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Was ist Content Marketing?

Content Marketing Einsteiger Guide

Ob Content jetzt der King, die Queen oder doch nur der Butler ist, sei mal dahin gestellt. Eines ist jedoch sicher: Die Content-Marketing-Sau wird jetzt schon seit Jahren durch die Online-Welt getrieben, wurde dabei mit ordentlich vielen Buzzwords beweihräuchert, und scheinbar setzen trotzdem immer noch so wenige (gefühlt) auf Content Marketing.

Was ist Content Marketing?

Mittels informierenden, begeisternden und unterhaltenden Contents soll die relevante Zielgruppe angesprochen werden, ohne sie dabei mit aufdringlichen bzw. direkten Werbeversprechen zu ködern.

Ich möchte in diesem Guide die Vorteile des Content Marketings aufzeigen, aber auch gleichzeitig erklären, warum Content Marketing nicht alles ist.

Die Vorteile von Content Marketing

Der Spruch „Content ist King“ ist zwar schon alt, hat aber nicht an Aktualität verloren.

Mittels dieser Marketing-Form soll einzig und allein eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden, um deren Probleme und Fragen beantworten zu können oder die Zielgruppe zu unterhalten. Direkte Werbung hat im Content Marketing nichts zu suchen.

Dieses Vorgehen hat verschiedene Vorteile:

  • Man „nervt“ den Verbraucher/Konsumenten nicht, da man versucht, dessen Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen.
  • Durch diese Form des Marketings gewinnt der potenzielle Kunde Vertrauen in das Unternehmen.
  • Das Unternehmen (Einzelpersonen können dies natürlich auch) kann sich in den Augen seiner Zielgruppe als wahrer Experte profilieren.
  • Man wird von der Zielgruppe freiwillig gefunden – der Streuverlust ist wesentlich geringer als bei klassischer Outbound-Werbung (TV-Spots, Banner Anzeigen usw.).

In den Zeiten, in denen jede Stunde hunderte von Werbebotschaften die Gehirne der Menschen durchlöchern, wird es immer schwerer, hervorzustechen. Oftmals gewinnt der, der das größte Werbebudget hat. Beim Content Marketing wird man von seiner Zielgruppe gefunden und kann damit hohe Streuverluste minimieren. Später mehr dazu.

Beginnen wir mit einem kurzen Blick in die Geschichte:

Geschichte

Content Marketing ist wirklich alt! Nur hat damals niemand den Begriff „Content Marketing” verwendet. Dieser wurde erst 1996 von John F. Oppedahl erstmals in Umlauf gebracht (http://files.asne.org/kiosk/editor/june/doyle.htm).

Doch wie alt ist Content Marketing?

Ich bin auf keinen Fall ein Historiker und musste natürlich Google und Co. zur Recherche über die Historie heranziehen.

Einige Quellen geben verschiedene Daten an, wann Content Marketing geboren wurde. Auf Haufe.de wird davon gesprochen, dass bereits 1891 (!) August Oetker sein Backpulver „Backin” mit Rezepten zum Nachkochen auf der Rückseite verkauft hat.

Für einige Quellen ist allerdings der berühmte „Guide Michelin” die eigentliche Geburtsstunde von Content Marketing (ein Rezept auf einer Tüte voll mit Backpulver ist eben doch nicht so spektakulär ;-)). Der bekannte Reifenhersteller startete 1900 einen Hotel- und Restaurant-Guide, der bis heute noch weltberühmt ist.

Wer mehr über die Geschichte erfahren will, schaut hier vorbei oder schaut sich einfach das Video an:

Welche Ziele verfolgt Content-Marketing?

Content Marketing kann für viele verschiedene Ziele eingesetzt werden. Es kann verwendet werden, um …:

  • … mehr Traffic sowie neue Leads zu generieren und sich als Experte zu positionieren
    Content Marketing eignet sich hervorragend, die eigene Expertise und sein Know-how zur Schau zu stellen und mit Inhalten, die einen echten Mehrwert haben, sich als Experte in seiner Nische zu profilieren.
  • … Markenbekanntheit zu schaffen und eine Position am Markt auszubauen.
    “Wer schreibt, der bleibt?” So ungefähr könnte man es auch ausdrücken. Wer es schafft, regelmäßig interessanten, informativen und/oder begeisternden Content zu liefern, bleibt im Gedächtnis seiner Zielgruppe und kann so seine Markenbekanntheit ausbauen.
  • … Fans für das Produkt/Unternehmen zu gewinnen (Kundenbindung fördern)
    Die Anzahl der Fans bzw. treuen Kunden eines Produkts kann durch „geilen” Content noch vergrößert werden.

Natürlich lassen sich noch viele weitere Ziele mit dieser Marketing-Disziplin in Angriff nehmen. So erhalten ausführliche Case Studies, eine beliebte Form im Content Marketing, häufig Backlinks, diese sind wiederum sehr hilfreich, um bessere Positionierungen bei Google zu erreichen.

Auch um „Social Buzz” zu erzeugen und damit möglichst viele Menschen in kurzer Zeit ansprechen zu können, können Content-Marketing-Strategien Anwendung finden.

Oder einfach ausgedrückt lassen sich die Ziele wie folgt zusammenfassen:

Mit geilen Inhalten Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen erregen.

Wie funktioniert Content Marketing und wie sieht die Umsetzung aus?

Wird Content Marketing nur halbherzig umgesetzt, kann das Vorhaben meistens auch gleich wieder in die Tonne getreten werden.

Nein, diese Disziplin benötigt eine Strategie und eine (längere) Planung im Voraus. Ein Schnellschuss kann oftmals wirkungslos bleiben. Folgende Punkte sollten bei der Planung und Umsetzung beachtet werden:

1. Erstellung einer Strategie (Strategisches Content Marketing)

Um die richtige Strategie festlegen zu können, müssen wir uns zunächst in die entsprechende Zielgruppe hineinversetzen:

  • Welche Zielgruppe soll mit dem Content erreicht werden?
  • Welche Art Content kommt bei der Zielgruppe gut an?
  • Was soll der Content an Informationen liefern?
  • Welcher Content ist bei der Konkurrenz zu finden?

Für diejenigen, die sich noch keine Gedanken über die Zielgruppe gemacht haben, kann ich an dieser Stelle den Artikel zur Zielgruppendefinition sehr empfehlen.

Auch die Implementierungstiefe der Content-Marketing-Strategie sollte bestimmt werden, da es hier verschiedene Möglichkeiten gibt:

  • ganzheitlicher Content
    Die Website wird komplett als Content-Plattform ausgelegt, das Produkt steht im Hintergrund – Beispiel: coca-cola-deutschland.de.
  • eingegliederter Content
    In die Unternehmenswebsite wird eine Content-Plattform eingebaut, über die regelmäßig neuer Content veröffentlicht werden kann – z. B. über einen Blog, regelmäßige News, ein Forum usw.
  • einmaliger Content
    Hier wird nur einmalig Content erstellt – z. B. White-Paper, Infografik, Interviews usw.

Mögliche Ziele wurden im Kapitel vorher bereits erwähnt. Ein wichtiger Punkt, der von einigen Unternehmen meiner Erfahrung nach immer noch nicht verstanden wird, ist die Gewinnung neuer Leads / Kunden durch Content-Marketing.

Strategie-Findung mittels Content-Radar und FISH-Modell

Die verschiedenen möglichen Ziele im Content Marketing können sich unter Umständen kreuzen und dadurch an Wirkung verlieren.

Um solche Hindernisse zu erkennen und eine eindeutige Fahrtrichtung bei der Content-Strategie zu finden, gibt es verschiedene Modelle, die bei der Strategie-Findung helfen. Zwei sehr bekannte Modell sind das FISH-Modell und der Content-Radar von Mirko Lange.

FISH-Modell

Beim FISH-Modell geht es um die Kategorisierung der Content-Arten:

F steht für Follow Content und meint, Inhalte zu produzieren, die von Menschen als interessant empfunden werden, sodass diese stets mehr davon haben wollen. Buzzfeed mit seinen ewigen TOP-10-List-Posts verfolgt so eine Strategie mit Follow Content.  Die Inhalte sind relativ simpel, aber erzeugen eine gewisse Sogwirkung bei vielen Lesern.

I steht für Inbound Content und bedeutet, hochwertige und nützliche Inhalte bereitzustellen, um damit die E-Mail-Adresse der Leser zu erhalten (Lead-Generierung). Case Studies eignen sich oftmals hervorragend dafür.

S bedeutet Search und Sales-Content. Hierbei geht um Content, der von der Zielgruppe aktiv gesucht wird. Dieser Content soll eine spezifische Frage bestmöglich beantworten. Besonders Texte, die für Google und andere Suchmaschinen optimiert werden sollen, sollten die Fragen der Nutzer immer beantworten können.

H wie Highlight-Content. Wie der Name schon vermuten lässt, soll hier Content produziert werden, der für ein gewisses „Beben” in der Branche des Unternehmens sorgen soll – z. B. neue Studien mit brandneuen Erkenntnissen o. Ä.

Content-Radar

Das Content-Radar teilt den Content in funktional/emotional und in vordergründig/tiefgründig ein. Mittels Radar kann vorab bestimmt werden, ob der Content funktional sein soll (z. B. häufige Fragen der Zielgruppe beantworten) oder eine emotionale Funktion hat (sollen mit dem Inhalt „Gefühle” geweckt werden –  z. B. den Leser humoristisch unterhalten usw.).

Vordergründig/Tiefgründig bedeutet, ob der Content langlebig oder nur für einen kurzen Moment relevant ist (z. B. eine aktuelle News).

So kann der Content stets in vier verschiedene Bereiche hinsichtlich seines Nutzwertes unterteilt werden und dementsprechend eingeplant werden. Eine News ist meistens etwas Schnelllebiges und Funktionales, da hier Informationen kurz und knackig geliefert werden. Ein komplexer Ratgeber ist dagegen meistens tiefgründig und ebenfalls funktional, da hier umfangreiches und problemorientiertes Wissen weitergegeben werden sollte.

Das Content-Radar lässt sich mit dem FISH-Modell kombinieren, um so die richtige Content-Marketing-Strategie herleiten zu können.

2. Themenfindung

Um erfolgreiches Content Marketing zu betreiben, müssen auch die entsprechenden Themen recherchiert werden. Ein erster wichtiger Schritt bei der Themenfindung ist es, Wünsche, Probleme und Fragen der Zielgruppe zu recherchieren!

  • Als alter SEO empfehle ich hier natürlich eine Keyword-Recherche mittels Google Keywordplaner ;-). Aber auch andere (kostenlose) Tools im Internet können bei der Themenrecherche sehr behilflich sein. Eine weitere Empfehlung ist die Website “Answer The Public“.  Das Tool spuckt in der Regel eine große Anzahl an Fragen und Themenideen zu seinem jeweiligen Suchbegriff aus (siehe Bild – Beispiel zum Keyword “blog”).

  • Social-Media-Plattformen wie Facebook eignen sich natürlich ebenfalls sehr gut, um die Fragen seiner Zielgruppe zu recherchieren. Ist erstmals die Zielgruppe definiert, können passende Facebook-Communitys recherchiert werden und dort analysiert werden, wo bei der Zielgruppe der berühmte Schuh denn drückt.

Beispiel einer Themenrecherche zum Begriff “Katze”. Allein auf Facebook gibt es gefühlt viele Millionen Gruppen zu diesem Thema …

  • Auch Video-Plattformen wie YouTube können interessante Themenideen liefern.

Beispiel einer Themenrecherche zum Begriff „Mallorca”. Der Strand scheint für Menschen, die sich für Mallorca interessieren, scheinbar nicht ganz unwichtig zu sein ;-)

  • Eine Wettbewerbsanalyse mit Analysetools o. Ä. eignet sich ebenfalls sehr gut, um Themen zu finden.
  • Mit dem Tool Buzzsumo.com lässt sich ebenfalls analysieren, welche bisherigen Content-Formate einen hohen „Social Buzz” erzeugt haben. Dieses Tool ist bei der Themenfindung ebenfalls sehr nützlich.

Beispiel zum Begriff „SEO”. Das Tool zeigt in der kostenlosen Version die zehn Content-Formate an, die am häufigsten geteilt wurden bzw. den größten Social Buzz erreichten.

Wurden genügend Themenideen gesammelt, empfiehlt es sich, die Ideen in einer Übersichtstabelle oder in einer Mindmap festzuhalten, um so die interessantesten Themen herauszufiltern. Mindmaps können ganz leicht mit dem Tool bubbl.us erstellt werden.

3. Content-Planung

Stehen die Strategie und die Themen, kommen wir zum Content-Plan. Wann und in welcher Form sollen die Inhalte erscheinen? Bei der Strategie wird schon festgelegt, welche Content-Formate für die Zielgruppe erstellt werden sollten.

Ein paar Beispiele möglicher Content Formate:

  • Blogbeiträge
  • Ratgeber
  • Tutorials
  • FAQ
  • Wiki
  • Tests zu Produkten
  • News, Gerüchteküche, Ankündigungen aus der Branche usw.
  • Infografiken
  • Online-Game
  • Selbst-Tests
  • List-Posts
  • Umfragen-Auswertungen
  • Fallstudie
  • Bilder / Grafiken
  • Whitepapers zum Download
  • E-Books
  • Videos
  • Podcasts
  • Checklisten
  • v. m. …

Ein Content-Plan ist extrem wichtig, um fortlaufend den Überblick zu behalten, welcher Content bereits erstellt wurde, welche noch kommen und welche Themen diese beinhalten. So kann ein Content-Plan bzw. Redaktionsplan mit Excel aussehen:

Beispiel für einen möglichen Content-Plan. Hier klicken, um diesen Content-Plan zu erhalten.

Bei besonders großen Content-Plänen mit sehr vielen Mitarbeitern kann in Excel auch mal sehr schnell die Übersicht verlorengehen. So gibt es aber auch schon Online-Tools, die die Arbeit erleichtern können.

Online Tools:

Divvyhq.com: Zur Website

Video zu Divvyhq.com

scompler.com: Zur Website

Video zu Scompler.com

WordPress Alternative: Editorial Calendar
Wer allerdings die beiden Tools scompler und divvyhq nicht benutzen möchte und eine WordPress-Website am Laufen hat, kann mittels des kostenlosen Editorial Calendar Plug-ins einen Kalender für alle geplanten Blogbeiträge hinzufügen: zum Download.

4. Umsetzung / Inhalte erstellen

Jetzt geht es ans Eingemachte!

Sobald es an die Umsetzung geht, zeigt sich auch, wie realistisch man geplant hat. Anfänger schätzen den Aufwand oftmals falsch ein und hadern dann mit der Umsetzung. Das Wichtigste an der Umsetzung großer Content-Marketing-Planungen ist über eine gewisse Manpower zu verfügen.

Ist die Redaktion zu dünn besetzt, könnt es zu langen Wartezeiten bei der Content-Produktion (z. B. von neuen Blogbeiträgen) kommen. So sollte stets darauf geachtet werden, genügend Leute (Freelancer, Festangestellte usw.) zu haben, um auch wirklich alle Ideen umsetzen zu können.

Nur Content, der auch wirklich das Licht der Off- oder Online-Welt erblickt, kann auch funktionieren :-).

Kleinere Vorhaben können natürlich allein oder in einem kleinen Team umgesetzt werden.

Ich persönlich rate dringend vom Kauf von Texten von größeren Content-Portalen ab, da man sprichwörtlich die Ratte im Schuhkarton… ähm… die Ziege im Automaten… das Schnitzel in der Dönerbude…. ach egal, machen wir es kurz: Man weiß einfach nicht, was für eine Qualität einen erwartet.

Wer gute Texter benötigt (und auch bereit ist dafür zu zahlen), findet hier mit etwas Mühe auch wirklich gute Schreiberlinge:

Versuchst du hier den Preis bei der Erstellung von Content zu drücken, muss dir auch immer bewusst sein, dass darunter die Qualität leiden wird…. Ist der Content nicht wertig genug, kann dies bei deiner Zielgruppe ggf. auf Ablehnung stoßen.

Spare daher nicht am falschen Ende. Gute Texter, die über einen komplexen Themenbereich schreiben sollen, fangen oftmals bei einem Wortpreis ab 8 Cent an, da diese die Content-Erstellung ja auch entsprechend recherchieren müssen für. Richtig gute Texter mit entsprechenden Qualifikationen nehmen gern auch mal 20–30 Cent pro Wort.

5. Content-Seeding / Distribution

Der Content wurde erstellt, die Sektkorken können aber noch nicht knallen, da keiner diesen sieht?

Dann sollte die Content-Distribution überdachtet werden!

Du kannst noch so geilen Content haben, wenn ihn niemand sieht, wird dieser auf immer und ewig im Dunkeln verborgen bleiben. Achte daher auf eine richtige Promotion-Strategie. Wo halten sich die Zielgruppen auf? Über welche Kanäle erreicht man diese am besten?

Gibt es Influencer in der Nische, die deinen Content ggf. interessant finden könnten?

Dann solltest du dir über Blogger outreach Gedanken machen.

Und verlass dich bloß nicht nur auf Google, um Besucher zu gewinnen bzw. deinen Content zu promoten. Habe wenigstens eine oder besser mehrere Traffic-Alternativen zur Hand – wie facebook oder andere Social-Media-Kanäle.

6. Monitoring und Analyse

Natürlich sollten Analysen getätigt werden, um den Erfolg deiner Strategie zu messen:

  • Wie viele Besucher hat diese auf der Website gebracht (Besucher tracken bspw. mit Google Analytics)?
  • Wie viele Likes und Shares hat der Content bekommen (Facebook – weitere Social Signals deuten oftmals auf eine positive Zustimmung hin)?
  • Wie viele Leute haben auf deine Ads oder Banner geklickt (Wie erfolgreich war deine Werbekampagne für den Content)?
  • Wie viele Leute haben den Beitrag kommentiert?
  • Wie viel Leads / Kunden konnten durch die Content-Marketing-Umsetzung gewonnen werden?

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, zu analysieren. Fakt ist: Wer gar nicht trackt, kann auch seine Strategie nicht optimieren und fährt damit ins Leere und evtl. am Erfolg vorbei. Willst du das?

Beispiele für tolles Content Marketing

Ich könnte dir jetzt geniale Content-Marketing-Beispiele von großen Unternehmen mit einem wirklich fetten Werbebudget zeigen. Doch das wäre nicht zielführend, da die Wenigsten über so ein großes Budget und Möglichkeiten (Manpower) verfügen.

Daher möchte ich dir statt z. B. des Content-Marketing-Beispiels von Hornbach.de lieber Beispiele zeigen, die zwar über ein deutlich geringeres Budget verfügen, dafür aber sehr gut veranschaulichen, wie du bereits mit geringem Budget Großes bewirken kannst.

Beispiel 1.) Whisky.de

Whiskey.de ist ein Online-Shop, der erfolgreich bei YouTube über die verschiedenen Whisky-Sorten informiert.

Der Inhaber ist wahrlich kein Profi vor der Kamera, aber gerade dadurch wirkt dieser so sehr authentisch. Man nimmt diesem sofort ab, dass er ein wirklicher Experte auf seinem Gebiet ist. Die Videos sind reine Ratgeber-Videos ohne direkte Werbung.

Hier mal ein cooles Beispiel: Wer nach diesem Video noch Discounter-Whisky kauft, ist selbst dran schuld ;-)

Beispiel 2.) Ich bin dann auch mal weg … Jakobsweg-Bezwinger Marko Janck

Marko Janck ist ein SEO und Content-Marketer, der vor allem durch seine Podcasts, aber auch durch seine verschiedenen YouTube-Videos bekannt ist. 2016 startete er den Versuch, den berühmten Jakobsweg zu bewältigen und fing an, täglich über seine Erfahrungen ein Video zu drehen (vloggen).

Er konnte sich durch die Videos noch stärker bekannt machen und eine hohe Reichweite generieren.

Beispiel 3.) Infografiken

Schön verpackte Infografiken über interessante Themen können die eigene Reichweite / Bekanntheit enorm pushen. So konnte der Linksquad mit seiner Infografik über die „einflussreichsten SEOs” seine Bekanntheit enorm steigern, da er hier den „Größen“ aus der Branche ein wenig geschmeichelt hat (Ego-Bait) und die Rückmeldungen entsprechend positiv waren.

Infografik von Linksquad.de “DIE EINFLUSSREICHSTEN SUPER SEOs DEUTSCHLANDS”

Beispiel 4.) Blogbeiträge

Auch einfache Blogbeiträge können erfolgreich sein und die Reichweite / Bekanntheit steigern. So eignen sich List-Posts oftmals, um ein Thema spannend zu verpacken. Solche Posts werden in der Regel besonders oft gelesen und geteilt.

List-Posts sind Artikel, die über eine bestimme Anzahl von Tipps oder Behauptungen schreiben. Wie z. B. die Website Buzzfeed.com. Hier gibt es täglich neue List-Posts, wie z. B. „30 Anzeichen, dass du fast 30 bist“ oder  “12 Welpen, die zum ersten Mal im Schnee sind”.

Auch wenn solche Click-Bait-Überschriften von immer mehr Leuten verachtet werden, gibt der Erfolg den Betreibern von Buzzfeed.com recht. Solche verführerischen Überschriften werden nun einmal häufiger geklickt und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er damit seine Zielgruppe ansprechen kann bzw. das überhaupt will.

Häufige Fehler

Besonders Einsteiger stolpern über die folgenden Fehler. Wer noch nie Content als Informationsmedium angesehen hat, sondern immer nur als reine Werbetransportmittel, wird etwas umdenken müssen. Bloggern und Journalisten fällt daher diese Form von Marketing leichter, da diese (in der Regel) bereits Erfahrungen haben, informative/unterhaltende Inhalte zu erstellen.

Fangen wir mit den TOP 6 beliebter Fehler im Content Marketing an:

  1. Du kennst deine Zielgruppe nicht
    Für wen schreibst du? Wen willst du mit deinem Content erreichen? Wo hält sich diese Zielgruppe auf und wie erreicht man diese überhaupt?
    Wenn du deine Zielgruppe nicht abholst und entsprechend ansprichst, wird es schwer, diese auch zu erreichen. Auch kann eine Buyer Persona dabei helfen, dein Publikum besser kennenzulernen.
  1. Du kennst deine Konkurrenz nicht gut genug
    Wie verhält sich die Konkurrenz auf dem Markt? Zu welchen Themen sind diese besonders aktiv? Wodurch erhalten diese ihren Traffic?
    Gibt es bereits etablierte Konkurrenten in deiner Nische, lässt sich von diesen sehr viel ableiten. Setzen diese bspw. aktiv auf einen Online-Auftritt und setzen auf Google für den Traffic? Dann kannst du z. B. mit dem Tool Sistrix.de herausfinden zu welchen Keywords diese besonders gut gefunden werden und über welche diese Besucher erhalten.
  2. Zu wenig Ressourcen (Zeit und Geld) für die Content-Planung, Erstellung und Promotion
    Wenn der freiwillige Praktikant (freiwillig = ohne Lohn) monatlich eine News mit 100 Wörtern raushaut, kann man das nun wirklich nicht als ausgeklügelte Content-Marketing-Strategie bezeichnen.
    Sparst du am Content Marketing kann man dies meiner Meinung nach gleich sein lassen.
    Nur wer genügend Ressourcen zur Verfügung hat, kann auch wirkliche Erfolge erzielen. Bei kleinen Projekten reicht es auch, stellenweise 2–3 Beiträge im Monat rauszuhauen. Es muss nicht immer geklotzt werden. Auch kleine Kampagnen können erfolgreich sein und (realistische) Ziele erreichen wie z. B. eine höhere Sichtbarkeit, mehr Besucher o. Ä.
  1. Du erwartest sofort Ergebnisse
    Wenn die Fragen mit den Ressourcen geklärt ist, dann sollte auch die Erwartungshaltung möglicher Ergebnisse geklärt werden. Content Marketing ist häufig auf einen mittelfristigen bis langfristigen Zeitraum ausgelegt. Nur weil ein Ratgeberbeitrag und ein kurzes How-to-Video veröffentlicht wurden, müssen nicht sofort die Besucherzahlen und die Leads durch die Decke gehen. Nein, Content Marketing braucht vor allem eines: viel Zeit und Geduld bis die ersten nennenswerten Ziele erreicht werden!
  2. Der Verkauf steht im Vordergrund
    Hier fahren besonders gern Einsteiger ihr Content-Marketing-Vorhaben an die Wand! „Ach, komm, der Beitrag hat so viel Zeit gekostet, lass uns doch „wenigstens“ noch ein paar Links einbauen mit unseren besten Produkten/Dienstleitungen, um explizit noch einmal darauf hinzuweisen, wie toll wir doch sind!
    Arrrrgggghhh! So geht das leider nicht.
    Der Leser wird völlig das Vertrauen verlieren, wenn du ihn mit Werbetexten fütterst. Viele Leute werden dann einen Ratgebertext als plumpe Werbung ohne Mehrwerte ansehen. Der Informations- oder Unterhaltungsfaktor MUSS im Vordergrund stehen. Werbung kann bei einer Website z. B. wunderbar über den Punkt Service/meine Leistungen o. Ä. an den Mann / an die Frau gebracht werden. Halte deinen Content sauber und frei von direkter Werbung.
  1. Der Mehrwert ist zu gering du gibst kein nennenswertes Wissen weiter
    Beispiel: Zwei einfache Tipps, um die nervende Schwiegermutter loszuwerden, sind einfach zu wenig, wenn du aus der Masse hervorstechen willst – haue am besten immer deutlich mehr an Content und Informationen raus wie deine Konkurrenz – nur so kannst du dich abheben und wirst auch schneller wahrgenommen.

21 Ideen für neuen Content auf deiner Website

Doch über was schreiben, wenn das Thema dir einfach zu tröge ist? Welchen Text verfassen, wenn du gerade eine Schreibblockade bzw. keine Ideen für einen großartigen Beitrag hast? Mit den folgenden Tipps kann es dir gelingen, tolle Inhalte zu schaffen, die auch deine Leser interessieren:

  1. Führe Interviews mit Personen aus deiner Branche. Versuche hierbei, Personen, z.B. bekannte Blogger, aus deiner Branche für ein Interview zu gewinnen, deren Reichweite besonders hoch ist. Je bekannter die Person für dein Interview ist, desto höher wird auch die Aufmerksamkeit für das Interview sein!
     
  2. Podcasts: Lesen macht müde ;-)! Um zu verhindern, dass deine Besucher auf deiner Website einschlafen, helfen Podcasts. Du könntest z.B. ein Interview (siehe Punkt 1) statt es in einem Beitrag niederzuschreiben einfach als Podcast aufnehmen. Dadurch wirkt jedes Interview lebendiger und menschlicher. Vergesse nicht, dass wir alle nur Menschen sind und keine gefühllosen Roboter sind. …da fällt mir ein, ich müsste auch mal so ein SEO Podcast starten… ;-)
     
  3. Youtube: Hast du gewusst, dass YouTube mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine weltweit ist? Mit einem tollen, ausführlichen Video kannst du dein Wissen, News oder was auch immer an ganz viele Menschen übermitteln.
     
  4. Interessante Produktinfos, z. B. die Unterschiede zwischen verschiedenen Biersorten, Schnapssorten usw., die nicht jeder kennt, können zu wahren Publikumsmagneten auf deiner Website werden.
     
  5. Lasse dich immer von anderen Webseiten inspirieren. Lese z. B. englischsprachige Blogs und überlege, ob du die Themen ins Deutsche adaptieren kannst. Du solltest jetzt natürlich nicht alles 1:1 übersetzen, sondern dir überlegen, welche Themen auf anderen Blogs auch auf deiner Website als Beitrag interessant sein könnten.
     
  6. Kannst du eine spannende Geschichte über dich oder dein Unternehmen berichten? Etwas Persönliches kommt bei vielen Lesern immer sehr gut an.
     
  7. Gibt es aktuelle News aus der Branche? Versuche, immer so schnell wie möglich über neue Erkenntnisse oder aktuelle Ereignisse aus deiner Nische zu berichten.
     
  8. Auch mal gegen den Strom zu schwimmen und eine provozierende Meinung zu einem aktuellen Thema haben; diese Taktik kann einiges an Aufmerksamkeit erzeugen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, zu viel provozieren kann auch nach hinten losgehen ;-).
     
  9. Erreichen dich Fragen von deinen Lesern? Behandele diese Fragen doch einfach in deinen nächsten Beiträgen. Analysiere deine Zielgruppe genau und prüfe, welche Themen für diese interessant sind. Durch Umfragen kannst du dies ebenfalls erarbeiten.
     
  10. Berichte von Messen oder ähnlichen Fachkongressen. Viele Blogger schreiben sogar sogenannte „Recaps“ von Messebesuchen, um ihre Leser über die neuesten Trends auf dem Laufenden zu halten (bspw. im SEO Bereich die SEO CAMPIXX).
     
  11. Identifiziere ein Problem und löse es: Ja, der Klassiker unter den Content Ideen. Suche in Foren (z.B. GuteFrage.net) nach den häufigsten Fragen der Community zu einem bestimmten Thema und beantworte diese Fragen auf deiner Website.
     
  12. Schreibe einen komplexen Guide, der wesentlich ausführlicher ist als ein normaler Beitrag.
     
  13. Schreibe eine Anleitung, wie man NICHT vorgeht.
     
  14. Erstelle eine List Post, mit bspw. 50 Tipps und Tricks für ein höheres Einkommen.
     
  15. Du hast eine tolle Entdeckung in deiner Nische gemacht? Du hast etwas herausgefunden, was sonst noch keiner bisher wusste? Na dann veröffentliche dazu doch eine Case Study und beweise deine Entdeckung.
     
  16. Berichte über Mythen und decke diese als wahr oder falsch auf.
     
  17. Schreibe einen Artikel über die wertvollsten Ressourcen, z. B. die besten WordPress-Plugins.
     
  18. Berichte, wie es hinter den Kulissen aussieht – Wie arbeitest du? Was machst du, um dich zu motivieren? Wie sieht dein Tagesablauf aus?
     
  19. Berichte und zeige kommende Trends aus deiner Nische auf. Was wird sich ändern? Bist du in der Lage, Prognosen dazu abzugeben?
     
  20. Schreibe eine „HOW TO“-Liste: Erkläre Schritt für Schritt dein genaues Vorgehen, z.B. wie man eine Website einer OnPge Optimierung unterzieht oder wie man WordPress installiert.
     
  21. Testberichte zu aktuellen, interessanten Produkten werden immer gerne gelesen. Noch besser ist es, wenn du ein Video zu einem interessanten Produkt erstellst: Auf YouTube und anderen Video Portalen gibt es haufenweise „unboxing“ Videos zu vielen verschiedenen Technik Gadgets, wie Fernseher, Handys usw..

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, tollen und kreativen Content zu erstellen. Überlege dir immer zuerst, was deine Zielgruppe für Informationen sucht und erstelle dann passenden Content, der deine Besucher zufriedenstellt.

FAQs

Warum ist Content Marketing so gefragt und was ist der Unterschied zum altbackenen Marketing?

Wir werden tagtäglich mit mehr als 6.000 Werbebotschaften zugemüllt. Die Schlussfolgerung: Der Konsument schaltet immer schneller ab, er erkennt immer besser Werbung und lässt sich immer schwerer erreichen.

Content Marketing ist das genaue Gegenteil – mit dieser Marketing Disziplin wird man von seinem Kunden gefunden, da man dem Suchenden seine Fragen beantwortet. Der Kunde sucht nach dir und wird dich (hoffentlich) entsprechend deines Contents, den du auf diese Zielgruppe ausgerichtet hast, finden! Hammer, oder?

Worin liegt der Unterschied zwischen Content Marketing und Inbound Marketing?

Werbebanner, TV-Werbung o. Ä. wird auch oft als Outbound Marketing bezeichnet. Damit verbunden sind ein fettes Budget, ein hoher Streuverlust und eine große Anzahl an Menschen, denen man damit auf die Nerven geht.

Wie zuvor beschrieben, wird man durch eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie von den Kunden gefunden, ohne ihnen auf die Nerven zu gehen. Die Kunden kommen also aus freien Stücken zu dir.

Nur, wenn der Kunden bei dir ist und die Informationen eingeholt hat, was passiert dann?

Es gibt keine klare Trennlinie zwischen Content Marketing und Inbound Marketing. Doch setzt hier meiner Meinung nach genau Inbound Marketing ein und versucht gezielt, aus neuen Besuchern Kunden und später sogar Fans bzw. treue Follower zu generieren.

So werden Methoden wie z. B. aktive Social-Media-Kampagnen und Newsletter-Aktionen verwendet, um aus möglichst vielen Besuchern Leads zu generieren.

Weitere Meinungen zu den Unterschieden gibt es hier:

Warum passen Content Marketing und SEO so gut zusammen?

Wie gesagt: Content Marketing wird häufig dazu eingesetzt, um die Fragen einer bestimmten Zielgruppe bestmöglich zu beantworten.

Und was will Google auf den vorderen (organischen) Plätzen haben?

Richtig: die besten Antworten zu den Fragen und Problemen der Zielgruppe.

Schaffst du es mit bspw. einem Blogbeitrag zu einem Thema die bestmögliche (und ausführlichste) Antwort zu geben, stehen auch deine Chancen nicht so schlecht, von Google dafür mit guten Rankings belohnt zu werden. Natürlich gibt es noch viele weitere Rankingfaktoren – guter Content ist trotzdem ein wichtiges Fundament für bessere Rankings bei Google.

Mehr zu diesem Thema findest auch auf meinem Blog:

Für wen ist Content Marketing geeignet?

Du hast einen Online Shop, eine Website oder eine andere Art eines Online-Auftritts und willst mehr Besucher haben?

Dann eignet sich Content Marketing in den meisten Fällen sehr, da die Menschen besonders online nach Antworten suchen und diese mit gezielten Inhalten beantwortet werden können.

Content zu erschaffen, ist außerdem nicht schwer, sondern oft etwas zeitaufwändig und auch mit Kosten verbunden. Allerdings musst du KEIN Budget wie Hornbach oder Coca-Cola haben, um neue Leads und Kunden damit zu gewinnen (siehe Beispiele weiter oben).

Warum Content Marketing nicht DAS Allheilmittel im Online-Marketing sein kann

Content Marketing wird immer „nur“ ein Teil des Online-Marketing-Gesamtkonzepts bleiben. Nach wie vor sind weitere Online-Marketing-Disziplinen interessant wie z. B. Social-Media-Marketing, Paid Ads und noch viele mehr, um z. B. mehr Traffic auf die eigene Seite zu bekommen.

Wer nur auf Content Marketing setzt und andere Disziplinen wie z. B. SEO vernachlässigt, wird immer auch nur einen kleinen Teil des Online-Marketing-Kuchens abbekommen.

Außerdem ist der Erfolg beim Content Marketing niemals garantiert. Keine Strategie, falsche Planung, schlechter Content u. v. m. können dazu führen, dass deine Kampagne nicht erfolgreich ist. Hast du nur auf Content Marketing gesetzt, ist dies besonders bitter.

Daher empfehle ich dringend,  mehrere Online-Marketing-Kanäle zu nutzen!

Content Marketing ist natürlich trotzdem eine verdammt coole Sau, benötigt aber auch vor allem Ressourcen und Geduld, da Erfolge nicht immer schnell zu erwarten sind.

Die wichtigsten Schritte nochmal zusammengefasst:

  • Strategie (Was soll überhaupt erreicht werden? Wer ist die Zielgruppe?)
  • Themen-Recherche (Welche Themen interessieren die Zielgruppe?)
  • Content-Planung (Wann erscheint welcher Content? Wer erstellt den Content?)
  • Contenterstellung (Umsetzung: Jetzt geht es ans Eingemachte)
  • Promotion (Wie wird der Content bekanntgemacht bzw. wie wird dieser der Zielgruppe nähergebracht?)
  • Monitoring & Analyse (Erfolge messen und ggf. Strategie anpassen)

Dabei ist das Festlegen der Zielgruppe besonders wichtig – wer soll mit dem Content angesprochen werden und wo hält sich dieser auf?

Welche Art von Content passt am besten zu dieser Zielgruppe?

Genau diese Fragen sollten im Vorfeld immer geklärt sein, da sonst Erfolge (wie z. B. mehr Leads) reiner Zufall sein werden.

Was ist deine Meinung zum Content Marketing?

-Fabian

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