Was ist Con­tent Mar­ke­ting? De­fi­ni­ti­on und Bei­spie­le

Aktualisiert: 24. Mai 2026 · ca. 19 Min. Lesezeit · farbentour.de bevorzugen

Ob Con­tent jetzt der King, die Queen oder doch nur der But­ler ist, sei mal da­hin ge­stellt. Ei­nes ist je­doch si­cher: Die Con­tent-Mar­ke­ting-Sau wird jetzt schon seit Jah­ren durch die On­line-Welt ge­trie­ben, wur­de da­bei mit or­dent­lich vie­len Buz­zwords be­weih­räu­chert, und schein­bar set­zen trotz­dem im­mer noch so we­ni­ge (ge­fühlt) auf Con­tent Mar­ke­ting.

Was ist Con­tent Mar­ke­ting?

Mit­tels in­for­mie­ren­den, be­geis­tern­den und un­ter­hal­ten­den Cont­ents soll die re­le­van­te Ziel­grup­pe an­ge­spro­chen wer­den, ohne sie da­bei mit auf­dring­li­chen bzw. di­rek­ten Wer­be­ver­spre­chen zu kö­dern.

Die­ser Gui­de zeigt dir die Vor­tei­le des Con­tent-Mar­ke­tings und gleich­zei­tig auch, war­um Con­tent-Mar­ke­ting nicht al­les ist.

Die Vor­tei­le von Con­tent Mar­ke­ting

Der Spruch „Con­tent ist King“ ist zwar schon alt, hat aber nicht an Ak­tua­li­tät ver­lo­ren.

Mit­tels die­ser Mar­ke­ting-Form soll ein­zig und al­lein eine be­stimm­te Ziel­grup­pe an­ge­spro­chen wer­den, um de­ren Pro­ble­me und Fra­gen be­ant­wor­ten zu kön­nen oder die Ziel­grup­pe zu un­ter­hal­ten. Di­rek­te Wer­bung hat im Con­tent Mar­ke­ting nichts zu su­chen.

Die­ses Vor­ge­hen hat ver­schie­de­ne Vor­tei­le:

  • Man „nervt“ den Ver­brau­cher/Kon­su­men­ten nicht, da man ver­sucht, des­sen Fra­gen zu be­ant­wor­ten und Pro­ble­me zu lö­sen.
  • Durch die­se Form des Mar­ke­tings ge­winnt der po­ten­zi­el­le Kun­de Ver­trau­en in das Un­ter­neh­men.
  • Das Un­ter­neh­men (Ein­zel­per­so­nen kön­nen dies na­tür­lich auch) kann sich in den Au­gen sei­ner Ziel­grup­pe als wah­rer Ex­per­te pro­fi­lie­ren.
  • Man wird von der Ziel­grup­pe frei­wil­lig ge­fun­den – der Streu­ver­lust ist we­sent­lich ge­rin­ger als bei klas­si­scher Out­bound-Wer­bung (TV-Spots, Ban­ner An­zei­gen usw.).

In den Zei­ten, in de­nen jede Stun­de hun­der­te von Wer­be­bot­schaf­ten die Ge­hir­ne der Men­schen durch­lö­chern, wird es im­mer schwe­rer, her­vor­zu­ste­chen. Oft­mals ge­winnt der, der das größ­te Wer­be­bud­get hat. Beim Con­tent Mar­ke­ting wird man von sei­ner Ziel­grup­pe ge­fun­den und kann da­mit hohe Streu­ver­lus­te mi­ni­mie­ren.

Laut Bran­chen­stu­di­en (z. B. Con­tent Mar­ke­ting In­sti­tu­te) set­zen vie­le B2B- und B2C-Un­ter­neh­men Con­tent Mar­ke­ting ein und in­ves­tiert ei­nen wach­sen­den An­teil des Mar­ke­ting-Bud­gets da­für.

Spä­ter mehr dazu. Be­gin­nen wir mit ei­nem kur­zen Blick in die Ge­schich­te:

Ge­schich­te

Con­tent Mar­ke­ting ist wirk­lich alt! Nur hat da­mals nie­mand den Be­griff „Con­tent Mar­ke­ting“ ver­wen­det. Die­ser wur­de erst 1996 von John F. Op­pe­dahl erst­mals in Um­lauf ge­bracht (http://files.asne.org/ki­osk/edi­tor/june/doyle.htm).

Doch wie alt ist Con­tent Mar­ke­ting?

Ei­ni­ge Quel­len ge­ben ver­schie­de­ne Da­ten an, wann Con­tent Mar­ke­ting ge­bo­ren wur­de. Nach der of­fi­zi­el­len Un­ter­neh­mens­ge­schich­te von Dr. Oet­ker brach­te Au­gust Oet­ker be­reits 1893 sein Back­pul­ver „Back­in“ mit Re­zep­ten zum Nach­ko­chen auf der Rück­sei­te auf den Markt (1891 über­nahm er zu­nächst die Asch­off-Apo­the­ke in Bie­le­feld).

Für ei­ni­ge Quel­len ist al­ler­dings der be­rühm­te „Gui­de Mi­che­lin“ die ei­gent­li­che Ge­burts­stun­de von Con­tent Mar­ke­ting (ein Re­zept auf ei­ner Tüte voll mit Back­pul­ver ist eben doch nicht so spek­ta­ku­lär ;-)). Der be­kann­te Rei­fen­her­stel­ler star­te­te 1900 ei­nen Ho­tel- und Re­stau­rant-Gui­de, der bis heu­te noch welt­be­rühmt ist.
Wer mehr über die Ge­schich­te er­fah­ren will, schaut hier vor­bei oder schaut sich ein­fach das Vi­deo an:

Wel­che Zie­le ver­folgt Con­tent-Mar­ke­ting?

Con­tent Mar­ke­ting kann für vie­le ver­schie­de­ne Zie­le ein­ge­setzt wer­den. Es kann ver­wen­det wer­den, um …:

  • … mehr Traf­fic so­wie neue Leads zu ge­ne­rie­ren und sich als Ex­per­te zu po­si­tio­nie­ren
    Con­tent Mar­ke­ting eig­net sich her­vor­ra­gend, die ei­ge­ne Ex­per­ti­se und sein Know-how zur Schau zu stel­len und mit In­hal­ten, die ei­nen ech­ten Mehr­wert ha­ben, sich als Ex­per­te in sei­ner Ni­sche zu pro­fi­lie­ren.
  • … Mar­ken­be­kannt­heit zu schaf­fen und eine Po­si­ti­on am Markt aus­zu­bau­en.
    „Wer schreibt, der bleibt?“ So un­ge­fähr könn­te man es auch aus­drü­cken. Wer es schafft, re­gel­mä­ßig in­ter­es­san­ten, in­for­ma­ti­ven und/oder be­geis­tern­den Con­tent zu lie­fern, bleibt im Ge­dächt­nis sei­ner Ziel­grup­pe und kann so sei­ne Mar­ken­be­kannt­heit aus­bau­en.
  • … Fans für das Pro­dukt/Un­ter­neh­men zu ge­win­nen (Kun­den­bin­dung för­dern)
    Die An­zahl der Fans bzw. treu­en Kun­den ei­nes Pro­dukts kann durch „gei­len“ Con­tent noch ver­grö­ßert wer­den.

Na­tür­lich las­sen sich noch vie­le wei­te­re Zie­le mit die­ser Mar­ke­ting-Dis­zi­plin in An­griff neh­men. So er­hal­ten aus­führ­li­che Case Stu­dies, eine be­lieb­te Form im Con­tent Mar­ke­ting, häu­fig Back­links, die­se sind wie­der­um sehr hilf­reich, um bes­se­re Po­si­tio­nie­run­gen bei Goog­le zu er­rei­chen.
Auch um „So­cial Buzz“ zu er­zeu­gen und da­mit mög­lichst vie­le Men­schen in kur­zer Zeit an­spre­chen zu kön­nen, kön­nen Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gien An­wen­dung fin­den.
Oder ein­fach aus­ge­drückt las­sen sich die Zie­le wie folgt zu­sam­men­fas­sen:

Mit gei­len In­hal­ten Auf­merk­sam­keit für das ei­ge­ne Un­ter­neh­men er­re­gen.

Heu­te kommt zu den klas­si­schen Zie­len ein wei­te­res dazu:

Sicht­bar­keit in KI-ge­stütz­ten Such­sys­te­men (ChatGPT, Per­ple­xi­ty, Goog­le AI Over­views). Wer hier zi­tiert wer­den will, braucht kla­re Ant­wor­ten auf kon­kre­te Fra­gen, ein­deu­ti­ge Quel­len­an­ga­ben und nach­voll­zieh­ba­re Ex­per­ti­se (Stich­wort E-E-A-T).

Wie funk­tio­niert Con­tent Mar­ke­ting und wie sieht die Um­set­zung aus?

Wird Con­tent Mar­ke­ting nur halb­her­zig um­ge­setzt, kann das Vor­ha­ben meis­tens auch gleich wie­der in die Ton­ne ge­tre­ten wer­den.
Nein, die­se Dis­zi­plin be­nö­tigt eine Stra­te­gie und eine (län­ge­re) Pla­nung im Vor­aus. Ein Schnell­schuss kann oft­mals wir­kungs­los blei­ben. Fol­gen­de Punk­te soll­ten bei der Pla­nung und Um­set­zung be­ach­tet wer­den:

1. Er­stel­lung ei­ner Stra­te­gie (Stra­te­gi­sches Con­tent Mar­ke­ting)

Um die rich­ti­ge Stra­te­gie fest­le­gen zu kön­nen, müs­sen wir uns zu­nächst in die ent­spre­chen­de Ziel­grup­pe hin­ein­ver­set­zen:

  • Wel­che Ziel­grup­pe soll mit dem Con­tent er­reicht wer­den?
  • Wel­che Art Con­tent kommt bei der Ziel­grup­pe gut an?
  • Was soll der Con­tent an In­for­ma­tio­nen lie­fern?
  • Wel­cher Con­tent ist bei der Kon­kur­renz zu fin­den?

Für die­je­ni­gen, die sich noch kei­ne Ge­dan­ken über die Ziel­grup­pe ge­macht ha­ben, kann ich an die­ser Stel­le den Ar­ti­kel zur Ziel­grup­pen­de­fi­ni­ti­on sehr emp­feh­len.
Auch die Im­ple­men­tie­rungs­tie­fe der Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie soll­te be­stimmt wer­den, da es hier ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten gibt:

  • ganz­heit­li­cher Con­tent
    Die Web­site wird kom­plett als Con­tent-Platt­form aus­ge­legt, das Pro­dukt steht im Hin­ter­grund – Bei­spiel: coca-cola-deutsch­land.de.
  • ein­ge­glie­der­ter Con­tent
    In die Un­ter­neh­mens­web­site wird eine Con­tent-Platt­form ein­ge­baut, über die re­gel­mä­ßig neu­er Con­tent ver­öf­fent­licht wer­den kann – z. B. über ei­nen Blog, re­gel­mä­ßi­ge News, ein Fo­rum usw.
  • ein­ma­li­ger Con­tent
    Hier wird nur ein­ma­lig Con­tent er­stellt – z. B. White-Pa­per, In­fo­gra­fik, In­ter­views usw.

Mög­li­che Zie­le wur­den im Ka­pi­tel vor­her be­reits er­wähnt. Ein wich­ti­ger Punkt, der von ei­ni­gen Un­ter­neh­men mei­ner Er­fah­rung nach im­mer noch nicht ver­stan­den wird, ist die Ge­win­nung neu­er Leads / Kun­den durch Con­tent-Mar­ke­ting.
Stra­te­gie-Fin­dung mit­tels Con­tent-Ra­dar und FISH-Mo­dell
Die ver­schie­de­nen mög­li­chen Zie­le im Con­tent Mar­ke­ting kön­nen sich un­ter Um­stän­den kreu­zen und da­durch an Wir­kung ver­lie­ren.
Um sol­che Hin­der­nis­se zu er­ken­nen und eine ein­deu­ti­ge Fahrt­rich­tung bei der Con­tent-Stra­te­gie zu fin­den, gibt es ver­schie­de­ne Mo­del­le, die bei der Stra­te­gie-Fin­dung hel­fen. Zwei sehr be­kann­te Mo­del­le sind das FISH-Mo­dell und der Con­tent-Ra­dar von Mir­ko Lan­ge.
FISH-Mo­dell
Beim FISH-Mo­dell geht es um die Ka­te­go­ri­sie­rung der Con­tent-Ar­ten:
F steht für Fol­low Con­tent und meint, In­hal­te zu pro­du­zie­ren, die von Men­schen als in­ter­es­sant emp­fun­den wer­den, so­dass die­se stets mehr da­von ha­ben wol­len. Buz­zfeed mit sei­nen ewi­gen TOP-10-List-Posts ver­folgt so eine Stra­te­gie mit Fol­low Con­tent. Die In­hal­te sind re­la­tiv sim­pel, aber er­zeu­gen eine ge­wis­se Sog­wir­kung bei vie­len Le­sern.
I steht für In­bound Con­tent und be­deu­tet, hoch­wer­ti­ge und nütz­li­che In­hal­te be­reit­zu­stel­len, um da­mit die E-Mail-Adres­se der Le­ser zu er­hal­ten (Lead-Ge­ne­rie­rung). Case Stu­dies eig­nen sich oft­mals her­vor­ra­gend da­für.
S be­deu­tet Search und Sa­les-Con­tent. Hier­bei geht um Con­tent, der von der Ziel­grup­pe ak­tiv ge­sucht wird. Die­ser Con­tent soll eine spe­zi­fi­sche Fra­ge best­mög­lich be­ant­wor­ten. Be­son­ders Tex­te, die für Goog­le und an­de­re Such­ma­schi­nen op­ti­miert wer­den sol­len, soll­ten die Fra­gen der Nut­zer im­mer be­ant­wor­ten kön­nen.
H wie High­light-Con­tent. Wie der Name schon ver­mu­ten lässt, soll hier Con­tent pro­du­ziert wer­den, der für ein ge­wis­ses „Be­ben“ in der Bran­che des Un­ter­neh­mens sor­gen soll – z. B. neue Stu­di­en mit brand­neu­en Er­kennt­nis­sen o. Ä.

Con­tent-Ra­dar
Das Con­tent-Ra­dar teilt den Con­tent in funk­tio­nal/emo­tio­nal und in vor­der­grün­dig/tief­grün­dig ein. Mit­tels Ra­dar kann vor­ab be­stimmt wer­den, ob der Con­tent funk­tio­nal sein soll (z. B. häu­fi­ge Fra­gen der Ziel­grup­pe be­ant­wor­ten) oder eine emo­tio­na­le Funk­ti­on hat (sol­len mit dem In­halt „Ge­füh­le“ ge­weckt wer­den – z. B. den Le­ser hu­mo­ris­tisch un­ter­hal­ten usw.).
Vor­der­grün­dig/Tief­grün­dig be­deu­tet, ob der Con­tent lang­le­big oder nur für ei­nen kur­zen Mo­ment re­le­vant ist (z. B. eine ak­tu­el­le News).

So kann der Con­tent stets in vier ver­schie­de­ne Be­rei­che hin­sicht­lich sei­nes Nutz­wer­tes un­ter­teilt wer­den und dem­entspre­chend ein­ge­plant wer­den. Eine News ist meis­tens et­was Schnell­le­bi­ges und Funk­tio­na­les, da hier In­for­ma­tio­nen kurz und kna­ckig ge­lie­fert wer­den. Ein kom­ple­xer Rat­ge­ber ist da­ge­gen meis­tens tief­grün­dig und eben­falls funk­tio­nal, da hier um­fang­rei­ches und pro­blem­ori­en­tier­tes Wis­sen wei­ter­ge­ge­ben wer­den soll­te.

Das Con­tent-Ra­dar lässt sich mit dem FISH-Mo­dell kom­bi­nie­ren, um so die rich­ti­ge Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie her­lei­ten zu kön­nen.

Con­tent-Mar­ke­ting lässt sich den Stu­fen der Cus­to­mer Jour­ney bzw. des Mar­ke­ting-Fun­nels zu­ord­nen:

In der Awa­re­ness-Pha­se we­cken Blog- und Rat­ge­ber­bei­trä­ge Auf­merk­sam­keit, in der Con­side­ra­ti­on-Pha­se lie­fern White­pa­per, Case Stu­dies und Ver­glei­che Ent­schei­dungs­hil­fen, und in der De­cis­i­on-Pha­se über­zeu­gen De­mos, Tes­ti­mo­ni­als und kon­kre­te An­ge­bo­te. So passt je­des Con­tent-For­mat zu ei­nem be­stimm­ten Punkt der Kun­den­rei­se.

2. The­men­fin­dung

Um er­folg­rei­ches Con­tent Mar­ke­ting zu be­trei­ben, müs­sen auch die ent­spre­chen­den The­men re­cher­chiert wer­den. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt bei der The­men­fin­dung ist es, Wün­sche, Pro­ble­me und Fra­gen der Ziel­grup­pe zu re­cher­chie­ren!

  • Als al­ter SEO emp­feh­le ich hier na­tür­lich eine Key­word-Re­cher­che mit­tels Goog­le Key­word­pla­ner ;-). Aber auch an­de­re (kos­ten­lo­se) Tools im In­ter­net kön­nen bei der The­men­re­cher­che sehr be­hilf­lich sein. Eine wei­te­re Emp­feh­lung ist die Web­site „Ans­wer The Pu­blic„. Das Tool spuckt in der Re­gel eine gro­ße An­zahl an Fra­gen und The­men­ideen zu sei­nem je­wei­li­gen Such­be­griff aus (sie­he Bild – Bei­spiel zum Key­word „blog“).
AnswerThePublic-Ergebnisse mit Fragen rund um das Keyword Blog
  • So­cial-Me­dia-Platt­for­men wie Face­book eig­nen sich na­tür­lich eben­falls sehr gut, um die Fra­gen sei­ner Ziel­grup­pe zu re­cher­chie­ren. Ist erst­mals die Ziel­grup­pe de­fi­niert, kön­nen pas­sen­de Face­book-Com­mu­ni­tys re­cher­chiert wer­den und dort ana­ly­siert wer­den, wo bei der Ziel­grup­pe der be­rühm­te Schuh denn drückt.
Facebook-Gruppen zum Thema Katze als Beispiel für die Themenrecherche
Beispiel einer Themenrecherche zum Begriff „Katze“. Allein auf Facebook gibt es gefühlt viele Millionen Gruppen zu diesem Thema …
  • Auch Vi­deo-Platt­for­men wie You­Tube kön­nen in­ter­es­san­te The­men­ideen lie­fern.
YouTube-Suchvorschläge zum Begriff Mallorca als Beispiel für die Themenrecherche
Beispiel einer Themenrecherche zum Begriff „Mallorca“. Der Strand scheint für Menschen, die sich für Mallorca interessieren, scheinbar nicht ganz unwichtig zu sein ;-)
  • Eine Wett­be­werbs­ana­ly­se mit Ana­ly­se­tools o. Ä. eig­net sich eben­falls sehr gut, um The­men zu fin­den.
  • Mit dem Tool Buz­zsu­mo.com lässt sich eben­falls ana­ly­sie­ren, wel­che bis­he­ri­gen Con­tent-For­ma­te ei­nen ho­hen „So­cial Buzz“ er­zeugt ha­ben. Die­ses Tool ist bei der The­men­fin­dung eben­falls sehr nütz­lich.
  • Red­dit, Qu­o­ra und Fo­ren sind er­neut wich­tig ge­wor­den, weil Goog­le die­se Quel­len pro­mi­nent in den Such­ergeb­nis­sen aus­spielt. Lohnt sich, dort re­gel­mä­ßig nach Fra­gen aus dei­ner Ni­sche zu schau­en.

Wur­den ge­nü­gend The­men­ideen ge­sam­melt, emp­fiehlt es sich, die Ideen in ei­ner Über­sichts­ta­bel­le oder in ei­ner Mind­map fest­zu­hal­ten, um so die in­ter­es­san­tes­ten The­men her­aus­zu­fil­tern. Mind­maps kön­nen leicht z. B. mit dem Tool bubbl.us und Xmind er­stellt wer­den (ChatGPT kann das na­tür­lich auch ;-)).

3. Con­tent-Pla­nung

Ste­hen die Stra­te­gie und die The­men, kom­men wir zum Con­tent-Plan. Wann und in wel­cher Form sol­len die In­hal­te er­schei­nen? Bei der Stra­te­gie wird schon fest­ge­legt, wel­che Con­tent-For­ma­te für die Ziel­grup­pe er­stellt wer­den soll­ten.
Ein paar Bei­spie­le mög­li­cher Con­tent For­ma­te:

  • Blog­bei­trä­ge
  • Rat­ge­ber
  • Tu­to­ri­als
  • FAQ
  • Wiki
  • Tests zu Pro­duk­ten
  • News, Ge­rüch­te­kü­che, An­kün­di­gun­gen aus der Bran­che usw.
  • In­fo­gra­fi­ken
  • On­line-Game
  • Selbst-Tests
  • List-Posts
  • Um­fra­gen-Aus­wer­tun­gen
  • Fall­stu­die
  • Bil­der / Gra­fi­ken
  • White­pa­pers zum Down­load
  • E-Books
  • Vi­de­os
  • Pod­casts
  • Check­lis­ten
  • Kurz­vi­de­os (Tik­Tok, You­Tube Shorts, In­sta­gram Re­els)
  • News­let­ter (z. B. via Sub­stack)
  • Live-Streams und Web­i­na­re
  • v. m. …

Ein Con­tent-Plan ist ex­trem wich­tig, um fort­lau­fend den Über­blick zu be­hal­ten, wel­cher Con­tent be­reits er­stellt wur­de, wel­che noch kom­men und wel­che The­men die­se be­inhal­ten. So kann ein Con­tent-Plan bzw. Re­dak­ti­ons­plan mit Ex­cel aus­se­hen:

Beispiel eines Content-/Redaktionsplans in Excel
Beispiel für einen möglichen Content-Plan.

Bei be­son­ders gro­ßen Con­tent-Plä­nen mit sehr vie­len Mit­ar­bei­tern kann in Ex­cel auch mal sehr schnell die Über­sicht ver­lo­ren­ge­hen. So gibt es aber auch schon On­line-Tools, die die Ar­beit er­leich­tern kön­nen.

4. Um­set­zung / In­hal­te er­stel­len

So­bald es an die Um­set­zung geht, zeigt sich auch, wie rea­lis­tisch man ge­plant hat. An­fän­ger schät­zen den Auf­wand oft­mals falsch ein und ha­dern dann mit der Um­set­zung. Das Wich­tigs­te an der Um­set­zung gro­ßer Con­tent-Mar­ke­ting-Pla­nun­gen ist, über eine ge­wis­se Man­pow­er zu ver­fü­gen.

Ein kur­zer Ein­wurf zum The­ma der Stun­de: Ja, es gibt heut­zu­ta­ge künst­li­che In­tel­li­genz. Tools wie ChatGPT und Co. sind ge­ni­al, um Schreib­blo­cka­den zu lö­sen, Glie­de­run­gen zu er­stel­len oder ers­te Ideen zu brain­stor­men. Aber – und das ist ein rie­si­ges Aber: Be­trach­te KI bit­te nur als Werk­zeug und As­sis­tenz, nicht als All­heil­mit­tel.

Eine KI hat kei­ne ech­ten Er­fah­run­gen, ver­steht dei­ne Mar­ke nicht tief­grün­dig und neigt dazu, glatt­ge­bü­gel­ten Ein­heits­brei zu pro­du­zie­ren. Für wirk­lich her­aus­ra­gen­den Con­tent, der aus der Mas­se her­aus­sticht, emo­tio­nal be­rührt und ech­tes Ver­trau­en auf­baut, braucht es nach wie vor mensch­li­che Tex­ter. Wer hier nur blind auf den „Ge­ne­rie­ren“-But­ton drückt, ver­liert sei­ne Ein­zig­ar­tig­keit.

Ist die Re­dak­ti­on zu dünn be­setzt, hilft dir auch die bes­te KI-As­sis­tenz nicht wei­ter – es kommt zu lan­gen War­te­zei­ten bei der Con­tent-Pro­duk­ti­on (z. B. von neu­en Blog­bei­trä­gen). So soll­te stets dar­auf ge­ach­tet wer­den, ge­nü­gend ech­te Leu­te (Free­lan­cer, Fest­an­ge­stell­te usw.) zu ha­ben, um auch wirk­lich alle Ideen mit Herz­blut um­set­zen zu kön­nen.

Nur Con­tent, der auch wirk­lich das Licht der Off- oder On­line-Welt er­blickt, kann auch funk­tio­nie­ren :-).

Klei­ne­re Vor­ha­ben kön­nen na­tür­lich al­lein oder in ei­nem klei­nen Team um­ge­setzt wer­den.

Ich per­sön­lich rate üb­ri­gens drin­gend vom Kauf von Tex­ten von grö­ße­ren Con­tent-Por­ta­len ab, da man sprich­wört­lich die Rat­te im Schuh­kar­ton… ähm… die Zie­ge im Au­to­ma­ten… das Schnit­zel in der Dö­ner­bu­de…. ach egal, ma­chen wir es kurz: Man weiß ein­fach nicht, was für eine Qua­li­tät ei­nen er­war­tet. Das ist oft auch nicht bes­ser als ein lieb­los da­hin­ge­klatsch­ter KI-Ent­wurf.

Wer gute Tex­ter be­nö­tigt (und auch be­reit ist da­für zu zah­len), fin­det hier mit et­was Mühe auch wirk­lich gute Schrei­ber­lin­ge:

Ver­suchst du hier den Preis bei der Er­stel­lung von Con­tent zu drü­cken (oder die ech­ten Tex­ter kom­plett durch bil­li­ge KI-Prompts zu er­set­zen), muss dir auch im­mer be­wusst sein, dass dar­un­ter die Qua­li­tät mas­siv lei­den wird. Ist der Con­tent nicht wer­tig und tief­grün­dig ge­nug, stößt das bei dei­ner Ziel­grup­pe ganz schnell auf Ab­leh­nung.

Spa­re da­her nicht am fal­schen Ende. Gute Tex­ter, die über ei­nen kom­ple­xen The­men­be­reich schrei­ben und das The­ma tie­fer durch­drin­gen als jede KI, fan­gen oft­mals bei ei­nem Wort­preis ab 12–15 Cent an, da die­se die Con­tent-Er­stel­lung ja auch ent­spre­chend re­cher­chie­ren müs­sen. Rich­tig gute Tex­ter mit ent­spre­chen­den Qua­li­fi­ka­tio­nen neh­men gern auch mal 30–50 Cent pro Wort.

5. Con­tent-See­ding / Dis­tri­bu­ti­on

Der Con­tent wur­de er­stellt, die Sekt­kor­ken kön­nen aber noch nicht knal­len, da kei­ner die­sen sieht? Dann soll­te die Con­tent-Dis­tri­bu­ti­on über­dach­tet wer­den!

Du kannst noch so gei­len Con­tent ha­ben, wenn ihn nie­mand sieht, wird die­ser auf im­mer und ewig im Dun­keln ver­bor­gen blei­ben. Ach­te da­her auf eine rich­ti­ge Pro­mo­ti­on-Stra­te­gie. Wo hal­ten sich die Ziel­grup­pen auf? Über wel­che Ka­nä­le er­reicht man die­se am bes­ten? Gibt es In­fluen­cer in der Ni­sche, die dei­nen Con­tent ggf. in­ter­es­sant fin­den könn­ten? Dann soll­test du dir über Blog­ger Out­reach Ge­dan­ken ma­chen.

Und ver­lass dich bloß nicht nur auf Goog­le, um Be­su­cher zu ge­win­nen bzw. dei­nen Con­tent zu pro­mo­ten. Habe we­nigs­tens eine oder bes­ser meh­re­re Traf­fic-Al­ter­na­ti­ven zur Hand – wie Face­book oder an­de­re So­cial-Me­dia-Ka­nä­le.

Die Con­tent-Dis­tri­bu­ti­on lässt sich nach dem PESO- bzw. Ow­ned-Ear­ned-Paid-Mo­dell struk­tu­rie­ren:

Content Distribution in der Übersicht
Abb.: PESO-Modell

Ow­ned Me­dia (ei­ge­ner Blog, Web­site, News­let­ter), Ear­ned Me­dia (Blog­ger Out­reach, ge­teil­te Bei­trä­ge, Ver­lin­kun­gen), Shared Me­dia (Er­wäh­nun­gen auf In­s­ta, Tik­Tok usw.) und Paid Me­dia (Paid So­cial, An­zei­gen). Kon­kre­te Ka­nä­le pro Be­reich – etwa News­let­ter, Linke­dIn oder Such­ma­schi­nen – ma­chen dar­aus eine plan­ba­re Sys­te­ma­tik.

6. Mo­ni­to­ring und Ana­ly­se

Na­tür­lich soll­ten Ana­ly­sen ge­tä­tigt wer­den, um den Er­folg dei­ner Stra­te­gie zu mes­sen:

  • Wie vie­le Be­su­cher hat die­se auf der Web­site ge­bracht (Be­su­cher tra­cken bspw. mit Goog­le Ana­ly­tics)?
  • Wie vie­le Li­kes und Shares hat der Con­tent be­kom­men (Face­book – wei­te­re So­cial Si­gnals deu­ten oft­mals auf eine po­si­ti­ve Zu­stim­mung hin)?
  • Wie vie­le Leu­te ha­ben auf dei­ne Ads oder Ban­ner ge­klickt (Wie er­folg­reich war dei­ne Wer­be­kam­pa­gne für den Con­tent)?
  • Wie vie­le Leu­te ha­ben den Bei­trag kom­men­tiert?
  • Wie viel Leads / Kun­den konn­ten durch die Con­tent-Mar­ke­ting-Um­set­zung ge­won­nen wer­den?

Es gibt noch vie­le wei­te­re Mög­lich­kei­ten, zu ana­ly­sie­ren. Fakt ist: Wer gar nicht trackt, kann auch sei­ne Stra­te­gie nicht op­ti­mie­ren und fährt da­mit ins Lee­re und evtl. am Er­folg vor­bei.

Die Er­folgs­mes­sung wird mit kon­kre­ten Kenn­zah­len pro Fun­nel-Stu­fe greif­bar: Awa­re­ness über or­ga­ni­schen Traf­fic, Reich­wei­te und En­ga­ge­ment-Rate; Con­side­ra­ti­on über Ver­weil­dau­er, wie­der­keh­ren­de Be­su­cher und News­let­ter-An­mel­dun­gen; De­cis­i­on über Con­ver­si­on-Rate, Lead-Cost und letzt­lich den ROI. So lässt sich jede Kenn­zahl ei­nem kla­ren Ziel zu­ord­nen.

Bei­spie­le für tol­les Con­tent Mar­ke­ting

Ich könn­te dir jetzt ge­nia­le Con­tent-Mar­ke­ting-Bei­spie­le von gro­ßen Un­ter­neh­men mit ei­nem wirk­lich fet­ten Wer­be­bud­get zei­gen. Doch das wäre nicht ziel­füh­rend, da die We­nigs­ten über so ein gro­ßes Bud­get und Mög­lich­kei­ten (Man­pow­er) ver­fü­gen.

Da­her möch­te ich dir statt z. B. des Con­tent-Mar­ke­ting-Bei­spiels von Horn­bach.de lie­ber Bei­spie­le zei­gen, die zwar über ein deut­lich ge­rin­ge­res Bud­get ver­fü­gen, da­für aber sehr gut ver­an­schau­li­chen, wie du be­reits mit ge­rin­gem Bud­get Gro­ßes be­wir­ken kannst.

Bei­spiel: Whis­ky.de
Whis­ky.de ein On­line-Shop, der er­folg­reich bei You­Tube über die ver­schie­de­nen Whis­ky-Sor­ten in­for­miert. Der In­ha­ber ist wahr­lich kein Pro­fi vor der Ka­me­ra, aber ge­ra­de da­durch wirkt die­ser so sehr au­then­tisch. Man nimmt die­sem so­fort ab, dass er ein wirk­li­cher Ex­per­te auf sei­nem Ge­biet ist. Die Vi­de­os sind rei­ne Rat­ge­ber-Vi­de­os ohne di­rek­te Wer­bung.

Hier mal ein coo­les Bei­spiel: Wer nach die­sem Vi­deo noch Dis­coun­ter-Whis­ky kauft, ist selbst dran schuld ;-)

Bei­spiel: Blog­bei­trä­ge
Auch ein­fa­che Blog­bei­trä­ge kön­nen er­folg­reich sein und die Reich­wei­te / Be­kannt­heit stei­gern. So eig­nen sich List-Posts oft­mals, um ein The­ma span­nend zu ver­pa­cken. Sol­che Posts wer­den in der Re­gel be­son­ders oft ge­le­sen und ge­teilt.

List-Posts sind Ar­ti­kel, die über eine be­stim­me An­zahl von Tipps oder Be­haup­tun­gen schrei­ben. Wie z. B. die Web­site Buz­zfeed.com. Hier gibt es täg­lich neue List-Posts, wie z. B. „30 An­zei­chen, dass du fast 30 bist“ oder „12 Wel­pen, die zum ers­ten Mal im Schnee sind“.

Auch wenn sol­che Click-Bait-Über­schrif­ten von im­mer mehr Leu­ten ver­ach­tet wer­den, gibt der Er­folg den Be­trei­bern von Buz­zfeed.com recht. Sol­che ver­füh­re­ri­schen Über­schrif­ten wer­den nun ein­mal häu­fi­ger ge­klickt und je­der muss für sich selbst ent­schei­den, ob er da­mit sei­ne Ziel­grup­pe an­spre­chen kann bzw. das über­haupt will.

Häu­fi­ge Feh­ler

Be­son­ders Ein­stei­ger stol­pern über die fol­gen­den Feh­ler. Wer noch nie Con­tent als In­for­ma­ti­ons­me­di­um an­ge­se­hen hat, son­dern im­mer nur als rei­ne Wer­be­trans­port­mit­tel, wird et­was um­den­ken müs­sen. Blog­gern und Jour­na­lis­ten fällt da­her die­se Form von Mar­ke­ting leich­ter, da die­se (in der Re­gel) be­reits Er­fah­run­gen ha­ben, in­for­ma­ti­ve/un­ter­hal­ten­de In­hal­te zu er­stel­len.
Fan­gen wir mit den TOP 6 be­lieb­ter Feh­ler im Con­tent Mar­ke­ting an:

  1. Du kennst dei­ne Ziel­grup­pe nicht
    Für wen schreibst du? Wen willst du mit dei­nem Con­tent er­rei­chen? Wo hält sich die­se Ziel­grup­pe auf und wie er­reicht man die­se über­haupt?
    Wenn du dei­ne Ziel­grup­pe nicht ab­holst und ent­spre­chend an­sprichst, wird es schwer, die­se auch zu er­rei­chen. Auch kann eine Buy­er Per­so­na da­bei hel­fen, dein Pu­bli­kum bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.
  2. Du kennst dei­ne Kon­kur­renz nicht gut ge­nug
    Wie ver­hält sich die Kon­kur­renz auf dem Markt? Zu wel­chen The­men sind die­se be­son­ders ak­tiv? Wo­durch er­hal­ten die­se ih­ren Traf­fic?
    Gibt es be­reits eta­blier­te Kon­kur­ren­ten in dei­ner Ni­sche, lässt sich von die­sen sehr viel ab­lei­ten. Set­zen die­se bspw. ak­tiv auf ei­nen On­line-Auf­tritt und set­zen auf Goog­le für den Traf­fic? Dann kannst du z. B. mit dem Tool Sis­trix.de her­aus­fin­den zu wel­chen Key­words die­se be­son­ders gut ge­fun­den wer­den und über wel­che die­se Be­su­cher er­hal­ten.
  3. Zu we­nig Res­sour­cen (Zeit und Geld) für die Con­tent-Pla­nung, Er­stel­lung und Pro­mo­ti­on
    Wenn der frei­wil­li­ge Prak­ti­kant (frei­wil­lig = ohne Lohn) mo­nat­lich eine News mit 100 Wör­tern raus­haut, kann man das nun wirk­lich nicht als aus­ge­klü­gel­te Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie be­zeich­nen.
    Sparst du am Con­tent Mar­ke­ting kann man dies mei­ner Mei­nung nach gleich sein las­sen.
    Nur wer ge­nü­gend Res­sour­cen zur Ver­fü­gung hat, kann auch wirk­li­che Er­fol­ge er­zie­len. Bei klei­nen Pro­jek­ten reicht es auch, stel­len­wei­se 2–3 Bei­trä­ge im Mo­nat raus­zu­hau­en. Es muss nicht im­mer ge­klotzt wer­den. Auch klei­ne Kam­pa­gnen kön­nen er­folg­reich sein und (rea­lis­ti­sche) Zie­le er­rei­chen wie z. B. eine hö­he­re Sicht­bar­keit, mehr Be­su­cher o. Ä.
  4. Du er­war­test so­fort Er­geb­nis­se
    Wenn die Fra­gen mit den Res­sour­cen ge­klärt ist, dann soll­te auch die Er­war­tungs­hal­tung mög­li­cher Er­geb­nis­se ge­klärt wer­den. Con­tent Mar­ke­ting ist häu­fig auf ei­nen mit­tel­fris­ti­gen bis lang­fris­ti­gen Zeit­raum aus­ge­legt. Nur weil ein Rat­ge­ber­bei­trag und ein kur­zes How-to-Vi­deo ver­öf­fent­licht wur­den, müs­sen nicht so­fort die Be­su­cher­zah­len und die Leads durch die De­cke ge­hen. Nein, Con­tent Mar­ke­ting braucht vor al­lem ei­nes: viel Zeit und Ge­duld bis die ers­ten nen­nens­wer­ten Zie­le er­reicht wer­den!
  5. Der Ver­kauf steht im Vor­der­grund
    Hier fah­ren be­son­ders gern Ein­stei­ger ihr Con­tent-Mar­ke­ting-Vor­ha­ben an die Wand! „Ach, komm, der Bei­trag hat so viel Zeit ge­kos­tet, lass uns doch „we­nigs­tens“ noch ein paar Links ein­bau­en mit un­se­ren bes­ten Pro­duk­ten/Dienst­lei­tun­gen, um ex­pli­zit noch ein­mal dar­auf hin­zu­wei­sen, wie toll wir doch sind!
    Arrrrgggghhh! So geht das lei­der nicht.
    Der Le­ser wird völ­lig das Ver­trau­en ver­lie­ren, wenn du ihn mit Wer­be­tex­ten füt­terst. Vie­le Leu­te wer­den dann ei­nen Rat­ge­ber­text als plum­pe Wer­bung ohne Mehr­wer­te an­se­hen. Der In­for­ma­ti­ons- oder Un­ter­hal­tungs­fak­tor MUSS im Vor­der­grund ste­hen. Wer­bung kann bei ei­ner Web­site z. B. wun­der­bar über den Punkt Ser­vice/mei­ne Leis­tun­gen o. Ä. an den Mann / an die Frau ge­bracht wer­den. Hal­te dei­nen Con­tent sau­ber und frei von di­rek­ter Wer­bung.
  6. Der Mehr­wert ist zu ge­ring du gibst kein nen­nens­wer­tes Wis­sen wei­ter
    Bei­spiel: Zwei ein­fa­che Tipps, um die ner­ven­de Schwie­ger­mut­ter los­zu­wer­den, sind ein­fach zu we­nig, wenn du aus der Mas­se her­vor­ste­chen willst – haue am bes­ten im­mer deut­lich mehr an Con­tent und In­for­ma­tio­nen raus wie dei­ne Kon­kur­renz – nur so kannst du dich ab­he­ben und wirst auch schnel­ler wahr­ge­nom­men.
  7. Du ver­lässt dich blind auf KI-ge­ne­rier­ten Con­tent
    Ge­ra­de seit ChatGPT & Co. wird viel KI-Text ein­fach 1:1 rein­ge­klatscht. Das fällt auf – bei den Le­sern und mitt­ler­wei­le auch bei Goog­le. KI als Schreib­hil­fe ist okay. Wer sie ohne ei­ge­ne Re­cher­che und Über­ar­bei­tung als Kom­plett-Au­tor ein­setzt, be­kommt aus­tausch­ba­ren Con­tent – und ge­nau das straft Goog­le mitt­ler­wei­le ab. Stich­wort E-E-A-T: Goog­le will In­hal­te se­hen, die ech­te Er­fah­rung und Ex­per­ti­se zei­gen.

21 Ideen für neu­en Con­tent auf dei­ner Web­site

Doch über was schrei­ben, wenn das The­ma dir ein­fach zu trö­ge ist? Wel­chen Text ver­fas­sen, wenn du ge­ra­de eine Schreib­blo­cka­de bzw. kei­ne Ideen für ei­nen groß­ar­ti­gen Bei­trag hast? Mit den fol­gen­den Tipps kann es dir ge­lin­gen, tol­le In­hal­te zu schaf­fen, die auch dei­ne Le­ser in­ter­es­sie­ren:

  1. Füh­re In­ter­views mit Per­so­nen aus dei­ner Bran­che. Ver­su­che hier­bei, Per­so­nen, z.B. be­kann­te Blog­ger, aus dei­ner Bran­che für ein In­ter­view zu ge­win­nen, de­ren Reich­wei­te be­son­ders hoch ist. Je be­kann­ter die Per­son für dein In­ter­view ist, des­to hö­her wird auch die Auf­merk­sam­keit für das In­ter­view sein!
  2. Pod­casts: Le­sen macht müde ;-)! Um zu ver­hin­dern, dass dei­ne Be­su­cher auf dei­ner Web­site ein­schla­fen, hel­fen Pod­casts. Du könn­test z.B. ein In­ter­view (sie­he Punkt 1) statt es in ei­nem Bei­trag nie­der­zu­schrei­ben ein­fach als Pod­cast auf­neh­men. Da­durch wirkt je­des In­ter­view le­ben­di­ger und mensch­li­cher. Ver­ges­se nicht, dass wir alle nur Men­schen sind und kei­ne ge­fühl­lo­sen Ro­bo­ter sind. …da fällt mir ein, ich müss­te auch mal so ein SEO Pod­cast star­ten… ;-)
  3. You­tube: Hast du ge­wusst, dass You­Tube mitt­ler­wei­le die zweit­größ­te Such­ma­schi­ne welt­weit ist? Mit ei­nem tol­len, aus­führ­li­chen Vi­deo kannst du dein Wis­sen, News oder was auch im­mer an ganz vie­le Men­schen über­mit­teln.
  4. In­ter­es­san­te Pro­dukt­in­fos, z. B. die Un­ter­schie­de zwi­schen ver­schie­de­nen Bier­sor­ten, Schnaps­sor­ten usw., die nicht je­der kennt, kön­nen zu wah­ren Pu­bli­kums­ma­gne­ten auf dei­ner Web­site wer­den.
  5. Las­se dich im­mer von an­de­ren Web­sei­ten in­spi­rie­ren. Lese z. B. eng­lisch­spra­chi­ge Blogs und über­le­ge, ob du die The­men ins Deut­sche ad­ap­tie­ren kannst. Du soll­test jetzt na­tür­lich nicht al­les 1:1 über­set­zen, son­dern dir über­le­gen, wel­che The­men auf an­de­ren Blogs auch auf dei­ner Web­site als Bei­trag in­ter­es­sant sein könn­ten.
  6. Kannst du eine span­nen­de Ge­schich­te über dich oder dein Un­ter­neh­men be­rich­ten? Et­was Per­sön­li­ches kommt bei vie­len Le­sern im­mer sehr gut an.
  7. Gibt es ak­tu­el­le News aus der Bran­che? Ver­su­che, im­mer so schnell wie mög­lich über neue Er­kennt­nis­se oder ak­tu­el­le Er­eig­nis­se aus dei­ner Ni­sche zu be­rich­ten.
  8. Auch mal ge­gen den Strom zu schwim­men und eine pro­vo­zie­ren­de Mei­nung zu ei­nem ak­tu­el­len The­ma ha­ben; die­se Tak­tik kann ei­ni­ges an Auf­merk­sam­keit er­zeu­gen. Da­bei ist je­doch Vor­sicht ge­bo­ten, zu viel pro­vo­zie­ren kann auch nach hin­ten los­ge­hen ;-).
  9. Er­rei­chen dich Fra­gen von dei­nen Le­sern? Be­han­de­le die­se Fra­gen doch ein­fach in dei­nen nächs­ten Bei­trä­gen. Ana­ly­sie­re dei­ne Ziel­grup­pe ge­nau und prü­fe, wel­che The­men für die­se in­ter­es­sant sind. Durch Um­fra­gen kannst du dies eben­falls er­ar­bei­ten.
  10. Be­rich­te von Mes­sen oder ähn­li­chen Fach­kon­gres­sen. Vie­le Blog­ger schrei­ben so­gar so­ge­nann­te „Re­caps“ von Mes­se­be­su­chen, um ihre Le­ser über die neu­es­ten Trends auf dem Lau­fen­den zu hal­ten (bspw. im SEO Be­reich die SEO CAM­PIXX).
  11. Iden­ti­fi­zie­re ein Pro­blem und löse es: Ja, der Klas­si­ker un­ter den Con­tent Ideen. Su­che in Fo­ren (z.B. Gu­te­Fra­ge.net) nach den häu­figs­ten Fra­gen der Com­mu­ni­ty zu ei­nem be­stimm­ten The­ma und be­ant­wor­te die­se Fra­gen auf dei­ner Web­site.
  12. Schrei­be ei­nen kom­ple­xen Gui­de, der we­sent­lich aus­führ­li­cher ist als ein nor­ma­ler Bei­trag.
  13. Schrei­be eine An­lei­tung, wie man NICHT vor­geht.
  14. Er­stel­le eine List Post, mit bspw. 50 Tipps und Tricks für ein hö­he­res Ein­kom­men.
  15. Du hast eine tol­le Ent­de­ckung in dei­ner Ni­sche ge­macht? Du hast et­was her­aus­ge­fun­den, was sonst noch kei­ner bis­her wuss­te? Na dann ver­öf­fent­li­che dazu doch eine Case Stu­dy und be­wei­se dei­ne Ent­de­ckung.
  16. Be­rich­te über My­then und de­cke die­se als wahr oder falsch auf.
  17. Schrei­be ei­nen Ar­ti­kel über die wert­volls­ten Res­sour­cen, z. B. die bes­ten Word­Press-Plug­ins.
  18. Be­rich­te, wie es hin­ter den Ku­lis­sen aus­sieht – Wie ar­bei­test du? Was machst du, um dich zu mo­ti­vie­ren? Wie sieht dein Ta­ges­ab­lauf aus?
  19. Be­rich­te und zei­ge kom­men­de Trends aus dei­ner Ni­sche auf. Was wird sich än­dern? Bist du in der Lage, Pro­gno­sen dazu ab­zu­ge­ben?
  20. Schrei­be eine „HOW TO“-Lis­te: Er­klä­re Schritt für Schritt dein ge­nau­es Vor­ge­hen, z.B. wie man eine Web­site ei­ner On­Page-Op­ti­mie­rung un­ter­zieht oder wie man Word­Press in­stal­liert.
  21. Test­be­rich­te zu ak­tu­el­len, in­ter­es­san­ten Pro­duk­ten wer­den im­mer ger­ne ge­le­sen. Noch bes­ser ist es, wenn du ein Vi­deo zu ei­nem in­ter­es­san­ten Pro­dukt er­stellst: Auf You­Tube und an­de­ren Vi­deo Por­ta­len gibt es hau­fen­wei­se „un­boxing“ Vi­de­os zu vie­len ver­schie­de­nen Tech­nik Gad­gets, wie Fern­se­her, Han­dys usw..

Wie du siehst, gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten, tol­len und krea­ti­ven Con­tent zu er­stel­len. Über­le­ge dir im­mer zu­erst, was dei­ne Ziel­grup­pe für In­for­ma­tio­nen sucht und er­stel­le dann pas­sen­den Con­tent, der dei­ne Be­su­cher zu­frie­den­stellt.

FAQs

War­um ist Con­tent Mar­ke­ting so ge­fragt und was ist der Un­ter­schied zum alt­ba­cke­nen Mar­ke­ting?
Wir wer­den tag­täg­lich mit mehr als 6.000 Wer­be­bot­schaf­ten zu­ge­müllt. Die Schluss­fol­ge­rung: Der Kon­su­ment schal­tet im­mer schnel­ler ab, er er­kennt im­mer bes­ser Wer­bung und lässt sich im­mer schwe­rer er­rei­chen.
Con­tent Mar­ke­ting ist das ge­naue Ge­gen­teil – mit die­ser Mar­ke­ting Dis­zi­plin wird man von sei­nem Kun­den ge­fun­den, da man dem Su­chen­den sei­ne Fra­gen be­ant­wor­tet. Der Kun­de sucht nach dir und wird dich (hof­fent­lich) ent­spre­chend dei­nes Cont­ents, den du auf die­se Ziel­grup­pe aus­ge­rich­tet hast, fin­den! Ham­mer, oder?

Wor­in liegt der Un­ter­schied zwi­schen Con­tent Mar­ke­ting und In­bound Mar­ke­ting?
Wer­be­ban­ner, TV-Wer­bung o. Ä. wird auch oft als Out­bound Mar­ke­ting be­zeich­net. Da­mit ver­bun­den sind ein fet­tes Bud­get, ein ho­her Streu­ver­lust und eine gro­ße An­zahl an Men­schen, de­nen man da­mit auf die Ner­ven geht.

Wie zu­vor be­schrie­ben, wird man durch eine er­folg­rei­che Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie von den Kun­den ge­fun­den, ohne ih­nen auf die Ner­ven zu ge­hen. Die Kun­den kom­men also aus frei­en Stü­cken zu dir.

Nur, wenn der Kun­den bei dir ist und die In­for­ma­tio­nen ein­ge­holt hat, was pas­siert dann?
Es gibt kei­ne kla­re Trenn­li­nie zwi­schen Con­tent Mar­ke­ting und In­bound Mar­ke­ting. Doch setzt hier mei­ner Mei­nung nach ge­nau In­bound Mar­ke­ting ein und ver­sucht ge­zielt, aus neu­en Be­su­chern Kun­den und spä­ter so­gar Fans bzw. treue Fol­lower zu ge­ne­rie­ren.
So wer­den Me­tho­den wie z. B. ak­ti­ve So­cial-Me­dia-Kam­pa­gnen und News­let­ter-Ak­tio­nen ver­wen­det, um aus mög­lichst vie­len Be­su­chern Leads zu ge­ne­rie­ren.
Wei­te­re Mei­nun­gen zu den Un­ter­schie­den gibt es hier:

War­um pas­sen Con­tent Mar­ke­ting und SEO so gut zu­sam­men?
Wie ge­sagt: Con­tent Mar­ke­ting wird häu­fig dazu ein­ge­setzt, um die Fra­gen ei­ner be­stimm­ten Ziel­grup­pe best­mög­lich zu be­ant­wor­ten.

Und was will Goog­le auf den vor­de­ren (or­ga­ni­schen) Plät­zen ha­ben?

Rich­tig: die bes­ten Ant­wor­ten zu den Fra­gen und Pro­ble­men der Ziel­grup­pe.

Schaffst du es mit bspw. ei­nem Blog­bei­trag zu ei­nem The­ma die best­mög­li­che (und aus­führ­lichs­te) Ant­wort zu ge­ben, ste­hen auch dei­ne Chan­cen nicht so schlecht, von Goog­le da­für mit gu­ten Ran­kings be­lohnt zu wer­den. Na­tür­lich gibt es noch vie­le wei­te­re Ran­king­fak­to­ren – gu­ter Con­tent ist trotz­dem ein wich­ti­ges Fun­da­ment für bes­se­re Ran­kings bei Goog­le

Wie passt KI ins Con­tent Mar­ke­ting?
Ge­ne­ra­ti­ve KI (ChatGPT, Clau­de, Ge­mi­ni & Co.) ist in­zwi­schen fes­ter Be­stand­teil vie­ler Re­dak­tio­nen ge­wor­den – vom Brie­fing über Out­line bis zu Erst-Ent­wür­fen. Was sich seit den An­fän­gen grund­le­gend nicht ver­än­dert hat: Tex­te ohne mensch­li­che Ex­per­ti­se, Re­cher­che und Über­ar­bei­tung wir­ken aus­tausch­bar und ran­ken bei Goog­le sel­ten gut. KI nimmt ei­nem Tip­pen ab, sie er­setzt aber kein ei­ge­nes Wis­sen und kei­ne ei­ge­nen Er­fah­run­gen.

Ein wach­sen­des Stra­te­gie­feld ist der Ein­satz ge­ne­ra­ti­ver KI samt Ge­ne­ra­ti­ve En­gi­ne Op­ti­miza­ti­on. Im Work­flow lässt sich KI sinn­voll für Brie­fing, Out­line, Erst-Ent­wurf und Fak­ten­prü­fung nut­zen, ohne die mensch­li­che Ex­per­ti­se zu er­set­zen. Zu­gleich ge­winnt die Sicht­bar­keit in KI-Such­sys­te­men an Be­deu­tung (GEO/AEO – etwa ChatGPT, Per­ple­xi­ty und Goog­le AI Over­views), für die Con­tent ge­zielt auf­be­rei­tet wer­den soll­te.

Was ist E-E-A-T und war­um ist es wich­tig?
E-E-A-T steht für Ex­pe­ri­ence, Ex­per­ti­se, Aut­ho­ri­ta­ti­ve­ness, Trust. Goog­le be­wer­tet In­hal­te un­ter an­de­rem da­nach, ob der Au­tor das The­ma wirk­lich aus ei­ge­ner Er­fah­rung kennt, fach­lich kom­pe­tent ist, in sei­ner Bran­che eine ge­wis­se Au­to­ri­tät hat und ver­trau­ens­wür­dig auf­tritt. Für Con­tent-Mar­ke­ting be­deu­tet das: per­sön­li­che Er­fah­run­gen, kla­re Quel­len­an­ga­ben, sicht­ba­re Au­toren-Pro­fi­le.

Für wen ist Con­tent Mar­ke­ting ge­eig­net?
Du hast ei­nen On­line Shop, eine Web­site oder eine an­de­re Art ei­nes On­line-Auf­tritts und willst mehr Be­su­cher ha­ben?

Dann eig­net sich Con­tent Mar­ke­ting in den meis­ten Fäl­len sehr, da die Men­schen be­son­ders on­line nach Ant­wor­ten su­chen und die­se mit ge­ziel­ten In­hal­ten be­ant­wor­tet wer­den kön­nen.
Con­tent zu er­schaf­fen, ist au­ßer­dem nicht schwer, son­dern oft et­was zeit­auf­wän­dig und auch mit Kos­ten ver­bun­den. Al­ler­dings musst du KEIN Bud­get wie Horn­bach oder Coca-Cola ha­ben, um neue Leads und Kun­den da­mit zu ge­win­nen (sie­he Bei­spie­le wei­ter oben).

War­um Con­tent Mar­ke­ting nicht DAS All­heil­mit­tel im On­line-Mar­ke­ting sein kann

Con­tent Mar­ke­ting wird im­mer „nur“ ein Teil des On­line-Mar­ke­ting-Ge­samt­kon­zepts blei­ben. Nach wie vor sind wei­te­re On­line-Mar­ke­ting-Dis­zi­pli­nen in­ter­es­sant wie z. B. So­cial-Me­dia-Mar­ke­ting, Paid Ads und noch vie­le mehr, um z. B. mehr Traf­fic auf die ei­ge­ne Sei­te zu be­kom­men.

Wer nur auf Con­tent Mar­ke­ting setzt und an­de­re Dis­zi­pli­nen wie z. B. SEO ver­nach­läs­sigt, wird im­mer auch nur ei­nen klei­nen Teil des On­line-Mar­ke­ting-Ku­chens ab­be­kom­men.
Au­ßer­dem ist der Er­folg beim Con­tent Mar­ke­ting nie­mals ga­ran­tiert. Kei­ne Stra­te­gie, fal­sche Pla­nung, schlech­ter Con­tent u. v. m. kön­nen dazu füh­ren, dass dei­ne Kam­pa­gne nicht er­folg­reich ist. Hast du nur auf Con­tent Mar­ke­ting ge­setzt, ist dies be­son­ders bit­ter.

Da­her emp­feh­le ich drin­gend, meh­re­re On­line-Mar­ke­ting-Ka­nä­le zu nut­zen!

Con­tent Mar­ke­ting ist na­tür­lich trotz­dem eine ver­dammt coo­le Sau, be­nö­tigt aber auch vor al­lem Res­sour­cen und Ge­duld, da Er­fol­ge nicht im­mer schnell zu er­war­ten sind.
Die wich­tigs­ten Schrit­te noch­mal zu­sam­men­ge­fasst:

  • Stra­te­gie (Was soll über­haupt er­reicht wer­den? Wer ist die Ziel­grup­pe?)
  • The­men-Re­cher­che (Wel­che The­men in­ter­es­sie­ren die Ziel­grup­pe?)
  • Con­tent-Pla­nung (Wann er­scheint wel­cher Con­tent? Wer er­stellt den Con­tent?)
  • Con­tenter­stel­lung (Um­set­zung: Er­stel­lung von In­hal­ten)
  • Pro­mo­ti­on (Wie wird der Con­tent be­kannt­ge­macht bzw. wie wird die­ser der Ziel­grup­pe nä­her­ge­bracht?)
  • Mo­ni­to­ring & Ana­ly­se (Er­fol­ge mes­sen und ggf. Stra­te­gie an­pas­sen)

Da­bei ist das Fest­le­gen der Ziel­grup­pe be­son­ders wich­tig – wer soll mit dem Con­tent an­ge­spro­chen wer­den und wo hält sich die­ser auf?
Wel­che Art von Con­tent passt am bes­ten zu die­ser Ziel­grup­pe? Ge­nau die­se Fra­gen soll­ten im Vor­feld im­mer ge­klärt sein, da sonst Er­fol­ge (wie z. B. mehr Leads) rei­ner Zu­fall sein wer­den.

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