SEO Grundlagen & Strategie

Was kos­tet SEO 2026? Prei­se & Bud­gets im Ver­gleich

Was kostet SEO und wie läuft eine Optimierung ab

„Es kommt drauf an“ – das ist ver­mut­lich die Ant­wort, die du am häu­figs­ten hörst, wenn es um das Bud­get für Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung geht.

Doch war­um ist eine pau­scha­le Preis­aus­kunft so schwie­rig?

In ei­ner Welt, in der KI und GEO (Ge­ne­ra­ti­ve En­gi­ne Op­ti­miza­ti­on) die Spiel­re­geln der Sicht­bar­keit ver­än­dern, sind auch die Preis­mo­del­le von SEO-Agen­tu­ren kom­ple­xer ge­wor­den. Da­mit du nicht im Dun­keln tappst, brin­gen wir Licht ins Di­ckicht der SEO-Kos­ten.

In die­sem Ar­ti­kel er­klä­ren wir dir an­hand von Pra­xis­bei­spie­len und Über­sich­ten, mit wel­chen Kos­ten du wirk­lich rech­nen musst.

Das Wich­tigs­te in Kür­ze: Was kos­tet SEO 2026?

  • Mo­nat­li­che SEO-Be­treu­ung: Star­tet se­ri­ös ab ca. 1.000 €. Mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men in­ves­tie­ren meist 2.000 € bis 5.000 € für mess­ba­re Er­geb­nis­se. Gro­ße Un­ter­neh­men meis­tens deut­lich dar­über.
  • Stun­den­sät­ze: Markt­üb­lich sind 100 € bis 150 €. Bei Prei­sen deut­lich dar­un­ter feh­len oft Ex­per­ti­se oder in­di­vi­du­el­le Stra­te­gie.
  • Ein­ma­li­ges Set­up: Ein so­li­des Fun­da­ment (Au­dit, Key­word-Re­cher­che, Stra­te­gie) be­ginnt oft bei pau­schal 3.000 €.
  • Macht KI SEO bil­li­ger? Nein. Das Bud­get ver­schiebt sich le­dig­lich: We­ni­ger Kos­ten für rei­ne Text­pro­duk­ti­on, da­für mehr Auf­wand für Stra­te­gie, Fak­ten­checks und zu­sätz­li­che Op­ti­mie­run­gen für KI-Such­ma­schi­nen (GEO).
  • Dau­er & ROI: Meis­tens um die 6 Mo­na­te bis zu ers­ten Er­fol­gen. Lang­fris­tig ist der ROI oft hö­her als bei be­zahl­ter Wer­bung (Ads).

SEO-Kos­ten und Prei­se er­klärt

SEO-LeistungenSEO-Preise
Keyword-RechercheAb 800 Euro
SEO-AuditAb 700 Euro
SEO-StrategieAb 1.400 Euro
SEO-WorkshopAb 1.800 Euro
SEO-BeratungHängt vom Stundensatz des Beraters ab, meist ab 100 Euro pro Stunde.
Content-Marketing-StrategieAb 1.800 Euro
Content-ErstellungAb 0,20 Euro pro Wort oder Stundensatz ab 50 Euro
SEO-MonitoringAb 400 Euro
Pagespeed-OptimierungAb 1.000 Euro
Content SeedingAb 2.000 Euro
LinkauditAb 800 Euro
Digital PRAb 5.000 Euro
LinkaufbauAb 500 Euro pro Content Link
Monatliche SEO-KomplettbetreuungAb 1.000 Euro pro Monat

SEO be­inhal­tet im­mer ver­schie­de­ne Auf­ga­ben­be­rei­che. Zu Be­ginn der Op­ti­mie­rung durch eine Agen­tur müs­sen ein­ma­lig ein SEO-Au­dit und eine Key­word-Re­cher­che durch­ge­führt wer­den. Dar­aus wird eine SEO-Stra­te­gie ab­ge­lei­tet. Die Kos­ten für Au­dit, Re­cher­che und Stra­te­gie zu­sam­men fan­gen bei ein­ma­lig 3.000 Euro an.

Die Um­set­zung der Stra­te­gie er­folgt durch eine mo­nat­li­che Be­treu­ung. Die Kos­ten für eine mo­nat­li­che SEO-Be­treu­ung be­gin­nen bei vie­len SEO-Agen­tu­ren bei 1.000 Euro pro Mo­nat und kön­nen je nach Auf­wand der Be­treu­ung deut­lich hö­her aus­fal­len.

Eine Faust­for­mel bzgl. der Kos­ten lau­tet im­mer:

„Je mehr die Agen­tur leis­ten soll, des­to teu­rer sind die SEO-Dienst­leis­tun­gen auch.“

Kann man sich auf­grund ei­nes zu klei­nen SEO-Bud­gets kei­ne mo­nat­li­che Kom­plett­be­treu­ung leis­ten, kann es sich loh­nen, ein­zel­ne Leis­tun­gen zu bu­chen. Vie­le Agen­tu­ren bie­ten hier so­ge­nann­te Ein­zel­pa­ke­te an.

Dis­clai­mer

Alle ge­nann­ten Prei­se sind Schät­zun­gen und Durch­schnitts­wer­te. Die tat­säch­li­chen Kos­ten hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab, wie z. B.:

  • Grö­ße der Web­site / An­zahl der URLs
  • Kon­kur­renz / Wett­be­werb
  • Wie vie­le Such­be­grif­fe sol­len op­ti­miert wer­den?
  • Was wur­de bis­her op­ti­miert / wie viel muss noch op­ti­miert wer­den?
  • Was kann vom Kun­den selbst über­nom­men wer­den?
  • Was soll die SEO Agen­tur über­neh­men?

Da­mit die­se Ein­zel­po­si­tio­nen greif­ba­rer wer­den, zei­gen die fol­gen­den Bei­spie­le, mit wel­chem mo­nat­li­chen Ge­samt­bud­get Un­ter­neh­men rea­lis­tisch rech­nen soll­ten.

Was SEO kos­tet (an ei­nem Bei­spiel er­klärt mit Stun­den­auf­wand)

Es folgt eine Bei­spiel-Auf­stel­lung, wie viel Zeit die Op­ti­mie­rung ei­ner Web­site kos­ten wür­de. Hier ein Bei­spiel für ein grö­ße­res Web­pro­jekt in ei­nem mit­tel um­kämpf­ten Markt:

SEO-Au­dit der kom­plet­ten Web­site

  • Tech­ni­sche-Ana­ly­se (On­Page) – 5 Std.
  • Con­tent-Au­dit (Ana­ly­se der In­hal­te) – 3 Std.
  • Off­Pa­ge-Ana­ly­se (Link­pro­fil-Ana­ly­se) – 2 Std.

Key­word-Re­cher­che und -Ana­ly­se

  • Re­cher­che nach pas­sen­den Key­words – 7 Std.
  • Über­prü­fung der Kon­kur­renz – 1 Std.
  • Such­in­ten­ti­on zu al­len pas­sen­den Key­words be­stim­men – 1 Std.
  • Fest­le­gung al­ler re­le­van­ter Key­words zu ei­nem Key­word-Set – 2 Std.
  • Key­word-Map­ping – 1 Std.

SEO-Stra­te­gie­ent­wick­lung

  • On­Page-Stra­te­gie – 2 Std.
  • Con­tent-Stra­te­gie – 1 Std.
  • Link­auf­bau-Stra­te­gie – 2 Std.
  • Be­spre­chung und Ab­nah­me der Stra­te­gie – 2 Std.

= Ein­ma­li­ger Auf­wand für SEO-Au­dit, Key­word-Re­cher­che und SEO-Stra­te­gie: 30 Stun­den (x100 € pro Std. = 3.000 € ein­ma­lig)

Mo­nat­li­che Be­treu­ung und Er­folgs­kon­trol­le

  • On­Page-Op­ti­mie­rung – 5 Std.
  • Er­stel­lung neu­er In­hal­te – 4 Std.
  • Link­ma­nage­ment – 5 Std.
  • Re­port­ing und Mo­ni­to­ring – 1 Std.

= Mo­nat­li­cher Be­treu­ungs­auf­wand: 15 Stun­den (x100 € pro Std = 1.500 € mo­nat­lich)

Dis­clai­mer: Dies ist nur eine Bei­spiel­rech­nung. Grö­ße­re On­line Shops und Web­sites kön­nen na­tür­lich ei­nen deut­lich hö­he­ren Be­treu­ungs­auf­wand ver­ur­sa­chen und dort kön­nen die Prei­se für eine kom­plet­te Be­treu­ung bei 5.000 Euro und mehr an­fan­gen.

Wei­te­re Bei­spie­le: Von Lo­kal bis E-Com­mer­ce

Um die abs­trak­ten Prei­se greif­ba­rer zu ma­chen, hel­fen die­se drei ty­pi­schen Bud­gets aus der Pra­xis für eine lau­fen­de Be­treu­ung:

Lo­ka­le An­bie­ter (z. B. Hand­werk, Kanz­lei­en, Ärz­te)

  • Bud­get: 700 € – 1.500 € pro Mo­nat
  • Fo­kus: Re­gio­na­le Sicht­bar­keit, Op­ti­mie­rung des Goog­le Un­ter­neh­mens­pro­fils (Maps) und lo­ka­le Landing­pa­ges.

Mit­tel­stand & B2B (z. B. IT, In­dus­trie, Be­ra­tung)

  • Bud­get: 2.000 € – 5.000 € pro Mo­nat
  • Fo­kus: Über­re­gio­na­le Lead-Ge­ne­rie­rung im DACH-Raum, Auf­bau von Ex­per­ten­sta­tus durch Fach­in­hal­te (E-E-A-T) und Link­auf­bau.

Gro­ße On­line-Shops & Por­ta­le

  • Bud­get: Ab 4.000 € pro Mo­nat (Open End)
  • Fo­kus: Tech­ni­sche SEO (Crawl Bud­get, In­de­xie­rung), Ska­lie­rung von Pro­dukt­tex­ten und Durch­set­zung ge­gen star­ke Markt­füh­rer wie Ama­zon.

An­ge­bo­te im nied­ri­gen drei­stel­li­gen Be­reich (z. B. 299 €) de­cken rech­ne­risch oft nur 1–2 Ar­beits­stun­den ab. In wett­be­werbs­in­ten­si­ven Märk­ten lässt sich da­mit kei­ne nach­hal­ti­ge Sicht­bar­keit auf­bau­en.

Wie läuft die Op­ti­mie­rung durch eine SEO-Agen­tur ab?

Um ei­nen ge­nau­en Kos­ten­rah­men nen­nen zu kön­nen, ist es wich­tig, zu er­fah­ren, ob die Web­site des Kun­den be­reits op­ti­miert wur­de und wie viel Ar­beit schon in SEO in­ves­tiert wur­de. Ist hier schon vie­les er­le­digt oder gibt es noch et­li­che Pro­ble­me?

Au­dit (ein­ma­li­ge Kos­ten)

Was wur­de bis­her op­ti­miert und wel­che Feh­ler und Bau­stel­len gibt es noch auf der Web­site?

Sol­che Fra­gen wer­den in der Re­gel mit ei­nem Au­dit / ei­ner Ana­ly­se der kom­plet­ten Web­site be­ant­wor­tet. Da­bei wer­den sämt­li­che Po­ten­zia­le auf der Web­site er­fasst, die gute Po­si­tio­nie­run­gen bei Goog­le ver­hin­dern könn­ten. Auch das Link­pro­fil trägt zum maß­geb­li­chen Er­folg ei­ner je­den Op­ti­mie­rung bei und soll­te ge­nau­es­tens über­prüft wer­den, da Goog­le und Co. in der Ver­gan­gen­heit zu star­ke Ma­ni­pu­la­tio­nen am Link­pro­fil ent­deckt und ab­ge­straft ha­ben.

Key­word-Re­cher­che (ein­ma­li­ge Kos­ten)

Eine Re­cher­che nach re­le­van­ten Such­be­grif­fen ge­hört zu ei­ner er­folg­rei­chen Op­ti­mie­rung dazu. Hier muss zu­sam­men mit dem Kun­den her­aus­ge­fun­den wer­den, wel­che Key­words zum Un­ter­neh­men pas­sen. Wel­che Such­be­grif­fe ha­ben Chan­cen auf eine hohe Con­ver­si­on und zu wel­chen Be­grif­fen hat die Web­site des Kun­den über­haupt die Mög­lich­keit, nach vor­ne zu kom­men?

Stra­te­gie-Er­stel­lung und Zie­le fest­le­gen (ein­ma­li­ge Kos­ten)

Nach­dem das Au­dit ab­ge­schlos­sen ist und das Key­word-Set ver­ab­schie­det wur­de, kann dar­aus eine SEO-Stra­te­gie inkl. Pro­jekt­plan er­stellt wer­den. Wel­che Maß­nah­men müs­sen ge­trof­fen wer­den und in wel­cher zeit­li­chen Rei­hen­fol­ge er­fol­gen die­se?

Die SEO-Stra­te­gie legt fest, wie viel Zeit und Res­sour­cen in On­Page-Op­ti­mie­rung, Con­tent-Er­stel­lung, Link­ab­bau und -auf­bau und vie­les mehr in­ves­tiert wer­den sol­len, um die vor­her fest­ge­leg­ten Zie­le der Kun­den­web­site, wie mehr Traf­fic, hö­he­re Sicht­bar­keit, mehr Con­ver­si­on usw., durch die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zu er­rei­chen.

Um­set­zung (mo­nat­li­che Kos­ten)

Bei der Um­set­zung geht es dar­um, die auf­ge­stell­te SEO-Stra­te­gie (ope­ra­tiv) durch­zu­füh­ren. Hier kön­nen die Kos­ten stark va­ri­ie­ren, da es Kun­den gibt, die ein­zel­ne Um­set­zun­gen, z. B. On­Page-Op­ti­mie­rung, re­la­tiv gut al­lein (mit An­lei­tung / Über­wa­chung) hin­be­kom­men und wie­der­um Kun­den, die bspw. kei­ne Pro­gram­mie­rer und Tex­ter ha­ben und bei de­nen die SEO-Agen­tur selbst „Hand an­le­gen“ muss, was die mo­nat­li­chen Kos­ten na­tür­lich deut­lich er­höht.

Mo­ni­to­ring & Er­folgs­kon­trol­le

Das The­ma Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist in der Re­gel nie­mals kom­plett ab­ge­schlos­sen, son­dern ein fort­lau­fen­der Pro­zess. Beim Mo­ni­to­ring und der Er­folgs­kon­trol­le zeigt sich, wel­che SEO-Maß­nah­men wie gut funk­tio­niert ha­ben und wo nach­ge­bes­sert wer­den muss.

Auch kann es in der Zwi­schen­zeit im­mer wie­der zu neu­en Up­dates durch die Such­ma­schi­nen kom­men, wo­durch sich neue Ran­king­fak­to­ren und Mög­lich­kei­ten zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung er­ge­ben.

Ei­nen Ab­schluss der Op­ti­mie­run­gen gibt es des­halb in der Re­gel nicht und es wird oft­mals eine dau­er­haf­te Be­treu­ung im SEO emp­foh­len, um stets wei­ter op­ti­mie­ren und auf Ver­än­de­run­gen schnell re­agie­ren zu kön­nen.

SEO Ablauf
Bild: Ablauf einer SEO-Betreuung

Ein­fluss von KI (ChatGPT, Ge­mi­ni & Co.): Sin­ken die SEO-Kos­ten?

Eine Fra­ge, die in Kun­den­ge­sprä­chen vie­le Agen­tu­ren ak­tu­ell stän­dig zu hö­ren be­kom­men:

„Macht KI (Künst­li­che In­tel­li­genz) SEO jetzt nicht viel bil­li­ger?“

Die Lo­gik scheint auf den ers­ten Blick schlüs­sig: ChatGPT, Ge­mi­ni & Co. schrei­ben Tex­te in Se­kun­den, Tools ana­ly­sie­ren Da­ten auf Knopf­druck. Müss­te die mo­nat­li­che SEO-Be­treu­ung da nicht nur noch die Hälf­te kos­ten?

Die ehr­li­che Ant­wort lau­tet: Nein. Die Kos­ten sin­ken nicht, sie ver­la­gern sich.

Wer glaubt, mit ro­hen KI-Tex­ten bei Goog­le weit vor­ne zu lan­den, wird ent­täuscht wer­den. Da mitt­ler­wei­le je­der Zu­gang zu die­sen Tools hat, wird das Web mit mit­tel­mä­ßi­gem Con­tent ge­flu­tet (AI Slop). Um hier noch auf­zu­fal­len, brauchst du mehr Qua­li­tät denn je – und Qua­li­tät kos­tet Zeit (und da­mit Geld).

Das Bud­get fließt we­ni­ger in die rei­ne „Schreib­ar­beit“, son­dern in die­se neu­en Be­rei­che:

  • Der „Hu­man Touch“ als Ran­king­fak­tor: Goog­le und Nut­zer er­ken­nen KI-Bla-Bla so­fort. Ein SEO-Tex­ter wird zum „Con­tent-Ar­chi­tek­ten“, der KI-Tex­te fak­tisch prüft, mit ech­ten Ex­per­ten-Mei­nun­gen (E-E-A-T) an­rei­chert und eine mensch­li­che Note ein­bringt. Das ist oft auf­wen­di­ger, als den Text selbst zu schrei­ben.
  • Op­ti­mie­rung für AI Over­views, ChatGPT & Co.: Wir op­ti­mie­ren nicht mehr nur für die klas­si­schen „10 blau­en Links“. Dei­ne Mar­ke muss so im Netz statt­fin­den, dass sie von KI-Sys­te­men (wie Googles AI Over­views) als ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­le zi­tiert wird. Das nennt man GEO (Ge­ne­ra­ti­ve En­gi­ne Op­ti­miza­ti­on) – und das er­for­dert tech­nisch sau­be­re Da­ten und ex­trem hohe Au­to­ri­tät.
  • Stra­te­gie statt Fleiß­ar­beit: Da die KI ein­fa­che Fra­gen („Wie re­pa­rie­re ich ei­nen Dru­cker?“) di­rekt im Such­ergeb­nis be­ant­wor­tet (Zero-Click), müs­sen wir Stra­te­gien ent­wi­ckeln, die Nut­zer für kom­ple­xe Kauf­ent­schei­dun­gen ab­ho­len.

KI macht die Ar­beit der Agen­tur ef­fi­zi­en­ter, aber die An­for­de­run­gen von Goog­le sind gleich­zei­tig mas­siv ge­stie­gen. Wer das Bud­get kürzt und nur auf „KI-Au­to­pi­lot“ schal­tet, ris­kiert, als Spam aus­sor­tiert zu wer­den. In­ves­tie­re das Bud­get lie­ber in bes­se­re User Ex­pe­ri­ence und ech­te Fach­ex­per­ti­se – das ist der ein­zi­ge Burg­gra­ben, den eine KI nicht ko­pie­ren kann.

Ab­rech­nungs­mo­del­le von SEO-Agen­tu­ren

Es gibt eine Viel­zahl an mög­li­chen Preis­mo­del­len bei SEO-Dienst­leis­tern. Hier soll­te der Kun­de sich ge­nau über­le­gen, wel­ches das rich­ti­ge für ihn ist. Eine Agen­tur ar­bei­tet nur so viel, wie ihr Bud­get es zu­lässt. Die gän­gigs­te Me­tho­de ist hier die Ab­rech­nung nach ei­nem Stun­den­satz.

SEO-Prei­se / Stun­den­sät­ze

Der Stun­den­satz von SEO-Dienst­leis­tern va­ri­iert und liegt in der Re­gel bei 100 bis 150 € net­to pro Stun­de. Grö­ße­re nam­haf­te SEO-Fir­men ha­ben ei­nen deut­lich hö­he­ren Stun­den­satz, wäh­rend noch fri­sche, un­be­kann­te Free­lan­cer oder Ju­ni­or SEOs ei­nen nied­ri­ge­ren Stun­den­satz be­rech­nen.

Bei ei­ner Ab­rech­nung nach Stun­den­sät­zen ist die höchs­te Trans­pa­renz mög­lich. Al­ler­dings gibt es auch Kri­tik an die­sem Mo­dell, da hier nur nach Zeit ab­ge­rech­net wird und nicht nach Know­how. Ein top SEO-Pro­fi kann bspw. eine Key­word-Re­cher­che deut­lich schnel­ler er­le­di­gen als ein Ju­ni­or. Ist es dann ge­recht, wenn die Leis­tung nach ei­nem Stun­den­satz be­zahlt wird? Dar­über lässt sich ger­ne strei­ten, denn na­tür­lich ist der Se­ni­or deut­lich teu­rer, aber ob sei­ne Leis­tung über hö­he­re Stun­den­sät­ze fair be­zahlt wird, sei mal da­hin­ge­stellt …

Wei­ter im Text: Al­les, was un­ter oder über den an­ge­spro­che­nen 100 bis 150 € liegt, soll­te mit Vor­sicht be­trach­tet wer­den. Wie kann je­mand eine Web­site für die Such­ma­schi­nen op­ti­mie­ren, wenn die­ser ei­nen so ge­rin­gen Lohn da­für be­kommt, dass er sich da­von nicht ein­mal die re­le­van­ten SEO-Tools leis­ten kann?

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist nach wie vor ein sehr er­folg­rei­cher Mar­ke­ting-Ka­nal und vie­le Un­ter­neh­men sind be­reit, ent­spre­chend hohe Stun­den­sät­ze für Ex­per­ten zu be­zah­len.

Ju­ni­or SEO und Se­ni­or SEO

Ju­ni­or- und Se­ni­or-SEO

Es gibt Agen­tu­ren, die hier noch­mal un­ter­schei­den zwi­schen Ju­ni­or-SEO und Se­ni­or-SEO und die­se mit ge­son­der­ten Stun­den­sät­zen ab­rech­nen. Ein­fa­che­re Ar­bei­ten wer­den vom güns­ti­gen Ju­ni­or SEO er­le­digt und an­spruchs­vol­le SEO-The­men vom Se­ni­or. In dem Bei­spiel der Zeit­auf­stel­lung ei­ner SEO-Kam­pa­gne wei­ter un­ten ha­ben wir dies zur Ver­ein­fa­chung weg­ge­las­sen und Durch­schnitts­wer­te auf­ge­führt.

Pau­scha­le

Bei ei­ner Pau­scha­le wer­den alle Leis­tun­gen nach ei­nem fes­ten Be­trag ab­ge­rech­net. Egal, ob ein Mo­nat mehr oder we­ni­ger ge­ar­bei­tet wur­de, der Kun­de zahlt im­mer den glei­chen Be­trag. Ein Kri­tik­punkt an die­sem Vor­ge­hen ist oft die feh­len­de Trans­pa­renz.

Was ha­ben die denn jetzt für die Pau­scha­le al­les an mei­ner Web­site ge­ar­bei­tet?“, fra­gen sich dann vie­le Kun­den bei ei­ner Be­treu­ung nach ei­ner Pau­scha­le.

Agen­tu­ren müs­sen hier auf­pas­sen und ver­su­chen, über aus­führ­li­che Re­portings und re­gel­mä­ßi­ge Calls auf­zu­zei­gen, was al­les er­le­digt wur­de. Die Pau­scha­le kann aber für bei­de Sei­ten sehr gut funk­tio­nie­ren, wenn al­les klar kom­mu­ni­ziert wird.

Pro­vi­si­ons­mo­dell

Bei die­sem Mo­dell wird er­folgs­ba­siert ab­ge­rech­net. Der Auf­trag­ge­ber wälzt das Ri­si­ko schein­bar ein­fach auf den An­bie­ter ab und be­zahlt nur, wenn zu­vor fest­ge­leg­te Er­fol­ge er­reicht wer­den. Hier soll­ten Auf­trag­ge­ber sehr gut auf­pas­sen. In der Pra­xis ha­ben wir im­mer wie­der er­lebt, wie an­de­re SEO-Agen­tu­ren ihre Kun­den für das Er­rei­chen sinn­lo­ser Zie­le (z. B. Ran­kings zu Key­words, die nicht ge­sucht wer­den und kei­ne Kon­kur­renz ha­ben) re­gel­mä­ßig zur Kas­se ge­be­ten ha­ben.

So ein Mo­dell kön­nen wir da­her nicht emp­feh­len. Eine Agen­tur muss wirt­schaft­lich ar­bei­ten kön­nen und wird ihre fi­nan­zi­el­le Si­cher­heit nie­mals ei­ner so gro­ßen Ge­fahr wie den Ran­king-Schwan­kun­gen bei Goog­le aus­lie­fern – Ran­kings kön­nen ein­fach nicht ga­ran­tiert wer­den und kaum ein se­riö­ser An­bie­ter ar­bei­tet nach so ei­nem Mo­dell.

Be­tei­li­gungs­mo­dell

Bei die­sem Ab­rech­nungs­mo­dell wird die Agen­tur an dem Um­satz / den Ver­käu­fen, die über die Web­site oder den Shop zu­stan­de kom­men, be­tei­ligt. Nach un­se­rer Er­fah­rung funk­tio­niert so eine Zu­sam­men­ar­beit eher sel­ten, da sich eine der bei­den Par­tei­en meist be­nach­tei­ligt fühlt. Un­ter­neh­men, die zu viel be­zah­len müs­sen, oder Agen­tu­ren, die ein­fach zu we­nig ver­die­nen – ei­ner ist hier im­mer un­zu­frie­den.

Da­her ist un­se­re Emp­feh­lung eine Kom­bi­na­ti­on von Pau­scha­len und Boni (wird gleich er­klärt) oder eine Ab­rech­nung nach Stun­den­sät­zen.

Kom­bi­na­ti­on

Bei ei­ner Kom­bi­na­ti­on wer­den Fix­kos­ten, die mo­nat­li­che be­zahlt wer­den müs­sen, ver­ein­bart. Wer­den dazu vor­ab fest­ge­leg­te Zie­le in­ner­halb ei­nes be­stimm­ten Zeit­raums er­reicht, er­hält die Agen­tur Bo­nus­zah­lun­gen. Ne­ben dem Ab­rech­nen nach Stun­den­sät­zen kann ein Kom­bi­na­ti­ons­ab­rech­nungs­mo­dell sinn­voll für bei­de Par­tei­en sein.

Der Dienst­leis­ter be­kommt ge­nug Geld für die Fix­kos­ten und wird für das Er­rei­chen von Zie­len ent­spre­chend be­lohnt.

War­um so teu­er? Soll­te man ver­su­chen, SEO-Prei­se zu ver­han­deln?

Im­mer wie­der kommt es vor, dass Kun­den ver­su­chen, Prei­se zu ver­han­deln. Es ist völ­lig nor­mal, in ei­ner frei­en Wirt­schaft nach ei­nem Preis­nach­lass zu fra­gen, je­doch wird so et­was bei vie­len Agen­tu­ren auf tau­be Oh­ren sto­ßen, da vie­le die Kos­ten ex­akt kal­ku­lie­ren und fes­te (Fix-)Kos­ten zu tra­gen ha­ben. Be­kommt der Auf­trag­neh­mer we­ni­ger Geld als kal­ku­liert wur­de, kann dies die Qua­li­tät sei­ner Ar­beit ein­schrän­ken. Bei vie­len SEO-Dienst­leis­tern wird dann häu­fi­ger der Trai­nee an­statt des Pro­fis an das Pro­jekt ge­las­sen.

Was Kun­den ger­ne ver­ges­sen: Die SEO-Agen­tur trägt ne­ben ei­nem ho­hen zeit­li­chen Auf­wand und ent­spre­chen­den Lohn­kos­ten auch noch wei­te­re Kos­ten:

  • Kos­ten für Ana­ly­se-Tools wie Ryte.com oder Screa­ming Frog
  • Zu­satz­kos­ten durch Mo­ni­to­ring-Tools wie Sis­trix oder SerpWat­cher
  • Bü­ro­kos­ten, Wei­ter­bil­dungs­kos­ten ih­rer Mit­ar­bei­ter und noch vie­les mehr …

Der Kun­de be­zahlt hier ei­nen ho­hen Stun­den­satz für eine pro­fes­sio­nel­le Be­treu­ung und für das lang­jäh­ri­ge Know­how der Agen­tur. Denn im Be­reich SEO kön­nen Lai­en schnell Feh­ler ma­chen, die fa­ta­le Aus­wir­kun­gen auf die Ran­kings und da­mit die Be­su­cher­zah­len ha­ben kön­nen.

Im schlimms­ten Fall kön­nen Feh­ler zu ernst­haf­ten fi­nan­zi­el­len Eng­päs­sen bspw. bei On­line Shops füh­ren.

Spa­re nicht am Bud­get: „Wer zu bil­lig kauft, kauft zwei­mal.“

Da­her soll­ten Un­ter­neh­men nur ab­so­lu­te Pro­fis zu ei­nem an­ge­mes­se­nen Stun­den­satz an ihre Web­site las­sen, wenn man sein Pro­jekt gut be­treut ha­ben will.

Gibt es Al­ter­na­ti­ven zu ei­ner kos­ten­in­ten­si­ven Be­treu­ung durch eine Agen­tur?

Eine Mög­lich­keit ist es, sich an­statt ei­ner Agen­tur ei­nen SEO Free­lan­cer zu ho­len, der hier be­rät und, so gut er kann, als Un­ter­stüt­zung dient. Be­son­ders für klei­ne­re Pro­jek­te mit we­nig Bud­get kann das sehr gut funk­tio­nie­ren. Dann muss aber auch sehr viel vom Auf­trag­ge­ber sel­ber kom­men, wie z. B. die Tex­terstel­lung, Pro­gram­mie­rung und vie­les mehr. Ein SEO Free­lan­cer kann die gan­zen Auf­ga­ben im SEO al­lei­ne nicht be­wäl­ti­gen. Er soll­te viel­mehr als Be­ra­ter ein­ge­setzt wer­den.

Kann man SEO sel­ber ma­chen?

SEO kann man grund­sätz­lich selbst ler­nen und um­set­zen. Al­ler­dings ist der Zeit­auf­wand hoch und vie­le Din­ge lernt man erst durch Er­fah­rung. Agen­tu­ren über­neh­men die­se Ar­beit, da­mit sich Un­ter­neh­men auf ihr Kern­ge­schäft kon­zen­trie­ren kön­nen und er­fah­re­ne Spe­zia­lis­ten die Op­ti­mie­rung durch­füh­ren.

Ein Ver­gleich: Man kann auch die Elek­trik im ei­ge­nen Haus selbst an­schlie­ßen. Mög­lich ist das. Trotz­dem gibt es nicht ohne Grund Elek­tri­ker, die das be­ruf­lich ma­chen. Er­fah­rung ver­hin­dert Feh­ler, die spä­ter teu­er wer­den kön­nen. Ähn­lich ist es bei SEO.

Um SEO sel­ber zu ler­nen, emp­feh­len wir ei­ni­ge Quel­len:

War­um über­haupt in SEO in­ves­tie­ren?

Wenn gar kein SEO-Bud­get da ist und der Auf­trag­ge­ber auch selbst kei­ne Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung durch­füh­ren will, kann man sich eine Al­ter­na­ti­ve zu SEO su­chen.

Wir emp­feh­len bei sehr klei­nen Bud­gets, in Goog­le Ads zu in­ves­tie­ren. Das Set­up ist re­la­tiv ein­fach und ers­te Er­fol­ge sieht man hier re­la­tiv schnell. Je­doch sind im Ver­gleich zu SEO der Traf­fic und die Con­ver­si­on so­fort weg, so­bald man die Goog­le Ads be­en­det. Das Wachs­tums­po­ten­zi­al ist im SEO im Ver­gleich zu SEA zu­dem deut­lich grö­ßer.

SEO hat im ge­sam­ten On­line-Mar­ke­ting-Kos­mos ei­nen der höchs­ten Re­turn on In­vest­ments (ROI).

Die Such­ma­schi­nen wer­den tag­täg­lich von der ge­sam­ten (In­ter­net-)Welt zu Re­cher­che­zwe­cken ver­wen­det – Un­ter­neh­men, die hier nicht zu ih­ren Kern­the­men ge­fun­den wer­den, ver­lie­ren po­ten­zi­el­le Kun­den. Da­her soll­te der Ka­nal SEO nicht ver­nach­läs­sigt wer­den.

Vor­sicht vor schwar­zen Scha­fen – Tipps, um die rich­ti­ge SEO-Agen­tur zu fin­den

Lock­an­ge­bo­te, wie SEO für 150 Euro pro Mo­nat oder ähn­li­che Prei­se, sind häu­fig kein gu­ter Deal. Wenn der durch­schnitt­li­che Stun­den­satz bei 100 € liegt, kann die Agen­tur also nur 1,5 Stun­den im Mo­nat an der Web­site ar­bei­ten. An­sons­ten ar­bei­tet die Agen­tur nicht wirt­schaft­lich.

Auch der Ein­satz ei­nes SEO Ju­ni­ors wird hier kaum mehr raus­ho­len kön­nen – dazu kommt noch die Ge­fahr, dass je­mand mit sehr we­nig Er­fah­rung gro­ßen Scha­den an der Kun­den­web­site an­rich­ten kann.

Die Wahl der rich­ti­gen SEO-Agen­tur zur Be­treu­ung soll­te da­her sehr gut über­legt sein.

Da­mit man als Kun­de nicht auf die schwar­zen SEO-Scha­fe her­ein­fällt und Ab­zo­cke ver­mei­det, soll­te man …

  • … von Agen­tu­ren Ab­stand hal­ten, die Platz 1 Plät­ze bei Goog­le ga­ran­tie­ren. So et­was kann nie­mand und es ist ein­fach un­se­ri­ös
  • … Dienst­leis­ter mei­den, die vor­ge­ben, man ken­ne je­man­den bei Goog­le.
  • … auf Cold Calls sehr skep­tisch re­agie­ren. Be­son­ders un­se­riö­se An­bie­ter sind hier sehr ag­gres­siv un­ter­wegs.
  • … kei­ne lang­fris­ti­gen Ver­trä­ge (>12 Mo­na­te) un­ter­zeich­nen. Bes­ser erst­mal klei­ne Pa­ke­te, wie eine Key­word-Re­cher­che bu­chen, um die Zu­sam­men­ar­beit zu über­prü­fen.
  • … eine Agen­tur aus­wäh­len, die ihre Leis­tun­gen kom­plett trans­pa­rent dar­stellt, z. B. über wö­chent­li­che/mo­nat­li­che Calls, SEO Re­portings und Leis­tungs­nach­wei­se.
  • … sich für eine Agen­tur ent­schei­den, die be­reits Er­fah­rung in der Bran­che des Kun­den hat und Ca­ses vor­wei­sen kann.

Ob ein SEO-Dienst­leis­ter nun wirk­lich gut ist, lässt sich meis­tens erst ab der wirk­li­chen Zu­sam­men­ar­beit fest­stel­len. Wei­te­re wert­vol­le Tipps, um für sich die rich­ti­ge SEO-Agen­tur zu fin­den, gibt es auf un­se­rem Blog: Gute / bes­te SEO-Agen­tur fin­den.

Wann ist mit ers­ten Er­geb­nis­sen zu rech­nen?

Wann im SEO ers­te Er­geb­nis­se zu se­hen sind, hängt, wie so oft, von sehr vie­len Fak­to­ren ab. In der Re­gel sind nach et­was sechs Mo­na­ten ers­te Er­geb­nis­se zu se­hen. Je nach Pro­jekt und Kon­kur­renz kann dies auch schnel­ler ge­hen oder so­gar deut­lich län­ger dau­ern.

Kun­den soll­ten nicht den Feh­ler ma­chen und die Op­ti­mie­rung als „Rein­fall“ ab­bre­chen, nur weil in den ers­ten Mo­na­ten kei­ne Er­fol­ge zu se­hen sind. SEO braucht ein­fach Zeit und Ge­duld.

Be­son­ders bis eine Web­site „Trust“ und da­durch Traf­fic und Leads von Goog­le er­hält, kann es ein­fach dau­ern. Die Such­ma­schi­nen müs­sen tag­täg­lich Mil­lio­nen von Spam-Sei­ten und In­for­ma­tio­nen her­aus­fil­tern kön­nen – da­her muss sich jede Web­site ihr Ver­trau­en erst ein­mal ver­die­nen.

Wel­ches Bud­get soll­ten Un­ter­neh­men ein­pla­nen, um mit ei­ner Agen­tur für Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung sinn­voll zu­sam­men­ar­bei­ten zu kön­nen?

Ab­hän­gig von der Grö­ße der Web­site und den Zie­len soll­ten Un­ter­neh­men ein ein­ma­li­ges Bud­get für den Au­dit und die Stra­te­gie­ent­wick­lung be­reit­stel­len. Die Kos­ten hier­für fan­gen zu­sam­men bei 2.000 € an, kön­nen aber bei mitt­le­ren bis grö­ße­ren Web­sites deut­lich hö­her aus­fal­len.

Die Kos­ten für die mo­nat­li­che Be­treu­ung kön­nen meist erst nach dem Au­dit und der Stra­te­gie­ent­wick­lung an­hand des Um­set­zungs­auf­wands kor­rekt ein­ge­schätzt wer­den. Die Prei­se für eine mo­nat­li­che SEO-Be­treu­ung fan­gen bei 1.000 € an, kön­nen aber auch deut­lich hö­her aus­fal­len, je nach­dem, was die Agen­tur leis­ten soll und was vom Kun­den über­nom­men wird.

War­um soll­ten die On­Page-Op­ti­mie­rung und die Off­Pa­ge-Maß­nah­men bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung kon­ti­nu­ier­lich be­trie­ben wer­den?

In vie­len Ni­schen herrscht ein ho­her Wett­be­werbs­druck. Die Kon­kur­renz schläft nicht und op­ti­miert ihre Web­sites eben­falls. Neue The­men (Trends) kom­men, neue Pro­dukt­ent­wick­lun­gen, neue Er­kennt­nis­se und vie­les mehr ver­än­dern ihre Ni­sche häu­fig und des­halb muss sich auch ein Un­ter­neh­men mit sei­ner Web­site im­mer neu an­pas­sen kön­nen.

Da­mit der Traf­fic kon­ti­nu­ier­lich und lang­fris­tig ge­hal­ten wer­den kann, soll­te auch die Be­treu­ung kon­ti­nu­ier­lich durch­ge­führt wer­den.

Wie wird der Wert von Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung be­rech­net?

Hier gibt es zwei Mög­lich­kei­ten. Zum ei­nen nur den Wert des SEO Traf­fics zu be­trach­ten und zum an­de­ren den tat­säch­li­chen ROI zu be­stim­men:

Die Be­rech­nung des Werts fin­det häu­fig durch ei­nen Ver­gleich von or­ga­ni­schem Traf­fic vs. Paid Traf­fic statt (Wie viel hät­te man be­zah­len müs­sen, wenn man den SEO Traf­fic über Goog­le Ads ein­ge­kauft hät­te?). Bei­spiel: Für ein Key­word er­hält die Web­site 1.000 Be­su­cher im Mo­nat. Die­ser Such­be­griff kos­tet 2 € pro Klick über Goog­le Ads. Der Wert die­ses SEO Traf­fics liegt dann bei 2.000 €. Eine sehr ein­fa­che Rech­nung, die nicht viel aus­sagt.

Sinn­vol­ler ist es da­her, den ROI („Was bringt es an Leads für mein Un­ter­neh­men“) zu be­rech­nen.
Um den SEO ROI zu be­rech­nen, müs­sen die Kos­ten für die Op­ti­mie­rung ins Ver­hält­nis zu den Ein­nah­men der Web­site ge­setzt wer­den:

ROI % = (Um­satz durch die or­ga­ni­sche Su­che – Kos­ten für SEO) / Kos­ten für SEO * 100

Um den ROI noch ge­ziel­ter zu be­rech­nen, müs­sen ver­schie­de­ne Punk­te ab­ge­stimmt wer­den, wie z. B. was ein Lead wert ist und vie­les mehr. Eine de­tail­lier­te An­lei­tung dazu fin­dest du hier.

Was kos­tet Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bei Far­ben­tour?

Ge­naue Prei­se kön­nen wir eben­falls nur nach Sich­tung der zu op­ti­mie­ren­den Web­site an­ge­ben. Eine Lis­te mit Ab-Prei­sen fin­dest du hier:

  • Key­words-Re­cher­che, Ana­ly­se & Map­ping: Ab 1.000 Euro
  • SEO-Au­dit: Ab 1.200 Euro
  • SEO-Stra­te­gie: Ab 1.500 Euro
  • SEO-Work­shop inkl. Vor­be­rei­tung: Ab 3.500 Euro
  • SEO-Be­ra­tung: Min­dest­bu­chung von 10 Std. à 100 Euro pro Std.
  • Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie inkl. Con­tent Plan: Ab 3.000 Euro
  • Con­tent-Er­stel­lung: Ab 24 Cent pro Wort – Preis ab­hän­gig vom The­ma
  • SEO Mo­ni­to­ring inkl. Re­port­ing: Ab 400 Euro pro Mo­nat
  • Con­tent See­ding inkl. Link­bait-Er­stel­lung (Di­gi­tal PR): Ab 5.000 Euro
  • Link­au­dit: Ab 1.500 Euro – hängt von der Grö­ße des Link­pro­fils ab
  • Link­buil­ding: Hängt stark von der Link­quel­le und Link­art ab.
  • Mo­nat­li­che SEO-Kom­plett­be­treu­ung: Ab 1.000 Euro pro Mo­nat
SEO-Kosten erklärt

Zu­sam­men­fas­sung

Die ex­ak­ten Kos­ten für SEO zu er­fah­ren, geht nur über das Ge­spräch: Kon­tak­tie­re den SEO-Dienst­leis­ter dei­nes Ver­trau­ens und las­se dir ein An­ge­bot er­stel­len. Die hier im Ar­ti­kel ge­nann­ten SEO-Prei­se sind nur Schät­zun­gen und kön­nen stark va­ri­ie­ren, je nach­dem, wie groß dei­ne Web­site ist, wel­che Zie­le er­reicht wer­den sol­len und wie stark die Kon­kur­renz ist.

Auch die SEO-Agen­tu­ren ha­ben teils stark un­ter­schied­li­che Prei­se: Eine be­kann­te, gro­ße Agen­tur mit meh­re­ren Fir­men­sit­zen ist oft­mals viel teu­rer als eine klei­ne schlan­ke SEO-Agen­tur mit deut­lich ge­rin­ge­ren Fix­kos­ten.

Be­den­ke da­bei auch, dass SEO kei­ne ex­ak­te Wis­sen­schaft ist. Es gibt Un­si­cher­heits­fak­to­ren, auf die eine Agen­tur nur be­dingt Ein­fluss hat, wie z. B. neue Goog­le Up­dates und Ran­king­fak­to­ren. Sei vor­sich­tig bei An­ge­bo­ten, die zu güns­tig er­schei­nen oder zu sehr auf Er­folgs­ba­sis auf­ge­baut sind – jede Agen­tur muss wirt­schaft­lich sinn­voll han­deln kön­nen.

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