Above the fold

Als „above the fold“ wird der oberste Bereich einer Webseite bezeichnet, den Besucher sehen, ohne dass sie scrollen. Der Begriff stammt aus dem Druckereiwesen. Hier steht „fold“ für die Falzlinie, die beim Falten einer Zeitung entsteht, und „above the fold“ für den Bereich oberhalb der Falzlinie, der ohne Auffalten sichtbar ist.

 „Above the fold“ wird eine wichtige Rolle bei der Webseitenentwicklung zugeschrieben. Deshalb sollten sich Designer bzw. Webseitenentwickler genau überlegen, welche Inhalte und Elemente sie in hier unterbringen. Speziell seit Nutzer vermehrt mit Mobilgeräten ins Internet gehen, variiert allerdings der Bereich einer Webseite, der unmittelbar sichtbar ist, je nach Endgerät.

Warum „above the fold“ so wichtig ist

Zwar haben sich Internetnutzer an das Scrollen gewöhnt. Trotzdem gehen Experten davon aus, dass „above the fold“ als erster sichtbarer Bereich einer Webseite besonders viel Aufmerksamkeit erhält. Das gilt umso mehr, als Geduld und Aufmerksamkeitsspanne von Usern in den letzten Jahren weiter abgenommen haben.

Deshalb gilt es vor allem bei Landingpages als sinnvoll,

  • in „above the fold“ zentrale Informationen, USPs und Vorteile zu nennen und gleichzeitig
  • Besucher dazu zu animieren, durch Scrollen den Rest der Webseite zu entdecken.

Letzteres lässt sich auf verschiedene Arten erreichen, zum Beispiel durch

  • Verweise auf Inhalte weiter unten auf der Seite,
  • Spalten oder andere Elemente, die durch die Fold unterbrochen werden,
  • Symbole wie Pfeile oder
  • ein Inhaltsverzeichnis.

Ob ganz oben auf einer Landingpage ein Call to Action vorhanden sein sollte, ist umstritten. Lange Zeit galt dies als Best Practice. Inzwischen gibt es vermehrt Stimmen, die diesen Standard in Frage stellen und speziell bei erklärungsbedürftigen Produkten oder Services dazu raten, den CTA weiter unten zu setzen.

Welche Bedeutung hat „above the fold“ für SEO?

Früher wurde der Bereich „above the fold“ gerne für Werbebanner verwendet. Seit dem Page Layout Algorithm Update von Google Anfang 2012 kann dies negative Folgen haben. Eine übermäßige Platzierung von Werbung im obersten Teil von Webseiten bringt nun die Gefahr einer Abwertung mit sich.

Umgekehrt können sich relevante Inhalte ganz oben auf der Seite indirekt positiv auf das Ranking auswirken. Im Idealfall führen sie zu niedrigeren Absprungraten und motivieren Nutzer dazu, sich länger auf der Webseite aufzuhalten bzw. bestimmte Handlungen auszuführen.

Quellen:

Lewanczik, Niklas, Das muss bei deiner Webseite Above the Fold stehen, onlinemarketing.de

Hofmann, Sonia, „Above the Fold“ vs. „Below the Fold“: Zählt das 2019 immer noch? Ab Tasty

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