­lis­ti­sche Ver­spre­chun­gen ge­ge­ben oder so­gar Ga­ran­tien ge­macht, ist das kein gu­tes Zei­chen. Hole dir zur Erst­ana­ly­se auch eine zwei­te Mei­nung ein. Man­che Agen­tu­ren ma­chen rei­ne Angst­ma­che­rei-Erst­ana­ly­sen. Da wird die Kun­den­do­main mit ei­nem gro­ßen, in­ter­na­tio­na­len Brand ver­gli­chen und ge­sagt, dass man kei­ne Sicht­bar­keit habe und dies drin­gend än­dern müs­se. Wie so et­was aus­se­hen kann, hat z. B. Mar­tin Wit­te hier auf­ge­zeigt: on­line-pro­fes­si­on.de/blog/kalta­qui­se-ab­zo­cke-oder-nur-ein-irr­tum/.
  5. Kun­den­re­fe­ren­zen und Case Stu­dies an­for­dern: Gute SEO-Agen­tu­ren ha­ben in der Re­gel meh­re­re Case Stu­dies, die sie ger­ne prä­sen­tie­ren.
  6. Bin­de dich nicht di­rekt ver­trag­lich für ei­nen län­ge­ren Zeit­raum, son­dern tes­te die Agen­tur erst ein­mal. Das kannst du ma­chen, in­dem du z. B. erst­mal nur eine ein­ma­li­ge On­Page-Op­ti­mie­rung für zwei bis drei wich­ti­ge Landing Pa­ges oder eine SEO-Stra­te­gie buchst und nicht gleich das kom­plet­te Pa­ket.

7 Fra­gen, an de­nen du si­cher eine gute SEO-Agen­tur er­kennst

Das Fin­den der bes­ten SEO Agen­tur für dich ist nicht ein­fach. Be­son­ders beim ers­ten Ken­nen­lern­ge­spräch soll­test du wich­ti­ge Fra­gen stel­len – mit die­sen lässt sich die Kom­pe­tenz der SEO-Dienst­leis­ter schnell ein­schät­zen.

Wie lang dau­ert es, bis wir ers­te Er­geb­nis­se im SEO se­hen?

„Es kommt drauf an“, wer­den pro­fes­sio­nel­le Dienst­leis­ter in der Re­gel sa­gen. Kei­ner kann Er­geb­nis­se im SEO-Be­reich ga­ran­tie­ren. Das wäre un­se­ri­ös. Ga­ran­tiert die Agen­tur hier ir­gend­et­was, ist das kein gu­tes Zei­chen. Se­riö­se Agen­tu­ren wer­den höchs­tens ihre Er­fah­run­gen an­ge­ben, dass z. B. ers­te Er­geb­nis­se häu­fig nach sechs bis zwölf Mo­na­ten zu se­hen sind.

Wie be­rei­ten Sie In­hal­te so auf, dass sie in KI-Ant­wor­ten wie ChatGPT oder Goog­le AI Over­views zi­tiert wer­den?

Die­se Fra­ge trennt mo­der­ne SEO-Agen­tu­ren von de­nen, die 2022 ste­hen­ge­blie­ben sind. KI-Sys­te­me zi­tie­ren kei­ne In­hal­te, weil sie gut für ein Key­word op­ti­miert sind, son­dern weil sie eine Fra­ge prä­zi­se, voll­stän­dig und klar struk­tu­riert be­ant­wor­ten. Eine gute Agen­tur kann er­klä­ren, wie sie In­hal­te so auf­baut: mit ein­deu­ti­gen Ant­wor­ten weit oben im Text, kla­ren Über­schrif­ten, fak­ti­scher Prä­zi­si­on und ei­nem In­for­ma­ti­ons­vor­sprung, den an­de­re Quel­len nicht bie­ten.
Kann eine Agen­tur die­se Fra­ge nicht kon­kret be­ant­wor­ten oder ver­weist sie nur vage auf „hoch­wer­ti­gen Con­tent“, ist das ein deut­li­ches Warn­si­gnal. GEO – also die Op­ti­mie­rung für ge­ne­ra­ti­ve Such­ant­wor­ten – ge­hört in mo­der­ner SEO-Ar­beit fest dazu.

Wie wird eine Key­word-Re­cher­che bei Ih­nen durch­ge­führt?

Wird hier mit „Wir ar­bei­ten mit die­sen und je­nen SEO Tools“ ge­ant­wor­tet, ist das zwar schön und gut, aber die ei­gent­li­che Key­word-Re­cher­che be­ginnt im­mer mit der Be­fra­gung und ei­nem ge­mein­sa­men Brain­stor­ming mit dem Kun­den.
An­sons­ten äh­nelt die Key­word-Re­cher­che ei­nem rei­nen Glücks­spiel. Und wenn die Key­words nicht die­je­ni­gen sind, die wirk­lich Un­ter­neh­mens-re­le­vant sind, kann die an­schlie­ßen­de On­Page-Op­ti­mie­rung nicht ziel­füh­rend durch­ge­führt wer­den.

Wie bau­en Sie Back­links auf?

Hier ge­nau nach­fra­gen: Wie trans­pa­rent ar­bei­tet der Dienst­leis­ter bei der Off­Pa­ge-Op­ti­mie­rung? Wer­den Back­links ge­kauft, ohne den Kun­den dar­über in Kennt­nis zu set­zen? Wer­den auch rei­ne White-Hat-SEO-Maß­nah­men beim Link­buil­ding an­ge­bo­ten, wie z. B. Link­auf­bau durch Con­tent Mar­ke­ting? Fra­ge im­mer, wie stark sich die Agen­tur an die Goog­le Richt­li­ni­en hält und wie trans­pa­rent die­se für dich re­por­tet wer­den.

Wie ge­hen sie mit Goog­le Up­dates um? Was ad­ap­tie­ren sie dar­aus?

Wie ver­hält sich die SEO-Fir­ma bei ak­tu­el­len Goog­le Up­dates? Wel­che Leh­ren hat sie aus ei­nem ak­tu­el­len Up­date ge­zo­gen? Klingt al­les plau­si­bel oder wird hier ver­sucht, der Fra­ge aus­zu­wei­chen?

Wel­che Case Stu­dies und Kun­den-Tes­ti­mo­ni­als gibt es?

Je­der SEO, der er­folg­reich für Kun­den ar­bei­tet, kann auch Case Stu­dies vor­wei­sen, um sei­ne Ex­per­ti­se zu zei­gen. Auch Kun­den­stim­men, die die Echt­heit der Fach­ex­per­ti­se be­stä­ti­gen, soll­ten an­ge­for­dert wer­den.

Was un­ter­schei­det sie von an­de­ren Agen­tu­ren? War­um soll­ten wir uns für sie ent­schei­den?

Hier kann man schnell Blen­der er­ken­nen. „Wir ken­nen da je­man­den bei Goog­le“ oder „Wir ha­ben alle Goog­le-Ran­king­fak­to­ren ge­knackt“ oder sons­ti­ge An­ge­be­rei­en las­sen schnell auf eine un­se­riö­se Klit­sche schlie­ßen, mit der man nicht zu­sam­men­ar­bei­ten soll­te.

Zwei Bit­ten in ei­ge­ner Sa­che:

Falls du ge­ra­de auf der Su­che nach ei­ner Agen­tur bist, sei bit­te fair! Kei­ne Mas­sen­an­fra­gen und dann kom­ple­xe Ana­ly­sen und Sons­ti­ges kos­ten­los vor­ab ver­lan­gen. Sage den Agen­tu­ren au­ßer­dem mit ei­ner Be­grün­dung ab und gib Feed­back.

Fair­play soll­te auf bei­den Sei­ten ge­spielt wer­den.

Wir ha­ben es be­reits zu oft er­lebt, dass lan­ge Ge­sprä­che im Vor­feld ge­führt wur­den und dann wur­de nicht ein­mal ab­ge­sagt oder eine sons­ti­ge Rück­mel­dung ge­ge­ben. Sehr är­ger­lich.

10k Tweet über SEO Kosten von Eli Schwartz - Twitter
Tweet über SEO Kosten von Eli Schwartz

Zwei­te Bit­te: SEO kos­tet!

Und das nicht ge­ra­de we­nig. Spa­re da­her nicht bei dei­nem SEO-Dienst­leis­ter.

Gute SEO-Agen­tu­ren, die sau­be­re Ar­beit leis­ten, ha­ben ihre fes­ten Prei­se, die häu­fig bei ei­nem Stun­den­satz von ca. 100 € an­fan­gen (bei grö­ße­ren Agen­tu­ren deut­lich mehr).

Bil­lig­an­bie­ter mit Pau­schal­be­trä­gen wie 300 € pro Mo­nat für eine Kom­plett­be­treu­ung kön­nen ein­fach nicht die Qua­li­tät ab­lie­fern, wie eine SEO-Agen­tur mit voll aus­ge­bil­de­ten Ex­per­ten, die deut­lich hö­he­re Löh­ne zahlt.

Wer hier spart, zahlt dop­pelt.

Die Kos­ten für SEO er­fährst du hier.

Zu­sam­men­fas­sung: So fin­dest du die bes­te SEO-Agen­tur für dein Un­ter­neh­men

Ja, es gibt ei­ni­ge Punk­te zu be­ach­ten, um eine wirk­lich gute SEO-Agen­tur oder viel­leicht so­gar die für dich per­sön­lich bes­te SEO-Agen­tur zu fin­den. Wie die Agen­tur schluss­end­lich ar­bei­tet und ob sie er­folg­reich ist, wird sich al­ler­dings erst ab Auf­trags­be­ginn fest­stel­len las­sen. Je­doch kannst du mit den oben ge­nann­ten Qua­li­täts­kri­te­ri­en die schwar­zen Scha­fe der Bran­che re­la­tiv schnell er­ken­nen.

Die Agen­tur kann noch so gut sein, der Er­folg durch SEO stellt sich erst durch die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Kun­den und SEO-Dienst­leis­tern ein. Die Vor­ga­ben der Agen­tur soll­ten zü­gig vom Kun­den um­ge­setzt oder noch bes­ser von der Agen­tur selbst über­nom­men wer­den. Kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen ist na­tür­lich er­laubt.

Wir er­le­ben aber auch oft, dass Kun­den bei der Um­set­zung nicht ko­ope­ra­tiv sind und dann die ge­setz­ten SEO-Zie­le nicht mehr er­reich­bar sind.

Und wer ist dann schuld?

Die SEO-Agen­tur na­tür­lich ;-).

Da­her im­mer am glei­chen Strang zie­hen, so­bald man ei­nen gu­ten SEO-Dienst­leis­ter ge­fun­den hat, und dann wer­den mit et­was Ge­duld auch die ge­wünsch­ten SEO-Zie­le er­reicht.

Check­lis­te mit 33 Fra­gen für die Aus­wahl ei­ner gu­ten SEO-Agen­tur

Checkliste
Es werden keine Rankings von der SEO-Agentur versprochen?
Der Kontakt wurde nicht über aggressive Cold-Calls-Akquise aufgebaut?
Sieht die Unternehmenswebsite vertrauenswürdig aus?
Gibt es positive Bewertungen und Erfahrungsberichte (z. B. auf der Website, Bewertungsportalen, Google-Bewertungen)?
Hat die Agentur ihren Sitz in Deutschland und kennt den DACH-Markt aus eigener Erfahrung?
Macht die Über-uns-Seite einen transparenten Eindruck – mit echten Teamfotos, Namen und klar kommunizierten Unternehmenswerten, die zur eigenen Unternehmenskultur passen?
Erstanalyse: Ist der Anbieter bereit, eine erste Analyse deiner Website zu machen?
Persönliches Treffen 1: Ist das grundsätzlich möglich, vor Ort oder via Google Hangouts / Zoom / Skype (falls die Agentur zu weit weg ist)?
Persönliches Treffen 2: Ist beim Gespräch auch der betreuende SEO dabei?
Persönliches Treffen 3: Werden alle Fragen im Gespräch zufriedenstellend beantwortet?
Ist klar, welchen Ansprechpartner der Kunde bei einer Betreuung haben wird? Macht dieser einen kompetenten Eindruck?
Referenzen 1: Kann die Agentur aktuelle Case Studies/Erfolge vorweisen und diese vorstellen?
Referenzen 2: Kann die Agentur aktuelle Case Studies/Erfolge aus deiner Branche vorweisen und diese vorstellen?
Kann die Agentur erklären, wie sie mit GEO und KI-Suche umgeht – und das an einem konkreten Beispiel verdeutlichen?
Hat die Agentur Zertifikate (wie iBusiness Siegel usw.)?
Betreibt die Agentur einen erfolgreichen Blog und/oder werden regelmäßig Gastpublikationen veröffentlicht?
Ist der Dienstleister in der Branche bekannt, z. B. durch Vorträge auf Konferenzen?
Ist Suchmaschinenoptimierung die offensichtlich die Kernkompetenz der Agentur?
Hat die Agentur auch Kompetenzen bei verwandten Themen wie SEA, Conversion-Optimierung und Content Marketing?
Wirkt das Angebot transparent? Gibt es keine versteckten Kosten?
Bietet die SEO-Agentur kurze Vertragslaufzeiten an (< 1 Jahr, besser < 6 Monate)?
Die Agentur gibt keine falschen Behauptungen ab und verspricht auch keine Wunder („Wir kennen da jemanden bei Google …“)?
Ist das Abrechnungsmodell der Agentur transparent?
Arbeitet die SEO-Agentur mit Projektplänen? Kann vorab beispielhaft ein Monatsreport gezeigt werden?
Arbeitet die SEO-Agentur gründlich? Eine Komplettbetreuung fängt z. B. immer mit einem SEO-Audit und der Entwicklung einer SEO-Strategie an (ansonsten ist SEO ein Blindflug).
Die Agentur versucht nicht, mit Dumpingpreisen (SEO für unter 500 €) unwissende Kunden anzulocken?
Ist es möglich, die Agentur erstmal zu testen? Gibt es z. B. einzelne SEO-Pakete, wie eine Keyword-Recherche und -Analyse oder muss sofort das ganze Full-Service-Paket gekauft werden?
Werden die Mitarbeiter der Agentur regelmäßig weitergebildet?
Kann die Agentur eine Einschätzung und Erfahrungen zu aktuellen Google Updates bieten?
Wie baut die Agentur Links auf? Wird hier transparent gearbeitet?
Es werden keine schwachen Links aus Foren, Blogkommentaren, Gästebüchern o. Ä. als Wunderwaffe für SEO verkauft?
Wird sich auf Wunsch des Kunden auch hundertprozentig an die Google-Richtlinien für Webmaster gehalten (kein Linkkauf o. Ä.)?
Es wird keine unsaubere Offpage-Optimierung angeboten, wie Linkfarmen oder Linkmieten, die ebenfalls gegen die Google-Richtlinien für Webmaster verstoßen?

Mit die­ser Check­lis­te die rich­ti­ge SEO-Be­treu­ung fin­den. Für jede Fra­ge, die mit Ja be­ant­wor­tet wird, gibt es 10 Punk­te. Die bes­te SEO-Agen­tur für dich hast du ge­fun­den, wenn eine mög­lichst hohe Punkt­zahl zu­stan­de kommt (ma­xi­mal 330 Punk­te).

Und jetzt bist du dran: Wel­che Tipps kennst du, um eine gute SEO-Agen­tur zu er­ken­nen? Wir sind ge­spannt auf dei­nen Kom­men­tar un­ter die­sem Bei­trag!

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Durch­schnitt­li­che Be­wer­tung: 4.8 / 5. | An­zahl der Be­wer­tun­gen: 40

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