Goog­le In­dex ein­fach er­klärt

Aktualisiert: 24. Mai 2026 · ca. 2 Min. Lesezeit · farbentour.de bevorzugen

Der In­dex ei­ner Such­ma­schi­ne be­zeich­net die Da­ten­bank, die alle In­for­ma­tio­nen zur Aus­spie­lung der Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­se be­inhal­tet.

Der Goog­le In­dex um­fasst alle Web­sites, die von so­ge­nann­ten Goog­le-Bots (Craw­lern) er­fasst und in die Da­ten­bank für den In­dex auf­ge­nom­men wur­den.

Ist mei­ne Sei­te bei Goog­le in­de­xiert?

Ob eine Web­site oder eine be­stimm­te Un­ter­sei­te der­sel­ben im Goog­le In­dex vor­han­den ist, lässt sich leicht über die „site:“-Ab­fra­ge her­aus­fin­den. Dazu muss der Nut­zer ein­fach den Site-Be­fehl mit der URL, die ab­ge­fragt wer­den soll, in die Goog­le-Su­che ein­ge­ben.

Bei­spiel: „site:www.ih­re­website.de“

Die „site:“-Ab­fra­ge lie­fert al­ler­dings nur eine gro­be, ge­fil­ter­te Schät­zung und ist laut Goog­le (Search-Ad­vo­ca­te John Muel­ler) kein ver­läss­li­ches Dia­gno­se-Tool. Für eine be­last­ba­re Prü­fung kann über die Goog­le Search Con­so­le ab­ge­fragt wer­den, ob die ge­wünsch­te URL im Goog­le In­dex zu fin­den ist. Dazu loggt man sich bei der Search Con­so­le ein und gibt die URL beim Punkt „URL-Prü­fung“ ein. Dort er­scheint dann die An­ga­be, ob die URL be­reits im In­dex ist oder nicht.

Abfrage einer URL in der Search Console
Abb.: Beispiel Abfrage einer URL in der Search Console

Der Search-Con­so­le-Be­richt „Sei­ten­in­de­xie­rung“ ist die zu­ver­läs­sigs­te Me­tho­de, um den In­de­xie­rungs­sta­tus der ge­sam­ten Web­site zu prü­fen. Er lis­tet in­de­xier­te und nicht in­de­xier­te URLs samt Feh­ler- bzw. Aus­schluss­grün­den (z. B. „Ge­crawlt – zur­zeit nicht in­de­xiert“, „Durch no­in­dex-Tag aus­ge­schlos­sen“, „Al­ter­na­ti­ve Sei­te mit rich­ti­gem ka­no­ni­schen Tag“). Wäh­rend die URL-Prü­fung nur Ein­zel­sei­ten ab­deckt und die „site:“-Ab­fra­ge nur schätzt, gibt die­ser Be­richt den voll­stän­di­gen Über­blick.

Was be­deu­tet „Goog­le in­de­xie­ren“?

Un­ter dem Be­griff „Goog­le in­de­xie­ren“ ver­steht man die Auf­ga­be, Goog­le In­hal­te so­wie Ver­lin­kun­gen zu zei­gen, da­mit die­se von der Such­ma­schi­ne ge­se­hen wer­den und (schnel­ler) im In­dex lan­den.

Die Such­ma­schi­ne liest mit ih­ren Craw­lern un­zäh­li­ge In­for­ma­tio­nen aus. Da­mit wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen nicht un­ter­ge­hen, gibt es Tech­ni­ken, das Craw­len von In­hal­ten und neu­en Back­links zu be­schleu­ni­gen.

Wie kann ich mei­ne Web­site bei Goog­le in­de­xie­ren las­sen?

Über die Goog­le Search Con­so­le (di­rek­ter Link: https://search.goog­le.com/search-con­so­le), ehe­mals Goog­le Web­mas­ter Tools, kann die In­de­xie­rung ei­ner Web­sei­te di­rekt bei Goog­le selbst an­ge­steu­ert wer­den.

Dazu muss die ent­spre­chen­de URL ein­fach über die Such­leis­te ganz oben oder un­ter dem Me­nü­punkt „URL-Prü­fung“ ein­ge­tra­gen wer­den.

Google Search Console: Eingabefeld der URL-Prüfung, über das sich die Indexierung einer Seite beantragen lässt
Abb.: Über die Search Console kann eine Indexierung beschleunigt werden.

Über den Punkt „In­de­xie­rung be­an­tra­gen“ kann das Craw­len ei­ner URL an­ge­sto­ßen wer­den. Auch URLs, die zwar be­reits im In­dex sind, auf de­nen aber Än­de­run­gen durch­ge­führt wur­den, kön­nen dar­über neu ge­crawlt wer­den, um Goog­le die­se Än­de­run­gen schnellst­mög­lich mit­zu­tei­len.

Die­ser Schritt ist nicht zwin­gend er­for­der­lich, da die Craw­ler eine Web­site re­gel­mä­ßig au­to­ma­tisch aus­le­sen/craw­len.

Indexierung beantragen
Abb.: Über den Link „Indexierung beantragen“ kann das Crawlen durch den Google-Bot ausgelöst und eine Indexierung beschleunigt werden.

Neue Web­sites und URLs müs­sen die In­de­xie­rung nicht ma­nu­ell über die Goog­le Search Con­so­le be­an­tra­gen. Die Goog­le Craw­ler durch­su­chen re­gel­mä­ßig das kom­plet­te Web nach neu­en In­hal­ten und le­sen da­bei auch im­mer be­stehen­de Sei­ten neu aus, um ggf. Än­de­run­gen zu er­fas­sen.

Nor­ma­ler­wei­se er­fasst Goog­le Back­links au­to­ma­tisch über das re­gu­lä­re Craw­ling. Das frü­her ver­brei­te­te „Pin­gen“ von Back­links (z. B. über Ping-O-Ma­tic) ist für die Goog­le-In­de­xie­rung prak­tisch wir­kungs­los und ver­al­tet – Goog­le nutzt die­sen Me­cha­nis­mus für die Web­su­che nicht als In­de­xie­rungs­si­gnal. Ein ge­ziel­tes In­de­xie­ren-Las­sen ein­zel­ner frem­der Back­link-Sei­ten ist we­der zu­ver­läs­sig noch von Goog­le vor­ge­se­hen.

Eine Sei­te kommt aus meh­re­ren Grün­den nicht in den In­dex: ein no­in­dex-Tag, eine Sper­re per ro­bots.txt, die ka­no­ni­sche Aus­wahl zu­guns­ten ei­ner an­de­ren URL, Du­pli­ca­te Con­tent so­wie zu dün­ner oder qua­li­ta­tiv schwa­cher Con­tent.

Quel­len:

SEO- & GEO-Check

Mehr Sichtbarkeit – in Suchmaschinen und KI-Antworten?

Wir analysieren Ihr Potenzial und zeigen konkrete nächste Schritte. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenlose Erstanalyse →