Unser Recap zur Campixx 2025: Quo vadis, SEO?
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Un­ser Re­cap zur Cam­pixx 2025: Quo va­dis, SEO?

Der Ti­tel ver­rät es: Der gro­ße Um­bruch der Goog­le-Su­che war das Haupt­the­ma der Cam­pixx 2025. Un­ter den Teil­neh­mern und in ei­ni­gen Vor­trä­gen ging es ins­be­son­de­re um die AI Over­views, den dro­hen­den AI Mode von Goog­le und die da­mit ver­bun­de­nen Än­de­run­gen.

Aber na­tür­lich gab es auch „nor­ma­le” Vor­trä­ge, die sich nicht mit dem „Un­ter­gang” be­fass­ten. Fan­gen wir nach und nach da­mit an …

Ge­ne­ra­ti­on Z – Was kommt da im On­line Mar­ke­ting auf uns zu?

Der ers­te Vor­trag, den ich ge­se­hen habe, war gleich­zei­tig die Key­note und wur­de von Prof. Dr. Ma­rio Fi­scher ge­hal­ten. Lasst es mich kurz ma­chen: In sei­nem Vor­trag ging es dar­um, wie sich die „neue“ Ge­ne­ra­ti­on na­mens Gen Z ver­hält. Es wur­de kaum ein gu­tes Wort über sie ver­lo­ren. Ich hat­te wäh­rend des Vor­trags das Ge­fühl, dass auf die­se Ge­ne­ra­ti­on ein­ge­prü­gelt wur­de, auch wenn vie­les in gu­tem Hu­mor ver­packt wur­de. Sie sei nicht mehr leis­tungs­fä­hig, Hand­gra­na­ten-El­tern, So­cial-Me­dia-Sucht und vie­les mehr.

Da­bei ist mir wäh­rend des Vor­trags im­mer wie­der ein be­kann­tes Zi­tat durch den Kopf ge­gan­gen: „Die Jün­ge­ren stel­len sich den Äl­te­ren gleich und tre­ten ge­gen sie auf, in Wort und Tat“ – So­kra­tes. Schon vor über 2.000 Jah­ren ha­ben sich die Al­ten über die Jun­gen be­schwert.

Ma­rio Fi­scher führ­te die­ses Ver­hal­ten auf zwei Sys­te­me zu­rück:

  1. Ein­heit durch Dif­fe­renz: Die Ju­gend will sich im­mer von den Al­ten ab­gren­zen und ihr ei­ge­nes „Ding” durch­zie­hen. Ein Bei­spiel hier­für sind be­stimm­te Grup­pen in un­se­rer Ge­sell­schaft, wie Goth-Kids.
  2. Au­to­poie­ti­sches Sys­tem: Die Al­ten wol­len kei­ne Ver­än­de­run­gen. Al­les soll bit­te so blei­ben, wie es ist: Die Fir­ma soll wei­ter so lau­fen wie bis­her, die Sprit­prei­se dür­fen nicht hö­her wer­den usw.

Eine be­son­ders gro­ße Her­aus­for­de­rung zwi­schen den ver­schie­de­nen Ge­ne­ra­tio­nen sind die gro­ßen und schnel­len Ver­än­de­run­gen in un­se­rer Ge­sell­schaft. Zi­tat: „Das Feu­er wur­de er­fun­den und dann ist erst­mal 1 Mio. Jah­re nichts pas­siert.“ Als das In­ter­net 1990 er­fun­den wur­de, war es noch un­vor­stell­bar, dass wir in na­her Zu­kunft be­reits Chat-KIs ent­wi­ckeln wür­den. Die Ge­sell­schaft ent­wi­ckelt sich im­mer schnel­ler wei­ter. Vie­le äl­te­re Men­schen kom­men da ein­fach nicht mit.

Ge­gen Ende wur­de zwar noch ein­mal aus­drück­lich be­tont, dass die Gen Z doch gar nicht so schlimm ist. Die­se Ge­ne­ra­ti­on ist schließ­lich ein Pro­dukt der vor­he­ri­gen Ge­ne­ra­tio­nen. Müs­sen wir uns da­her nicht an die ei­ge­ne Nase fas­sen?

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Die 7 größ­ten SEO- und AI-Feh­ler, die man 2025 ver­mei­den soll­te

Jo­han­na und Ti­mon Har­tung von der Agen­tur Woxow hiel­ten ei­nen Vor­trag über gro­ße Feh­ler im Be­reich SEO und KI.

Auch hier war die Bot­schaft ein­deu­tig: Die Ent­wick­lun­gen schrei­ten ex­trem schnell vor­an. Wäh­rend sich eine oder zwei Ge­ne­ra­tio­nen vor uns noch auf Bü­cher aus der Bi­blio­thek ver­las­sen muss­ten, kam dann das In­ter­net, dann Goog­le und jetzt KI. Wer hier nicht auf die Än­de­run­gen re­agiert, be­kommt Pro­ble­me. Hier die ge­nann­ten Feh­ler aus dem Vor­trag:

SEO sei ob­so­let und KI wür­de alle Pro­ble­me lö­sen: Dem ist na­tür­lich nicht so. SEO ist der Grund­pfei­ler je­der Web­site, da­mit die­se auch in KI-Ant­wor­ten er­scheint.

Back­links und So­cial Si­gnals wer­den igno­riert: Back­links und ins­be­son­de­re Er­wäh­nun­gen (Men­ti­ons) wer­den je­doch von KI-Such­ma­schi­nen ge­nutzt.

Nicht jede Web­site braucht stän­di­ge Re­laun­ches: Bei je­dem Re­launch soll­te SEO je­doch be­rück­sich­tigt wer­den.

Tech­ni­sches SEO soll­te nicht ver­nach­läs­sigt wer­den: Eine gute tech­ni­sche Grund­la­ge ist der Schlüs­sel für al­les. Auch Sche­ma-Da­ten sind für vie­le LLMs re­le­vant. Die Be­reit­stel­lung von Con­tent Chun­king, also klei­nen, por­tio­nier­ten Con­tent-Häpp­chen in FAQ-Sek­tio­nen, kann von LLMs be­son­ders gut aus­ge­le­sen wer­den.

Man soll­te sich je­doch nicht nur auf ChatGPT ver­las­sen: Bei der Nut­zung von KIs soll­te man im­mer die Hil­fe ver­schie­de­ner Tools in An­spruch neh­men, um die bes­ten Er­geb­nis­se zu er­zie­len. Es wur­de auch an­ge­spro­chen, dass ver­sucht wird, Tech­ni­ken wie Was­ser­zei­chen in KIs ein­zu­bau­en, um Fake News bes­ser er­ken­nen zu kön­nen (C2PA-Si­gna­tu­ren).

Die neue SEO-Rea­li­tät nicht ak­zep­tie­ren: SEO ent­wi­ckelt sich stark wei­ter. Wer hier jetzt schläft, schafft un­ter Um­stän­den den An­schluss nicht.

FYI: Jo­han­na Har­tung und Ti­mon Har­tung ha­ben üb­ri­gens ei­nen coo­len Pod­cast auf You­Tube :-).

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Kers­tin van Haast­recht von der Fit Rei­sen Group zeigt in ih­rem fan­tas­ti­schen Vor­trag, wie sie mit ih­rem Team Di­gi­tal-PR-Kam­pa­gnen um­setzt, die wirk­lich star­ke Back­links er­hal­ten.

Mit Di­gi­tal PR or­ga­nisch Back­links auf­zu­bau­en be­deu­tet, dass man für die Back­links na­tür­lich nicht be­zahlt. Der Con­tent muss so gut sein, dass Jour­na­lis­ten ihn ger­ne für eine Sto­ry auf­grei­fen und dar­über be­rich­ten.

So konn­te sie mit ih­rem Team durch tol­le Ge­schich­ten und Neu­ig­kei­ten ei­ni­ge star­ke Back­links or­ga­nisch auf­bau­en.

Bei der The­men­re­cher­che sind ei­ni­ge wich­ti­ge Punk­te zu be­ach­ten. Dazu ge­hö­ren bei­spiels­wei­se:

  • Es geht dar­um, „et­was Neu­es“ zu schaf­fen, das Jour­na­lis­ten nicht so leicht oder nur mit gro­ßem Auf­wand re­cher­chie­ren kön­nen.
  • Das The­ma muss zur Mar­ke pas­sen.
  • Es soll­te Emo­tio­nen beim Le­ser we­cken (Nackt­heit und Ero­tik wür­den gut funk­tio­nie­ren).
  • KISS-Prin­zip: Keep it simp­le and stu­pid.

Sie hat ei­ni­ge in­ter­es­san­te Bei­spie­le ge­bracht, wie bei­spiels­wei­se die Er­mitt­lung der bes­ten Frei­bä­der in Deutsch­land an­hand ei­ner Aus­wer­tung von Goog­le-Be­wer­tun­gen.

Auch von Such­vo­lu­men und Such­trends, wie „die un­ro­man­tischs­ten Städ­te Deutsch­lands”, las­sen sich gute Ideen ab­lei­ten.

Eine Hash­tag-Ana­ly­se kann ge­nutzt wer­den, um Ver­glei­che zu zie­hen und da­mit eine Ge­schich­te zu er­zäh­len, zum Bei­spiel „Die be­lieb­tes­ten Na­tur­parks auf In­sta­gram”.

Preis­ver­gleich-Ran­kings wä­ren mög­lich, z. B. „Die teu­ers­ten Ta­xis Deutsch­lands”.

In Ver­bin­dung mit der Aus­wer­tung von Such­vo­lu­men und Goog­le-Da­ten wäre auch die Idee „Die Stadt mit der höchs­ten Ero­tik-Dich­te” in­ter­es­sant.

Ihre bis­he­ri­gen Ideen wur­den dann über Pres­se­mit­tei­lun­gen di­rekt an Jour­na­lis­ten ge­see­det und da­durch konn­ten gute Er­geb­nis­se er­zielet wer­den:

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In­ter­es­sant da­bei war, dass je­dem ver­dien­ten Link auch ein Preis zu­ge­ord­net wur­den, um den Er­folg ei­ner Kam­pa­gne mess­bar zu ma­chen.

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SEO im Wür­ge­griff – ge­fan­gen zwi­schen Tik­Tok und den LLMs!?

Ste­fan Fi­scher­län­der ist für mich ei­nes der SEO-Ur­ge­stei­ne schlecht­hin. Dem­entspre­chend ge­spannt war ich auf sei­nen Vor­trag. Die Zu­schau­er wur­den auf kei­nen Fall ent­täuscht, je­doch muss­te ich nach dem Vor­trag doch sehr vie­le be­sorg­te Ge­sich­ter bli­cken.

Ste­fan prä­sen­tier­te alte Fo­li­en aus sei­nem Cam­pixx-Vor­trag von vor zehn Jah­ren (2015). Da­mals be­rich­te­te er be­reits über die gro­ßen Ver­än­de­run­gen, die auf die Goog­le-Su­che zu­kom­men wür­den. Die­se blie­ben zu­nächst aus. Zum Bei­spiel die gro­ße An­kün­di­gung durch Mo­bi­le First: Ein Mo­bi­le­ged­don blieb aus.

Die gro­ßen Ver­än­de­run­gen sind je­doch schlei­chend ein­ge­tre­ten. Laut der Stu­die von mind­sea.com nut­zen ge­ra­de ein­mal 6,3% der Mo­bi­len Nut­zer das Web und die Su­che. Im Ver­gleich nut­zen 34,7 % So­cial-Me­dia-Apps. Wir SEOs stür­zen uns also auf die „mick­ri­gen” 6,3 %.

Nie­mand möch­te sich heu­te noch auf Web­sites durch­kli­cken, um eine Ant­wort zu fin­den. Pop-ups, ner­vi­ge Wer­bung und schlech­tes Web­de­sign stö­ren vie­le In­ter­net­nut­zer. Das Ge­hirn liebt Gleich­mä­ßig­keit, wes­halb be­son­ders So­cial-Me­dia-Apps mit ih­ren Feeds und dem glei­chen Auf­bau so be­liebt sind.

Da­durch ha­ben Web­sites zu­neh­mend das Nach­se­hen. Er nann­te das Gan­ze tref­fend „das schlei­chen­de Mo­bil­ged­don”.

Sei­ner Auf­fas­sung nach sind Platt­for­men und APIs die Zu­kunft des In­ter­nets. Shops und Web­sites wür­den ihre Pro­duk­te und In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stel­len, die dann mit­tels API in den Feeds der Nut­zer aus­ge­spielt wer­den könn­ten. Das In­ter­net, wie wir es ken­nen, wür­de nach und nach zu­rück­ge­hen und über gro­ße Platt­for­men (So­cial Me­dia) statt­fin­den.

Wäh­rend die Nut­zung von ChatGPT nach und nach steigt, geht die Nut­zung der Goog­le-Su­che zu­rück. Goog­le muss ge­gen­steu­ern. Die AI Over­views sind hier erst der An­fang. Der kom­men­de Goog­le AI Mode soll ir­gend­wann die Haupt­su­che er­set­zen (und nicht mehr nur ein ein­fa­cher Such­schlitz mit zehn blau­en Links als Ant­wor­ten auf eine Such­an­fra­ge sein).

Er ist der Mei­nung, dass der Suchtraf­fic stark ein­bre­chen wird. Es wird aber noch ei­ni­ge Jah­re ge­ben, in de­nen man Suchtraf­fic ge­ne­rie­ren kann. Zum Bei­spiel Shops mit stark trans­ak­tio­na­len Such­an­fra­gen.

Wer sei­ne In­hal­te für AI Over­views und KI-Su­chen wie Per­ple­xi­ty op­ti­mie­ren möch­te, soll­te vor al­lem auf Di­gi­tal PR und Men­ti­ons (Mar­ken­nen­nun­gen) set­zen. Zu­dem soll­te man sei­ne In­hal­te zi­tier­wür­dig auf der Web­site ein­bau­en, da­mit die KI-Su­chen die­se leich­ter her­aus­le­sen kön­nen. Wich­tig: Die neu­en Such­sys­te­me kön­nen nicht so gut craw­len wie Goog­le, da ih­nen die jah­re­lan­ge Er­fah­rung von Goog­le fehlt. Da­her ist die Tech­nik noch wich­ti­ger, um in sol­chen Sys­te­men zu er­schei­nen.

Ja, das war wirk­lich das düs­te­re Bild, das Ste­fan hier auf­zeig­te. Sei­ner Mei­nung nach müs­se Goog­le im Über­le­bens­kampf so wie Mi­cro­soft wer­den und vie­le Ne­ben­pro­duk­te so­wie un­zäh­li­ge Abo-Mo­del­le an­bie­ten, um nicht mehr von den Ein­nah­men aus Goog­le Ads ab­hän­gig zu sein.

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Da der Vor­trag so span­nend war und im An­schluss viel dis­ku­tiert wur­de, möch­te ich hier mei­ne Mei­nung zu dem The­ma tei­len.

  • Was ist mit Desk­top-Nut­zern? Die­se Nut­zer sind doch wei­ter­hin re­le­vant und su­chen im In­ter­net nach pas­sen­den An­bie­tern, bei­spiels­wei­se nach ei­nem Shop, in dem sie Schu­he kau­fen kön­nen. War­um soll­te die­se Ziel­grup­pe aus­ster­ben und alle nur noch auf So­cial Me­dia ak­tiv sein?
  • SEO wird seit über 20 Jah­ren für tot er­klärt, doch je­des Mal ist die Dis­zi­plin ge­stärk­ter aus der Kri­se her­vor­ge­gan­gen. Das Verb „goo­geln” hat es so­gar in den Du­den ge­schafft und ist das Ein­tritts­tor zur In­ter­net­welt. Wir Men­schen wol­len In­hal­te von an­de­ren Men­schen le­sen, war­um soll­te das kom­plett ver­schwin­den?
  • Goog­le er­wirt­schaf­te­te 2024 ca. 240 Mrd. USD mit sei­nen Ads. Mit ih­ren Abo-Mo­del­len wur­den hin­ge­gen nur 40 Mrd. USD er­wirt­schaf­tet. War­um soll­te Goog­le den ei­ge­nen Ast kom­plett ab­sä­gen, auf dem sie sit­zen?
  • So­lan­ge Men­schen nach In­for­ma­tio­nen su­chen, wird es auch die Mög­lich­keit ge­ben, SEO zu be­trei­ben. Sei es für den Goog­le-AI-Mo­dus, für eine an­de­re KI-Such­ma­schi­ne oder eben für Tik­Tok. Wir SEOs müs­sen uns an­pas­sen (wie schon im­mer).
  • Trotz­dem dür­fen wir SEOs nicht blind sein. Ein Kun­de, der nur auf SEO setzt, lebt viel zu ris­kant – das war schon im­mer so. Wir SEOs müs­sen un­se­re Kun­den bes­ser vor­be­rei­ten und ih­nen Wege auf­zei­gen, wie sie wei­ter­hin re­le­van­ten Traf­fic über sämt­li­che On­line-Mar­ke­ting-Ka­nä­le (Paid Me­dia, Ow­ned Me­dia usw.) ge­ne­rie­ren kön­nen.
  • Wie im Vor­trag der bei­den Har­tungs ge­sagt wur­de: SEO bil­det die Grund­la­gen, das Fun­da­ment. Wenn eine Web­site in die­sem Be­reich op­ti­mal auf­ge­stellt ist, wird sie auch in neu­ar­ti­gen Such- und Ant­wort­sys­te­men zu fin­den sein.

Chat­bot-SEO ana­ly­siert: Was 150 Mio. Ant­wor­ten von ChatGPT & Co. über Sicht­bar­keit ver­ra­ten

Der Vor­trag von Jo­han­nes Beus war bre­chend voll, so­dass ich nur ei­nen Steh­platz von der Sei­te er­gat­tern konn­te. Dem­entspre­chend gibt es hier ein kur­zes Be­weis­fo­to. Mehr kann ich dir, lie­ber Le­ser, nicht an­tun. ;-)

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In sei­nem Vor­trag er­zähl­te Jo­han­nes, dass sich die Goog­le-Su­che ver­mut­lich stark än­dern wird. Die zehn blau­en Links wer­den ver­schwin­den und durch KI-Ant­wor­ten er­setzt wer­den. In fünf Jah­ren könn­te al­les an­ders sein.

Er zeig­te ei­ni­ge span­nen­de Aus­wer­tun­gen. So lie­gen die AI Over­views in Deutsch­land ak­tu­ell bei ca. 9 %. In Groß­bri­tan­ni­en sind es be­reits 25 %.

In den AI-Over­views sind oft­mals an­de­re Web­sites ge­lis­tet als in den SERPs. Zu vie­len Ge­sund­heits­the­men wer­den be­reits die AI-Over­views aus­ge­spielt. He­alth­ca­re-SEO-Agen­tu­ren soll­ten hier un­be­dingt am Ball blei­ben.

Er ver­trat die glei­che Mei­nung wie Ste­fan Fisch­län­der: Der neue KI-Mo­dus von Goog­le ist ge­nau das, was kom­men wird und die Su­che grund­le­gend ver­än­dern wird.

In­ter­es­sant wa­ren auch die Da­ten, die aus 10 Mil­lio­nen Prompts ge­zo­gen wur­den. Die Ideen zu den Prompts wur­den aus häu­fig ge­stell­ten Fra­gen aus der Goog­le-Su­che ab­ge­lei­tet:

  • Die in den KI-Ant­wor­ten ge­nann­ten Quel­len un­ter­schei­den sich je nach­dem, wel­ches Sys­tem ge­nutzt wur­de. Es wur­den die Sys­te­me ChatGPT, Ge­mi­ni und De­ep­Seek mit­ein­an­der ver­gli­chen.
  • Bei sol­chen Op­ti­mie­run­gen muss man da­her im­mer meh­re­re Sys­te­me be­rück­sich­ti­gen.
  • Chat­bots stel­len hohe An­for­de­run­gen an Quel­len.
  • Etwa 30 Pro­zent der ge­nann­ten Quel­len sind je­doch frei er­fun­den.
  • Mit­hil­fe von Log­files kön­nen Web­sites ana­ly­siert wer­den, um er­fun­de­ne URLs auf der ei­ge­nen Sei­te zu ent­de­cken.
  • Red­dit wird in den Quel­len nur sel­ten er­wähnt.
  • Wir müs­sen in Mar­ken­nen­nun­gen den­ken.
  • Ant­wor­ten mit Mar­ken­nen­nung sind aber nur bei ca. 30 Pro­zent der Fäl­le bei Ge­mi­ni zu be­ob­ach­ten.

Wei­te­re Im­pres­sio­nen und Sel­fies ;-)

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Die­ser Re­cap geht noch wei­ter… auf You­Tube

Wei­te­re Re­caps von Kol­le­gen

Fabian Auler

Geschrieben von

Fabian Auler

… ist Gründer und Inhaber der Farbentour Online Marketing GmbH, Fachautor beim Springer Gabler Verlag und veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Online-Publikationen. Zudem ist er Referent bei Fachkonferenzen wie den SCM Praxistagen, der Content World oder der (SEO) Campixx und wurde als TOP 100 SEO Influencer ausgezeichnet. Laut iBusiness.de zählt seine Agentur zu den 100 wichtigsten SEO-Dienstleistern.

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