SEO Audit: Anleitung mit gratis Checkliste

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Was ist ein SEO Audit?

Ein SEO Audit ist ein wichtiges Fundament für jede SEO-Kampagne. Beim Audit wird die komplette Website aus SEO-Sicht analysiert und Optimierungspotenziale werden aufgedeckt.

Ohne einen ausführlichen Audit ist eine erfolgreiche Optimierung nicht möglich, da erst beim Audit die Fehlerquellen sichtbar werden, die ggf. gute Rankings verhindern. Daher solltest du möglichst viel Zeit und Mühe in den Audit investieren.

Diese Investition zahlt sich aus, da aus dem Audit auch eine erfolgreiche SEO-Strategie abgeleitet wird, um die Sichtbarkeit deiner Website zu verbessern.

Ziel eines SEO Audits

Die Ziele eines SEO Audit sind vielfältig und können u. a. sein:

  • Gründe finden, warum die Website Traffic und Sichtbarkeit über die Suchmaschinen verloren hat,
  • sich mit einem technischen SEO Audit einen Überblick über technische Probleme verschaffen, die gute Rankings verhindern,
  • negative SEO-Attacken erkennen, wie Linkspam oder CTR-Spam,
  • mit einem tiefgehenden SEO-Audit alle wichtigen SEO-Elemente analysieren,
  • mit einem Content Audit die Qualität der Inhalte analysieren,
  • den Status Quo der Website, sowohl OnPage als auch OffPage, erfassen, um eine erfolgreiche SEO-Strategie mit einem Maßnahmenkatalog zu entwickeln.

Was sollte in einem SEO Audit überprüft werden?

Der SEO Audit sollte sowohl die Website selbst als auch alle wichtigen Faktoren außerhalb der Website berücksichtigen. Diese können sich von Projekt zu Projekt unterscheiden und bspw. von der Branche abhängig sein. Im folgenden Abschnitt erfährst du, was die häufigsten Analyse-Punkte sind: Von Traffic- über Technik- bis hin zu Content-Analysen.

Jeder SEO Audit ist einzigartig – mit immer gleichen Schablonen werden auch nur standardisierte Ergebnisse geliefert. Nicht vergessen: Je detaillierter der SEO Audit, desto besser kann optimiert werden.

SEO Audit
Bild: Im Rahmen eines SEO Audit werden zahlreiche Punkte auf und außerhalb von der Website überprüft.

1. Keywords – ohne Keyword-Set kein sinnvoller SEO Audit

Gibt es bereits eine Master-Keyword-Liste? Zu welchen Keywords soll optimiert werden?

Die bisherigen Ergebnisse sollten mit einer aktuellen Keyword-Recherche nochmals überprüft werden. Wurde noch keine Recherche durchgeführt, kommt dies einem absoluten Blindflug gleich und sollte nachgeholt werden. Ohne eine vernünftige Keyword-Recherche ist kein zielorientiertes SEO möglich!

2. Aktueller Traffic über die Suchmaschinen

Am Anfang sollten auch die Traffic-Zahlen der zu analysierenden Website analysiert werden. Wie viele Besucher kommen denn aktuell auf die Seite? Über welche Keywords kommen laut Search Console die meisten Besucher über die organischen Suchergebnisse?

Google Analytics SEO Audit
Bild: Absolute Pflicht für jeden SEO Audit: Eine Analyse mit Google Analytics, Matomo o. ä. SEO Tools durchführen.
Google Search Consoel Übersicht
Bild: Auch die Analyse der Daten von der Google Search Console ist bei einem SEO Audit absolute Pflicht, da hier die Informationen direkt von Google selbst kommen.

Die Daten über SEO Traffic, Klickzahlen und vieles mehr lassen bereits interessante Rückschlüsse zu, wie etwa darüber, ob eine Seite bereits optimiert wurde, ob es Verluste oder Zugewinne bei Rankings und Traffic gab und vieles mehr.

Sollte die Website bereits durch den Webmaster oder eine SEO-Agentur optimiert worden sein, ist es auch hier interessant zu erfahren, was bereits unternommen wurde.

3. Aktuelle Rankings Keywords, Sichtbarkeit und Wettbewerber

SEO Tools wie Sistrix oder Metrics.tools geben ebenfalls Auskunft über aktuelle Rankings der Website. Wenn bereits eine Keyword-Master-Liste besteht, sollte diese mithilfe eines Trackers regelmäßig überwacht werden. Hilfreich sind dabei Tools wie der Serpwatcher.

Hier kannst du Keywords zu deiner Website festlegen, die alle 24 Stunden überprüft werden. Wer ein kostenloses SEO Tool dazu haben möchte, schaut sich folgendes Video an: Hier wird dir gezeigt, wie man mittels Google Datastudio seinen eigenen kostenlosen Rank Tracker bauen kann.

Mit diesen Tools kann der Status Quo der Website festgehalten werden – gibt es bereits gute Rankings zum Keyword-Set? Gibt es ggf. Probleme, wie starke Rankingschwankungen? Welche URLs ranken und welche nicht? Das und vieles mehr kann hier bereits überprüft werden.

Über den Rank Tracker können zudem Verbesserungen (oder Verschlechterungen) in einem späteren Optimierungsprozess der Website sofort erfasst werden.

Mit den Sichtbarkeitskurven von Sistrix oder Metrics.tools kann bspw. analysiert werden, wie sich die Sichtbarkeit der eigenen Domain und die der Konkurrenz entwickelt hat und ob es zu Abstrafungen (Google-Penaltys) gekommen ist.

Beispiel Sistrix SEO Audit
Bild: Das SEO-Modul von Sistrix ist eine große Hilfe bei jedem SEO Audit.

Mit dem Screaming Frog oder mit Sitebulb kann auch der gesamte SEO Traffic der Website leicht analysiert werden. So werden z. B. URLs angezeigt, die gar keinen Traffic mehr über die organische Suche erhalten. Im SEO Audit weiß man dann, welche Seiten aktuell den größten Optimierungsbedarf haben.

Traffic Analyse im SEO Audit mit Sitebulb
Bild: SEO-Traffic-Verteilung – Analyse mit Sitebulb, welche URLs Organic Traffic bekommen und welche gar keinen erhalten.

4. Conversion-Tracking

Gibt es ein ordentliches Conversion-Tracking? Jede Website, die SEO betreiben möchte, sollte ein Ziel haben (mehr Leads, mehr Produkte verkaufen usw.) – mittels Conversion-Tracking werden die Fortschritte gemessen.

Mit dem Tag Manager können Zielvorhaben auf der Website einfach getrackt werden. So können besonders Seiten mit einer besonders hohen Conversion analysiert und weiter optimiert werden. Das ist besonders hilfreich, um eine Master-Keyword-Liste zu erstellen – kein SEO will auf Keywords optimieren, die keine Conversion auslösen.

5. Technisches / Indexierbarkeit 1

Die einwandfreie Indexierbarkeit einer Website ist enorm wichtig. Daher sollte diesem Punkt besonders große Aufmerksamkeit geschenkt werden und alle möglichen Fehlerquellen sollten überprüft werden, wie z. B.:

  • HTTP Status Codes: Welchen Status Code besitzt jede einzelne URL auf der Website? Gibt es „Error“-Seiten mit einem 4xx- oder 5xx-Status-Code? Gibt es Verlinkungen zu Seiten, die nicht mehr existieren (Broken Links)? Werden die Seiten über SSL-Verschlüsselung aufgerufen?
  • Keine internen Weiterleitungen: URLs mit einem Status 301 oder 302 sollten vermieden werden. Die Links sollten ohne Weiterleitungen direkt zum Ziel führen.
  • URL-Struktur: Sind die URLs so kurz wie möglich? Außerdem sollten die URLs sprechend sein (und keine Zahlen oder wirren Buchstabensalate beinhalten).
  • Dynamische URLs vermeiden: Gibt es URLs, die dynamisch generiert werden? Wenn ja, sollte dies behoben werden, da hier ansonsten ständig neue URLs entstehen, die einer einwandfreien Indexierung entgegenstehen können.
  • Robots.txt: Werden wichtige Seiten oder gar die komplette Website für die Suchmaschinen-Bots ausgesperrt? Ein schwerer Fehler, der unbedingt behoben werden muss. Die Robots.txt-Datei kann meist über www.Deine-Domain.de/robots.txt aufgerufen werden. Werden hier Seiten über den Befehl „disallow“ ausgesperrt, solltest du dies überprüfen.
  • Sitemap.xml: Mithilfe einer Sitemap können die Suchmaschinen deine Website besser und schneller verstehen.
  • Pagespeed: Der Killer schlechthin – lädt deine Website zu lange, solltest du die Ladezeiten unbedingt optimieren. Mit Tools wie Webpagetest.org kannst du die Ladzeiten und mögliche Fehlerquellen analysieren. Zusätzlich empfiehlt es sich immer, die Website einem Test mittels Lighthouse zu unterziehen. Die Daten kommen von Google selbst und gehen noch mehr ins Detail. Auch in Hinsicht auf einen Core Web Vitals Rankingfaktor, muss eine Website heutzutage einfach technisch einwandfrei sein.

6. OnPage / Indexierbarkeit 2

Bei der OnPage-Analyse geht es um sämtliche Optimierungspotenziale auf der Website selbst. Hier ist besonders wichtig, dass die Suchmaschinen die Seite verstehen und alle wichtigen Informationen einwandfrei auslesen können.

  • Informationsarchitektur: Dies ist die Struktur deiner Website. Jede URL sollte innerhalb weniger Klicks (max. 3 Klicks, auch Click Depth genannt) von der Startseite aus erreichbar sein.
  • Seitenarchitektur: Eine ordentliche interne Verlinkung auf der gesamten Website kann das Crawling positiv beeinflussen und damit auch die Indexierung. Tools wie Gephi (Artikel mit einer Anleitung zu Gephi) oder Screaming Frog helfen dir dabei, die Klicktiefe und Informationsarchitektur zu visualisieren und analysieren. Was alles bei der internen Verlinkung (interne Links) zu beachten ist, findest du in unserem Blogartikel.
  • Indexierungsmanagement: Seiten, die keine Suchintention erfüllen, solltest du löschen oder auf Noindex setzen. Das kann helfen, die gesamte Websitequality möglichst hoch zu halten. Besonders Shops mit sehr vielen Produkten und Unterseiten können hier das Crawler Budget ausschöpfen. Das Arbeiten mit Noindex oder Canonical Tags kann ebenfalls helfen, die Website entsprechend sauber zu halten.
  • Meta Tags: Wichtig! Hat jede Seite, die in den organischen Suchergebnissen gefunden werden soll, einen ordentlich Title Tag und eine Description? Diese Basics müssen sitzen und bei jedem Audit genauestens überprüft werden. Auch sollte sichergestellt werden, dass alle Seiten, die eine Suchintention erfüllen, nicht durch Noindex-Angaben für die Suchmaschinen gesperrt wurden.
  • Strukturierte Daten: Diese Informationen werden für die Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger und sollten daher bei jedem Audit überprüft werden. Auf validator.schema.org kannst du nachsehen, welche Daten bisher hinterlegt wurden. Mittels strukturierter Daten können z. B. auch die Snippets in den Suchergebnissen optimiert werden. So lassen sich Sterne-Bewertungen und vieles mehr implementieren.
  • Mehrsprachigkeit: Gibt es die Website in mehreren Sprachen? Wenn ja, wird für jede einzelne URL die korrekte Hreflang-Bezeichnung ausgespielt?

7. Inhaltliches (Relevanz Teil 1)

Eine Volltextsuchmaschine wie Google benötigt vor allem eines, um Websites zu verstehen: Inhalte! Und genau diese sollten beim Audit genauestens analysiert werden. Erst durch entsprechende Inhalte auf der Website kann die Suchmaschine eine Relevanz zu den Keywords, auf die optimiert werden soll, herstellen.

  • Optimierung auf Keywords: Die absolute Grundlage – wurden alle Keywords aus dem Keyword-Set sinnvoll auf der Website verwendet? Gibt es für große wichtige Themen Hubpages bzw. Verteilerseiten?
  • Search Intent: Wurde die Suchintention der jeweiligen Keywords bei der Erstellung berücksichtigt? Welche Informationen will die Zielgruppe haben und findet sie diese auf der Website?
  • Lesbarkeit der Texte: Lassen sich die Texte gut auf den ersten Blick scannen und erfassen? Ist sichergestellt, dass es sich nicht um eine Textwüste handelt? Kann die Zielgruppe die Inhalte leicht verstehen?
  • Content Design: Sind die Inhalte optisch ansprechend, damit die Zielgruppe auch bereit ist, diese zu konsumieren?
  • Content-Qualität: Sind die Inhalte überzeugend, bieten einen sehr hohen Mehrwert und können sie sich von der Konkurrenz abheben?
  • Content-Quantität: Ist eine ausreichende Menge an themenrelevantem Content (oder bei Shops an Produkten) vorhanden?
  • Content-Breite: Konzentriert sich die Seite auf einige wenige Hauptthemen oder wird über sämtliche Themen, die es auf der Welt gibt, geschrieben?
  • Gibt es einen Blog? Ein Journal? Ein Wiki? Eine News-Seite? Wenn ja, wie gut ist diese gepflegt? Gibt es einen Redaktionsplan – wurde dafür eine Keyword-Recherche gemacht (z. B. nach interessanten W-Fragen-Keywords gesucht)?
  • Gibt es neben Texten auch weitere Inhalte? Z. B. Podcasts, Videos und mehr?
  • Interne Konkurrenz: Gibt es Duplicate-Content-Probleme und Keyword-Kannibalisierung? Diese sollten bereinigt werden – hier finden sich oft große Optimierungspotenziale. Je klarer und eindeutiger eine Website ist, desto besser können auch die Suchmaschinen sie verstehen.
  • H-Überschriften: Jede Seite sollte nur eine H-1 Überschrift haben. Die Überschriften-Struktur sollte dann aus H2-, H3- und H4-Überschriften bestehen. Wichtig ist dabei, dass die Reihenfolge der Zahlen stringent ist – Beispiel: nach einer H2 sollte keine H4 kommen, sondern eine H3-Überschrift.
  • Bilder: Wurde für jedes Bild ein Alt-Tag eingepflegt? Wie sinnvoll sind die Titel der Bilder? Wie hoch ist ihre Qualität? Sind sie für schnelle Ladezeiten optimiert? Die Suchmaschinen benötigen immer zusätzliche Informationen, um ein Bild möglichst gut zu verstehen und entsprechend ranken zu lassen.
  • E-A-T: Für Websites im Bereich YMYL (Gesundheit, Finanzen, aber auch Onlineshops) hat Google eine Art Filter namens E-A-T (Expertise, Authority, Trustworthiness) ins Leben gerufen, um unseriöse Quellen besser entdecken zu können. Websites im YMYL-Bereich müssen daher ihre Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen, bspw. durch gut recherchierten Content, starke Backlinks, glaubwürdige Autoren und vieles mehr. Dies ist ein elementarer Bestandteile eines jeden SEO Audit.

8. OffPage (Relevanz Teil 2)

Backlinks sind weiterhin ein wichtiger Rankingfaktor und sollten bei jedem Audit analysiert werden. Mit Hilfe von starken, themenrelevanten Links können auch heute noch deutlich bessere Rankings erreicht werden.

  • Linkprofil analysieren: Mit Tools wie ahrefs, Majestic usw. sollte das komplette Linkprofil beim Audit analysiert werden. Schlechte Links, wie themenfremde Links oder Linkspam, können genau das Gegenteil eines guten Backlinks bewirken und einer Website gute Rankings nehmen. Daher sollte jeder Link analysiert werden und schlechte Links sollten entfernt oder zumindest entwertet werden – z. B. mittels Disavow Tool.
  • Linkprofil der Konkurrenz: Wie aktiv ist deine Konkurrenz? Welche Verlinkungen hat diese bisher aufgebaut? Gibt es hier starke Linkquellen, die man nachbauen sollte?
  • Neue Backlinks aufbauen: Gibt es bereits Pläne, wie neue Backlinks aufgebaut werden sollen, und wurden entsprechende Maßnahmen umgesetzt? Wurden in der Vergangenheit durch eine Linkaufbau-Agentur massiv Backlinks aufgebaut? Wurde dabei auf Qualität oder eher auf Quantität gesetzt?
  • Social Media: Auch wenn es keine Rankingfaktoren sind, können sich Aktivitäten in den Social-Media-Kanälen positiv auf die gesamte Website auswirken. Besonders YouTube-Videos, die auf der Website eingebunden sind, können für positive Nutzersignale Daher können bei einem SEO Audit auch diese Aktivitäten berücksichtigt werden.
  • Eintrag bei Google My Business: Für Unternehmen absolute Pflicht ist ein ordentlich ausgefüllter My-Business-Eintrag.

Usability / Nutzerfreundlichkeit

Jeder Besucher sollte innerhalb weniger Sekunden verstehen, worum es auf deiner Website geht bzw. welches Thema sie behandelt. Halte die Website darum so klar wie möglich und hole den Besucher sofort ab. Geheimnisse sollte deine Website nicht haben. Nicht umsonst heißt eines der besten Bücher zum Thema Webusability „Don´t make think“. Der Besucher muss deine Website sofort verstehen können.

Auch sollte das Design deiner Website die Zielgruppe ansprechen. Dazu zählt auch, dass die Website mobile responsive ist! Tools wie Mouseflow oder Hotjar helfen dabei zu verstehen, ob die User mit der Website glücklich sind und genau das finden, wonach sie suchen.

SEO Audit mit Mousflow
Bild: Wichtige Erkenntnisse über das Verhalten deiner Nutzer kann z. B. eine Heatmap oder eine Session-Aufnahme mit Hotjar sein. Hier siehst du, wo deine User hinklicken und kannst ggf. Probleme erkennen, die viele Nutzer abspringen lassen.

Welche SEO Tools sind neben der Google Search Console für SEO Audits zu empfehlen?

Analyse-Tools helfen bei SEO Audits enorm, besonders bei größeren Websites. Hier gibt es verschiedene SEO-Tools – unsere Empfehlungen für Audits lauten:

Wichtig: A Fool with a Tool is still a … Richtig! Ohne Erfahrungen im Bereich SEO kannst du noch so viele Analyse-Tools einsetzen und wirst trotzdem keinen vollwertigen SEO Audit hinbekommen.

Die Tools dienen nur als Unterstützung und können einen SEO Freelancer oder eine SEO Agentur nicht ersetzen.

Wenn du also einen Audit durchführen möchtest, aber zu wenig Erfahrung auf diesem Gebiet hast, ist es immer empfehlenswert, vorab professionelle Hilfe ins Boot zu holen. Es wird deutlich teurer, wenn eine Website verschlimmbessert wurde und dann im Nachhinein erst Hilfe hinzugeholt wird. Lieber von Anfang an richtig beraten lassen!

SEO-Audit-Checkliste

Zum Abschluss möchten wir dir noch eine Checkliste mit allen wichtigen Punkten an die Hand geben. Vergiss dabei nicht, dass jeder Audit verschieden sein kann. Je nach Größe der Website, Wettbewerbsstärke, Branche, Keyword-Set und mehr ist ein Audit immer unterschiedlich. Die Checkliste hilft dir dabei, erste große Potenziale zu entdecken.

Download Checkliste (Google Tabelle)

Weitere Quellen:
https://seosly.com/technical-seo-audit/
https://sitebulb.com/resources/guides/how-to-approach-website-seo-audits/

Fazit: Ohne SEO Audit keine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung

Mit der Checkliste hier im Artikel können Anfänger, wie auch Fortgeschrittene ihre Website einem ersten Audit unterziehen und damit die Suchmaschinenoptimierung voranbringen. Jeder SEO Audit bringt wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Status der Website und Optimierungspotenziale zutage.

Vergiss dabei nicht, dass jede Website andere Herausforderungen mit sich bringen kann und daher jeder SEO Audit unterschiedlich ist.

FAQ

Was ist ein SEO Audit und warum ist dieser so wichtig?

Ein SEO Audit ist die Analyse einer kompletten Website aus SEO-Sicht, um Fehlerquellen aufzudecken. Ziel eines Audit ist es, sämtliche Optimierungspotenziale zu zeigen und daraus eine entsprechende Strategie inkl. SEO-Maßnahmen abzuleiten, damit die Website mehr Traffic und Leads über die organische Suche erhalten kann.

Welche Tools sind für einen SEO Audit hilfreich?

Klassiker SEO Tools sind hier u. a. Screaming Frog oder Sitbulb für die OnPage- und Technik-Analyse. Die Tools von Google selbst, wie z. B. Google Analytics, sind ebenfalls absolute Pflicht, so wie die Tools Majestics oder Ahrefs zur Analyse des Linkprofils.

Reichen Tools für einen vollständigen Audit?

Nein, niemals nur auf Tools verlassen! Für einen guten SEO Audit muss immer auch ein Profi die Website manuell überprüfen, der die möglichen Fehlermeldungen der Tools richtig interpretieren kann.

Was passiert nach dem SEO Audit?

Der Audit dient als Basis für die Entwicklung und Planung einer erfolgreichen SEO-Strategie und einzelner SEO-Maßnahmen. Ohne die Informationen aus dem Audit kann keine sinnvolle Strategie entwickelt werden.

Was ist die Grundlage für einen Audit?
Als Grundlage dienen die Website und die Keyword-Recherche. Damit kann eine sinnvolle Analyse durchgeführt werden.

Was kostet ein Audit durch eine SEO-Agentur?
Die Kosten variieren hier je nach Aufwand und Größe der Website. Für kleinere Websites kann ein SEO Audit ca. 1.000 € einmalig kosten. Bei größeren Websites kann eine komplette SEO-Analyse auch deutlich teurer ausfallen (>5.000 €).

Durchschnittliche Bewertung: 4.6 / 5. | Anzahl der Bewertungen: 12

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