Linkbuilding & Digital PR

Link­buil­ding für On­line­shops: Das musst du beim Link­auf­bau für Shops be­ach­ten

Linkbuilding für Onlineshops

Link­buil­ding für On­line­shops ist häu­fig eine be­son­de­re Her­aus­for­de­rung. Wer ver­linkt schon frei­wil­lig auf kom­merz­ge­trie­be­ne Shops mit Stan­dard­ka­te­go­rien und lang­wei­li­gen Pro­dukt­sei­ten ohne be­son­de­ren Mehr­wert? Rich­tig: so gut wie nie­mand! Wie du trotz­dem Back­links für dei­nen Shop auf­bau­en kannst und was da­bei zu be­ach­ten hast, er­fährst du im fol­gen­den Ar­ti­kel:

Auf die­se Fra­ge gibt es ein kla­res Ja! Goog­le-Groß­meis­ter, eh ich mei­ne -Sprach­rohr, John Muel­ler er­klär­te im Juni 2019 in ei­nem Web­mas­ter Han­gout:Links are re­al­ly im­portant for us to find con­tent in­iti­al­ly. So it’s like if no­bo­dy links to your web­site ever then we’re go­ing to have a hard time re­co­gni­zing that it even exists.

Links sind wich­tig für Goog­le, um dei­nen Con­tent über­haupt zu fin­den. Wenn nie­mand je­mals auf dei­ne Web­site ver­linkt, wird dein Con­tent wohl auch nicht wich­tig und wert­voll sein?

Ein wei­te­rer Be­weis für die Wich­tig­keit von Links: Goog­le führ­te neue Link-At­tri­bu­te ein. Das wür­de nicht pas­sie­ren, wenn Back­links voll­kom­men un­wich­tig wä­ren. Seit 2005 gibt es die At­tri­bu­te „Fol­low“ und „No­Fol­low“. Links, die mit No­Fol­low ge­kenn­zeich­net sind, ge­ben laut Goog­le kei­ne Link­kraft wei­ter. Au­ßer­dem folgt der Craw­ler die­sen Links nicht – bis jetzt we­nigs­tens. Denn laut Goog­le soll No­Fol­low-Links jetzt doch ge­folgt wer­den und mit­tels zwei neu­er At­tri­bu­te soll es zu­sätz­lich mög­lich sein, Linkar­ten bes­ser zu kenn­zeich­nen:

  • „Spon­so­red“ für Wer­be- und Paid Links und
  • „UGC“ (User ge­ne­ra­ted Con­tent) für Links, die von Nut­zern er­stellt wer­den.

Was heißt das kon­kret? Web­sites wie Wi­ki­pe­dia ha­ben ge­ne­rell alle aus­ge­hen­den Links auf No­Fol­low ge­setzt und da­durch wur­den ei­gent­lich sehr gute Links für die Craw­ler als „nicht wich­tig“ ge­kenn­zeich­net. Das än­dert sich jetzt und al­lei­ne das be­weist schon, dass gute Back­links für SEO ein­fach im­mer noch wich­tig sind.

Vie­le ver­stei­fen sich auf den Auf­bau von Back­links. Das er­le­ben wir als Link­buil­ding-Agen­tur im­mer wie­der. Kun­den kom­men mit dem Ziel auf uns zu, in mög­lichst kur­zer Zeit mög­lichst vie­le Back­links zu be­kom­men. Al­ler­dings soll­te zu­nächst die On­Page-Op­ti­mie­rung ins Auge ge­fasst wer­den. Häu­fen sich dort die Pro­ble­me – La­de­zei­ten aus der Höl­le, un­ter­ir­di­sche Usa­bi­liy, zu we­nig Con­tent, feh­len­de in­ter­ne Ver­lin­kun­gen – brin­gen selbst die bes­ten Links nur we­nig.

In­ter­ne Ver­lin­kun­gen hel­fen Goog­le da­bei, die In­hal­te ei­ner Web­site zu ver­ste­hen und zu er­ken­nen, wel­che Sei­ten be­son­ders wich­tig sind. In­ter­ne Links sind ein ele­men­ta­rer Be­stand­teil ei­ner je­den In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur ei­ner Web­site und da­her wich­tig für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

In On­line­shops tritt häu­fig das im­mer glei­che Pro­blem auf: Nach ein paar Jah­ren weiß nie­mand mehr ge­nau, was ei­gent­lich wo­hin ver­linkt wur­de. Bei zig un­ter­schied­li­chen Ka­te­go­rien mit tau­sen­den von Pro­duk­ten ist die Ge­fahr groß, im Wirr­warr der in­ter­nen Links die Über­sicht zu ver­lie­ren. Mög­li­cher­wei­se gibt es be­stimm­te Ka­te­go­rien, die bei ge­wis­sen Key­words vorn ran­ken soll­ten. Tau­chen die­se gar nicht oder nicht an der ge­wünsch­ten Stel­le auf, liegt das even­tu­ell an feh­len­den oder zu schwa­chen Ver­lin­kun­gen.

Dar­um ist das Op­ti­mie­ren der in­ter­nen Ver­lin­kun­gen ein ef­fek­ti­ver He­bel bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Ein Plus­punkt da­bei ist die Un­ab­hän­gig­keit von an­de­ren Web­mas­tern.

In­ter­ne Lin­k­ana­ly­se mit Screa­ming Frog und Ge­phi

Durch in­ter­ne Links wird die Link­kraft, be­zie­hungs­wei­se der Link Juice, ei­ner Web­site auf spe­zi­el­le Un­ter­sei­ten wei­ter­ge­lei­tet. In­ter­ne Ver­lin­kun­gen ver­mit­teln den Be­su­chern und Goog­le, wel­che Sei­ten be­son­ders wert­vol­le In­for­ma­tio­nen ent­hal­ten. Mit Screa­ming Frog und Ge­phi las­sen sich die in­ter­nen Ver­lin­kun­gen an­schau­lich dar­stel­len. Wer eine nüch­ter­ne Prä­sen­ta­ti­on be­vor­zugt, lässt sich die in­ter­nen Ver­lin­kun­gen in ei­ner über­sicht­li­chen Ex­cel-Ta­bel­le an­zei­gen.

Ge­phi ist ein mäch­ti­ges und noch dazu kos­ten­lo­ses Tool. Es vi­sua­li­siert die In­for­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tur der ei­ge­nen Web­site. Dar­aus lässt sich ab­lei­ten, ob URLS, die bei be­stimm­ten Key­words vorn ran­ken soll­ten, auch oft in­tern ver­linkt sind. Eine wich­ti­ge URL rankt nicht oder zu­min­dest nicht so, wie sie soll­te? Das kann an fal­schen oder feh­len­den in­ter­nen Ver­lin­kun­gen lie­gen.

SEO Tools
Gephi Beispiel

Mit Ge­phi ist es mög­lich, für jede URL den in­ter­nen und den ex­ter­nen Pa­ge­Rank zu be­rech­nen. Da­für wird al­ler­dings Screa­ming Frog ge­braucht. Screa­ming Frog lie­fert die Roh­da­ten, die für die Nut­zung von Ge­phi nö­tig sind. Das Tool ist ab 500 URLs pro Sei­te kos­ten­pflich­tig. Aber die In­ves­ti­ti­on lohnt sich!

Der Fo­kus die­ses Blog­bei­trags liegt zwar nicht auf in­ter­nen Links, hier gibt es aber den­noch in al­ler Kür­ze sie­ben Re­geln, die kurz und kna­ckig auf den Punkt brin­gen, was bei in­ter­nen Links zu be­ach­ten ist:

  1. In­ter­ne Links nie­mals auf „No­Fol­low“ set­zen.
  2. Kla­re An­ker­tex­te ver­wen­den. Ge­ne­ri­sche Be­grif­fe wie „hier“, „wei­ter“ oder „mehr In­fos“ ver­mei­den. Wenn eine Ka­te­go­rie in ei­nem On­line­shop bei­spiels­wei­se „Da­men­schu­he“ heißt, soll­te sie im An­ker­text eben­so be­zeich­net wer­den.
  3. An die Nut­zer den­ken: Web­site-Be­su­cher soll­ten durch in­ter­ne Links zü­gig die ge­such­ten In­for­ma­tio­nen fin­den. Sonst sind sie schnell wie­der weg.
  4. Um ei­ner Über­sichts- oder Ka­te­go­ri­en­sei­te mehr Link­kraft zu ver­lei­hen, soll­te sie in der Si­de­bar, im Menü oder im Fließ­text ver­linkt wer­den.
  5. Zu vie­le in­ter­ne Links kos­ten Link­kraft. Dar­um mit Be­dacht vor­ge­hen. Es gibt kei­ne of­fi­zi­ell emp­foh­le­ne An­zahl. Als Faust­re­gel hat es sich aber eta­bliert, im Fließ­text zwei Links pro 500 Wör­ter zu set­zen.
  6. Nicht mehr­mals auf ei­ner Sei­te zum glei­chen Ziel ver­lin­ken. Das stärkt die Link­kraft nicht, son­dern schwächt sie nur, da bei mehr­fa­chen Ver­lin­kun­gen im­mer nur der ers­te Link zählt.
  7. Nicht un­ter­schied­li­che Sei­ten mit dem glei­chen Key­word als An­ker­text ver­lin­ken.

Link­buil­ding für Shops

Be­vor wir zu den Tipps kom­men, wie sich star­ke Back­links auf­bau­en las­sen, vor­ab ein Ge­fah­ren­hin­weis: Es gibt Aus­sa­gen von ver­schie­de­nen Goog­le-Mit­ar­bei­tern, die be­sa­gen, dass jede Art von ak­ti­vem Link­auf­bau un­er­wünscht ist. Egal, wel­che Stra­te­gien da­bei zum Ein­satz kom­men. Schon das An­schrei­ben von Web­mas­tern mit der Bit­te um ei­nen Back­link wird dem­nach nicht gern ge­se­hen. Da­bei spielt es an­geb­lich kei­ne Rol­le, ob Geld fließt oder nicht.

Egal, ob das zu­trifft oder nicht: An ak­ti­vem Link­buil­ding führt kein Weg vor­bei, wenn sich das Goog­le-Ran­king des On­line­shops ver­bes­sern soll. Wir kom­men gleich dazu, wie das mög­lich ist, ohne sich in Schwie­rig­kei­ten zu brin­gen.

Ge­fah­ren beim Link­buil­ding

Wird ein un­na­tür­li­cher Link­auf­bau von Goog­le ent­deckt, kann das zu ei­ner Ab­stra­fung (Ver­lust der bis­he­ri­gen Ran­kings) füh­ren. Das pas­siert dank Re­al­time Pen­gu­in in Echt­zeit. Da­bei ste­hen die An­zahl und die Qua­li­tät der Links, aber auch die An­ker­tex­te auf dem Prüf­stand.

pinguin 4.0 in Aktion
Realtime Penguin in Aktion.

Link­buil­ding-Stra­te­gien für die Ton­ne

Fan­gen wir mit den schlech­ten Link­buil­ding-Stra­te­gien an, die frü­her oder spä­ter zu ei­ner Ab­stra­fung füh­ren kön­nen. Be­stimm­te Maß­nah­men sind heut­zu­ta­ge nicht mehr sinn­voll und for­dern eine Pe­na­li­ty ge­ra­de­zu her­aus.

Dazu zäh­len:

  • Ma­ni­pu­la­ti­on und Linktausch­pro­gram­me: Wer of­fen­sicht­lich ver­sucht, die Such­ergeb­nis­se zu ma­ni­pu­lie­ren und bei­spiels­wei­se an Linktausch­pro­gram­men teil­nimmt, muss mit ei­ner Her­ab­stu­fung des Ran­kings rech­nen. Die­se Ak­ti­vi­tä­ten be­trach­tet Goog­le als Ver­stoß ge­gen die Richt­li­ni­en für Web­mas­ter.
  • Kom­men­ta­re in Fo­ren und Blogs: Es ist schön, wenn User sich in­halt­lich zu Blog­ar­ti­keln äu­ßern. Re­ak­tio­nen wie „Dan­ke für den Bei­trag“ oder „Sehr hilf­reich, dan­ke!“ bie­ten al­ler­dings kei­ner­lei Mehr­wert. Das ist Spam.
  • Link­far­men und Netz­wer­ke: Link­far­men sind Web­sites, die Links zu an­de­ren Web­sites sam­meln. Da­mit soll de­ren Ran­king ver­bes­sert wer­den. Al­ler­dings scha­den Links von der­ar­ti­gen Sei­ten. Wenn min­der­wer­ti­ge Links auf eine be­stimm­te Web­site füh­ren, stuft Goog­le die­se eben­falls als min­der­wer­tig ein.
  • The­men­frem­de Sei­ten: Der er­hal­te­ne Back­link soll­te zur ei­ge­nen Bran­che ei­ni­ger­ma­ßen pas­sen. Ei­ni­ger­ma­ßen? Ja, die The­men­re­le­vanz wird ger­ne auch mal über­be­wer­tet. Eine Zei­tung bei­spiels­wei­se kann fast je­des The­ma ver­lin­ken, wenn es zum ent­spre­chen­den Ar­ti­kel passt. Ein Golf­club, der auf ei­nen Zier­fisch-Zoo ver­linkt, ist eher un­glaub­wür­dig. Es kommt im­mer auf das The­ma und die sinn­vol­le Ver­knüp­fung an.
  • Un­ter­schied­li­che Spra­chen: Hier kommt es si­cher auch auf das ei­ge­ne An­ge­bot an. Ein in­ter­na­tio­nal tä­ti­ges Über­set­zungs­bü­ro wirkt mit in­ter­na­tio­na­len Back­links glaub­wür­dig. An­de­re Web­sites wir­ken un­glaub­wür­dig, wenn sie z. B. zehn Mil­lio­nen Back­links aus Russ­land oder Chi­na er­hal­ten.

Aber wie schaf­fen es On­line­shops, Back­links auf­zu­bau­en und ihr Ran­king zu ver­bes­sern, ohne eine Ab­stra­fung zu ris­kie­ren? Dazu kom­men wir jetzt:

Linkbuilding für Onlineshops / Ecommerce

1. Part­ner an­schrei­ben

Eine ein­fa­che Me­tho­de, um die ers­ten fünf bis sechs Links zu er­hal­ten, be­steht dar­in, die ei­ge­nen Busi­ness-Part­ner an­zu­schrei­ben. Je­der hat Ge­schäfts- und Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner oder Zu­lie­fe­rer, die kei­ne di­rek­te Kon­kur­renz dar­stel­len. Bei ei­nem gu­ten Ver­hält­nis lässt sich in der Re­gel pro­blem­los um eine Ver­lin­kung bit­ten. Der ein­fachs­te Weg dazu führt über ein Tes­ti­mo­ni­al: Der Ge­schäfts­part­ner kann mit sei­ner Kun­den­stim­me wer­ben. Gleich­zei­tig lässt sich dar­in eine Ver­lin­kung zur ei­ge­nen Web­site un­ter­brin­gen. Das soll­te man na­tür­lich auch nicht über­trei­ben – 100 Tes­ti­mo­ni­als wir­ken auch nicht ge­ra­de na­tür­lich.

2. Gast­ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen

Gast­ar­ti­kel bie­ten meh­re­re Vor­tei­le: Zum ei­nen fes­ti­gen sie den Ex­per­ten­sta­tus des On­line­shop-Be­trei­bers, zum an­de­ren gibt es meis­tens eine Au­toren­box, in der eine kur­ze Vor­stel­lung mit Ver­lin­kung auf den Shop mög­lich ist. Vie­le Web­mas­ter und Blog­ger ver­lan­gen al­ler­dings Geld für das Ver­öf­fent­li­chen von Gast­bei­trä­gen.

Kei­ne Sor­ge: Es geht auch ohne Bud­get. Wir sind als SEO-Agen­tur selbst Dienst­leis­ter mit ei­ner werb­li­chen Web­site. Trotz­dem ha­ben wir be­reits zahl­rei­che Gast­ar­ti­kel ver­fasst und auf nam­haf­ten Web­sites wie Ziel­bar, Ryte, Chim­pi­fy (da­mals noch Af­fen­blog) und Seo­bi­li­ty ver­öf­fent­licht. Und zwar ohne ei­nen Cent da­für zu be­zah­len! Gast­ar­ti­kel stel­len schließ­lich – ge­nau wie Tes­ti­mo­ni­als – eine Win-Win-Si­tua­ti­on dar: Je­der Web­mas­ter, Blog­ger oder Por­tal­be­trei­ber braucht re­gel­mä­ßig fri­schen, sorg­fäl­tig re­cher­chier­ten Con­tent für sei­ne Ziel­grup­pe. Wir bie­ten un­ser Know­how und un­se­re Ar­beit kos­ten­los an und stei­gern un­se­re Be­kannt­heit (und er­hal­ten Links da­durch).

Eine Grund­vor­aus­set­zung für die Ko­ope­ra­ti­on mit High-Aut­ho­ri­ty-Sei­ten ist, dass der Gast­ar­ti­kel rich­tig gut ist. Es reicht nicht, ir­gend­ei­nen bil­li­gen Text auf ei­ner Con­tent-Platt­form ein­zu­kau­fen. Hier ist Qua­li­tät ge­for­dert. Und zwar so­wohl in­halt­lich als auch was die vi­su­el­le Auf­be­rei­tung an­geht. Da­bei kann es gut sein, dass der Blog­ar­ti­kel nicht nur 500, son­dern 5.000 Wör­ter lang wird. Da steckt also wirk­lich Ar­beit drin!

Es geht dar­um, die Ziel­grup­pe des Blogs oder des Web­por­tals mit in­for­mie­ren­den und un­ter­halt­sa­men In­hal­ten zu er­rei­chen und zu be­geis­tern. Wich­tig ist, dass die Tex­te nicht werb­lich sind. Sie sol­len vor al­lem eins leis­ten: den Le­sern rich­tig gei­len Con­tent bie­ten. Mehr­wert – al­les an­de­re hat kei­nen Sinn. Auch das For­mat spielt da­bei eine Rol­le.

Die­se For­ma­te spre­chen User be­son­ders an:

  • Blog­ar­ti­kel, z. B. mit Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen oder Lis­ten
  • In­fo­gra­fi­ken
  • Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en
  • Span­nen­de Um­fra­gen
  • In­ter­views mit in­ter­es­san­ten Per­sön­lich­kei­ten
  • Vi­de­os
  • Pod­cast

Gast­ar­ti­kel plat­zie­ren: So geht‘s

Am bes­ten ist es, die Ver­ant­wort­li­chen di­rekt an­zu­schrei­ben. Web­mas­ter sind auch nur Men­schen! Al­ler­dings hat die­se E-Mail ver­mut­lich mehr Er­folg, wenn man nicht di­rekt mit der Tür ins Haus fällt. Vor al­lem plum­pe An­fra­gen in schlech­tem Deutsch oder mit feh­ler­haf­ter Gram­ma­tik lan­den so­fort im Spam. (Wir be­kom­men bei Far­ben­tour selbst un­zäh­li­ge An­fra­gen die­ser Art. Al­les, was nach Mas­sen-E-Mail aus­sieht oder vor Feh­lern strotzt, hat kei­ne Chan­ce.)

Noch bes­ser als das di­rek­te An­schrei­ben ist es, zu­nächst Kon­takt zu den ver­ant­wort­li­chen Per­so­nen auf­zu­bau­en. Stich­wort: Net­wor­king. Da­bei soll­te die ge­gen­sei­ti­ge Un­ter­stüt­zung im Vor­der­grund ste­hen. Frei nach dem Mot­to: Ich hel­fe dir, da­für be­kom­me ich die Chan­ce, ei­nen Gast­ar­ti­kel bei dir zu plat­zie­ren. Eine Mög­lich­keit dazu ist, dem an­de­ren Web­mas­ter zu­nächst selbst eine Platt­form zu bie­ten. On­line­shops ha­ben häu­fig Ma­ga­zi­ne. Dort bie­tet sich bei­spiels­wei­se ein Ex­per­ten-Roun­dup an. Da­bei wird eine Rei­he von Fach­leu­ten ein­ge­la­den, sich zu ei­nem be­stimm­ten The­ma zu äu­ßern. Solch eine Ein­la­dung wird in der Re­gel dan­kend an­ge­nom­men.

Üb­ri­gens pro­fi­tiert auch der On­line­shop da­von: Eine Ex­per­ten­run­de sorgt für Reich­wei­te. Im­mer­hin kom­men auf die­se Wei­se hoch­wer­ti­ge In­hal­te in das Ma­ga­zin, da aus­schließ­lich Fach­leu­te schrei­ben. Die Ex­per­ten tei­len ih­ren Bei­trag spä­ter von sich aus mit ih­ren ei­ge­nen Netz­wer­ken, wo­durch jede Men­ge zu­sätz­li­cher Traf­fic er­zeugt wer­den kann. Noch ein Bo­nus: Gu­ter Con­tent schlägt sich im Such­ma­schi­nen-Ran­king nie­der!

Da­nach ist es viel leich­ter, ei­nen Gast­ar­ti­kel auf der an­vi­sier­ten Web­site zu plat­zie­ren. Vor­aus­ge­setzt, das Con­tent Pie­ce bie­tet wirk­lich Mehr­wert für die Ziel­grup­pe und ist her­aus­ra­gend ver­fasst und auf­be­rei­tet.

3. Krea­ti­ves Con­tent Mar­ke­ting

Con­tent Mar­ke­ting ist eben­falls eine her­vor­ra­gen­de Mög­lich­keit, die Be­kannt­heit dei­nes On­line­shops zu stei­gern und für mehr Reich­wei­te und Traf­fic zu sor­gen. Ein gu­tes Bei­spiel, wie so et­was aus­se­hen kann, lie­fert die On­line-Fa­shion-Platt­form About You. Auf der Web­site wird ein kos­ten­lo­ses E-Book zum The­ma „Was­ser­sport­si­cher­heit“ zum Down­load an­ge­bo­ten.

ebook als beispiel für linkaufbau
Quelle: https://www.aboutyou.de/wassersportsicherheit-ebook

Das emo­tio­na­le The­ma spricht die Mehr­heit der User an. In Deutsch­land ist der Ba­de­ur­laub im­mer­hin die be­lieb­tes­te Ur­laubs­form schlecht­hin. Es gibt kaum je­man­den, der sei­ne Fe­ri­en nicht ir­gend­wann ein­mal am Meer ver­bringt.

The­ma­tisch dreht sich das 22 Sei­ten lan­ge E-Book um die Si­cher­heit beim Schwim­men, Tau­chen, Wind­sur­fen, Raf­ting und Se­geln. Da­mit sind die wich­tigs­ten Sport­ar­ten ab­ge­deckt. Im ers­ten Mo­ment ein über­ra­schen­des The­ma: Was hat ein Fa­shion Shop mit Was­ser­sport­si­cher­heit zu tun?

Die Ant­wort fin­det sich un­ten auf der Landing Page. Dort sind zehn wich­ti­ge und the­ma­tisch pas­sen­de Shop-Ka­te­go­rien wie „Tauch­zu­be­hör für Da­men“, „Ba­de­mo­de für Da­men“ und „Was­ser­schu­he für Her­ren“ ver­linkt. Da­durch wird die Link­kraft an die Un­ter­sei­ten wei­ter­ge­ge­ben. About You bie­tet un­ter an­de­rem eine um­fang­rei­che Aus­wahl an Tauch­zu­be­hör so­wie Ba­de­mo­de für Da­men, Her­ren und Kin­der an. Das ist ein an­schau­li­ches Bei­spiel für krea­ti­ves SEO: Die we­nigs­ten User sind be­reit, auf kom­mer­zi­el­le An­ge­bo­te zu ver­lin­ken. On­line­shops ha­ben es in die­ser Hin­sicht be­son­ders schwer. Ein gut ge­mach­tes E-Book al­ler­dings bie­tet im Ide­al­fall wert­vol­len Con­tent für die Nut­zer.

Die Auf­be­rei­tung von „Was­ser­sport­si­cher­heit“ ist viel­leicht nicht spek­ta­ku­lär, aber das E-Book ist schön be­bil­dert und leicht zu le­sen. Dar­um wird es gern und viel von Blog­gern ver­linkt und ge­teilt. Ins­ge­samt hat About You da­mit zehn Back­links ein­ge­heimst. Die­se ka­men bei­spiels­wei­se von Rei­se­ma­ga­zi­nen, Tauch­schu­len und Sei­ten über Schul­fe­ri­en.

Linkprofil Seeding
Quelle: Majestic

Was eben­falls nicht zu un­ter­schät­zen ist: Durch das E-Book wird Reich­wei­te er­zeugt. Was­ser­sport­ler und Ur­lau­ber, die viel­leicht von sich aus nie auf die Fa­shion-Platt­form ge­kom­men wä­ren, er­fah­ren so von ih­rer Exis­tenz. Viel­leicht ver­brei­ten sie das E-Book so­gar in ih­rem ei­ge­nen Netz­werk.

Die­ses Bei­spiel zeigt, wie ef­fek­tiv ein E-Book für die ei­ge­nen Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den kann. Mit an­de­ren The­men lässt sich mög­li­cher­wei­se noch mehr her­aus­ho­len. Wich­tig ist, die Emo­tio­nen der User an­zu­spre­chen.

Aber auch die Con­tent Dis­tri­bu­ti­on muss stim­men. Alle spre­chen von Con­tent Mar­ke­ting. Aber auch Con­tent braucht Mar­ke­ting. Mit ei­ner durch­dach­ten See­ding-Kam­pa­gne las­sen sich In­hal­te bes­ser ver­brei­ten. Dazu ge­hört die Ar­beit mit Blog­gern und In­fluen­cern, die ge­zielt mit ins Boot ge­holt wer­den soll­ten.

Fa­zit

Der ge­ziel­te Auf­bau von Back­links für On­line­shops ist zwar nicht ri­si­ko­los, denn Goog­le sieht ak­ti­ven Link­auf­bau ge­ne­rell nicht gern. Aber es ist mög­lich, mit den ge­zeig­ten Maß­nah­men dei­nen On­line­shop für SEO zu op­ti­mie­ren und das Ran­king zu ver­bes­sern. Fest­steht: Ohne Back­links wird es ver­dammt schwie­rig. Wer es ge­schickt an­stellt und die Ge­fah­ren um­schifft, hat beim Link­buil­ding we­nig zu be­fürch­ten. Am bes­ten ist es, un­ter­schied­li­che Stra­te­gien aus­zu­pro­bie­ren und sei­nen ei­ge­nen Weg zu fin­den.

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