Ratgeber · Suchmaschinen

Die besten Suchmaschinen & starke Google-Alternativen

Google dominiert – doch daneben gibt es Dutzende spannende Anbieter: für mehr Datenschutz, echte Unabhängigkeit oder KI-gestützte Antworten. Ein Überblick.

Fabian Auler
Fabian Auler
Gründer & Inhaber, Farbentour
18 Min. Lesezeit · Zuletzt aktualisiert 2026
Vintage-Roboter als Sinnbild für KI-Suchmaschinen
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Suchmaschinen im Vergleich

Eine Suchmaschine, auch Internet-Suchmaschine genannt, ist eine Webanwendung, die es seinen Usern ermöglicht, nach bestimmten Informationen im World Wide Web zu suchen. Die Suchresultate werden in einer Ergebnisliste dargestellt, die oft als Suchmaschinen-Ergebnisseiten (SERPs) bezeichnet wird.

Bei den Informationen kann es sich um eine Mischung aus Links zu Websites, Bildern, Podcasts, Videos, PDF-Dateien, Infografiken, Artikeln, Forschungen und anderen Arten von Dokumenten handeln.

Neben den klassischen Suchmaschinen gibt es inzwischen auch KI-basierte Suchmaschinen, so genannte KI-Suchmaschinen, die künstliche Intelligenz nutzen, um Suchanfragen besser zu verarbeiten und direkte Antworten zu geben, statt nur eine Ergebnisliste mit Links zu liefern.

In diesem Beitrag stellen wir dir eine Liste mit vielen verschiedenen Internet-Suchmaschinen vor.

Gute Google-Alternativen auf einen Blick

Klein, spezialisiert, oft datenschutzfreundlich – diese Anbieter lohnen einen Test.

Bing
Zweitgrößte Suchmaschine in USA & Europa, von Microsoft. Eigener Index plus KI-Suche „Copilot“; liefert auch die Ergebnisse für Yahoo, Ecosia & Co.
DuckDuckGo
Hoher Datenschutz, keine Profilbildung. Bündelt über 400 Quellen (v. a. Bing) mit eigenem Crawler (DuckDuckBot); Nutzerzahlen steigen stetig.
Ecosia
Berliner Suchmaschine, spendet rund 80 % des Gewinns für Naturschutz (über 250 Mio. Bäume gepflanzt). Ergebnisse von Bing, kein Tracking.
Nona
Private Suchmaschine aus Deutschland, kein Tracking. Gegen kleine Gebühr komplett werbefrei; liefert Sofort-Antworten (Featured Snippets).
SearchGPT
ChatGPT als Suchmaschine – liefert zusammengefasste KI-Antworten inklusive Quellen statt einer reinen Linkliste.
Startpage.com
Zeigt Google-Ergebnisse anonym (Sitz Niederlande). Speichert keine persönlichen Daten und umgeht so die Google-Filterblase.
Perplexity.com
KI-Suchmaschine mit Quellenangaben, ideal für Themenrecherche – die Antwort kommt direkt von der KI statt als blaue Linkliste.
Brave Search
Unabhängiger eigener Index (rund 87 % der Treffer) und Standardsuche im Brave-Browser – zugleich Quelle für Claudes Websuche.
MetaGer
Gemeinnützige Meta-Suchmaschine aus Deutschland (seit 1996). Bündelt über 20 Quellen und speichert keine IP-Adressen.
Exa.ai
KI-Suche mit neuronalem Netz, das die Suchintention versteht. Mit „Websets“ auch für tiefe Recherche nach Quellen geeignet.

Die große Suchmaschinen-Liste

52 Anbieter im direkten Vergleich – mit Suchtechnologie, KI-Funktion, Marktstart, Datenschutz und Herkunftsland.

52 von 52
Anonym / kein Tracking Speichert Daten Keine Angabe
Suchmaschine Technologie Chat-KI Seit Datenschutz Land
Google Suchindex + Webcrawler Ja, „AI Overviews“ und „AI Mode“ 1997 Speichert Daten USA
Bing Suchindex + Webcrawler Ja, „Microsoft Copilot“ 2009 Speichert Daten USA
ChatGPT (SearchGPT) Suchindex + Webcrawler Ja, „SearchGPT“ 2022/2024 Speichert Daten USA
Claude KI-Assistent + Websuche Ja 2023 Speichert Daten USA
Yandex Suchindex + Webcrawler Nein 1997 Speichert Daten Russland
Yahoo Suchindex + Webcrawler Nein 1994 Speichert Daten USA
Perplexity Suchindex + Webcrawler Ja 2022 Speichert Daten USA
Brave Suchindex + Webcrawler Ja 2021 Anonym USA
Nona Suchindex + Webcrawler Nein 2021 Anonym Deutschland
exa.ai Suchindex + Webcrawler Ja 2022 K.A. USA
phindai.org Kombination aus KI und maschinellem Lernen Ja 2021 K.A. USA
Poe.com Suchindex + Webcrawler Ja 2023 K.A. USA
Andi-Search Suchindex + Webcrawler Ja 2022 K.A. USA
Baidu Suchindex + Webcrawler Nein 2000 Speichert Daten China
Sogou Suchindex + Webcrawler Nein 2004 Speichert Daten China
Haosou (360 Search) Suchindex + Webcrawler Nein 2012 Speichert Daten China
Shenma Suchindex + Webcrawler Nein 2013 Speichert Daten China
Quark KI-Suche + Webcrawler Ja 2016 Speichert Daten China
Toutiao Search Suchindex + Webcrawler Nein 2019 Speichert Daten China
Yep Suchindex + Webcrawler Nein 2022 Anonym USA
lexica.art Suchindex + Webcrawler Nein 2022 K.A. USA
Ask.com Suchindex + Webcrawler Nein 1996 Speichert Daten USA
Fireball Suchindex + Webcrawler Nein 1996 Anonym Deutschland
Altavista Suchindex + Webcrawler Nein 1995 K.A. USA
Lycos Suchindex + Webcrawler Nein 1995 K.A. USA
Qwant Suchindex + Webcrawler Nein 2013 Anonym Frankreich
Search.ch Suchindex + Webcrawler Nein 1995 K.A. Schweiz
Exalead Suchindex + Webcrawler Nein 2004 K.A. Frankreich
DuckDuckGo Suchindex + Webcrawler + Metasuche Nein 2008 Anonym USA
Kagi (Ixquick) Suchindex + Webcrawler (eigener Index + Partnerquellen) Ja 2022 Anonym USA
Mojeek (Ixquick) Suchindex + Webcrawler (eigener Index + Partnerquellen) Ja 2004 Anonym Großbritannien
Startpage.com (Ixquick) Metasuche Nein 1998 Anonym Niederlande
Metager.de Metasuche Nein 1996 Anonym Deutschland
MetaCrawler.com Metasuche Nein 1995 K.A. USA
LexiQuo Metasuche Nein 1995 Anonym K.A.
Disconnect Search Metasuche Nein 2011 Anonym USA
Dogpile Metasuche Nein 1995 K.A. USA
SearXNG Metasuche Nein 2021 Anonym K.A.
T-Online.de Metasuche Nein 1995 K.A. Deutschland
Web.de Metasuche Nein 1995 K.A. Deutschland
GMX.net Metasuche Nein 1997 K.A. Deutschland
Yahoo (Metasuche) Metasuche Nein 1994 Speichert Daten USA
Ecosia Metasuche Nein 2009 Anonym Deutschland
Oscobo Metasuche Nein 2015 Anonym Großbritannien
AOL Metasuche Nein K.A. K.A. USA
Hulbee / swisscows.ch Semantische Suche + Suchindex + Webcrawler Nein 2014 Anonym Schweiz
Wolframalpha Semantische Suche Nein 2009 K.A. USA
FragFINN Suchmaschine für Kinder Nein K.A. K.A. K.A.
helles-koepfchen.de Suchmaschine für Kinder Nein K.A. K.A. K.A.
blinde-kuh.de Suchmaschine für Kinder Nein 1997 K.A. K.A.
YaCy Peer-to-Peer-Suche (P2P-Suche) Nein 2003 Anonym Deutschland
tiger.ch Suchindex + Webcrawler + Metasuche Nein K.A. K.A. Schweiz

Angaben ohne Gewähr · „Seit" = Jahr des Markteintritts

Suchmaschinen detailliert vorgestellt

Nun gehen wir ins Detail und stellen einige Suchmaschinen vor.

Den Anfang macht Google als Weltmarktführer. Dabei hat Google jedoch nicht überall auf der Welt eine komplette Marktdominanz. Besonders in großen Ländern wie China oder Russland sind alternative Suchmaschinen Marktführer.

Auch hinsichtlich der Suchmöglichkeiten unterscheiden sich andere Suchmaschinen voneinander. So gibt es spezielle Suchmaschinen für bestimmte Zielgruppen oder Anbieter, die einen besonders hohen Datenschutz versprechen und vieles mehr. Es gibt so viele verschiedene, leider meist unbekannte, Anbieter im Bereich Websuche, die es wert sind, einmal getestet zu werden.

Google

Google – der Platzhirsch unter den Suchmaschinen

Google.com
Google-Dienste-Logos

So gut wie jeder Internetnutzer kennt Google und benutzt diese Suchmaschine, um im Web Informationen zu finden. Das Wort „googeln“ hat es sogar in den Duden geschafft.

Google dominiert den Markt in Deutschland aktuell mit über 90 % Marktanteil und ist extrem beliebt. In den USA liegt der Marktanteil bei über 80 % und weltweit ebenfalls knapp über 90 %. Zudem ist Google eine der meistbesuchten Websites der Welt.

Google wurde 1996 von Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt – zunächst unter dem Namen „BackRub“. Seit dem 15. September 1997 wird die Suchmaschine unter dem Namen „Google“ betrieben. Die Benutzerfläche hat sich seitdem kaum verändert. Allerdings setzt Google immer wieder kleine und große Änderungen an seinen Suchergebnissen um, wie das direkte Anzeigen von Antworten in den Suchergebnissen mit sogenannten Featured Snippets.

Google nutzt seine Macht immer weiter aus, was stellenweise auf Kritik trifft, z. B. in Bezug auf den kaum vorhandenen Datenschutz (die Suchmaschine speichert alle möglichen Daten ihrer Nutzer).

Weltmarktführerspeichert und nutzt personenbezogene Daten u. a. für Werbezweckekeine anonyme Suche möglich
Marktanteile im Zeitverlauf
Wähle die Region – und blende Google in der Legende aus, um die Alternativen sichtbar zu machen.

Tippe auf eine Serie in der Legende, um sie aus- oder einzublenden. Blende Google aus, damit die Achse neu skaliert und die Alternativen sichtbar werden. Quelle: Statcounter.

Marktführer & große Player

Yandex
Yandex.com
Marktführer in Russlandspeichert personenbezogene Daten
Yandex – Screenshot der Startseite

Die russische Suchmaschine Yandex (Яндекс) wurde bereits 1997 gegründet und ist laut Wikipedia ein Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und operativer Hauptzentrale in Moskau. Ebenfalls gibt es Niederlassungen in Weißrussland, der Schweiz, in den USA, der Türkei und in Deutschland (Berlin).

Der Marktanteil in Deutschland ist relativ gering, während er in Russland laut Statcounter.com fast genauso groß ist wie der von Google und die beiden Suchmaschinen sich die Marktführerschaft in Russland damit teilen.

Baidu
Baidu.com
Marktführer in Chinaspeichert (sehr viele) personenbezogene Daten
Baidu – Screenshot der Startseite

Baidu ist der Marktführer unter den Suchmaschinen in China. Mit über 70 % Marktanteil ist Baidu die beliebteste Suchmaschine im Reich der Mitte.

Bing
Bing.com
„Größter“ Konkurrent von Google in Europa und USAspeichert DatenChatbot
Bing – Screenshot der Startseite

Bing wurde 2009 von Microsoft als Nachfolger von live.com (Live Search) ins Leben gerufen, um eine echte Konkurrenz zu Google darstellen zu können.

Der Marktanteil von Bing liegt jedoch in vielen Ländern deutlich unter 10 % und stellt somit derzeit kaum eine Bedrohung für die Vormachtstellung von Google dar.

2023 wurde der Bing Chatbot (Microsoft Copilot) eingeführt, der mittels KI die Fragen der Nutzer beantworten kann.

Datenschutz & Unabhängigkeit

Nona.de
Nona.de
Aus Deutschlandwenig Werbunghoher Datenschutz
Nona.de – Screenshot der Startseite

Nona ist ein recht junges Projekt aus Deutschland. Die Suchmaschine Nona spielt deutlich weniger Werbung als die große Konkurrenz aus. Auf Wunsch kann die Suchmaschine gegen eine geringe Gebühr 100 % werbefrei genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist der Umgang mit privaten Nutzerdaten – diese werden nicht getrackt oder gespeichert.

Nona liefert zudem in seinen Suchergebnissen die von Google bekannten Sofort-Antworten (Featured Snippets) zu häufigen und einfach zu beantwortenden Fragen mit (z. B. Wie ist das Wetter, wie ist der Aktienkurs usw.).

Brave Search
Brave.com
Eigener IndexStandard-Suche im Brave Browser
Brave Search – Screenshot der Startseite

Brave Search ist eine unabhängige Suchmaschine mit eigenem Index. Rund 87 % der Treffer stammen aus Braves eigener Datenbank, der Rest wird ergänzt. Brave Search stammt von Brave Software, Inc. aus den USA, ist seit Juni 2022 aus der Beta und die Standardsuche im Brave-Browser.

Wer Wert auf Datenschutz und Unabhängigkeit von Google und Bing legt, findet hier eine interessante Alternative.

Kagi
Kagi
Kostenpflichtigwerbefreieigener Index
Kagi – Screenshot der Startseite

Kagi ist eine werbefreie, kostenpflichtige Suchmaschine ohne Tracking.

Sie kombiniert einen eigenen Index mit Ergebnissen ausgewählter Partnerquellen und finanziert sich über ein Abomodell statt über Werbung.

Damit eignet sich Kagi besonders für Nutzer, die für werbe- und trackingfreie Suche bezahlen möchten.

Mojeek
Mojeek
Unabhängige Suchmaschinewerbefreispeichert keine Dateneigener Crawler
Mojeek – Screenshot der Startseite

Mojeek aus Großbritannien betreibt einen komplett eigenen, von Google und Bing unabhängigen Suchindex und speichert keine personenbezogenen Daten.

Als eine der wenigen Suchmaschinen mit echtem eigenem Crawler (MojeekBot), die zudem 100 % unabhängig sind, ist Mojeek eine interessante Wahl für alle, die Wert auf Unabhängigkeit und Datenschutz legen.

Yep!
Yep.com
Werbeeinnahmen an Content-Creatorhoher Datenschutz
Yep! – Screenshot der Startseite

Yep, ein recht kurzer Name für eine Suchmaschine. Das Unternehmen hinter Yep! ist der aus der SEO-Szene bekannte Tool-Anbieter „Ahrefs“. Laut Techcrunch.com wurden bisher über 60 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von Yep investiert, mit dem Ziel, 90 % der Werbeeinnahmen zurück an die Content-Creator (Webmaster, Publisher usw.) zu bezahlen, um ein freies und faires Internet zu gewährleisten.

Ein sehr löbliches Ziel, da besonders die großen Suchmaschinen immer häufiger den Content von Websites „klauen“ und diesen direkt selbst in den Suchergebnissen anzeigen (Featured Snippets). Der Datenschutz soll ebenfalls sehr hoch sein.

Da Yep! noch recht neu auf dem Markt ist, muss sich die Suchmaschine erstmal gegenüber der großen Konkurrenz beweisen. Der Ansatz ist auf jeden Fall spannend.

Qwant
Qwant.com
Aus Frankreichanonyme Suchewohltätigen Zwecken gewidmet
Qwant – Screenshot der Startseite

Die französische Suchmaschine Qwant wurde 2011 gegründet und bietet seinen Nutzern seit 2013 eine ausführliche Suche an. Dabei lässt sich nicht nur gezielt nach Websites suchen, sondern auch nach News, Bildern, Social-Media-Plattformen, Videos (hauptsächlich Youtube.com) und Shopping-Ergebnissen.

Qwant wirbt damit, keine personenbezogenen Daten zu speichern. Daher werden bei der Suche auch keine personalisierten Suchergebnisse wie bei Google angezeigt. Die IP-Adressen der Nutzer werden nicht gespeichert. Auch werden nur temporäre Cookies gesetzt und Cookies für kommerzielle Zwecke kommen nicht zum Einsatz.

Qwant ist definitiv eine interessante Suchmaschine: Es wird sich zeigen, ob diese eine Chance gegen die großen Marktführer hat. Haupteinnahmequelle ist, wie bei vielen anderen auch, das Anzeigen von Ads in den Suchergebnissen.

Klassiker & Regionales

Ask.com
Ask.com
Sehr geringe Marktanteilespeichert personenbezogene Daten
Ask.com – Screenshot der Startseite

Ask.com wurde 1996 von Garrett Gruener und David Warthen gegründet und ist durch die aggressive Verbreitung seiner Ask-Toolbar in Verruf geraten. Viele Benutzer beschwerten sich darüber, dass die Ask-Toolbar, wenn diese einmal installiert war, nicht mehr so einfach entfernt werden konnte.

Die Benutzerzahlen von Ask sind in Deutschland gering.

Fireball
Fireball.com
Aus Deutschlandanonyme Suchmaschine

Fireball ist die erste deutschsprachige Suchmaschine, die 1996 vom Fachbereich Informatik der Technischen Universität Berlin entwickelt wurde.

Die Betreiber gingen unzählige Kooperationen ein – z. B. mit der Suchmaschine Yahoo, Altavista und später Google. Im August 2000 hatte Fireball einen Marktanteil von 22 % in Deutschland, der danach immer weiter zurückging, da die meisten Nutzer zu Google übergingen. So lag der Marktanteil 2001 bei 10 % und bis 2005 stürzte dieser auf unter 0,5 % ab. Davon erholte sich Fireball nie und deshalb sind die Nutzerzahlen heutzutage gering.

Fireball wirbt aktuell mit dem Motto „Deine anonyme Suchmaschine“ und hat sich dem Datenschutz verschrieben. Die IP-Adresse der User oder sonstiges Suchverhalten wird nicht gespeichert.

Search.ch
search.ch
Schweizer Suchmaschineregionale Suchergebnisse
Search.ch – Screenshot der Startseite

Diese Suchmaschine aus der Schweiz wurde bereits 1995 von Rudolf Räber und Bernhard Seefeld gegründet. Hauptsächlich werden hier Suchergebnisse aus der Schweiz angezeigt. Neben dem Anzeigen von Websites gibt es viele weitere Services, wie z. B. Telefonbuch, Wetterdienst, Maps, Fahrpläne, Fernseh- und Kinoprogramme. Alles für die Schweiz und Umgebung.

Dazu gibt es noch eine lokale Suche, in der sich innerhalb einer bestimmten Region, wie Bern, Zürich oder dem in Deutschland liegenden Freiburg, suchen lässt.

Neue Ära

Suchmaschinen mit Chat-KI

ChatGPT (mit SearchGPT), Perplexity und andere Anbieter sind keine klassischen Suchmaschinen mit nur 10 blauen Links mehr. Auch Google und viele andere Suchmaschinen haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Doch ChatGPT hat mit seiner Chat-KI eine neue Ära eingeläutet und damit auch die Suchmaschinen und die Art und Weise, wie wir Nutzer das Internet nutzen, verändert.

Natürlich sieht Google seine große Marktmacht durch neue Konkurrenten und Technologien bedroht. Daher hat Google ChatGPT als „Code Red“ Bedrohung für das eigene Geschäft eingestuft. Google hat bereits eine eigene Chat-KI entwickelt (Technologiemodelle LaMDA, MuM und Co.).

Die AI Overviews von Google sind inzwischen auch in Europa verfügbar: in Deutschland seit März 2025, EU-weit ab Oktober 2025. Ergänzend hat Google den AI Mode eingeführt, eine dialogorientierte Suche auf Basis von Gemini, die komplexe Fragen direkt im Suchergebnis beantwortet.

Einige Suchmaschinenanbieter haben bereits vorgelegt und eine eigene künstliche Intelligenz in ihren Suchergebnissen integriert.

Copilot von Bing
copilot.cloud.microsoft
Copilot von Bing – Screenshot der Startseite

Microsoft nutzt das Modell von ChatGPT, um eine eigene KI-Suche anzubieten. Unter dem Namen „Copilot“ können sich Nutzer nicht nur Suchergebnisse in Form von Links als Quellen anzeigen lassen, sondern erhalten direkt eine Antwort – auch auf komplexe Fragen.

Obwohl Microsoft den Copilot früh in Bing integriert hat, konnten bisher kaum Marktanteile von Google übernommen werden. Die Zukunft wird zeigen, wie stark die Bing-Suche von den Internetnutzern genutzt wird.

KI-Suchmaschine von Bing (nutzt ChatGPT)
ChatGPT mit SearchGPT
ChatGPT.com
ChatGPT mit SearchGPT – Screenshot der Startseite

ChatGPT ging Ende 2022 für die breite Öffentlichkeit online und hat seitdem einige Revolutionen ausgelöst. Neben präzisen Antworten ist es seit 2024 auch möglich, mit SearchGPT nach Antworten und Inhalten im WWW zu suchen.

Die Ergebnisse von SearchGPT sind derzeit noch stark verbesserungswürdig, können aber in den nächsten Jahren sicherlich noch deutlich an Qualität gewinnen. Die Zeit wird zeigen, ob SearchGPT in der Lage sein wird, Google größere Marktanteile streitig zu machen.

Laut Rand Fishkin von Sparktoro hat ChatGPT im Jahr 2024 bereits einen Marktanteil von 4,33 % am ‚Cross Platform Share‘ erreicht. Unter ‚Cross Platform Share‘ fallen nicht nur klassische Suchmaschinen, sondern auch Plattformen wie YouTube, LinkedIn usw. Weitere Informationen und Meinungen zu den Marktanteilen von ChatGPT findet man auf seroundtable.com.

ChatbotKI-Suchmaschine
Claude
claude.ai
Claude – Screenshot der Startseite

Claude ist der KI-Assistent des US-Unternehmens Anthropic und kann seit 2025 auch das Web durchsuchen. Statt einer klassischen Liste blauer Links liefert Claude eine zusammengefasste Antwort und verweist dabei auf die verwendeten Quellen. Für die Websuche greift Claude auf den unabhängigen Index von Brave Search zurück.

Neben der Websuche ist Claude vor allem auf Textarbeit, Analyse und Programmierung ausgelegt. Anthropic legt einen Schwerpunkt auf Sicherheit; neben einer kostenlosen Version gibt es kostenpflichtige Pro-Tarife mit höheren Nutzungslimits.

KI-Assistent mit WebsucheQuellenangabenChatbot
Gemini & AI Mode von Google
Gemini · AI Mode
Gemini & AI Mode von Google – Screenshot der Startseite

Googles Antwort auf ChatGPT und dessen starkes Wachstum heißt Gemini. Gemini ist das Sprachmodell, mit dem der Marktführer auch seine klassische Suche mit KI-Antworten versorgt – etwa über die AI Overviews, die zusammengefasste Antworten direkt oberhalb der Suchergebnisse anzeigt.

Daneben gibt es den AI Mode: einen eigenen, dialogorientierten Suchmodus innerhalb der Google-Suche. Nutzer stellen hier eine Frage und können in einem Gespräch direkt nachhaken, ohne die Suche zu verlassen. Die AI Overviews erscheinen automatisch zu vielen Suchanfragen, während der AI Mode ein bewusst aufgerufener Modus für komplexere Recherchen ist.

Viele Publisher sehen diese Entwicklung kritisch. Wenn AI Overviews oder AI Mode bereits alle wichtigen Informationen direkt auf der Ergebnisseite liefern, fehlt für einen Teil der Nutzer der Grund, eine Website aufzurufen.

KI-Erweiterung von Google
Perplexity
perplexity.ai
Perplexity – Screenshot der Startseite

Perplexity bezeichnet sich selbst als die „erste“ Suchmaschine mit künstlicher Intelligenz. Statt blauer Links in einer Suchergebnisliste erhält der Nutzer eine Antwort direkt von der KI. Ob das die Zukunft der Suchmaschinen sein wird, bleibt abzuwarten. Perplexity.ai liefert neben der Antwort der KI immer auch Quellenangaben zu anderen Webseiten als Belege.

Laut der Enterprise-Seite werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Auf Nachfrage bei der KI-Suchmaschine selbst wird jedoch mitgeteilt, dass die Suche nicht datenschutzkonform ist.

Die Möglichkeiten der KI sind hier im Vergleich zu ChatGPT stärker eingeschränkt. So kann die Perplexity-KI beispielsweise nicht programmieren oder ein Gedicht schreiben. Die KI ist ausschließlich darauf ausgelegt, Suchergebnisse zu liefern.

Suchmaschine mit KIChatbotgut für Themenrecherche
Exa.ai
exa.ai/search
Exa.ai – Screenshot der Startseite

Exa.ai ist eine KI-basierte Suchmaschine, die mithilfe eines neuronalen Netzwerks die Bedeutung hinter Suchanfragen interpretiert. Im Gegensatz zu traditionellen Suchmaschinen, die sich primär auf die Identifizierung von Schlüsselwörtern konzentrieren, ermöglicht Exa.ai ein tieferes Verständnis der Suchintention und kann dadurch präzisere Ergebnisse liefern.

Mit websets.exa.ai kann man zudem tiefere Recherche erledigen lassen. Websets ermöglicht komplexe Websuchen in natürlicher Sprache. Die KI analysiert die Anfragen, identifiziert relevante Daten und überprüft diese durch den Abgleich mit parallelen Quellen. Damit lassen sich beispielsweise gezielt spezifische Forschungsarbeiten finden.

Websets versteht sich nicht als Konkurrenz zu klassischen Suchmaschinen wie Google oder Bing, noch als KI-Suchtool wie Perplexity. Stattdessen ist es darauf ausgelegt, insbesondere im beruflichen Kontext als effizientes Recherchewerkzeug zu unterstützen.

Suchmaschine mit KIverwendet Websets (eignen sich gut für die Recherche nach Quellen)
Phind
phindai.org
Phind – Screenshot der Startseite

Phind (ehemals Hello) ist eine Suchmaschine, die mittels KI eine direkte Antwort in den SERPs liefert. Neben der Antwort werden auch organische Suchergebnisse angezeigt. Phind wurde speziell für Programmierer entwickelt, die eine KI zum Coden nutzen wollen. Die Chat-KI kann aber auch bereits sehr komplexe Fragen und Suchanfragen gut beantworten.

Persönliche Daten werden laut phindai.org/privacy nicht getrackt.

Suchmaschine mit KIspeziell für Entwickler/ProgrammiererChatbot
Gebündelt

Metasuchmaschinen

Eine Metasuchmaschine fasst die Suchergebnisse mehrerer Suchmaschinen zusammen.

Solche Suchmaschinen werden oft auch als Suchmaskensammlungen bezeichnet. Der Unterschied besteht allerdings darin, dass Suchmaskensammlungen die Suchergebnisse in einzelnen Fenstern mit der Originaloberfläche der jeweiligen Suchmaschine liefern. Die Metasuchmaschinen hingegen führen die Ergebnisse in einer großen Übersicht zusammen.

DuckDuckGo
DuckDuckGo.com
DuckDuckGo – Screenshot der Startseite

DuckDuckGo wurde von Gabriel Weinberg entwickelt und ist 2008 live gegangen. Diese Suchmaschine mit dem ungewöhnlichen Namen ist eine Kombination aus Metasuchmaschine und eigenem Webcrawler. So werden die Suchergebnisse von über 400 Quellen, wie Bing, Yandex, Yahoo Search BOSS oder Wikipedia, geliefert. Hinzu kommen die Ergebnisse des eigenen Webcrawlers namens DuckDuckBot, der das Web selbst regelmäßig nach Informationen crawlt. Laut Wikipedia gab es über diese Metasuchmaschine am 13. November 2017 mehr als 20 Millionen Suchvorgänge an einem Tag.

Das Motto der Suchmaschine lautet „The search engine that doesn’t track you“. Auf Deutsch: „Die Suchmaschine, die dich nicht verfolgt.“ DuckDuckGo liefert allen Usern die gleichen Ergebnisse (es gibt keine Filter-Blase), speichert keine Daten und gibt keine personenbezogenen Daten weiter. Das Unternehmen gibt als Einnahmequelle Anzeigen in seinen Suchergebnissen an, die sich nur auf die Suchergebnisse und nicht auf das Suchverhalten des Nutzers beziehen.

Um die Anonymität zusätzlich zu erhöhen, lässt sich DuckDuckGo auch als Tor-Hidden-Service aufrufen. Dieser Service kann nur über den Tor-Browser aufgerufen werden, welcher die eigenen Daten zusätzlich schützt.

Die Suche bei DuckDuckGo bietet verschiedene Möglichkeiten, wie das Einstellen des Landes bei der Suchanfrage oder das Filtern nach Bildern, Videos und Nachrichten. Zusätzlich gibt es einen Filtermodus, der nicht jugendfreie Inhalte ausschließen kann.

Hoher Datenschutzanonyme Suchestetig steigende Nutzerzahlen weltweit
MetaGer
metager.de
MetaGer – Screenshot der Startseite

Eine deutsche Suchmaschine (Metasuchmaschine), die ihre Suchergebnisse aus einem eigenen Index und denen von über 20 weiteren Anbietern zusammenstellt. Neben der Websuche können User gezielt nach Nachrichten, wissenschaftlichen Einträgen, Produkten und vielem mehr suchen.

MetaGer ist bereits seit 1996 in Betrieb und war die zweite Metasuchmaschine weltweit und die erste in Europa. Sie speichert keine IP-Adressen und keine weiteren Nutzerdaten. Betrieben wird das Projekt vom Institut für Suchmaschinen-Technologie des SUMA-EV – Verein für freien Wissenszugang in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.

Wer mehr über die deutsche Suchmaschine MetaGer erfahren möchte, sollte sich den Podcast auf Golem.de anhören.

Hoher Datenschutzanonyme Suchegemeinnütziger Verein
Metacrawler
metacrawler.com
Metacrawler – Screenshot der Startseite

MetaCrawler war eine der ersten Metasuchmaschinen weltweit und ging am 07.07.1995 online. Hier werden die Suchergebnisse aus dem WWW, Bilder, Videos und News zusammengefasst.

Erste Metasuchmaschine
LexiQuo – Screenshot der Startseite

LexiQuo bietet eine Suche mit einer integrierten linguistischen Analyse an. Hier können fünf verschiedene Suchmaschinen ausgewählt werden – bspw. Wikipedia, Google und Bing. Auch können die Suchergebnisse der französischen Suchmaschine Qwant ausgewählt werden. Laut Website werden keine Daten gespeichert und die Suchmaschine kann dadurch anonym genutzt werden.

Hoher Datenschutzanonyme Suche
Disconnect Search
search.disconnect.me
Disconnect Search – Screenshot der Startseite

Disconnect wurde 2011 gegründet. Ziel des Unternehmens ist der Schutz der Privatsphäre der Menschen im Internet. Disconnect bietet verschiedene Produkte an, die dieses Ziel unterstützen: z. B. eine VPN-Software und natürlich eine Suchmaschine.

Mit Disconnect Search können sich User die Ergebnisse aus zwei verschiedenen Suchmaschinen (DuckDuckGo und Bing) anzeigen lassen, ohne dabei ihre Privatsphäre und personenbezogenen Daten zu verlieren.

Hoher Datenschutzanonyme Suche
Dogpile
dogpile.com
Dogpile – Screenshot der Startseite

Dogpile fasst die Suchergebnisse bekannter Anbieter (Google, Bing und Yandex) zusammen. Diese Metasuchmaschine startete ihren Betrieb bereits 1995. Neben der üblichen Suche nach Websites können zudem Bilder, Videos, News und Shopping-Ergebnisse gesucht werden.

Suchergebnisse von Google, Bing und Yandex
SearXNG
SearXNG
SearXNG – Screenshot der Startseite

SearXNG ist eine quelloffene, selbst hostbare Metasuchmaschine, die Ergebnisse aus über 200 Quellen bündelt und dabei keine Nutzerdaten speichert. Wer maximale Kontrolle über seine Suche möchte, kann eine eigene SearXNG-Instanz betreiben oder eine der vielen öffentlichen Instanzen nutzen.

Open Sourceselbst hostbar
Auf fremdem Index

In Kooperation mit Google oder Bing

Einige Suchmaschinen betreiben keinen eigenen Index, sondern spielen die Suchergebnisse von Google oder Bing aus und ergänzen sie um eigene Schwerpunkte wie Datenschutz oder Naturschutz.

Startpage.com (Ixquick)
startpage.com
Startpage.com (Ixquick) – Screenshot der Startseite

Laut Website ist Startpage.com (früher Ixquick) die diskreteste Suchmaschine der Welt. Ihren Sitz hat das Unternehmen in den Niederlanden. Auf Startpage werden die Google-Suchergebnisse angezeigt und mit einem Privatsphäre-Schutz kombiniert. So werden keine persönlichen Daten gespeichert und an Werbetreibende weiterverkauft. Das ist außerdem sehr nützlich, um die personalisierte Suche auf Google (Filterblase) zu umgehen.

Gegründet wurde die Metasuchmaschine 1998 und hat sich seit 2006 dem Datenschutz seiner Nutzer verschrieben. 2016 wurden StartPage und Ixquick zu einer großen Datenschutz-Suchmaschine zusammengeführt.

Umgeht die personalisierte Suche auf Google
t-online.de, web.de und gmx.net
t-online.de
t-online.de, web.de und gmx.net – Screenshot der Startseite

Dank seiner zahlreichen DSL-Kunden konnte das Internetportal der Deutschen Telekom „t-online.de“ (gegründet im September 1995) stets hohe Nutzerzahlen vorweisen und war zeitweise eine der meistbesuchten Internetseiten in Deutschland. Seit Ende November 2015 gehört die Website der Ströer Digital Publishing GmbH an. Die Suchergebnisse auf t-online.de werden von Google bereitgestellt.

Web.de wurde 1995 gegründet und ist wohl dank seines bekannten kostenlosen E-Mail-Dienstes den meisten deutschen Internetusern ein Begriff. Die Website erfreut sich daher relativ großer Beliebtheit und bietet, wie auch t-online.de, eine Web.de-Suche an, die von Google bereitgestellt wird.

Gmx.net wurde 1997 gegründet und wurde – genau wie Web.de – von der 1&1 Mail & Media GmbH aufgekauft. Gmx greift ebenfalls die Suchergebnisse von Google ab.

Aus Deutschland
YAHOO!
YAHOO!
YAHOO! – Screenshot der Startseite

YAHOO! wurde 1994 von David Filo und Jerry Yang gegründet und war zunächst ein reiner Webkatalog. Neben der Websuche bietet diese Suchmaschine heute eine Menge weiterer Dienste wie beispielsweise einen E-Mail-Service an.

Seit 2009 kooperieren Bing und Yahoo, um die Marktmacht von Google angreifen zu können. Jedoch liegt der Marktanteil weiterhin im unteren einstelligen Prozentbereich.

Ehemals Weltmarktführer
Ecosia
ecosia.org
Ecosia – Screenshot der Startseite

Über 250 Millionen Bäume wurden dank Ecosia-Nutzern bisher gepflanzt.

Wie das geht? Ecosia ist eine Suchmaschine, die ihre Einnahmen aus den Suchanzeigen dafür verwendet, Bäume zu pflanzen. Eine ökologische Suchmaschine sozusagen – Naturschutz war noch nie so einfach.

Die Ecosia GmbH wurde am 07.12.2009 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Laut Wikipedia werden 80 % des Einnahmeüberschusses an Naturschutzorganisationen gespendet. Die Suchergebnisse von Ecosia werden von Bing geliefert und es werden auf Ecosia keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Suchmaschine die Bäume pflanztspendet einen Großteil der Werbeeinnahmen
Oscobo
oscobo.com
Oscobo – Screenshot der Startseite

Die britische Suchmaschine Oscobo wirbt mit dem Thema Datenschutz – es werden laut Website keine personenbezogenen Daten gespeichert oder weitergegeben. Statt personenbezogener Werbung werden ausschließlich Anzeigen geschaltet, die sich auf die Suchanfrage beziehen.

Die Suchergebnisse dieses Anbieters werden von Bing zur Verfügung gestellt. Hauptzielgruppe sind die englischen Internet-User.

Großbritannienanonyme Suche
AOL.
aol.de
AOL. – Screenshot der Startseite

Wer hat sie nicht gekannt? Die unzähligen AOL-CDs mit Freiminuten für das Internet? AOL bot den Verbrauchern zunächst nur Internetzugänge an, später auch eine eigene Suchmaschine. Die CDs waren so stark verbreitet, dass es in Amerika sogar eine Kampagne dagegen gab.

AOL wurde bereits 1985 gegründet. Der Name war damals allerdings zuerst Quantum Computer Services und wurde erst 1989 in „America Online“ (kurz AOL) geändert. Die Suchmaschine von AOL arbeitet aktuell mit der Technologie von Bing, um Suchergebnisse anzeigen zu lassen.

AOL-CDs

Spezialsuchmaschinen

Neben den allgemeinen Suchmaschinen, die über eigene Webcrawler und einen eigenen Index verfügen oder sich an den Suchergebnissen anderer Suchmaschinen bedienen (Metasuchmaschinen), gibt es noch zahlreiche weitere Spezial-Suchmaschinen, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert haben.

Preissuchmaschinen

Preissuchmaschinen sollen die Preise von Produkten vergleichen und so dem Benutzer die besten Angebote sowie günstigsten Preise anzeigen. Einige Anbieter werden allerdings kritisiert, nicht wirklich immer die günstigsten Preise anzuzeigen, sondern die Shops, die ihnen besonders hohe Provisionen zahlen.

Daher sollte man solche Preissuchmaschinen mit erhöhter Vorsicht nutzen und beim Preisvergleich und auf der Suche nach Schnäppchen bekannte Shops selbst ansteuern und die Preise direkt vergleichen.

Anonyme Suche (Proxy-Suchmaschinen)

Suchmaschinen wie Bing oder Google stehen vermehrt in der Kritik, unerlaubterweise Millionen von Daten ihrer Benutzer abzuspeichern. Der User wird durch die Benutzung zum offenen Buch für viele Suchmaschinen. Besonders Google sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt.

Die folgenden Proxy-Suchmaschinen geben vor, keine Daten von ihren Usern zu speichern und damit die Privatsphäre ihrer Nutzer zu achten.

duckduckgoStartpage.comOscobodeusuhulbeeFastbotQwantMetaGerYaCyDisconnect SearchEcosia
Semantische Suche

Semantische Suchmaschinen versuchen, aus den Suchanfragen ihrer Nutzer einen Sinnzusammenhang herzuleiten. Gibt der User eine Frage ein, liefert die Suchmaschine eine Antwort und keine Auflistung evtl. passender Websites, auf denen sich die Antwort versteckt hält.

WolframAlpha liefert – anders als gewöhnliche Suchmaschinen – seinen Nutzern eine direkte Antwort. Ähnlich den Google-Answer-Boxen werden die Suchergebnisse direkt lesbar auf der Plattform dargestellt. Entwickelt wird das Projekt seit 2006 von Stephen Wolfram, Conrad Wolfram und ihrem Team.

Swisscows ist eine Suchmaschine des Schweizer Unternehmens Hulbee AG. Schwerpunkte sind Datenschutz, semantische Suche und ein Jugendschutzfilter. Neben den normalen Ergebnissen versucht dieser Anbieter, weitere passende Suchbegriffe in einer Schlagwörter-Wolke anzuzeigen.

Wolframalphaswisscows.ch
Kindersuchmaschinen

Der Nachwuchs möchte auch ins Internet gehen und dabei auf der Suche nach Informationen eine Suchmaschine nutzen? Dann sollten Eltern besser auf eine Suchmaschine extra für Kinder zurückgreifen. Diese speziellen Suchmaschinen filtern die Ergebnisse, sodass der Nachwuchs nur Websites und Inhalte angezeigt bekommt, die kindgerecht sind.

Bei unserem Test dieser Kindersuchmaschinen hat sich gezeigt, dass die Suchergebnisse wirklich sehr stark gefiltert werden. Auch harmlose Websites wie kicker.de werden von vielen dieser Suchmaschinen nicht angezeigt, sondern nur Websites, die speziell für Kinder sind.

Peer-to-Peer-Suche

Peer-2-Peer-Suchmaschinen (auch „peer to peer“ geschrieben) sind dezentrale Suchmaschinen, bei denen jeder mitmachen kann. Alle aktiven Teilnehmer an diesen Suchmaschinen erzeugen die Datenbank mit dem Suchindex. Bei der Suche entscheidet die Mehrheit und nicht irgendein übergeordnetes Unternehmen mit geheimnisvollen Suchalgorithmen, welche Suchergebnisse dem User angezeigt werden. Einer der bekanntesten Peer-2-Peer-Suchdienste ist YaCy.

Wer die Suchmaschine nutzen möchte, muss sich vorher die (kostenlose) Installationsdatei herunterladen und auf seinem Rechner installieren.

YaCy
Suchmaschinen für das Darknet

Das Darknet ist sehr stark in Verruf geraten, jedoch ist hier nicht alles schlecht. Das Darknet ist besonders wichtig für Menschen aus Ländern, die keinen freien Zugang zum normalen Internet haben. Z. B. ist in einigen Ländern Facebook gesperrt – wer dies trotzdem nutzen möchte, muss über das Darknet gehen.

Darknet-Suchmaschinen eröffnen auch Neulingen die Möglichkeit, dort schnell Websites zu finden. Im Gegensatz zu Websites im normalen Internet lassen sich die Adressen des sogenannten Onion Networks aufgrund ihrer kryptischen Darstellungsform nicht so leicht merken.

DuckDuckGo (.onion)Torch (.onion)

Geschichte der Suchmaschinen

Die allererste Suchmaschine hieß Archie und stammt aus dem Jahr 1990 – ein Suchindex, der für FTP-Archive konzipiert wurde. Die erste große bekannte Suchmaschine war Excite und wurde 1993/1994 gegründet. Die Web-Suche Altavista startete Anfang 1995 und wurde von vielen als Standardsuche verwendet.

Im selben Jahr ging die bekannte Suche Yahoo! an den Start, zunächst als reines Webverzeichnis. Jeder Eintrag wurde manuell von einem Mitarbeiter eingetragen – in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und Crawlern ein unvorstellbar langsames Vorgehen. Der Weltmarktführer Google ging 1996 an den Start. Auch wenn es lange gedauert hat, hat sich Google mittlerweile in sehr vielen Ländern als Marktführer etabliert.

Aktuell kommen immer wieder neue Innovationen auf den Markt. Darunter sind z. B. Suchmaschinen wie DuckDuckGo, die keine Nutzerdaten speichern, oder die Web-Suche Ecosia, die ihre Einnahmen zum Großteil für den Naturschutz spendet. Auch entwickelt sich die Suche über Sprachbefehl enorm weiter – dieser Trend begann 2011 mit Siri für das iPhone und 2014 mit Cortana bei Windows-Betriebssystemen.

Seit ChatGPT im November 2022 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, passen immer mehr Suchmaschinenanbieter ihre Suche an – viele bieten ihren Nutzern mittlerweile nützliche KI-Assistenten an, um die Suche im Web zu erleichtern. So haben Bing mit seinem „Copilot“ und Google mit seinen „AI-Overviews“ echte KI-Bots im Einsatz. Auch neue Anbieter wie perplexity.ai bieten eine KI-gestützte Websuche an.

Meilensteine im Überblick
1990
Die allererste Suchmaschine hieß Archie – ein Suchindex, der für FTP-Archive konzipiert wurde.
1990
1993/94
Die erste große bekannte Suchmaschine war Excite und wurde 1993/1994 gegründet.
1993/94
1995
Die Web-Suche Altavista startete Anfang 1995 und wurde von vielen als Standardsuche verwendet. Im selben Jahr ging Yahoo! an den Start, zunächst als reines Webverzeichnis – jeder Eintrag wurde manuell von einem Mitarbeiter eingetragen.
1995
1996
Der Weltmarktführer Google ging 1996 an den Start. Auch wenn es lange gedauert hat, hat sich Google mittlerweile in sehr vielen Ländern als Marktführer etabliert.
1996
2008/09
Neue Innovationen und Suchmaschinenanbieter kommen auf den Markt: DuckDuckGo speichert keine Nutzerdaten, Ecosia spendet ihre Einnahmen zum Großteil für den Naturschutz.
2011/14
Die Suche über Sprachbefehl entwickelt sich enorm weiter – der Trend begann 2011 mit Siri für das iPhone und 2014 mit Cortana bei Windows-Betriebssystemen.
2014
Google führt die Featured Snippets ein – direkte Antworten oberhalb der klassischen Suchergebnisse. Ein großer Schritt weg von der reinen Suchmaschine hin zur „Antwortmaschine“.
Google
wie hoch ist der eiffelturm
Featured Snippet
330 Meter
Der Eiffelturm ist rund 330 m hoch (inkl. Antennen) und war von 1889 bis 1930 das höchste Bauwerk der Welt.
beispiel-quelle.de ›
Schematische Darstellung eines Featured Snippets in den Google-Ergebnissen.
2022
Seit ChatGPT im November 2022 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, passen immer mehr Anbieter ihre Suche an. Bing setzt auf „Copilot“ und neue Anbieter wie perplexity.ai bieten eine KI-gestützte Websuche an.
2022
seit 2025
Auch Google hat mit den AI Overviews bzw. KI-Übersichten direkt in den SERPs einen weiteren großen Schritt gemacht: Zusammengefasste KI-Antworten erscheinen nun oberhalb der klassischen Suchergebnisse, ergänzt um den dialogorientierten AI Mode.

Suchmaschinen FAQ

Klassische, indexbasierte Suchmaschinen wie Google oder Bing arbeiten in drei Schritten. Zuerst durchsuchen automatische Programme, sogenannte Crawler (oder Bots), das Web und folgen dabei Link für Link von Seite zu Seite.

Anschließend werden die gefundenen Inhalte analysiert und in einen riesigen Index aufgenommen – eine Art gigantisches, durchsuchbares Verzeichnis des Webs. Stellst du eine Suchanfrage, durchsucht die Suchmaschine nicht live das Internet, sondern diesen Index und sortiert die Treffer per Algorithmus nach Relevanz.

Metasuchmaschinen haben keinen eigenen Index, sondern fragen mehrere andere Suchmaschinen ab und führen deren Ergebnisse zusammen.

Suchmaschinen-Systeme lassen sich in verschiedene Arten aufteilen: Metasuchmaschinen, Katalog-Suchmaschinen und indexbasierte Suchmaschinen. Des Weiteren gibt es Suchmaschinen, die ihre Suche auf bestimmte Bereiche oder Inhalte spezialisiert haben.

Indexbasierte Suchmaschinen: Ein Großteil aller modernen Suchmaschinen, wie Google, Bing oder Yandex, schickt sogenannte Crawler (Suchmaschinenbots, Webcrawler) durch das gesamte World Wide Web, um nach Inhalten zu suchen, diese zu analysieren (nach bestimmten Algorithmen einzuordnen) und in ihren Suchindex aufzunehmen. So können diese Suchmaschinen gezielt auf die Anfragen ihrer Nutzer eingehen und schnellstmöglich passende Ergebnisse aus ihrem Index anzeigen.

Katalog-Suchmaschinen: Hierbei handelt es sich um sogenannte Webkataloge. Die Suchergebnisse wurden vorher von Menschen zusammengetragen, manuell überprüft und kategorisiert. Solche Kataloge müssen immer wieder von Menschen überprüft werden. Bei der Größe des Internets ist es aber kaum machbar, stets aktuell zu bleiben – ein klarer Nachteil gegenüber indexbasierten Suchmaschinen mit Webcrawlern. Bei Nischenprojekten kann ein manuelles Zusammentragen und Kategorisieren jedoch auch heute noch Sinn ergeben, wie bei speziellen Kindersuchmaschinen, die nur Ergebnisse liefern dürfen, die für Kinder geeignet sind.

Metasuchmaschinen: Eine Metasuchmaschine hat keinen eigenen Suchindex, sondern bedient sich für die Informationsauslieferung bei den Datenbanken von anderen indexbasierten Suchmaschinen. Die Suchergebnisse aus den Daten der Suchmaschinen werden von der Metasuchmaschine gewichtet und in einer neuen Ergebnisliste zusammengefügt. DuckDuckGo ist eine der bekanntesten Metasuchen. Hier werden die Ergebnisse aus über 400 Quellen zusammengestellt, bspw. von Wikipedia, Yandex und vielen weiteren. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass die Nutzer nicht in einer Informationsblase gefangen sind – Google liefert z. B. auf den User ausgerichtete (personalisierte) Suchergebnisse, wodurch theoretisch auch Informationen für den User verloren gehen können.

Spezial-Suchmaschinen: Es gibt noch viele weitere verschiedene Typen von Suchmöglichkeiten. Dazu zählen unter anderem vertikale Suchen, die nur die Suche nach bestimmten Inhalten ermöglichen, wie die Google-Bildersuche, oder auch in sich geschlossene Suchsysteme, wie die Amazon-Suche, YouTube, Ebay und viele mehr.

KI-Suchmaschinen: Ein immer wichtigerer Typ. Anbieter wie Copilot, Perplexity, ChatGPT (SearchGPT) oder Claude beantworten Suchanfragen mithilfe künstlicher Intelligenz direkt – statt nur eine Liste blauer Links zu liefern. Auch Google reiht sich hier mit seinen AI Overviews bzw. dem AI Mode ein.

Suchmaschinen sind im Wandel – einige neue Anbieter, wie z. B. Copilot von Bing, liefern nicht einfach nur eine Ergebnisliste mit Links zu einer Suchanfrage, sondern versuchen mit Hilfe von KI komplexe Suchanfragen besser zu beantworten, ohne dass der Nutzer seine Antwort auf einer Website zusammensuchen muss. Google zieht mit den AI Overviews (KI-Übersichten) nach, die zusammengefasste Antworten direkt oberhalb der klassischen Suchergebnisse anzeigen.

Eine klassische Suchmaschine liefert dir eine Liste von Links, aus denen du dir die Antwort selbst zusammensuchst. Der AI Mode (und die AI Overviews) von Google gehen einen Schritt weiter: Eine KI fasst die Informationen aus mehreren Quellen zusammen und beantwortet deine Frage direkt auf der Ergebnisseite.

Der Vorteil ist Bequemlichkeit – die Antwort steht sofort da. Der Nachteil: Für viele Nutzer entfällt der Grund, die eigentliche Website zu besuchen, was gerade für Website-Betreiber und Publisher zum Problem werden kann.

Es gibt nicht die beste Suchmaschine. Jede Suchmaschine hat ihre Vor- und Nachteile. Als weltweiten Marktführer könnte man Google als eine der besten Suchmaschinen bezeichnen – sonst würde sie wohl kaum von Millionen von Menschen genutzt werden.

Jedoch gibt es immer wieder Kritik an Google, bspw. wegen der intensiven Speicherung der Nutzerdaten. Anbieter wie DuckDuckGo kombinieren die Suchergebnisse von vielen verschiedenen Suchmaschinen und stellen damit interessante Alternativen dar. Ecosia spendet einen Großteil seiner Einnahmen für den Naturschutz.

Es gibt einfach nicht die eine beste Suchmaschine – jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Suche am besten zu ihm passt.

Die eine beste Alternative gibt es nicht – es kommt darauf an, was dir wichtig ist. Legst du Wert auf Datenschutz, sind DuckDuckGo, Startpage oder Brave Search gute Anlaufstellen. Willst du etwas Gutes tun, pflanzt Ecosia mit den Werbeeinnahmen Bäume.

Für KI-gestützte Antworten lohnt ein Blick auf Perplexity oder ChatGPT (SearchGPT), und wer eine Suchmaschine aus Deutschland sucht, wird bei Nona oder MetaGer fündig. Am besten testest du zwei bis drei Anbieter im Alltag und bleibst bei der, die sich für dich am besten anfühlt.

Als besonders datenschutzfreundlich gelten DuckDuckGo, Startpage, MetaGer und Brave Search. Sie speichern keine personenbezogenen Daten, bilden keine Nutzerprofile und personalisieren die Ergebnisse nicht – du landest also nicht in einer Filterblase.

Startpage nimmt eine Sonderrolle ein: Die Suchmaschine liefert die gewohnten Google-Ergebnisse, ruft sie aber anonym ab. So bekommst du die Google-Qualität, ohne dass deine Suchanfragen mit dir verknüpft werden.

Ja. MetaGer ist eine gemeinnützige Meta-Suchmaschine, die bereits seit 1996 läuft, keine IP-Adressen speichert und ihre Treffer aus über 20 Quellen zusammenstellt. Nona ist eine junge, private Suchmaschine aus Deutschland, die sich auf Wunsch komplett werbefrei nutzen lässt.

Auch Ecosia hat seinen Sitz in Berlin und spendet einen Großteil der Einnahmen für Aufforstungsprojekte. Die reinen Suchergebnisse liefert dabei allerdings Bing.

Die bekannteste ökologische Suchmaschine ist Ecosia aus Berlin. Rund 80 % des Gewinns fließen in Naturschutz- und Aufforstungsprojekte – nach eigenen Angaben wurden so bereits über 250 Millionen Bäume gepflanzt. Die Suche selbst funktioniert wie gewohnt; die Ergebnisse stammen von Bing.

Ja, zumindest langsam. In Deutschland lag Googles Marktanteil jahrelang stabil über 90 % – 2025 ist er laut Statcounter.com erstmals darunter gefallen, während vor allem Bing und Yandex zulegen konnten.

Von einer echten Ablösung ist Google aber weit entfernt: Mit rund 80 % in Deutschland und weltweit weiterhin um die 90 % bleibt Google mit deutlichem Abstand Marktführer. Die interaktive Grafik weiter oben im Artikel zeigt die Entwicklung im Zeitverlauf.

In den meisten Browsern findest du die Einstellung unter „Einstellungen“ → „Suchmaschine“ (bei Chrome und Edge) bzw. direkt in der Adressleisten-Konfiguration (bei Firefox). Dort wählst du aus einer Liste deine bevorzugte Suchmaschine aus.

Ist dein Wunsch-Anbieter nicht dabei, reicht es meist, die Seite einmal zu besuchen – der Browser bietet sie dann zur Auswahl an. Viele datenschutzfreundliche Anbieter wie DuckDuckGo stellen zusätzlich eine eigene Browser-Erweiterung bereit, die die Umstellung mit einem Klick übernimmt.

Fabian Auler
Über den Autor
Fabian Auler

Fabian Auler ist Gründer und Inhaber der Farbentour Online Marketing GmbH und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Suchmaschinen, SEO und der Frage, wie Menschen im Netz Informationen finden. Mit seinem Team hilft er Unternehmen dabei, in der organischen Suche sichtbar zu werden.

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