In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur – De­fi­ni­ti­on & Er­klä­rung

Aktualisiert: 25. Mai 2026 · ca. 6 Min. Lesezeit · farbentour.de bevorzugen

Die In­for­ma­tio­nen auf ei­ner Web­site be­nö­ti­gen Struk­tu­ren, um best­mög­lich von Mensch und Such­ma­schi­ne ge­fun­den zu wer­den. So­ge­nann­te In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tu­ren hel­fen da­bei, die op­ti­ma­le Struk­tur für eine Web­site zu fin­den.

Doch was ge­nau ist eine In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur und wor­in liegt der Un­ter­schied zu ei­ner Sei­ten­ar­chi­tek­tur?

Und wie kann die Per­for­mance ei­ner Web­site im SEO ef­fek­tiv da­mit ver­bes­sert wer­den?

Was ist eine In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur?

Bei der In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur geht es um die Struk­tu­rie­rung von Sei­ten auf ei­ner Web­site. Die­se hilft dem Nut­zer, sich zu ori­en­tie­ren und die In­for­ma­tio­nen auf der Web­site zu fin­den, die er be­nö­tigt. Die In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur lie­fert das Fun­da­ment für eine sinn­vol­le In­for­ma­ti­ons­ver­tei­lung auf der Web­site.

Informationsarchitektur
[Abb.1: Informationsarchitektur: Sinnvolle Strukturierung von Inhalten und Seiten auf der Website]

Der Be­griff „In­for­ma­ti­on Ar­chi­tec­tu­re“ wur­de 1976 vom Ar­chi­tek­ten Ri­chard Saul Wurm­an ge­prägt; Ro­sen­feld und Mor­ville präg­ten spä­ter mit dem „Po­lar Bear Book“ die UX-De­fi­ni­ti­on. Die In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur ist eine Teil­dis­zi­plin der User Ex­pe­ri­ence.

Was ist eine Sei­ten­ar­chi­tek­tur?

Die Sei­ten­ar­chi­tek­tur hat die Auf­ga­be, eine sinn­vol­le Ver­bin­dung zwi­schen den In­hal­ten auf ei­ner Web­site her­zu­stel­len. Die­ses Ziel lässt sich durch Ka­te­go­rien und in­ter­ne Ver­lin­kun­gen er­rei­chen, die für SEO hoch­re­le­vant sind, um ein op­ti­ma­les Craw­ling durch Goog­le & Co. zu er­mög­li­chen.

Seitenarchitektur
[Abb.2: Seitenarchitektur: Erstellung von Verknüpfungen und Kategorien von Inhalten auf der Website]

Die rich­ti­ge In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tur an­le­gen

Die Auf­ga­ben ei­ner In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tur kön­nen schnell un­über­sicht­lich wer­den, wes­halb zum Ein­stieg zwei wich­ti­ge Fra­gen be­ant­wor­tet wer­den soll­ten:

  • Wel­che In­for­ma­tio­nen will ich lie­fern und zu wel­chen Such­be­grif­fen will ich ge­fun­den wer­den?
  • Wel­che Sei­ten müs­sen auf ei­ner Web­site zur Ver­fü­gung ste­hen, um ein gu­tes Nut­zer­er­leb­nis zu schaf­fen?

Grund­la­ge ei­ner sinn­vol­len Ar­chi­tek­tur sind pas­sen­de, in­for­ma­ti­ve In­hal­te und Lö­sun­gen für die Ziel­grup­pe. Da­bei sind Ka­te­go­rien zur Or­ga­ni­sa­ti­on von In­hal­ten un­um­gäng­lich. Key­words und In­hal­te zu klas­si­fi­zie­ren er­leich­tert die the­ma­ti­sche Struk­tur und hilft, die Über­sicht zu be­hal­ten.

Eine Mind­map (bspw. mit Xmind er­stellt) kann eine Über­sicht über alle The­men und In­hal­te ge­ben und er­mög­licht den Blick aus der Vo­gel­per­spek­ti­ve auf alle The­men der Web­site.

Wel­che In­hal­te las­sen sich sinn­voll mit­ein­an­der ver­bin­den und wie las­sen sie sich in Ka­te­go­rien ein­tei­len?

Als Bei­spiel soll hier ein On­line­shop für Tier­fut­ter die­nen. Hier gibt es die The­men Kat­zen­fut­ter, Hun­de­fut­ter und Pfer­de­fut­ter.

Um die Über­sicht nicht zu ver­lie­ren, kon­zen­trie­ren wir uns zu­nächst nur auf die Ka­te­go­rie Kat­zen­fut­ter. Es gibt zahl­rei­che wei­te­re The­men, die sinn­voll mit dem Ober­be­griff Kat­zen­fut­ter in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den kön­nen:

  • Kat­zen-Tro­cken­fut­ter,
  • Kat­zen-Nass­fut­ter,
  • Kat­zen-Nass­fut­ter Bio,
  • Kat­zensnacks und vie­les mehr.

Dazu kommt noch die Al­ters­stu­fe der Kat­ze, für die die Nah­rung ge­eig­net ist, z. B. Fut­ter für jun­ge oder äl­te­re Kat­zen. An die­sem Bei­spiel lässt sich ver­deut­li­chen, wie kom­plex so eine In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tur sein kann.

Beispiel Informations- und Seitenarchitektur
[Abb.3: Beispiel einer Website-Architektur: Aufteilung nach Themen und Keywords, Aufteilung nach Kategorien und Untergliederung von passenden Unterthemen]

Die­se häu­fi­gen Feh­ler kos­ten Ran­kings

Gro­ße Ge­fah­ren ei­ner In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur sind Key­word-Kan­ni­ba­li­sie­rung und Du­pli­ca­te Con­tent bzw. Near Du­pli­ca­te Con­tent.

Informationsarchitektur

Key­word-Kan­ni­ba­li­sie­rung be­deu­tet, dass zwei oder mehr Sei­ten der Web­site auf das glei­che Key­word op­ti­miert sind. Die Such­ma­schi­ne weiß dann nicht, wel­che ran­ken soll. Der User kann da­durch eben­falls ver­wirrt wer­den. Um Ver­wechs­lun­gen aus­zu­schlie­ßen, soll­te des­halb jede URL im­mer auf ein be­stimm­tes ei­gen­stän­di­ges Key­word op­ti­miert sein.

Spre­chen­de URLs sind eben­falls für eine op­ti­ma­le In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur sehr wich­tig. Es gilt, zu lan­ge URLs und mit zu vie­len Un­ter­ver­zeich­nis­sen zu ver­mei­den. Je kür­zer die URL ist, des­to bes­ser ist dies in der Re­gel.

Ein häu­fi­ger Feh­ler ist es, zu vie­le Key­words auf ei­ner Sei­te op­ti­mie­ren zu wol­len oder im um­ge­kehr­ten Fal­le zu vie­le Un­ter­sei­ten auf iden­ti­sche Key­words op­ti­miert zu ha­ben. Bei­spiel: Der Tier­fut­ter­shop be­nö­tigt kei­ne zwei ver­schie­de­nen Sei­ten zu den Key­words „Kat­zen­fut­ter“ und „Kat­zen-Fut­ter“. Da­für braucht er aber zwei ver­schie­de­ne Sei­ten für die Key­words „Kat­zen-Tro­cken­fut­ter“ und „Kat­zen-Nass­fut­ter“, so­dass die­se bei­den Be­grif­fe bei der Ein­ga­be in die Such­ma­schi­ne be­reits zu der ent­spre­chen­den Un­ter­sei­te füh­ren und so­mit dem Search In­tent (Was der Nut­zer ha­ben will = Such­in­ten­ti­on) ent­spre­chen.

Bei je­der Key­word-Re­cher­che muss da­her im­mer auch der Search In­tent (In­for­ma­tio­nal, Tran­sac­tion­al, Na­vi­ga­tio­nal) be­ach­tet wer­den, auch bei der Er­stel­lung der je­wei­li­gen Sei­ten. „Was will der Nut­zer ha­ben?“ und „Wie prä­sen­tie­re ich ihm die­se In­for­ma­tio­nen?“ sind wich­ti­ge Fra­gen, die be­ant­wor­tet wer­den müs­sen.

Auch das Clus­tern nach Ka­te­go­rien (Ober- und Un­ter­ka­te­go­rien) fängt schon bei der Key­word-Re­cher­che an. Da­bei wird ana­ly­siert, wel­ches Ober­the­ma und wel­che zu­ge­hö­ri­gen Un­ter­the­men zu ei­nem Key­word-Set pas­sen. Wie so eine Key­word-Re­cher­che er­stellt wird, ha­ben wir hier zu­sam­men­ge­fasst: Key­word-Re­cher­che und Ana­ly­se.

Ne­ben in­for­ma­tio­nal, tran­sac­tion­al und na­vi­ga­tio­nal um­fasst das heu­te gän­gi­ge Mo­dell (u. a. Sem­rush, Ah­refs) eine vier­te Ka­te­go­rie: „com­mer­cial“ (kom­mer­zi­el­le Un­ter­su­chung, z. B. „bes­te …“ oder „Ver­gleich“). Ge­ra­de für Shop-Bei­spie­le ist die­se Ka­te­go­rie zen­tral.

Web­site-Ta­xo­no­mien be­stim­men

Eine Web­site-Ta­xo­no­mie stellt den In­for­ma­ti­ons­fluss und die An­ord­nung der In­hal­te nach Ka­te­go­rien dar. Die Sei­ten ei­ner Web­site wer­den da­bei nach be­stimm­ten The­men klas­si­fi­ziert und in eine Struk­tur ge­bracht.

Die­se muss da­bei nicht im­mer strikt hier­ar­chisch sein, son­dern kann ver­schie­de­ne For­men ha­ben. Je nach­dem, wie das Nut­zer­ver­hal­ten ist und die In­hal­te am bes­ten an­ge­steu­ert wer­den sol­len, gibt es ver­schie­de­ne Web­site-Ta­xo­no­mien:

Fla­che Ta­xo­no­mie

Eine fla­che Ta­xo­no­mie be­steht nur aus Ober­ka­te­go­rien. Hier wer­den alle In­hal­te gleich ge­wich­tet. Be­son­ders klei­ne Web­sites kön­nen ganz fla­che Ka­te­go­rien ha­ben und lie­fern dem User so alle wich­ti­gen In­for­ma­tio­nen auf ei­nen Blick. Bei die­sem Mo­dell gibt es kei­ne Un­ter­sei­ten.

Taxonomie flach
[Abb.4: Darstellung einer flachen Taxonomie: OnPage Websites haben diese Struktur. Es werden alle Informationen und Themen auf einer einzigen Seite dargestellt, Marketingland.com]

Hier­ar­chi­sche Ta­xo­no­mie

Das Bei­spiel des On­line­shops für Tier­fut­ter stellt eine hier­ar­chi­sche Ta­xo­no­mie dar. Alle Sei­ten wer­den nach Wich­tig­keit ge­ord­net. Je tie­fer die Struk­tur nach un­ten geht, des­to spe­zi­fi­scher ist das The­ma.

Hierarchischen Taxonomien
[Abb.5: Darstellung einer hierarchischen Taxonomie, Marketingland.com]

Bei hier­ar­chi­schen Ta­xo­no­mien ist es bes­ser, die In­for­ma­tio­nen breit und flach zu lie­fern als eng und tief, da sonst zu vie­le In­for­ma­tio­nen ver­steckt wer­den und die Auf­find­bar­keit er­schwert wird. Das ist schlecht für das Be­su­cher­ver­hal­ten, aber auch für die Craw­ler der Such­ma­schi­nen.

Ein gro­ßes Menü, wel­ches alle wich­ti­gen Ka­te­go­rien auf­ge­lis­tet hat, ist meist bes­ser als ei­nes, das nur ei­ni­ge we­ni­ge Punk­te an­zeigt. Der Rest muss dann näm­lich erst durch müh­se­li­ges Kli­cken durch meh­re­re Un­ter­ebe­nen ent­deckt wer­den.

Netz­werk-Ta­xo­no­mie

Die Ober- und Un­ter­ka­te­go­rien in­ner­halb ei­ner Netz­werk-Ta­xo­no­mie wer­den nicht strikt hier­ar­chisch, son­dern quer­beet mit an­de­ren Ka­te­go­rien ver­bun­den. Hier gibt es kei­ne kla­re Tren­nung der Ka­te­go­rien, son­dern ein Netz­werk aus Ver­stre­bun­gen mit un­zäh­li­gen Ka­te­go­rien. Wir auf un­se­rer Web­site ha­ben bspw. so eine Netz­werk-Ta­xo­no­mie, da wir ein gro­ßes Ober­the­ma (SEO) ha­ben und kei­ne kla­re Tren­nun­gen der The­men gibt. So kann je­der Ar­ti­kel und jede Sei­te auf un­se­rer Web­site mit­ein­an­der ver­linkt wer­den.

Netzwerk-Taxonomie
[Abb.6: Darstellung einer Netzwerk-Taxonomie, Marketingland.com]

Fa­cet­ten-Ta­xo­no­mie

Jede Ka­te­go­rie be­sitzt meh­re­re Fa­cet­ten. Bei ei­nem On­line­shop für Bü­ro­mö­bel gibt es z. B. ver­schie­de­ne Bü­ro­stüh­le, die nach un­ter­schied­li­chen Kri­te­ri­en ge­fil­tert wer­den kön­nen: Far­be, mit oder ohne Arm­leh­ne, hö­hen­ver­stell­ba­re Sitz­po­si­ti­on, Preis, Her­stel­ler und vie­les mehr.

Facetten-Taxonomie
[Abb.7: Darstellung einer Facetten-Taxonomie, Marketingland.com]

Die Er­stel­lung ei­ner sinn­vol­len Ta­xo­no­mie ist wich­tig für ein er­folg­rei­ches SEO je­der Web­site. Da­her ist zu be­den­ken, nach wel­chen Ta­xo­no­mien die In­for­ma­tio­nen auf der Web­site prä­sen­tiert wer­den sol­len.

Fin­den sich be­son­ders neue Be­su­cher schnell zu­recht und fin­den sie, wo­nach sie su­chen, oder ver­las­sen sie die Web­site frus­triert wie­der?

Tools wie Hot­jar oder Mou­se­flow hel­fen da­bei, die Be­su­cher ei­ner Web­site bes­ser zu ver­ste­hen, in­dem sie bspw. User Ses­si­ons auf­neh­men, He­at­maps er­stel­len und vie­le wei­te­re Funk­tio­nen an­bie­ten.

In­ter­ne Links hel­fen im­mens da­bei, den Be­su­chern, aber auch den Such­ma­schi­nen, wei­te­re nütz­li­che In­hal­te ei­ner Web­site zu prä­sen­tie­ren. Da­bei ist dar­auf zu ach­ten, dass in­ter­ne Links im­mer mit kla­ren An­ker­tex­ten aus­ge­stat­tet wer­den. Der Nut­zer und die Craw­ler ver­ste­hen dann bes­ser, wel­che In­for­ma­tio­nen sich hin­ter dem Link ver­ber­gen. Mehr zum The­ma gibt es hier: In­ter­ne Ver­lin­kun­gen.

So­ge­nann­te Über­sichts­sei­ten (auch oft als Hub­pages, The­men­clus­ter oder Pil­lar­pa­ges be­zeich­net) stel­len eine ers­te An­lauf­stel­le zu ei­nem be­stimm­ten The­ma dar und ver­su­chen hier be­reits, eine Über­sicht über mög­lichst vie­le In­for­ma­tio­nen zu lie­fern.

So ist un­se­re Über­sichts­sei­te zum The­ma Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung eine Hub­page, auf der das The­ma SEO aus­gie­big be­han­delt wird und auf der im An­schluss wei­te­re Un­ter­the­men aus dem SEO-Be­reich ver­linkt wer­den. Sol­che Ein­stiegs­sei­ten per­for­men in den Such­ma­schi­nen üb­li­cher­wei­se sehr or­dent­lich und wer­den von neu­en Be­su­chern als Ein­stieg dan­kend an­ge­nom­men. Die­se Über­sichts­sei­ten soll­ten in der In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur mög­lichst schnell und ein­fach auf­find­bar sein, was z. B. durch eine pro­mi­nen­te Ver­lin­kung in Menü, Si­de­bar oder Foo­ter zu er­rei­chen ist.

Jede Un­ter­sei­te ei­ner Web­site, die bei Goog­le & Co. gute Ran­kings er­rei­chen soll, soll­te auch von der Start­sei­te aus mit nur ein bis zwei, ma­xi­mal drei Klicks er­reich­bar sein. War­um soll­te eine Sei­te gut ran­ken, die über die Start­sei­te wenn über­haupt nur über sehr vie­le Klicks er­reich­bar ist? Mit Screa­ming Frog lässt sich ana­ly­sie­ren, wel­che Klick­tie­fe die ein­zel­nen Sei­ten ei­ner Web­site ha­ben.

Screaming Frog Klicktiefe analysieren
[Abb.8: Mit Screaming Frog lässt sich über den Menüpunkt „Site Structure“ die Klicktiefe der Seiten einer Domain analysieren]

Un­nö­ti­ge Sei­ten und Ka­te­go­rien soll­ten ge­löscht wer­den. Die In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur schlank zu ma­chen, kann sich de­fi­ni­tiv po­si­tiv auf das Nut­zer­ver­hal­ten und auf SEO aus­wir­ken. Be­son­ders wenn im Lau­fe der Zeit ein Wirr­warr an Ka­te­go­rien ent­stan­den ist – bei On­line­shops ist das be­son­ders häu­fig der Fall.

Hier lohnt es sich, die Sei­te von Alt­las­ten zu be­frei­en, da­mit die Ar­chi­tek­tur der Web­site für die Be­su­cher und Craw­ler wie­der über­sicht­lich ist. Eben­falls mit dem Screa­ming Frog lässt sich die Sei­ten­ar­chi­tek­tur ei­ner Web­site vi­su­ell ab­bil­den. Hier zeigt sich dann schnell, wel­che Sei­ten bis­her wie stark in­tern ver­linkt wur­den.

Screaming Frog Anleitung interne Verlinkung visualisieren
Screaming Frog Anleitung interne Verlinkung visualisieren 2
[Abb.9: Über Visualisations -> Force-Directed Crawl Diagramm lässt sich die interne Verlinkung einer Website grafisch darstellen.]

Sau­be­re In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tur = bes­se­res SEO

Das Menü der Web­site muss den Be­su­cher lei­ten und den Er­war­tun­gen stand­hal­ten kön­nen. Eine schlech­te User Ex­pe­ri­ence mit Be­su­chern, die sich nicht zu­recht­fin­den, ist für jede Web­site ex­trem schäd­lich.

Die Ta­xo­no­mie der Web­site muss für je­den Be­su­cher nach­voll­zieh­bar sein und alle In­hal­te in­tui­tiv mit­ein­an­der ver­bin­den. So wird es den Be­su­chern und Such­ma­schi­nen durch die in­ter­ne Ver­knüp­fung und das Klas­si­fi­zie­ren von In­hal­ten in Ka­te­go­rien mög­lich ge­macht, die Web­site zu ver­ste­hen und sich dar­auf zu ori­en­tie­ren, um so alle re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen schnell zu fin­den.

Der User darf sich al­ler­dings auch nicht er­schla­gen füh­len von zu vie­len In­for­ma­tio­nen auf ein­mal. Jede neue Sei­te und Ka­te­go­rie auf ei­ner Web­site muss per­fekt in die be­stehen­de Ar­chi­tek­tur pas­sen. Der ge­sam­te Er­folg ei­ner Web­site, nicht nur der von SEO, steht und fällt mit der In­for­ma­ti­ons- und Sei­ten­ar­chi­tek­tur.

Quellen

SEO- & GEO-Check

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