Linkbuilding & Digital PR

Link­buil­ding Gui­de – Back­links ge­ne­rie­ren für dei­ne Web­sei­te

Linkbuilding Guide

Das Ge­ne­rie­ren von Back­links, auch Link­buil­ding ge­nannt, ist ein zen­tra­ler Be­stand­teil von SEO (Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung). Über die Goog­le-Su­che kön­nen Web­sites dank or­ga­ni­schen Traf­fics eine Men­ge Be­su­cher und po­ten­zi­el­le Kun­den auf den ei­ge­nen Shop oder die Web­site brin­gen.

Da­mit dies ge­lingt, musst du Goog­le durch star­ke Back­links zei­gen, dass dei­ne Web­site re­le­vant ge­nug ist, um nach vor­ne zu kom­men.

Wie du star­ke Back­links ge­ne­rierst und was da­bei al­les zu be­ach­ten ist, er­fährst du in die­sem Bei­trag …

Was ist Link­buil­ding?

Se­hen wir uns zu­nächst ein­mal die De­fi­ni­ti­on von „Link­buil­ding“ an:

Link­buil­ding oder auch Link­auf­bau ge­nannt, ist eine Me­tho­de aus dem Be­reich Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO), um die An­zahl und die Qua­li­tät von Back­links (Hy­per­links) zu ei­ner Web­site ma­nu­ell zu er­hö­hen.

Da es eine Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten gibt, Back­links zu ge­ne­rie­ren, fin­dest du im fol­gen­den Bei­trag ei­ni­ge be­kann­te und er­folg­rei­che Link­buil­ding-Stra­te­gien zu­sam­men­ge­fasst. Jede Stra­te­gie hat da­bei Vor- und Nach­tei­le und je­der muss für sich sel­ber tes­ten und ent­schei­den, wel­che Stra­te­gie für ihn funk­tio­niert.

Wich­tig: Back­links soll­ten aber nicht nur das Ran­king in der Goog­le-Su­che pu­shen, son­dern im bes­ten Fal­le auch Be­su­cher auf die ei­ge­ne Web­sei­te brin­gen.

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Als SEO-Agen­tur und Link­auf­bau-Agen­tur hel­fen wir dir da­bei, hoch­wer­ti­ge Back­links zu ge­ne­rie­ren. Mit un­se­rer lau­fen­den mo­nat­li­chen SEO-Be­treu­ung und GEO-Be­treu­ung stei­gern wir die Sicht­bar­keit dei­ner Web­site. Schrei­be uns jetzt für eine kos­ten­lo­se Erst­ein­schät­zung und ein un­ver­bind­li­ches An­ge­bot.

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Ein­lei­tung: Mit wel­chen Link­buil­ding-Stra­te­gien kommst du nach vor­ne?

„Ich muss mei­ne Web­sei­te bei tau­send ver­schie­de­nen Web-Ver­zeich­nis­sen an­mel­den, um bei den Such­ergeb­nis­sen auf Platz 1 zu kom­men, oder?“

„Ich muss ein­fach je­den Tag min­des­tens 5.000 neue Back­links ge­ne­rie­ren für mei­ne klei­ne Ni­schen­web­sei­te, stimmt‘s?“

„Wenn ich 50x Link­pa­ke­te von rus­si­schen Web­sei­ten bei Ebay.de für 19,99 € kau­fe, schaf­fe ich es ganz si­cher nach vor­ne zu­kom­men, rich­tig?“

Es ist ver­wun­der­lich, wie hart­nä­ckig ei­ni­ge Ge­rüch­te bei man­chen Web­sei­ten­be­trei­bern be­stehen blei­ben. Zu­ge­ge­ben, die obe­ren Bei­spie­le sind na­tür­lich über­spitzt, aber es gibt nach wie vor Men­schen, die an Link­auf­bau-Stra­te­gien anno 2004 glau­ben. Da­mals ha­ben wirk­lich ganz vie­le bil­li­ge Spam-Me­tho­den funk­tio­niert, aber die Zei­ten ha­ben sich ge­än­dert und die Such­ma­schi­nen ha­ben sich im­mens wei­ter­ent­wi­ckelt, um sol­che ein­fa­chen Me­tho­den der Such­ma­schi­nen­ma­ni­pu­la­ti­on zu ent­kräf­ten.

Für eine er­folg­rei­che Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist heut­zu­ta­ge viel mehr nö­tig als frü­her und es gibt un­zäh­li­ge Ran­king-Fak­to­ren, die es zu be­ach­ten gibt, um eine gute Plat­zie­rung zu er­rei­chen.

Bit­te be­ach­ten:

Je­des noch so gute Link­buil­ding wird schei­tern, wenn du dei­ne Web­site nicht zu­sätz­lich hin­sicht­lich an­de­rer wich­ti­ger (On­Page-)Fak­to­ren op­ti­mierst. Noch viel schlim­mer ist es, wenn dei­ne Web­sei­te Feh­ler hat (z. B. Key­wör­ter-Spam, Thin oder Du­pli­ca­te Con­tent usw.). Dann wird dei­ne Sei­te frü­her oder spä­ter stark an Ran­kings ver­lie­ren.

backlink wat is dat denn

Zie­hen wir hier Wi­ki­pe­dia.org zu Rate: „Ein Rück­ver­weis (oder Back­link) be­zeich­net ei­nen ein­ge­hen­den Link auf eine Web­sei­te, der von ei­ner an­de­ren Web­sei­te aus auf die­se führt.“

Ein Link, der von Sei­te A auf Sei­te B zeigt, ist für Sei­te B also ein so­ge­nann­ter Back­link.

Ein Link im In­ter­net kann als eine Art Emp­feh­lung an­ge­se­hen wer­den. Sei­te A setzt ei­nen Link auf Sei­te B und spricht da­mit eine Emp­feh­lung für Sei­te B aus.

Je mehr „Emp­feh­lun­gen“ eine Sei­te von an­de­ren Web­sei­ten be­kommt, des­to bes­ser ist dies in den Au­gen von Goog­le. Da­bei ist je­doch wich­tig, von wel­cher Web­sei­te die­se „Emp­feh­lung“ kommt. Emp­feh­len dir dei­ne El­tern ei­nen gu­ten Zahn­arzt, ist dir die­se Emp­feh­lung ja auch mehr wert, als wenn dir ein un­se­riö­ser Geld­hai ei­nen Fi­nan­zie­rungs­kre­dit emp­fiehlt. Den Such­ma­schi­nen geht es ähn­lich und des­halb be­wer­ten sie die Qua­li­tät der link­ge­ben­den Sei­ten.

Um be­wer­ten zu kön­nen, ob es sich bei ei­ner Web­sei­te um eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Sei­te han­delt, ist es wich­tig zu wis­sen, wie ein gu­tes und na­tür­li­ches Back­link­pro­fil aus­sieht. Sei­ten, die ein stark ma­ni­pu­lier­tes Link­pro­fil ha­ben, lau­fen Ge­fahr, von der Such­ma­schi­ne ab­ge­straft zu wer­den – und ge­nau sol­che Stra­fen kön­nen sehr schäd­lich sein.

Na­tür­lich soll­ten bei der Be­wer­tung des Back­link­pro­fils ei­ner Web­sei­te auch Tools und Kenn­zah­len, wie z. B. die Do­main Aut­ho­ri­ty von Moz.com oder das Do­main Rai­ting von Ah­refs.com, ver­wen­det wer­den.

Wir möch­ten dir in die­sem Be­richt zei­gen, wie ein na­tür­li­ches Link­pro­fil aus­se­hen kann, da­mit du Web­sei­ten, von de­nen du eine Ver­lin­kung ha­ben kannst, noch bes­ser zu­ord­nen kannst.

Wie sieht ein na­tür­li­ches Back­link­pro­fil aus? Wie sieht eine Sei­te aus, von der du ei­nen Link ha­ben möch­test?

Goog­le er­kennt ma­ni­pu­lier­te Link­pro­fi­le von Web­sites mitt­ler­wei­le sehr schnell und straft die­se ge­zielt ab. Hat dei­ne Web­site Ver­lin­kun­gen von Sei­ten, die von Goog­le ab­ge­straft wur­den, kann das dei­ne ei­ge­ne In­ter­net­sei­te eben­falls mit nach un­ten zie­hen. Hier spricht man dann von ei­ner Bad Neigh­bour­hood (schlech­ten Nach­bar­schaft).

Um das zu ver­mei­den, kannst du Web­sei­ten auf Ma­jes­tic.com ana­ly­sie­ren. Be­ach­te den Gra­phen im fol­gen­den Bild: Dort er­kennt man ein­deu­tig eine Web­sei­te, die sehr vie­le qua­li­ta­tiv schlech­te Spam-Back­links hat.

Beispiel Linkanalyse
Bild: Beispiel eines schlechten Linkprofils mit Majestic. Von so einer Website willst du keine Links haben.
Linkanalyse Linkbuilding mit Majestic
Bild: Die Links und deren „Trust“ werden in dem Bild als Punkte in einem Graphen dargestellt. Die meisten Punkte in diesem Beispiel sind weit unterhalb des Graphen, was bedeutet, dass hier besonders viel Spam generiert wurde. Eine Verlinkung von einer solchen Webseite solltest du vermeiden.

Je gleich­mä­ßi­ger die Punk­te am Gra­phen lie­gen, des­to na­tür­li­cher und bes­ser ist theo­re­tisch auch das Back­link­pro­fil. Ob ein Link­pro­fil gut oder schlecht ist, lässt sich aber auch durch un­zäh­li­ge wei­te­re Fak­to­ren be­stim­men.

So sind ein Trust Flow und Ci­ta­ti­on Flow auf Ma­jes­tic je­weils über ei­nem Wert von 20 eben­falls ein po­si­ti­ves Zei­chen für eine hoch­wer­ti­ge Web­sei­te. Wich­tig ist, dass die bei­den Wer­te nicht zu stark von­ein­an­der ab­wei­chen. Hat die Web­sei­te z. B. ei­nen Ci­ta­ti­on Flow von 27, aber nur ei­nen Trust Flow von 1, kann auch dies ein Hin­weis auf Spam sein.

Be­ach­te, dass du nie nur ei­nem ein­zi­gen Wert trau­en soll­test. Ach­te auf mög­lichst vie­le Kri­te­ri­en, um her­aus­zu­fin­den, wie „na­tür­lich“ ein Link­pro­fil ist. Je na­tür­li­cher ein Pro­fil ist, des­to ge­rin­ger ist das Ri­si­ko, von Goog­le ab­ge­straft zu wer­den.

Wei­te­re Kri­te­ri­en, die du beim Be­wer­ten ei­nes Link­pro­fils über­prü­fen soll­test:

  • An­ker­tex­te
  • Ver­hält­nis Do-Fol­low zu No-Fol­low Links
  • Her­kunft (Spra­che, The­men­re­le­vanz usw.)
  • Qua­li­tät
  • Al­ter der Do­main
  • Ver­wei­sen­de Do­mains (sie­he Bild oben von Ma­jes­tic.com)
  • Ver­lauf der Sicht­bar­keit, um evtl. Ab­stra­fun­gen zu er­ken­nen (kann mit Sis­trix ana­ly­siert wer­den)

Zur wei­te­ren Ana­ly­se ei­nes Back­link­pro­fils emp­feh­le ich die Kenn­zah­len Do­main Aut­ho­ri­ty und Page Aut­ho­ri­ty von der Web­sei­te Moz.com so­wie das Do­main Ra­ting von Ah­refs.com. Auf die­se Kenn­zah­len wer­den wir spä­ter im Ka­pi­tel „Pri­va­te Blog Netz­wer­ke“ noch ge­nau­er ein­ge­hen.

Die Fä­hig­keit, Link­pro­fi­le von Web­sei­ten zu ana­ly­sie­ren und zu ver­ste­hen, hilft dir da­bei, das Link­buil­ding mit all sei­nen Fa­cet­ten bes­ser an­wen­den zu kön­nen. Ließ dir des­halb die fol­gen­den „Zehn Ge­bo­te“ ge­nau durch, um ei­ni­ge nütz­li­che Tipps zu er­hal­ten.

Kei­ne Lust zu le­sen? Dann schau dir doch un­se­re Link­buil­ding Gui­de als Vi­deo ein­fach an:

Die Zehn Ge­bo­te beim Link­auf­bau

Beim Auf­bau von Back­links kann wirk­lich eine Men­ge schief­ge­hen und für eine er­folg­rei­che Kam­pa­gne soll­ten ei­ni­ge Re­geln be­ach­tet wer­den:

Die 10 GeBote beim Backlinkaufbau
  1. Ein plötz­li­cher Stopp des Link­auf­baus ist nie­mals zu emp­feh­len. Wenn du die letz­ten Mo­na­te vie­le Link­auf­bau-Ak­ti­vi­tä­ten für eine Web­sei­te un­ter­nom­men hast und von heu­te auf mor­gen so­fort da­mit auf­hörst, wird die Sei­te wahr­schein­lich wie­der im Ran­king fal­len.
  2. Ach­te auf die Na­tür­lich­keit der Back­link­struk­tur (Vie­le ver­schie­de­ne, aber the­men­re­le­van­te Quel­len!). Zur Ana­ly­se kann z. B. ah­refs.com, link­re­se­arch­tools.com oder ma­jes­tic.com be­nutzt wer­den.
  3. Plat­zierst du Links im­mer mit dem glei­chen An­ker­text, so wird das von Goog­le oft auch als Ma­ni­pu­la­ti­on ge­wer­tet. Va­ri­ie­re da­her stän­dig die Link­na­men der ma­nu­ell ge­ne­rier­ten Back­links. Schau dir auch die An­ker­tex­te dei­ner Kon­kur­renz zu dei­nem Wunsch­such­be­griff an. Mit wel­chen An­ker­tex­ten konn­ten die­se Web­sites die vor­de­ren Rän­ge bei Goog­le stür­men?
  4. Wie vie­le Back­links du setzt und in wel­cher Re­gel­mä­ßig­keit, hängt auch von dei­ner In­ter­net­sei­te selbst ab. Eine klei­ne Ni­schen­sei­te soll­te nicht 1.000 neue Ver­lin­kun­gen pro Mo­nat be­kom­men. Ver­su­che im­mer Spam zu ver­mei­den.
  5. Ach­te dar­auf, wo der Link zu dei­ner Ziel­sei­te plat­ziert wird. Links, die z. B. im Foo­ter ste­hen, wer­den von Goog­le eher we­ni­ger ge­wich­tet als Ver­lin­kun­gen aus ei­nem the­men­re­le­van­ten Fließ­text.
  6. Set­ze nicht nur Do­Fol­low Back­links, son­dern auch ein paar No­Fol­low Links. Um das rich­ti­ge Ver­hält­nis her­aus­zu­fin­den, lohnt es sich eben­falls die Kon­kur­renz zu ana­ly­sie­ren (z. B. mit ah­refs.com).
    Was sind Do­Fol­low und No­fol­low Links?
    Wie be­reits be­schrie­ben, ge­ben Back­links ihre Link­kraft (auch Link­juice ge­nannt) an die ver­link­te Web­sei­te wei­ter. Wird ein Link jetzt mit dem At­tri­but „No­Fol­low“ zu ei­ner an­de­ren Ziel­sei­te ge­setzt, er­hält das ver­link­te Ziel kei­nen Link­juice mehr. Ein nor­ma­ler Back­link ohne das At­tri­but „No­Fol­low“ ist da­her im­mer wert­vol­ler. No­Fol­low Links sind aber nicht grund­sätz­lich schlecht. Ein No­fol­low Link auf ei­ner stark be­such­ten In­ter­net­sei­te kann dir mehr Traf­fic ein­brin­gen und ist da­mit eben­falls wert­voll. Goog­le hat mitt­ler­wei­le auch wei­te­re Lin­kat­tri­bu­te: Das „UGC“ steht für ei­nen Link aus user­ge­ne­rier­tem Con­tent, wie z. B. aus ei­nem Blog­kom­men­tar und das „Spon­so­red“-At­tri­but kenn­zeich­net Links von be­zahl­ten Ar­ti­keln (Paid Links).
  7. Link­buil­ding ist und bleibt ein Aus­dau­er­sport. Er­war­te nicht schon nach ein paar Ta­gen dein Ziel zu er­rei­chen. Es kann Mo­na­te dau­ern, bis die ers­ten Er­fol­ge sicht­bar wer­den.
  8. Von wel­cher Un­ter­sei­te kommt der Link ge­nau? Ein Back­link von ei­ner schein­bar star­ken Web­site ist nicht im­mer gleich gut. Ist der Link auf ei­ner Un­ter­sei­te plat­ziert, die sehr tief auf der Web­site ver­steckt ist, wird dir die­ser Link auch kaum Link­kraft wei­ter­ge­ben.
  9. Ver­su­che stets ei­nen the­men­re­le­van­ten Back­link­auf­bau zu be­trei­ben. Be­son­ders wich­tig ist, dass der Link von Con­tent um­ge­ben ist, der the­ma­tisch zu dei­ner Ziel­sei­te passt.
  10. Ach­te dar­auf, dass die meis­ten Links, die du er­hältst, von Sei­ten kom­men, die in der glei­chen Spra­che wie dei­ne Ziel­sei­te sind.

Bo­nus-Tipp: Du soll­test nicht nur zu dei­ner Haupt­sei­te ver­lin­ken, son­dern auch De­eplinks, also Ver­lin­kun­gen zu Un­ter­sei­ten, plat­zie­ren. Um das rich­ti­ge Ver­hält­nis zu se­hen, soll­test du dir die Kon­kur­renz an­schau­en. Auch beim Auf­bau von An­ker­tex­ten lohnt sich ein aus­ge­wo­ge­ner Mix: Brand- und URL-An­ker (z. B. der ei­ge­ne Do­main­na­me) ma­chen den Lö­wen­an­teil aus, ge­ne­ri­sche For­mu­lie­run­gen wie „hier kli­cken für mehr“ oder „zur Quel­le“ sor­gen für ein na­tür­li­ches Mus­ter, und nur ein klei­ner Teil soll­te ex­ak­te Mo­ney Key­words ent­hal­ten. Wer die­ses Ver­hält­nis re­gel­mä­ßig mit Tools wie Ah­refs oder der Goog­le Search Con­so­le über­prüft, er­kennt schnell, ob das ei­ge­ne Link­pro­fil zu ein­sei­tig ge­wich­tet ist – und steu­ert ge­zielt da­ge­gen.

Link­buil­ding Stra­te­gien

linkbuilding strategien übersicht

Auch wenn Goog­le sehr ge­nau auf eine na­tür­li­che Ent­ste­hung von Hy­per­links ach­tet, kann trotz­dem ma­nu­ell nach­ge­hol­fen wer­den, ein po­si­ti­ves und star­kes Back­link­pro­fil auf­zu­bau­en. Goog­le ist nach wie vor „nur“ eine Ma­schi­ne.

Im fol­gen­den Ab­schnitt er­fährst du ei­ni­ge nütz­li­che Tipps, wie du Back­links ge­ne­rie­ren und so dein Ran­king bei Goog­le ver­bes­sern kannst. Set­ze aber kei­ne Stra­te­gie in­fla­tio­när ein, da die Do­main auf­grund von Ma­ni­pu­la­ti­on ab­ge­straft wer­den könn­te und du da­mit dei­ne ge­sam­te Op­ti­mie­rung zu­nich­te­machst.

Ers­te Links kannst du mit den fol­gen­den Link­quel­len auf­bau­en – er­war­te hier kei­nen rie­sen Boost, aber ein ge­wis­ses Grund­rau­schen wirst du er­zeu­gen:

Web- / Bran­chen- / Ar­ti­kel­ver­zeich­nis­se

verzeichnisse are dead

Nur durch Links von Web­ver­zeich­nis­sen wird heut­zu­ta­ge kei­ne In­ter­net­sei­te mehr gut ran­ken. Da­für wur­den die Web­ver­zeich­nis­se zu oft als Spam-Schleu­dern ver­wen­det und die Such­ma­schi­nen ha­ben kein Ver­trau­en mehr in die­se.

Eine Aus­nah­me stel­len hier Bran­chen­ver­zeich­nis­se dar. Die­se kön­nen ge­nutzt wer­den, um so­ge­nann­te Ci­ta­ti­ons von lo­ka­len Un­ter­neh­men zu er­hö­hen und ei­nen re­gio­na­len Be­zug zu ei­ner Web­site her­zu­stel­len. Bran­chen­ver­zeich­nis­se sind da­her nur für lo­ka­le Un­ter­neh­men (Lo­cal SEO) in­ter­es­sant.

Für Lo­cal SEO: Re­gis­trie­re dei­ne Un­ter­neh­mens­sei­te beim In­ter­net­por­tal dei­ner Stadt. Vie­le Städ­te bie­ten ei­ge­ne Ver­zeich­nis­se für re­gio­na­le Fir­men an. Es gibt auch deutsch­land­wei­te Bran­chen­por­ta­le, bei de­nen du dei­ne URL ein­tra­gen kannst:

  • gel­be­sei­ten.de
  • das­te­le­fon­buch.de
  • da­s­oert­li­che.de
  • stadt­bran­chen­buch.com
  • web2.cylex.de
  • klick­tel.de/bran­chen­buch
  • go­yel­low.de
  • oeff­nungs­zei­ten­buch.de
  • bran­chen­buch.mei­ne­stadt.de

Pres­se­mit­tei­lun­gen

Ne­ben Ar­ti­kel- und Web­ver­zeich­nis­sen gibt es Pres­se­ver­zeich­nis­se, auf de­nen Un­ter­neh­men ihre Pres­se­mit­tei­lun­gen ver­öf­fent­li­chen kön­nen.

Der Dienst auf pr-gate­way kos­tet nor­ma­ler­wei­se ca. 35 € pro Ver­öf­fent­li­chung und man hat die Mög­lich­keit, jede Pres­se­mit­tei­lung auf über 60 Pres­se­por­ta­len zu ver­öf­fent­li­chen. Neu­kun­den dür­fen die ers­te Pres­se­mit­tei­lung gra­tis ver­öf­fent­li­chen.

Du fragst dich jetzt, ob das et­was bringt?

Wenn auf über 60 Web­sites der glei­che Con­tent (Pres­se­mit­tei­lung) zu dei­ner Web­site ver­öf­fent­licht wird, dann ist das fast schon als Spam an­zu­se­hen, da hier nichts von uni­que/ein­zig­ar­ti­gem Con­tent zu se­hen ist. Vie­le die­ser Pres­se­por­ta­le ver­lin­ken die Quel­len zu­sätz­lich mit dem No­Fol­low-At­tri­but, was den Wert von Pres­se­por­ta­len zu­sätz­lich schwächt.

Pres­se­por­ta­le soll­ten da­her wirk­lich nur ei­nem ein­zi­gen Zweck die­nen: Die Auf­merk­sam­keit der Pres­se auf sich zu zie­hen!

Fo­ren

Links kön­nen auch in the­men­re­le­van­ten Fo­ren plat­ziert wer­den.

backlinks aus foren

Wenn es passt, soll­test du auch di­rekt in Bei­trä­gen (Th­reads) Ver­lin­kun­gen zu dei­ner Ziel­sei­te set­zen. Zur Ka­te­go­rie „Fo­rum“ zäh­len auch Fra­ge- und Ant­wort-Por­ta­le, wie z. B. Gu­te­Fra­ge.net. Auf sol­chen Por­ta­len kann zu ei­ner Fra­ge oft­mals schnell eine Ant­wort plat­ziert wer­den.

Um ein the­ma­tisch pas­sen­des Fo­rum zu fin­den, su­che ein­fach bei Goog­le wie folgt. (Für „Key­word“ soll­test du das The­ma dei­ner Web­site ein­tra­gen):

  • Dein Key­word + „Fo­rum“
  • Dein Key­word + „Top“
  • Dein Key­word + „Th­read“
  • Dein Key­word + „Show­th­read“
  • Dein Key­word + „Fo­rum an­mel­den“
  • Dein Key­word + „pow­ered by Vbul­le­tin“
  • Dein Key­word + „pow­ered by phpBB“
  • Dein Key­word + „pow­ered by SMF“
  • Dein Key­word + „pow­ered by myBB“

Auch Fo­ren­links wur­den die Jah­re über zu ex­zes­si­vem Links­pam zweck­ent­frem­det, da­her sind Fo­ren­links heut­zu­ta­ge kaum noch et­was wert. Sie kön­nen bes­ten­falls et­was Traf­fic ge­ne­rie­ren bei ei­nem gut be­such­ten Fo­rum (die eben­falls im­mer we­ni­ger wer­den). Wich­tig ist, dass der Link von ei­nem ak­ti­ven User kommt und ei­nen wirk­li­chen Nut­zen hat.

Blog­kom­men­ta­re

Kom­men­ta­re auf an­de­ren Blogs soll­ten für den Link­auf­bau nicht mehr zum Ein­satz kom­men. Sol­che Links ha­ben ein­fach kei­ne Link­kraft mehr. Du kannst al­ler­dings durch re­gel­mä­ßi­ge Blog­kom­men­ta­re in Kon­takt mit an­de­ren Blog­gern tre­ten, um so bspw. Ko­ope­ra­tio­nen zu star­ten, wie Gast­ar­ti­kel oder Eg­o­baits (mehr dazu wei­ter un­ten). Die­se Tak­tik ist da­her nur für Blog­ger in­ter­es­sant.

Kom­men­tie­re im­mer nur sinn­voll auf the­men­re­le­van­ten Blogs. Tra­ge dazu dei­ne URL auch nur in dem da­für vor­ge­se­he­nen Feld „URL zu dei­ner Web­site“ des Kom­men­tar-For­mu­lars ein. Als „Name“ im For­mu­lar soll­ten auch kei­ne Key­wör­ter ver­wen­det wer­den, son­dern nur dein ech­ter oder ein leicht ver­än­der­ter (Vor-)Name. Schrei­be zu­dem sinn­vol­le Kom­men­ta­re mit meh­re­ren Sät­zen. Ein ein­fa­ches „Dan­ke­schön für den Bei­trag“ reicht nicht aus.

Um the­men­re­le­van­te Blogs schnel­ler zu fin­den, kannst du fol­gen­de Be­grif­fe bei der Goog­le-Su­che ein­ge­ben.

  • Dein Key­word + Blog + Kom­men­ta­re
  • Dein Key­word + „pow­ered by word­press“
  • Dein Key­word + „lea­ve a com­ment“
  • Dein Key­word + „re­p­ly to post“
  • Dein Key­word + „blog“
  • Dein Key­word + in­u­rl:blog + „Dei­ne E-Mail-Adres­se wird nicht ver­öf­fent­licht“
  • Dein Key­word + „Du kannst fol­gen­de HTML-Tags be­nut­zen:“
  • Dein Key­word + „E-Mail-Be­nach­rich­ti­gung bei wei­te­ren Kom­men­ta­ren.“
  • Dein Key­word + „Pow­ered by Word­Press“
  • Dein Key­word + „add a site“
  • Dein Key­word + „sub­mit site“
  • Dein Key­word + „post site“
  • Dein Key­word + „add a url“
  • Dein Key­word + „sub­mit url“
  • Dein Key­word + „post url“
  • Dein Key­word + in­u­rl:Blog
  • Dein Key­word + in­u­rl:Ka­te­go­rie

Hier noch eine an­de­re Mög­lich­keit, An­fra­gen in der Goog­le-Su­che ein­zu­ge­ben, um pas­sen­de Er­geb­nis­se zu fin­den:

  • in­u­rl:„Key­word“ – Fin­det Er­geb­nis­se mit ei­nem be­stimm­ten Wort in­ner­halb der URL.
  • allin­url:„Key­word“ – Fin­det Er­geb­nis­se mit meh­re­ren Wör­tern in­ner­halb der URL.
  • in­tit­le:„Key­word“ – Fin­det Er­geb­nis­se mit ei­nem be­stimm­ten Wort im Title der Web­site.
  • re­la­ted:„Key­word“ – Fin­det ähn­li­che Web­sites (funk­tio­niert vor al­lem mit grö­ße­ren Web­sites).
  • in­text:„Key­word“ – Fin­det ei­nen Be­griff in­ner­halb ei­nes be­stimm­ten Tex­tes.

Für mo­der­nes Link­buil­ding gilt: Ohne Fleiß kein Back­link – aber die Mühe lohnt sich. Auch in wirk­lich hart um­kämpf­ten Ni­schen kannst du mit den fol­gen­den Tak­ti­ken Links auf­bau­en.

Gast­ar­ti­kel

Schrei­be gro­ße Blogs oder On­line-Re­dak­tio­nen an, ob du bei ih­nen ei­nen Gast­ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen darfst. Kannst du auf ei­ner stark be­such­ten In­ter­net­sei­te mit­tels Gast­ar­ti­kel ei­nen Link zu dei­ner Ziel­do­main plat­zie­ren, dürf­test du da­durch ei­ni­ge neue Le­ser er­hal­ten und oben­drauf ei­nen wert­vol­len Back­link.

Na­tür­lich musst du be­reits eine ge­wis­se Be­kannt­heit in dei­ner Ni­sche ha­ben, um die Chan­ce auf ei­nen Gast­bei­trag zu er­hal­ten. Wie du an­de­re Blog­ger an­schrei­ben soll­test, ohne da­bei auf­dring­lich oder ner­vig zu sein, fin­dest du hier im Ar­ti­kel über Blog­ger Out­reach.

Tipp: Hast du ei­nen Blog, auf dem du z. B. Test­be­rich­te über Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen ver­öf­fent­lichst, kannst du in Fo­ren oder auch auf Face­book in spe­zi­el­len Grup­pen nach­fra­gen, ob je­mand In­ter­es­se hat, die­se Test­be­rich­te zu ver­öf­fent­li­chen.

Du kannst auch auf Twit­ter oder Goog­le selbst nach In­ter­net­sei­ten su­chen, die Gast­ar­ti­kel ver­öf­fent­li­chen. Gebe dazu „Gast­bei­trag + Key­word“ in der Su­che der je­wei­li­gen Platt­form ein.

Die­se Stra­te­gie kann dir ei­ni­ge hoch­wer­ti­ge Back­links ein­brin­gen und dei­ne Ziel­sei­te im Ran­king or­dent­lich nach vor­ne brin­gen. Ver­öf­fent­li­che da­bei aber nur wirk­lich hoch­wer­ti­ge Ar­ti­kel, die du selbst ge­schrie­ben oder bei ei­nem sehr gu­ten Tex­ter in Auf­trag ge­ge­ben hast. Je hoch­wer­ti­ger der Con­tent, des­to bes­ser.

Hin­weis­Gast­ar­ti­kel sind zu­dem gut, um dei­ne Ex­per­ti­se zu zei­gen und bei sen­si­blen The­men im YMYL-Be­reich (The­men im Be­reich Ge­sund­heit und Fi­nan­zen) als Ex­per­te wahr­ge­nom­men zu wer­den. Seit Ein­füh­rung des E-A-T Fil­ters durch Goog­le müs­sen Au­toren sich in sol­chen be­son­de­ren Be­rei­chen erst ein­mal be­wei­sen. Mehr dazu in un­se­rem E-E-A-T und SEO Gui­de.

Eg­o­bait

Füh­re ein In­ter­view mit be­kann­ten Per­so­nen und Ex­per­ten aus dei­ner Ni­sche. Am bes­ten suchst du dir da­für Web­mas­ter, von de­nen du ger­ne ei­nen Link ha­ben möch­test – du willst schließ­lich Back­links mit die­ser Tak­tik ge­ne­rie­ren.

Egobait

Ver­öf­fent­li­che das In­ter­view mit den Ex­per­ten auf dei­nem Blog und schi­cke dann den In­ter­view­part­nern den Link zum In­ter­view mit der Bit­te um eine Ver­lin­kung. Die meis­ten dei­ner Ge­sprächs­part­ner wer­den das In­ter­view ver­lin­ken. Wer will nicht ger­ne auf ein „wich­ti­ges“ In­ter­view hin­wei­sen, in dem er Ge­sprächs­part­ner war!?

Wenn du kein In­ter­view füh­ren willst, kannst du auch ein­fach über eine in­ter­es­san­te Per­son (die eine Web­sei­te be­sitzt, von der du ger­ne ei­nen Link ha­ben möch­test) auf dei­ner Sei­te po­si­tiv be­rich­ten. Ver­öf­fent­li­che die­sen Ar­ti­kel dann auf dei­ner Sei­te und schrei­be die Per­son an. Vie­le wer­den sich ge­ehrt füh­len und über den Be­richt auf ih­ren ei­ge­nen Sei­ten / So­cial-Me­dia-Ka­nä­len be­rich­ten.

Ger­ne wer­den hier auch TOP-Lis­ten ver­wen­det, wie z. B. die bes­te Link­auf­bau-Agen­tur, die bes­ten Blog­ger usw.

Net­wor­king be­trei­ben und Be­zie­hun­gen zu an­de­ren in dei­ner Ni­sche auf­bau­en

Bei den bei­den Tak­ti­ken Gast­ar­ti­kel und Eg­o­baits ist Ge­duld an­ge­sagt: Nicht je­der wird dich auf­grund ei­nes Eg­o­baits so­fort zu­rück­ver­lin­ken und nicht je­der will ei­nen Gast­ar­ti­kel ha­ben.

Dont build links - build realtionships
Bild: Zitat von Rand Fishkin – Don´t build Links. Build Realtionships. Auf Deutsch: Baue keine Links auf. Baue Beziehungen auf. Durch ein starkes Netzwerk wirst du leicht an hochwertige Links kommen (Quelle).

Baue dir ein Netz­werk mit wich­ti­gen Kon­tak­ten in dei­ner Ni­sche auf – die­se wer­den dir hel­fen, in dei­ner Bran­che be­kann­ter zu wer­den und da­mit frü­her oder spä­ter auch Back­links zu er­hal­ten.

Über Ko­ope­ra­tio­nen kann man nach wie vor die stärks­ten Links auf­bau­en, die den ent­schei­den­den Vor­teil im SEO für bes­se­re Ran­kings mit sich brin­gen kön­nen. Denn die­se Links kann dei­ne Kon­kur­renz nicht so ein­fach nach­bau­en.

Back­link­auf­bau mit­tels Kon­kur­renz­ana­ly­se

Ana­ly­sie­re dei­ne Kon­kur­renz zu dei­nem ge­wünsch­ten Key­word und ver­su­che, de­ren Links nach­zu­bau­en. Ana­ly­sie­re, wie vie­le No­Fol­low- / Do­Fol­low-Ver­lin­kun­gen die­se Sei­ten ha­ben so­wie wel­che An­ker­tex­te ver­wen­det wer­den und wie oft mit wel­chem Key­word­text (An­ker­text) ver­linkt wur­de.

Um so eine Ana­ly­se durch­zu­füh­ren, emp­feh­len wir die Tools Ma­jes­tic.com und ah­refs.com.

Doch Vor­sicht!

Du kannst nie wis­sen, ob ei­ni­ge schlech­te Back­links evtl. von den Web­mas­tern mit dem Di­s­avow Tool von Goog­le ent­wer­tet wur­den. Du soll­test dir da­her gut über­le­gen, wel­che du nach­baust und wel­che bes­ser nicht.

Link­baits mit In­fo­gra­fi­ken, Tools und sons­ti­gen Hel­fer­lein kos­ten­los an­bie­ten

Bie­te wert­vol­len Con­tent gra­tis auf dei­ner Web­site an. Er­stel­le z. B. schö­ne Word­Press-The­mes oder sinn­vol­le Word­Press-Plug­ins. Bie­te die­se dann zum kos­ten­lo­sen Down­load an. Da­durch er­hältst du je nach Mehr­wert neue Back­links.

Gratis Content.png infografiken for the win

Ger­ne ver­linkt wer­den aber auch kos­ten­lo­se Tools, Vi­de­os, Pod­casts usw. Ver­giss aber nicht, dei­ne URL in dei­ne kos­ten­lo­sen Pro­duk­te zu in­te­grie­ren.

Stel­le auch selbst­ge­mach­te Fo­tos oder Bil­der on­line kos­ten­los zur Ver­fü­gung – aber nur un­ter der Be­din­gung, dass du bei Ver­wen­dung als Au­tor ver­linkt wirst. Du kannst dei­ne Fo­tos z. B. auch auf pi­xelio.de o. ä. an­bie­ten und dort be­kann­ter ma­chen.

Bei­spie­le: Tools als Link­baits

Mit klei­nen Tools, egal ob sinn­voll oder zur rei­nen Un­ter­hal­tung, kannst du eine Men­ge Back­links ge­ne­rie­ren. Hier zwei Bei­spie­le:

You vs. the Kar­da­shi­ans

Auf der Web­site Mis­sy Em­pire wur­de ein Rech­ner zum The­ma „You vs. the Kar­da­shi­ans“ ver­öf­fent­licht. Dort kann der Be­su­cher sich aus­rech­nen las­sen, wie lan­ge ein Mit­glied der Kar­da­shi­an-Fa­mi­lie braucht, um das an­ge­ge­be­ne Ge­halt zu ver­die­nen. Kim Kar­da­shi­an ver­dient ca. 50 Mio USD im Jahr.

Ein nor­ma­les Jah­res­ge­halt von 50.000 USD hat die Dame da­her in recht kur­zer Zeit ver­dient. Das Me­di­en­echo war hier sehr groß. Be­son­ders für die Gos­sip-Sze­ne, die im­mer nach Schlag­zei­len sucht, war es eine dank­ba­re Mög­lich­keit, den Rech­ner zu ver­lin­ken, um span­nen­de News zu ver­öf­fent­li­chen. Die­ser Link­bait ge­ne­rier­te über 600 Back­links.

YOU VS. THE KARDASHIANS
Abb.: Linkbait-Rechner „YOU VS The Kardashians“ auf https://www.missyempire.com/you-vs-the-kardashians

Der Goog­le Ran­king Check
Ein re­la­tiv ein­fa­ches Tool gibt es auf der­di­gi­tale­un­ter­neh­mer.de: Dort kön­nen Nut­zer kos­ten­frei die Ran­kings ih­rer Web­sites zu be­stimm­ten Key­words ab­fra­gen – das Tool kommt so gut an, dass es über 70 Back­links ge­ne­riert hat.

Der Google Rankingchecker Beispiel
Abb.: Der Google Ranking Check auf https://derdigitaleunternehmer.de/google-ranking-check
Google Rankingchecker Links
Abb.: Über 70 Backlinks hat der Ranking Checker erhalten

E-Books als Link­baits (Bei­spie­le)

Auch mit kos­ten­lo­sen White­pa­pers oder E-Books kön­nen Back­links auf­ge­baut wer­den. Die­se müs­sen aber un­be­dingt ei­nen Be­darf de­cken und wirk­lich hilf­reich sein. Da­bei ist es im­mens wich­tig, dass die Ziel­grup­pe (an­de­re Web­mas­ter, die dort­hin ver­lin­ken sol­len) auf die­se E-Books auf­merk­sam ge­macht wird.

Der Brand­schutz­rat­ge­ber

Auf kauf­da.de gibt es ein kos­ten­lo­ses E-Book zum The­ma Brand­schutz. Die­ses Buch hat mitt­ler­wei­le über 100 Back­links von ver­schie­de­nen star­ken Quel­len er­hal­ten. Link­quel­len sind vor al­lem Feu­er­weh­ren und Feu­er­wehr­ver­ei­ne, die in dem Buch ei­nen be­son­ders ho­hen Mehr­wert für ihre Ziel­grup­pe se­hen und dann ent­spre­chend ver­lin­ken. Auch hier ist die Ver­brei­tung / Be­kannt­ma­chung im­mens wich­tig, da­mit an­de­re Web­mas­ter ver­lin­ken.

Linkbait Beispiel
Bild: Beispiel eines Linkbaits auf kaufda.de/brandschutz
Beispiel Linkbait
Abb.: Von über 100 verschiedenen Domains konnte der Brandschutz-Ratgeber Backlinks erhalten.

Ani­mier­te In­fo­gra­fi­ken

Be­son­ders schö­ne ani­mier­te In­fo­gra­fi­ken be­kom­men oft mehr Auf­merk­sam­keit als nor­ma­le Bei­trä­ge. Vie­le Le­ser lie­ben die gra­fi­sche Auf­be­rei­tung ei­nes The­mas, da es da­durch bes­ser zu ver­ste­hen ist.

Bie­te dei­ne In­fo­gra­fi­ken kos­ten­los an, aber nur un­ter der Be­din­gung, dass du bei der Nut­zung dei­ner Gra­fik als Au­tor mit ei­nem Back­link er­wähnt wirst.

Bei der Er­stel­lung ei­ner In­fo­gra­fik soll­ten fol­gen­de Punk­te be­folgt wer­den:

1. Ein ak­tu­el­les The­ma be­han­deln

Um ein ak­tu­el­les The­ma für eine In­fo­gra­fik zu fin­den, kann es nütz­lich sein, Trends aus Nach­rich­ten, Ma­ga­zi­nen und sons­ti­gen Quel­len zu fin­den und die­se gra­fisch auf­zu­ar­bei­ten.

Eben­falls kann es von Vor­teil sein, mit dem Goog­le Ads Key­word Plan­ner die An­zahl der Such­an­fra­gen im Mo­nat zu prü­fen. Stel­le si­cher, dass zum The­ma dei­ner In­fo­gra­fik kei­ne bzw. kaum an­de­re In­fo­gra­fi­ken vor­han­den sind, um dei­ne Er­folgs­chan­cen zu stei­gern.

2. Gra­fisch an­spre­chend sein

Die Gra­fik soll­te gut aus­se­hen, um po­ten­zi­el­le Le­ser nicht ab­zu­schre­cken.

Soll­test du kei­ne Ah­nung von Pho­to­shop oder an­de­ren Gra­fik­pro­gram­men ha­ben und dir ge­ra­de kei­nen Gra­fik­de­si­gner leis­ten kön­nen, kannst du auch dein Glück mit in­fo­gr.am oder pik­to­chart.com ver­su­chen. Auf die­sen Sei­ten kön­nen Gra­fi­ken um­sonst er­stellt wer­den. Mit Hil­fe von Vor­la­gen kann hier je­der sei­ne ei­ge­ne In­fo­gra­fik er­stel­len, die so­gar noch or­dent­lich aus­sieht. Et­was Ar­beit musst du aber schon in­ves­tie­ren, um ein an­spre­chen­des Er­geb­nis zu er­hal­ten ;-)

3. Das The­ma leicht ver­ständ­lich er­klä­ren

Durch die Gra­fi­ken soll­te es dem Le­ser er­leich­tert wer­den, ei­nen Sach­ver­halt zu ver­ste­hen. Hal­te die Gra­fik des­halb so ein­fach wie mög­lich. Dei­ne Le­ser wer­den es dir dan­ken.

Wei­te­re Bei­spie­le – In­ter­ak­ti­ve Con­tent-Ar­ten zum Link­auf­bau

Aber nicht nur In­fo­gra­fi­ken eig­nen sich zum Back­links ge­ne­rie­ren – in­ter­ak­ti­ver Con­tent, der span­nend, ein­zig­ar­tig und/oder un­ter­halt­sam ist (und am bes­ten noch Emo­tio­nen weckt), eig­net sich her­vor­ra­gend, um Back­links zu er­hal­ten. Das hat nicht nur der Rech­ner von Mis­sy Em­pire ge­schafft – es gibt vie­le wei­te­re gute Bei­spie­le:

In­ter­ac­ti­ve In­fo­gra­phics

Auf cewe-pho­to­world.com wird eine In­fo­gra­fik di­rekt als kom­plet­te, in­ter­ak­ti­ve Web­site ver­packt – mit zahl­rei­chen Fak­ten zum The­ma „Bil­der auf In­sta­gram“ (z. B. „If you prin­ted off all the in­sta­gram pho­tos uploa­ded in a year …“)

Interaktive Infografik als Website Linkbait
Abb.: Interaktive Infografik als Website – damit wurden laut Majestic 116 Backlinks aufgebaut. Quelle: cewe-photoworld.com/photos-on-the-web.

Brow­ser Games

Be­son­ders krea­tiv war Al­exis Sand­ers von mer­kleinc.com mit ih­rem SEO RPG Game. In ei­nem klas­si­schen 8 bzw. 16 BIT RPG Game, wie Chro­no Trig­ger oder Fi­nal Fan­ta­sy, kann der Spie­ler hier ein ech­tes RPG Game in sei­nem Brow­ser spie­len. Cle­ve­re Idee!

SEO RPG Game
Bild: SEO RPG Game – Diese Aktion hat dem Ersteller ebenfalls einige Links eingebracht.

In­ter­ak­ti­ve Fil­me

In­ter­ak­ti­ve Fil­me ver­mit­teln wis­sens­wer­tes vi­su­ell, leicht ver­spielt auf ei­ner Web­site in ei­nem Film­for­mat. Auf lens­to­re.co.uk kannst du dir z. B. Lon­don rund um die Uhr an­schau­en.

Beispiel Linkbait
Abb.: Auf https://www.lenstore.co.uk/vc/24-hour-london rund um die Uhr London beobachten – diese Aktion brachte laut Majestic 91 Backlinks.

Die Er­stel­lung krea­ti­ven Cont­ents kann schnell sehr auf­wän­dig und ent­spre­chend kost­spie­lig wer­den. Der Auf­wand kann sich je­doch loh­nen, wenn du da­mit vie­le star­ke Back­links ge­winnst. Ver­giss aber nie­mals die Con­tent Dis­tri­bu­ti­on: Nur wenn gu­ter Con­tent be­kannt ge­macht wird, kann er Links ge­ne­rie­ren. Mehr dazu im nächs­ten Ab­schnitt.

Mer­ke­Ein ein­zel­ner Link­bait ist nicht gleich Con­tent Mar­ke­ting. Da­her ge­hen wir hier gleich se­pa­rat auf Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gien zum Link­auf­bau ein. Link­baits sind meist ge­ziel­te Ak­tio­nen für po­ten­zi­el­le Link­ge­ber/Web­mas­ter, wäh­rend beim Con­tent Mar­ke­ting kon­ti­nu­ier­lich Con­tent pro­du­ziert wird, um bspw. die Reich­wei­te und Be­kannt­heit durch Kon­ti­nui­tät auf­zu­bau­en und dar­über Links zu er­hal­ten.

Con­tent Mar­ke­ting + Con­tent Dis­tri­bu­ti­on (Di­git­la PR)

content marketing

Con­tent Mar­ke­ting ist eine Tech­nik, die mit in­for­ma­ti­ven und un­ter­halt­sa­men In­hal­ten eine Ziel­grup­pe ge­win­nen soll.

Gu­tes Con­tent-Mar­ke­ting stei­gert das In­ter­es­se des Users an ei­ner Mar­ke oder ei­nem Un­ter­neh­men. Da­bei wird die Ziel­grup­pe nicht von wer­be­las­ti­gen In­hal­ten ge­stört, son­dern mit Con­tent ab­ge­holt, der Ant­wor­ten und Tipps zu de­ren Pro­ble­men und Her­aus­for­de­run­gen auf­zeigt.

Con­tent Mar­ke­ting ist mehr als nur ein ein­fa­cher Link­bait (Link-Kö­der)! Hier geht es auch um Ziel­grup­pen und Ziel­mes­sung so­wie um Kon­ti­nui­tät. Con­tent Mar­ke­ting be­deu­tet, sei­ne Ziel­grup­pe re­gel­mä­ßig mit neu­en In­hal­ten zu in­for­mie­ren und zu un­ter­hal­ten.

Nicht im­mer ist es ein­fach, Con­tent mit ho­hem Mehr­wert zu schrei­ben. Der Auf­wand für Con­tent Mar­ke­ting kann des­halb enorm sein. Als wei­te­re Nach­tei­le sind hier zu er­wäh­nen, dass die An­zahl an Ver­lin­kun­gen, die da­durch ge­won­nen wer­den, und de­ren Her­kunft nicht di­rekt ge­steu­ert wer­den kann. Wenn Con­tent Mar­ke­ting nicht lang ge­nug und nicht pro­fes­sio­nell ge­nug um­ge­setzt wird, wird au­ßer­dem die Auf­merk­sam­keit aus­blei­ben und die gan­ze Ar­beit war um­sonst.

Und trotz der Nach­tei­le schwö­ren mitt­ler­wei­le vie­le auf die­se Stra­te­gie, weil mit die­ser Mar­ke­ting-Art mög­lichst vie­le na­tür­li­che Links ge­ne­riert wer­den kön­nen und Goog­le be­son­ders oft Sei­ten mit ei­nem ho­hen In­for­ma­ti­ons­ge­halt in den Such­ergeb­nis­sen nach oben stei­gen lässt.

Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, mit Con­tent Mar­ke­ting die ge­wünsch­te Ziel­grup­pe zu er­rei­chen – bspw. durch re­gel­mä­ßi­ge Nach­rich­ten, ein­zig­ar­ti­ge In­hal­te, Case Stu­dies, In­ter­views, Pod­casts, Vi­de­os usw.

Tipp: Wer rich­tig tief in das The­ma ein­stei­gen möch­te, soll­te sich das Buch „Think Con­tent“ zu­le­gen.

Wie fin­de ich The­men?

Themen finden

Un­ter­neh­men, die Con­tent Mar­ke­ting durch­füh­ren möch­ten, soll­ten sich an­schau­en, wel­che The­men in de­ren Bran­che ge­ra­de ak­tu­ell sind und über die­se schrei­ben.

Möch­test du Back­links von be­stimm­ten Web­sei­ten ha­ben, kann es auch von Vor­teil sein, die In­hal­te auf die­sen Sei­ten erst zu über­prü­fen. Evtl. feh­len hier wich­ti­ge und in­ter­es­san­te In­for­ma­tio­nen?

Es gilt auch zu prü­fen, zu wel­chen The­men­ge­bie­ten die­se Sei­ten ver­lin­ken. Mit ei­nem in­ter­es­san­ten Be­richt auf dei­ner ei­ge­nen Web­site kannst du evtl. eine Lü­cke schlie­ßen. Und nicht ver­ges­sen, an­de­re Web­sites an­zu­schrei­ben und nach ei­ner Ver­lin­kung zu fra­gen.

Eine Key­word-Re­cher­che und -Ana­ly­se mit klas­si­schen Tools, wie ans­wert­he­pu­blic, hilft da­bei, die The­men, Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen der Ziel­grup­pe her­aus­fin­den.

Answer the public
Beispiel einer Recherche auf Answer the public

Das Tol­le am Con­tent-Mar­ke­ting ist, dass eine Ab­stra­fung durch Goog­le nur auf­grund in­for­ma­ti­ver Ar­ti­kel aus­zu­schlie­ßen ist. Ganz im Ge­gen­teil: Die Such­ma­schi­ne will ge­ra­de sol­che Er­geb­nis­se pu­shen, die ei­nen gro­ßen Mehr­wert für ihre Be­su­cher bie­ten.

Sei krea­tiv

Du kannst on­line be­reits mit sehr we­ni­gen Mit­teln eine gro­ße An­zahl an Men­schen er­rei­chen. Du musst nur et­was mehr Krea­ti­vi­tät als die Kon­kur­renz auf­bie­ten, um sich von der Con­tent-Men­ge ab­zu­he­ben. Über­le­ge dir da­her For­ma­te für dei­ne Web­site, die sonst in dei­ner Ni­sche eher sel­ten zu fin­den sind, um aus der Mas­se her­vor­zu­ste­chen. Sei­en es ein Pod­cast, krea­ti­ve Vi­de­os, PDFs zum Down­loa­den, in­ter­ak­ti­ve Gra­fi­ken, kos­ten­lo­se SEO-Tools oder sons­ti­ger ge­nia­ler Stuff, der et­was Be­son­de­res dar­stellt.

Lan­ge Text­wüs­ten gibt es im In­ter­net so vie­le wie da­mals Bugs bei Win­dows Vis­ta. Krea­ti­vi­tät da­ge­gen wird oft­mals mit Back­links und vie­len neu­en Be­su­chern be­lohnt. Man muss nur dran­blei­ben und sein Con­tent Mar­ke­ting dau­er­haft be­trei­ben.

Con­tent Dis­tri­bu­ti­on

Buch Content Distribution by Fabian Auler und Daniele Huberty
Kennst du schon unser Buch zu diesem Thema?

Der Con­tent kann noch so gut sein – ohne Ver­brei­tung wird die­ser nicht ge­fun­den. Wie be­reits ge­schrie­ben, ist es na­tür­lich im­mens wich­tig, di­rekt mit an­de­ren Ent­schei­dern, Web­mas­tern und Per­sön­lich­kei­ten aus der ei­ge­nen Bran­che in Kon­takt zu tre­ten. So kannst du dei­nen Con­tent be­kann­ter ma­chen und dir Back­links ver­die­nen. Es gibt aber auch noch deut­lich mehr Mög­lich­kei­ten, In­hal­te zu ver­brei­ten. Das PESO-Mo­dell stellt sämt­li­che Maß­nah­men der Con­tent Dis­tri­bu­ti­on dar:

P = Paid Me­dia: Sämt­lich Ka­nä­le für die man be­zah­len muss, um Con­tent zu ver­brei­ten (Bei­spiel: Face­book Ads, Goog­le Ads, Spon­so­red Posts).

E = Ear­ned Me­dia: Sämt­li­che Ak­tio­nen, mit de­nen du dir Auf­merk­sam­keit ver­dient hast (Bei­spiel: Ein Blog­ger setzt frei­wil­lig ei­nen Link zu dei­nem Con­tent oder ein On­line-Re­dak­teur er­wähnt ein Tool, das auf dei­ner Web­site ver­öf­fent­licht wur­de).

S = So­cial Me­dia: So­cial-Me­dia-Platt­for­men als Ka­nä­le, auf de­nen dein Con­tent frei­wil­lig von an­de­ren Usern er­wähnt wird.

O = Ow­ned Me­dia: Sämt­li­che Maß­nah­men zur Ver­brei­tung auf den un­ter­neh­mens­ei­ge­nen Ka­nä­len, wie die ei­ge­ne Web­site, News­let­ter, der ei­ge­ne Face­book-Ka­nal usw.

Auf­merk­sam­keit ist die wich­tigs­te Wäh­rung im Mar­ke­ting und hilft dir auch da­bei, Back­links zu ge­ne­rie­ren. Da­her ist die Con­tent Dis­tri­bu­ti­on so wahn­sin­nig wich­tig!

Wei­te­re Link­buil­ding-Tak­ti­ken (Vor­sicht: Nicht ganz Goog­le-kon­form!)

Wid­men wir uns jetzt Link­buil­ding-Tech­ni­ken, die zwar star­ke Links ge­ne­rie­ren kön­nen, je­doch meist ge­gen die Goog­le-Richt­li­ni­en ver­sto­ßen. Du bist also hier­mit ge­warnt wor­den. Le­t´s go:

Linktausch

Wenn du eine Viel­zahl an Web­sites aus ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen be­sitzt, kannst du mit an­de­ren Web­mas­tern in Kon­takt tre­ten und ei­nen Linktausch vor­schla­gen.

Die An­fra­ge läuft in den meis­ten Fäl­len so ab, dass du den Be­trei­ber der Ziel­web­site nach ei­nem Link fragst. Im Ge­gen­zug bie­test du dem Be­trei­ber eine Ver­lin­kung von ei­ner an­de­ren Sei­te von dir an.

Ach­te da­bei dar­auf, kei­nen di­rek­ten Linktausch (von Web­site zu Web­site – re­zi­pro­ker Linktausch) zu be­trei­ben, son­dern dass „über Eck“ ver­linkt wird. Das Gan­ze wird als nicht-re­zi­prok be­zeich­net. Be­ach­te al­ler­dings, dass vie­le Such­ma­schi­nen dies in ih­ren Richt­li­ni­en un­ter­sa­gen.

Linktausch Bild
Erste Abbildung: Auffällig und leicht zu entdecken für Google: Der reziproke Linktausch von Website A zu B und umgekehrt. Zweite Abbildung: Der nicht-reziproke Linktausch von Website A zu C und von B zu A.
Backlinks kaufen

Ge­kauf­te Ver­lin­kun­gen von sehr hoch­wer­ti­gen Quel­len kön­nen ei­ner Web­site ent­ge­gen vie­ler Mei­nun­gen auch heu­te noch ei­nen ge­hö­ri­gen Schub im Ran­king ge­ben (je nach Kon­kur­renz zu dem Such­be­griff). Wo­her soll Goog­le denn wis­sen, ob der Link ge­kauft oder „frei­wil­lig“ vom Web­mas­ter plat­ziert wur­de?

Back­links kau­fen kann al­ler­dings ge­fähr­lich sein: Web­sites, die ex­zes­siv Links kau­fen oder auch ver­kau­fen, wer­den re­gel­mä­ßig von Goog­le mit ei­nem Pe­nal­ty be­legt.

Eine Al­ter­na­ti­ve zum Link­kauf ist die Link­mie­te. Da­bei muss je­den Mo­nat für den Link be­zahlt wer­den und so­bald die Zah­lung ein­ge­stellt wird, wird auch der Back­link zu dei­ner Sei­te wie­der ge­löscht. Das be­wirkt oft, dass du dei­ne Ran­kings wie­der ver­lierst, so­bald der Link ge­löscht ist. Weil auch das Ri­si­ko, er­wischt zu wer­den, hoch ist, ist es rat­sam, auf an­de­re Link­buil­ding-Stra­te­gien zu set­zen.

Be­den­ke, dass Link­kauf oder -mie­te oft­mals sehr teu­er ist. Bei ei­ner rei­nen Mie­te ist der Er­folg zu­dem nicht nach­hal­tig. Au­ßer­dem kann die­se Tak­tik, wie die Ver­gan­gen­heit ge­zeigt hat, sehr schnell zu ei­nem Pe­nal­ty füh­ren.

Wie bei je­der Link­plat­zie­rung ist es auch hier be­son­ders wich­tig, vor dem Kauf die Web­sei­te, auf der ein Back­link plat­ziert wer­den soll, zu ana­ly­sie­ren und zu be­wer­ten.

Wer Back­links kau­fen möch­te, soll­te sich im­mer an ei­nen Free­lan­cer oder an eine Agen­tur wen­den, die da­mit ent­spre­chen­de Er­fah­run­gen hat. Lai­en wer­den hier die ei­ge­nen Ran­kings ver­schlech­tern, statt bes­ser zu ran­ken.

Pri­va­te Blog Netz­werk (PBN)

PBN

Die Stra­te­gie bei ei­nem pri­va­ten Blog-Netz­werk be­steht dar­in, ab­ge­lau­fe­ne (ex­pi­red) Do­mains mit ei­ner ho­hen Qua­li­tät zu kau­fen und von die­sen Do­mains Ver­lin­kun­gen zu dei­ner Ziel­web­site zu plat­zie­ren.

Die­ses Vor­ge­hen wird eben­falls von vie­len Such­ma­schi­nen nicht to­le­riert und es müs­sen eine Men­ge Punk­te be­ach­tet wer­den, da­mit ein pri­va­tes Blog-Netz­werk funk­tio­niert.

Wie fin­de ich ab­ge­lau­fe­ne Do­mains?

Es gibt ei­ni­ge Sei­ten im In­ter­net, die wie eine Art Auk­ti­ons­haus Ex­pi­red Do­mains ver­stei­gern. Die In­ha­ber der Do­mains wol­len ihre Do­main nicht mehr ha­ben und bie­ten die­se zum Ver­kauf an.

Das Tol­le dar­an ist, dass auch Do­mains zum Kauf be­reit­ste­hen, die über Back­links ver­fü­gen. Du kannst dir also statt ei­nes ein­zel­nen Links di­rekt eine kom­plet­te Do­main mit star­ken Ver­lin­kun­gen kau­fen. Ge­nau sol­che Do­mains brauchst du für ein PBN. Denn nur Ver­lin­kun­gen von star­ken In­ter­net­sei­ten brin­gen dich in den Goog­le-Such­ergeb­nis­sen nach vor­ne.

Als Auk­ti­ons­platt­form für ab­ge­lau­fe­ne Do­mains ist Go­Dad­dy.com sehr gut.

Drei Wege, wie du sol­che hoch­wer­ti­gen Sei­ten fin­den kannst:

Mer­ke dir aber eins: je stär­ker eine Web­site ist, des­to teu­rer wird es auch für dich, die­se zu kau­fen. Et­was kos­ten­güns­ti­ge­re Do­mains gibt es bei ei­ner DA von 15 bis 20 (Do­main Aut­ho­ri­ty).

Va­ri­an­te 1: Teu­re, aber bes­se­re Va­ri­an­te

#1 Mel­de dich kos­ten­pflich­tig auf der Web­site Re­gis­ter­com­pass.org an.

Dort sor­tierst du die Su­che nach ab­ge­lau­fe­nen Do­mains nach den Kri­te­ri­en Moz Fil­ters (grö­ßer als 20), Trust und Ci­ta­ti­on­Flow (grö­ßer als 20).

Ich emp­feh­le dir Go­Dad­dy als Auk­ti­ons­platt­form, des­halb soll­test du bei der Su­che auf Re­gis­ter­com­pass noch die Punk­te Auk­ti­on und Go­Dad­dy wäh­len.

Kli­cke auf Su­chen und dann auf den Ex­cel-But­ton ganz un­ten und du er­hältst nach dei­nen Wunsch­kri­te­ri­en eine Lis­te mit ab­ge­lau­fe­nen Do­mains, die du auf Go­Dad­dy er­stei­gern kannst.

Hin­weis: Eine Al­ter­na­ti­ve zu Re­gis­ter­com­pass.org ist spam­zil­la.io. Hier gibt es be­reits vor­ge­fil­ter­te Do­mains, aus de­nen du aus­wäh­len kannst. Aber auch auf Fi­verr gibt es vie­le Free­lan­cer, die (güns­tig) Do­mains mit Back­links zum Kauf an­bie­ten.

#2 Als zwei­ten Schritt lädst du dir den Net­peak­che­cker her­un­ter: http://net­peak.us/soft/net­peak-che­cker/.

Mit die­sem Tool kannst du ab­ge­lau­fe­ne Do­mains nach Moz Do­main Aut­ho­ri­ty & Do­main Trust sor­tie­ren. Tra­ge alle Do­mains aus der Ex­cel-Lis­te von Re­gis­ter­com­pass dort ein und sor­tie­re die Do­mains nach Moz Do­main Aut­ho­ri­ty (grö­ßer als 15).

Alle Do­mains un­ter­halb die­ses Wer­tes kön­nen ge­löscht wer­den. Spei­cher dir die neue Ex­cel-Lis­te mit den sor­tier­ten Wer­ten ab.

Neatpeakchecker
Netpeakchecker

#3 Im drit­ten Schritt ana­ly­sierst du nicht mehr nur noch rei­ne Kenn­zah­len, son­dern die Qua­li­tät ei­ner Do­main.

Re­gis­trie­re dich da­für mit ei­nem kos­ten­pflich­ti­gen Ac­count auf Ma­jes­tic.com (ca. 40–50 €), um Zu­griff auf den Bulk Che­cker zu er­hal­ten (sie­he Tools auf der Start­sei­te von Ma­jes­tic.com).

majestic
BulkChecker

Gib die URLs in der Ex­cel-Lis­te vom Net­peak­che­cker ein (vor­her http:// aus al­len URLs ent­fer­nen) und über­prü­fe da­mit, wie hoch die Do­main­po­pu­la­ri­tät (Do­main­Pop) ist.

Na­tür­lich kannst du das auch ma­nu­ell ma­chen, aber mit dem Bulk Check von Ma­jes­tic geht dies we­sent­lich schnel­ler. Der Bulk Che­cker wird dir eine neue Ex­cel-Lis­te zum Down­load an­bie­ten.

Sor­tie­re die neue Ex­cel-Lis­te zu­erst nach Trust­Flow und lö­sche alle Do­mains, de­ren Trust­Flow un­ter 20 ist. Das glei­che machst du auch mit dem Ci­ta­ti­on­Flow-Wert.

Sor­tie­re jetzt nach dem Rei­ter Ref IPS (An­zahl an ver­schie­de­nen IPs, von de­nen ein Back­link be­zo­gen wird) und lö­sche eben­falls alle, die we­ni­ger als 20 ver­schie­de­ne IP-Quel­len be­sit­zen.

Zum Schluss di­vi­die­ren wir noch den Trust­Flow durch den Ci­ta­ti­on­Flow (TF/CF). Der Wert soll­te hier min­des­tens 0,8 oder grö­ßer sein. Al­les un­ter 0,8 sind oft­mals Spam Do­mains mit ei­nem ho­hen An­teil an schlech­ten Back­links und soll­te da­her nicht er­stei­gert wer­den.

Spei­che­re dann alle Do­mains, die die bis­he­ri­gen Kri­te­ri­en er­füllt ha­ben, in ei­ner neu­en Ex­cel-Lis­te ab.

#4 Im vier­ten Schritt über­prüfst du, ob die ver­blie­be­nen Web­sites im Goog­le-In­dex zu fin­den sind.

Ist eine Do­main nicht im In­dex zu fin­den, be­deu­tet das nicht di­rekt, dass die­se ab­ge­straft wur­de. Du musst dir dann das Link­pro­fil der Do­main an­schau­en und ent­schei­den, ob hier ein Pe­nal­ty vor­liegt oder nicht. Si­che­rer ist es na­tür­lich, wenn die Do­main noch im In­dex ist.

Ich emp­feh­le dir dazu die Sei­te http://www.bulk­dach­ecker.com/bulk­in­dex/. Da­mit las­sen sich alle Da­ten in der Ex­cel-Lis­te auf ein­mal über­prü­fen.

#5 Do­mains, die bis hier­hin alle Kri­te­ri­en er­füllt ha­ben, über­prüfst du nun ma­nu­ell auf Ma­jes­tic.com oder ah­refs.com.

Ana­ly­sie­re jede ein­zel­ne Sei­te auf die Qua­li­tät: Wie ist das Ver­hält­nis von Do­Fol­low und No­Fol­low Links, ha­ben die An­ker­tex­te im­mer den glei­chen Text oder wur­den die­se schön ab­wech­selnd ge­wählt, gibt es vie­le un­ter­schied­li­che IP-Adres­sen für die Link­quel­len?

#6 Do­mains kau­fen

Stim­men alle Kri­te­ri­en über­ein, kannst/soll­test du dich an der Auk­ti­on be­tei­li­gen.

Va­ri­an­te 2: kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ven

Wer für Ma­jes­tic.com und Re­gi­st­ar­com­pass.org kein Geld zur Ver­fü­gung hat, kann auch auf kos­ten­lo­se Al­ter­na­ti­ven zu­rück­grei­fen. Um da­mit ein gu­tes PBN zu fin­den, wird al­ler­dings et­was mehr Zeit und auch et­was Glück be­nö­tigt. Statt die kos­ten­pflich­ti­gen An­ge­bo­te zu wäh­len, kann auch die Web­sei­te www.ex­pired­do­mains.net ge­nutzt wer­den.

Filter expired domains
Filtereinstellungen für die Suche bei expireddomains.net

Back­link­pro­fi­le kön­nen kos­ten­los auf open­link­pro­fi­ler.org un­ter­sucht wer­den, je­doch nicht in der Tie­fe, wie Ah­refs oder Ma­jes­tic dies an­bie­ten.

Va­ri­an­te 3: Selbst nach PBNs craw­len

Du kannst das Web na­tür­lich selbst nach ab­ge­lau­fe­nen Do­mains ab­su­chen. Vie­le Sei­ten­be­trei­ber wis­sen gar nicht, dass ihre Web­site eine hohe Sum­me wert sein kann und las­sen ihre Do­mains ein­fach aus­lau­fen. Die­se kön­nen dann wie­der von je­dem neu re­gis­triert wer­den.

Es gibt ver­schie­de­ne An­bie­ter im Netz, wie z. B. den la­za­ru­scraw­ler.com, die dir das Craw­len nach PBNs er­mög­li­chen.

Al­ler­dings ist der Auf­wand hier sehr groß. Du musst die Tools stel­len­wei­se ta­ge­lang lau­fen las­sen, da­mit über­haupt halb­wegs star­ke PBNs ge­fun­den wer­den. Da­bei musst du im­mer wie­der dar­auf ach­ten, nicht ver­se­hent­lich Spam-Do­mains zu re­gis­trie­ren.

Ich habe eine Do­main er­stei­gert und jetzt?

Nach­dem du bei bspw. bei Go­Dad­dy eine ab­ge­lau­fe­ne Do­main er­stei­gert hast, muss die­se auf ei­nem Hos­ter auf­ge­setzt wer­den.

Ver­mei­de da­bei jeg­li­che Ver­bin­dung zu dei­nen an­de­ren Web­sei­ten (hin­ter­las­se kei­ne Foot­prints), an­sons­ten schöpft Goog­le Ver­dacht und könn­te dein Netz­werk auf­flie­gen las­sen. Wirst du ent­deckt, wer­den dei­ne ver­link­ten Web­sites ab­ge­straft wer­den. Du soll­test da­her bei je­der Do­main ei­nen Whois-Schutz ak­ti­vie­ren (bei Go­Dad­dy geht das ge­gen eine Ge­bühr) und das Im­pres­sum auf je­der dei­ner Netz­werk-Web­sei­ten auf no­in­dex set­zen und zu­sätz­lich in der Ro­bots.txt-Da­tei für die Such­ma­schi­nen-Craw­ler blo­cken. Ver­su­che Foot­prints zu ver­mei­den, um dei­ne Netz­werk zu schüt­zen.

Ne­ben dem Im­pres­sum soll­te auch jede ein­zel­ne er­stei­ger­te Sei­te, die du für dein pri­va­tes Blog-Netz­werk nut­zen möch­test, auf ei­nem an­de­ren Ser­ver mit ver­schie­de­nen IPs ge­hos­tet wer­den. Das er­schwert es Goog­le, das Netz­werk zu ent­de­cken.

Wei­ter zu be­ach­ten ist, wel­che Word­Press-The­mes du ver­wen­dest. Ver­wen­de für jede Web­sei­te ein an­de­res De­sign und an­de­re Plug­ins.

Schau dir auch an, wel­che Ar­ti­kel auf der Sei­te vor der Er­stei­ge­rung vor­han­den wa­ren. Ver­su­che, wenn mög­lich, ei­nen Teil da­von wie­der­her­zu­stel­len, um die Sei­te mög­lichst na­tür­lich wir­ken zu las­sen (Vor­sicht: Du soll­test bes­ser kei­ne Co­py­rights ver­let­zen!).

  • Um zu se­hen, wie die Web­sei­te vor­her aus­ge­se­hen hat, kannst du die fol­gen­de URL nut­zen: ar­chi­ve.org.

Schrei­be dann ein­zel­ne Bei­trä­ge über The­men zu den Web­sei­ten, zu de­nen du ver­lin­ken möch­test. Die Bei­trä­ge soll­ten im­mer mit Bil­dern und Vi­de­os un­ter­malt wer­den (Die Bei­trä­ge soll­ten min­des­tens 800 Wör­ter lang sein). Plat­zie­re in dem Bei­trag dann ein bis zwei Links mit pas­sen­dem An­ker­text (die­sen eben­falls so oft es geht va­ri­ie­ren – nicht zu vie­le Key­word-An­ker­tex­te!) zu dei­ner Ziel­sei­te, die im Ran­king stei­gen soll.

Mei­nung zu pri­va­ten Blog-Netz­wer­ken

Die­se Tech­nik kann bei den kleins­ten Feh­lern schwer­wie­gen­de Fol­gen nach sich zie­hen! Wir ra­ten in der Re­gel von die­ser Tak­tik ab, da sie zu ge­fähr­lich ist.

Wie schnell die Zeit doch ver­geht: 2014/2015 ha­ben die PBNs ihr Re­vi­val ge­fei­ert – die Tak­tik wur­de be­reits seit 2003 an­ge­wen­det. Goog­le hat es ge­schafft, wie­der­be­leb­te PBN-Do­mains zu er­ken­nen und zu­nächst in eine Art Sand­box zu ver­ban­nen. Wird die neu auf­ge­setz­te (ex­pi­red) Do­main re­gel­mä­ßig mit neu­en, hoch­wer­ti­gen In­hal­ten ge­pflegt, kann die­se aus der Sand­box ent­kom­men, aber der Weg dort­hin ist oft­mals lang­wie­rig und schwie­rig.

Vie­le SEOs be­le­ben ihre PBNs zu­sätz­lich mit neu­en Back­links und pos­ten im­mer wie­der fri­schen Con­tent, um da­mit halb­wegs zu ran­ken – ein un­fass­bar gro­ßer Auf­wand!

Nicht zu ver­ges­sen sind auch die an­fal­len­den Kos­ten. Wenn ein Netz­werk aus zwan­zig oder mehr PBNs be­steht und eine da­von ca. 500 US-Dol­lar kos­tet, wer­den hier schnell über 10.000 US Dol­lar für ein Netz­werk aus­ge­ge­ben. Und die sind auch noch schnell da­hin, wenn das Sys­tem auf­ge­deckt wird! Die Kos­ten-Nut­zen-Rech­nung geht hier ab­so­lut nicht mehr auf.

Die Su­che nach In­for­ma­tio­nen ver­än­dert sich grund­le­gend. Im­mer mehr Nut­zer stel­len ihre Fra­gen di­rekt an KI-Sys­te­me wie ChatGPT, Per­ple­xi­ty AI, Goog­le Ge­mi­ni oder die Goog­le AI Over­views. Statt ei­ner klas­si­schen Tref­fer­lis­te er­hal­ten sie eine for­mu­lier­te Ant­wort, die häu­fig mit Quel­len­an­ga­ben er­gänzt wird.

Für Un­ter­neh­men be­deu­tet das eine neue Form der Sicht­bar­keit: Ent­schei­dend ist nicht mehr nur das Ran­king in Such­ma­schi­nen, son­dern auch, ob In­hal­te von KI-Sys­te­men als Quel­le ver­wen­det oder eine Mar­ke in den Ant­wor­ten er­wähnt wird. Die­ses Prin­zip wird als Ge­ne­ra­ti­ve En­gi­ne Op­ti­miza­ti­on (GEO) be­zeich­net. Ziel ist es, In­hal­te so auf­zu­be­rei­ten, dass sie von ge­ne­ra­ti­ven KI-Sys­te­men ver­stan­den, zi­tiert und emp­foh­len wer­den.

Wer in den KI-ge­ne­rier­ten Ant­wor­ten (z. B. Goog­le AI Over­views) als Quel­le er­schei­nen möch­te, kann mit struk­tu­rier­ten Da­ten nach­hel­fen. Ein Or­ga­niza­ti­on-Sche­ma mit dem At­tri­but sa­me­As ver­knüpft die ei­ge­ne Mar­ke mit ve­ri­fi­zier­ten Pro­fi­len auf Linke­dIn, Wi­ki­da­ta oder Bran­chen­por­ta­len – und si­gna­li­siert der KI, dass es sich um eine ein­deu­ti­ge, ver­trau­ens­wür­di­ge En­ti­tät han­delt.

Auch in der KI-Su­che spie­len Back­links wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le. Wäh­rend Links in der klas­si­schen SEO vor al­lem als Ran­king­fak­tor dien­ten, er­fül­len sie in ge­ne­ra­ti­ven Sys­te­men vor al­lem eine an­de­re Funk­ti­on: Sie wir­ken als Ver­trau­ens­si­gnal.

Wenn eine Web­site von Fach­por­ta­len, Bran­chen­me­di­en oder eta­blier­ten Web­sites ver­linkt wird, in­ter­pre­tiert eine KI die­se Si­gna­le als Hin­weis dar­auf, dass die In­hal­te re­le­vant und zi­tier­wür­dig sind. Der Link selbst ist da­bei we­ni­ger ein Na­vi­ga­ti­ons­pfad, son­dern viel­mehr ein Be­leg für die Au­to­ri­tät ei­ner Quel­le.

Je stär­ker die­se ex­ter­ne Be­stä­ti­gung aus­fällt, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, dass In­hal­te von KI-Sys­te­men als Re­fe­renz für Ant­wor­ten her­an­ge­zo­gen wer­den.

Er­wäh­nun­gen im Web: Men­ti­ons wer­den wich­ti­ger

Ne­ben klas­si­schen Back­links ge­win­nen auch ein­fa­che Er­wäh­nun­gen ei­ner Mar­ke an Be­deu­tung. KI-Mo­del­le ana­ly­sie­ren gro­ße Men­gen an Tex­ten und er­ken­nen da­bei, wel­che Un­ter­neh­men, Per­so­nen oder Mar­ken re­gel­mä­ßig in be­stimm­ten The­men­kon­tex­ten ge­nannt wer­den.

Je häu­fi­ger eine Mar­ke in re­le­van­ten Zu­sam­men­hän­gen er­wähnt wird, des­to stär­ker ver­knüpft das Sys­tem die­se En­ti­tät mit ei­nem be­stimm­ten Fach­ge­biet. Da­durch steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass sie in Emp­feh­lun­gen oder Ant­wor­ten auf­taucht.

Sol­che Si­gna­le kön­nen bei­spiels­wei­se ent­ste­hen durch:

  • Er­wäh­nun­gen in Fach­ar­ti­keln oder Bran­chen­blogs
  • Gast­bei­trä­ge und In­ter­views
  • Nen­nun­gen in Stu­di­en oder Ana­ly­sen
  • Dis­kus­sio­nen in Com­mu­ni­ties oder Fo­ren

EEAT: War­um Au­to­ri­tät für KI-Ant­wor­ten ent­schei­dend ist

Das be­kann­te EEAT-Prin­zip (Ex­pe­ri­ence, Ex­per­ti­se, Aut­ho­ri­ta­ti­ve­ness, Trust­wort­hi­ness) ge­winnt im Kon­text von KI-Such­sys­te­men so­gar noch stär­ker an Be­deu­tung. Ge­ne­ra­ti­ve Mo­del­le ver­su­chen ak­tiv, Fehl­in­for­ma­tio­nen zu ver­mei­den und be­vor­zu­gen des­halb Quel­len mit ho­hem Ver­trau­ens­ni­veau.

Vom Link­auf­bau zur di­gi­ta­len Re­pu­ta­ti­on

Wäh­rend im klas­si­schen SEO oft die An­zahl der Back­links im Fo­kus stand, ver­schiebt sich der Schwer­punkt zu­neh­mend auf die all­ge­mei­ne Re­pu­ta­ti­on ei­ner Mar­ke im Web. Ent­schei­dend ist, ob eine Web­site als glaub­wür­di­ge En­ti­tät wahr­ge­nom­men wird.

Eine star­ke On­line-Au­to­ri­tät ent­steht vor al­lem durch:

  • hoch­wer­ti­ge Back­links von the­ma­tisch re­le­van­ten Web­sites
  • Er­wäh­nun­gen auf ex­ter­nen Platt­for­men
  • Ex­per­ten­bei­trä­ge und Fach­pu­bli­ka­tio­nen
  • kon­sis­ten­te Prä­senz auf Bran­chen­platt­for­men

Die­se ex­ter­nen Si­gna­le hel­fen KI-Sys­te­men da­bei, eine Mar­ke ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren und the­ma­tisch ein­zu­ord­nen.

In Kom­bi­na­ti­on mit Er­wäh­nun­gen, Ex­per­ten­in­hal­ten und ei­ner kla­ren the­ma­ti­schen Po­si­tio­nie­rung tra­gen Back­links dazu bei, dass eine Web­site nicht nur in klas­si­schen Such­ma­schi­nen sicht­bar ist, son­dern auch von KI-Sys­te­men als zi­tier­wür­di­ge Quel­le er­kannt wird.

Lang­fris­tig ent­schei­det da­her nicht die An­zahl der Links, son­dern die di­gi­ta­le Re­pu­ta­ti­on ei­ner Mar­ke im ge­sam­ten Web.

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Au­ßer­ge­wöhn­li­che Link­buil­ding-Tak­ti­ken

Jetzt aber ge­nug von den vie­len „Stan­dard-Tak­ti­ken“ ;-). Es gibt zig wei­te­re Mög­lich­kei­ten, tol­le Links auf­zu­bau­en. Hier ei­ni­ge krea­ti­ve Tech­ni­ken in der Über­sicht:

15 au­ßer­ge­wöhn­li­che Link­buil­ding-Tak­ti­ken und -Stra­te­gien in die­sem Vi­deo vor­ge­stellt

Tex­terbör­sen / Con­tent­bör­sen nut­zen

Auf Platt­for­men wie Text­bro­ker.de und Con­tent.de kön­nen sich Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer für Tex­te zu­sam­men­fin­den. So kannst du dort zum ei­nen Tex­te für dei­ne Web­sites be­stel­len, aber auch selbst Tex­te für an­de­re schrei­ben.

Bei die­ser Stra­te­gie mel­dest du dich als Schrei­ber an und suchst nach Text­auf­trä­gen, die Quel­len­an­ga­ben ver­lan­gen. Su­che dir na­tür­lich Auf­trä­ge raus, die zu dei­ner Web­site pas­sen.

Wenn du so ei­nen Text­auf­trag ge­fun­den hast, kannst du mit re­la­tiv we­nig Auf­wand ei­nen Link zu dei­ner Ziel­sei­te als Quel­le in dem Text un­ter­brin­gen. Wenn der Text vom Auf­trag­neh­mer on­line geht, bleibt nur zu hof­fen, dass der Ver­merk eben­falls über­nom­men wur­de.

Stel­len­bör­sen

Du suchst ei­nen Prak­ti­kan­ten, eine Aus­hil­fe oder so­gar ei­nen Voll­zeit­mit­ar­bei­ter? Aus­ge­zeich­net! Es gibt un­zäh­li­ge Stel­len­bör­sen da drau­ßen, die nur dar­auf war­ten, dei­ne Stel­len­an­zei­ge ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen.

Doch was hat das mit Link­buil­ding zu tun? Ganz ein­fach:

Vie­le Stel­len­bör­sen ver­lin­ken auch zu dem Un­ter­neh­men, das den neu­en Mit­ar­bei­ter sucht. So­mit kannst du mit re­la­tiv we­nig Auf­wand ein paar in­ter­es­san­te Back­links ab­stau­ben. Viel er­war­ten soll­test du von die­ser Tak­tik je­doch nicht, da die Stel­len­aus­schrei­bun­gen oft­mals nach kur­zer Zeit wie­der ge­löscht wer­den.

Un­ter­stüt­ze Ver­ei­ne und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen mit ei­ner Spen­de

Oft­mals wer­den Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner von Ver­ei­nen und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen auf de­ren Sei­te zum Dank ver­linkt. Su­che ge­zielt nach Or­ga­ni­sa­tio­nen/Ver­ei­nen, die dies tun. Gib dazu in dei­ne Such­ma­schi­ne z. B. Fol­gen­des ein:

  • all­in­tit­le:“spon­so­ren” + „Key­word“
  • all­in­tit­le:“för­de­rer” + „Key­word“
  • all­in­tit­le:“spen­den” + „Key­word“
  • all­in­tit­le:“part­ner” + „Key­word“

Hast du ei­nen pas­sen­den Ver­ein ge­fun­den, den du gern un­ter­stüt­zen möch­test, las­se ihm eine Spen­de zu­kom­men. Zum Dank wirst du oft­mals mit dei­ner Web­site ver­linkt. Über­trei­ben soll­te man die­se Stra­te­gie al­ler­dings nicht, da sonst eine Ab­stra­fung dro­hen könn­te, da Goog­le dies als Link­kauf an­sieht.

Blog-Pa­ra­den

blogparade

Eine Blog-Pa­ra­de, oder auch Blog-Kar­ne­val ge­nannt, ist eine Blog-Ver­an­stal­tung zu ei­nem be­stimm­ten The­ma.

Der Blog­ger schreibt in ei­nem Erst­bei­trag über ein The­ma sei­ner Wahl und for­dert dar­auf­hin an­de­re Blog­ger dazu auf, eben­falls über das The­ma zu schrei­ben.

Alle Bei­trä­ge wer­den schließ­lich in Form ei­ner Link­samm­lung vom Blog-Pa­ra­den-Ver­an­stal­ter zu­sam­men­ge­stellt. So er­hält je­der der Be­tei­lig­ten ei­nen Back­link und du knüpfst ganz ne­ben­bei Kon­tak­te zu an­de­ren Blog­gern – wer weiß, wozu das gut sein könn­te (Stich­wort: Re­la­ti­on­ships auf­bau­en).

Blog-Pa­ra­den kön­nen/soll­ten na­tür­lich nur von Blog­gern ein­ge­setzt wer­den. Um pas­sen­de Pa­ra­den zu fin­den, ist die Goog­le-Su­che die rich­ti­ge Wahl (Su­che z. B. nach: „in­text:Blog­pa­ra­de + dei­ne Ni­sche“).

In Link­lis­ten ein­tra­gen

Ei­ni­ge Web­sites ha­ben „Emp­feh­lun­gen“, so­zu­sa­gen Link­lis­ten, auf ih­ren Sei­ten. Ist dei­ne Web­site gut ge­nug und pas­send zum The­ma, kannst du beim Web­mas­ter an­fra­gen, ob dei­ne In­ter­net­sei­te nicht auch auf sei­ne Link­lis­te ge­setzt wer­den kann.

Um sol­che Lis­ten zu fin­den, kannst du bei Goog­le ein­ge­ben:

  • in­tit­le:key­word in­u­rl:“links“
  • in­tit­le:key­word in­u­rl:“link­lis­te“
  • in­tit­le:key­word in­u­rl:“links key­word“
  • Blog­roll + „key­word“
  • spon­so­red + „key­word“
  • spon­so­red links + „key­word“
  • nütz­li­che links + „key­word“

Da­mit dei­ne URL auf­ge­nom­men wird, muss na­tür­lich auch der Con­tent auf dei­ner Sei­te ent­spre­chend hoch­wer­tig sein. Schaue dir die Web­sites an, die be­reits in die Link­lis­te auf­ge­nom­men wur­den, und prü­fe dann, ob dei­ne Sei­te qua­li­ta­tiv mit­hal­ten kann. Wenn nicht, soll­test du an der Qua­li­tät dei­ner In­hal­te ar­bei­ten.

Wi­ki­pe­dia.org

backlinks von wikipedia erhalten

Bei Wi­ki­pe­dia.org kannst du eben­falls ver­su­chen, ei­nen Back­link zu ei­nem pas­sen­den The­ma zu set­zen.

Auch wenn Links von Wi­ki­pe­dia nur auf No­Fol­low ge­setzt sind, kann Wi­ki­pe­dia Traf­fic auf dei­ne Sei­te brin­gen und ihr so­mit zu mehr „Trust“ ver­hel­fen. Das be­deu­tet, dass dei­ne Web­site un­ter Um­stän­den als ver­trau­ens­vol­ler ein­ge­stuft wird als ähn­li­che Quel­len ohne Wi­ki­pe­dia-Link (theo­re­tisch).

Su­che ei­nen pas­sen­den Bei­trag zu dei­nem Wunsch-Key­word und ver­su­che, die­sem Bei­trag ei­nen Mehr­wert (wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum The­ma, die vor­her noch nicht dort stan­den) zu ge­ben. Kom­men die­se In­for­ma­tio­nen „rein zu­fäl­lig“ von dir, kannst du in den Quel­len­an­ga­ben na­tür­lich auch ent­spre­chend ver­lin­ken.

Un­ter dem Punkt „Dis­kus­si­on“ ei­nes je­den Ar­ti­kels auf Wi­ki­pe­dia.org kannst du auch ein­fach nach­fra­gen, ob dei­ne Sei­te als zu­sätz­li­che In­for­ma­ti­ons­quel­le auf­ge­nom­men wer­den kann.

Hin­weis für sen­si­ble Men­schen:

Die Ant­wor­ten der je­wei­li­gen Wi­ki­pe­dia-Göt­ter …. ähm … -Be­treu­er kann auch mal ziem­lich grob aus­fal­len.

Im Dis­kus­si­ons­be­reich ei­nes je­den Glos­sar-Ar­ti­kels kannst du be­reits (ohne vor­he­ri­ge Frei­ga­be) ei­nen an­klick­ba­ren Link zu dei­ner Sei­te set­zen. Wich­tig ist nur, dass die Dis­kus­si­ons­sei­te auch im Goog­le-In­dex zu fin­den ist, da der Link sonst von Goog­le sehr wahr­schein­lich nicht be­ach­tet wird. Um zu über­prü­fen, ob die Dis­kus­si­ons­sei­te im In­dex ist, gib ein­fach die URL bei Goog­le ein und prü­fe, ob die­se dort in den Such­ergeb­nis­sen er­scheint.

Eine Bit­te:

Spame Wi­ki­pe­dia nicht grund­los zu! Pos­te nur The­men zu dei­ner Sei­te in den Dis­kus­sio­nen, wenn du über­zeugt bist, dass dei­ne Sei­te ei­nen wirk­li­chen Mehr­wert lie­fert. Die Ad­mins auf Wi­ki­pe­dia sind jetzt schon ziem­lich sen­si­bel (und lei­der sehr un­freund­lich) und du willst die­se doch nicht noch mehr ver­är­gern …

Bro­ken Link­buil­ding

Broken Linkbuilding

„Bro­ken Link­buil­ding“ ist eine Link­auf­bau-Tech­nik, bei der nach nicht funk­tio­nie­ren­den bzw. Bro­ken-Links ge­sucht wird.

Die­se „to­ten“ Ver­lin­kun­gen sol­len bei die­ser Tech­nik nach Mög­lich­keit durch ei­nen Rück­ver­weis zu dei­ner Ziel­sei­te er­setzt wer­den. Na­tür­lich müs­sen sol­che Bro­ken-Links erst ein­mal ge­fun­den wer­den, der Web­sei­ten­be­trei­ber muss an­ge­schrie­ben wer­den und auf dei­ner URL muss ein pas­sen­der In­halt zu fin­den sein, zu dem auch ver­linkt wer­den kann.

Bro­ken-Link­buil­ding ist bei ei­ni­gen SEOs sehr be­liebt, da mit die­ser Tech­nik ein­zig­ar­ti­ge Back­links ent­ste­hen kön­nen und gleich­zei­tig das In­ter­net ver­bes­sert wird.

Wie du „Bro­ken Links“ fin­dest

Die ein­fachs­te Me­tho­de, um Bro­ken-Links auf an­de­ren Web­sei­ten zu fin­den, ist mit dem Goog­le Chro­me Add-On „Check My Links“ (https://chro­me.goog­le.com/webs­to­re/) da­nach zu su­chen. In­stal­lie­re die­ses Ad­don und gib dann in der Goog­le-Su­che fol­gen­de Such­an­fra­gen ein:

  • Key­word + „links“
  • Key­word + „re­sour­ces“
  • Key­word + in­tit­le:re­sour­ces

Na­tür­lich gibt es noch viel mehr ver­schie­de­ne Such­an­fra­gen. Sei krea­tiv und pro­bie­re viel aus.

So­bald du über die Such­ma­schi­nen eine in­ter­es­san­te Sei­te ge­fun­den hast, kannst du mit dem Check-My-Links-Ad­don nach to­ten Links scan­nen. Das Add-On zeigt dir dann alle Bro­ken Links auf die­ser Sei­te an und du kannst über­prü­fen, ob du pas­sen­de In­hal­te hast, zu de­nen ver­linkt wer­den kann.

Schrei­be dem Web­mas­ter eine E-Mail und sprich ihn auf die to­ten Links an und fra­ge nach, ob er den ei­nen oder an­de­ren to­ten Link durch eine Ver­lin­kung zu dei­nem Con­tent er­set­zen möch­te.

Bro­ken Link­buil­ding kann sehr zeit­in­ten­siv sein, aber zum Glück gibt es eine Men­ge Tools, die dir hier sehr viel Ar­beit ab­neh­men kön­nen.

Für alle, die sich in­ten­si­ver mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen möch­ten, emp­feh­le ich fol­gen­den Link: http://www.quicksp­rout.com/the-ad­van­ced-gui­de-to-link-buil­ding-chap­ter-7/.

Fa­zit – Vie­le Wege füh­ren zum Ziel

white hat seo

Back­links wer­den von Goog­le nach wie vor als Ran­king­fak­tor be­rück­sich­tigt. Be­kommst du für dei­ne Web­site star­ke und the­ma­tisch pas­sen­de Ver­lin­kun­gen, wird das auch mit ho­her Wahr­schein­lich­keit dei­ne Sei­te in den Ran­kings pu­shen. Vor­aus­ge­setzt, du hast eine Web­site mit gu­tem Con­tent und ohne tech­ni­sche Feh­ler (On­Page-Op­ti­mie­rung im­mer vor Off­pa­ge-Op­ti­mie­rung).

In die­sem Bei­trag hast du ei­ni­ge Stra­te­gien ge­se­hen, wie du Back­links ge­ne­rie­ren kannst. Jede Tak­tik hat da­bei na­tür­lich Vor- und Nach­tei­le.

Je nach Vor­ge­hen wer­den die­se Stra­te­gien in White Hat SEO und Black Hat SEO bzw. Grey Hat SEO un­ter­teilt.

Bei White Hat SEO be­steht ei­gent­lich kei­ne bzw. kaum Ge­fahr, durch ei­nen Goog­le Pe­nal­ty ab­ge­straft zu wer­den. Dazu zählt z. B. Con­tent Mar­ke­ting, da hier auf eine na­tür­li­che Art und Wei­se gute Ran­kings er­reicht wer­den sol­len.

Bei Black Hat SEO sieht das schon ganz an­ders aus. Hier wer­den ver­bo­te­ne Me­tho­den ver­wen­det (z. B. PBNs), um eine Web­sei­te ent­ge­gen der Spam-Richt­li­ni­en von Goog­le nach vor­ne zu brin­gen. Durch den Bruch mit den Goog­le-Richt­li­ni­en kann es hier des­halb schnell zu ei­ner Ab­stra­fung kom­men. So wur­den in der Ver­gan­gen­heit schon tau­sen­de von Web­sei­ten aus dem Such-In­dex ent­fernt, die un­er­laubt Black-Hat-Stra­te­gien ver­folgt ha­ben.

black hat seo

Es gibt aber auch Me­tho­den, die zwar eben­falls ge­gen die Richt­li­ni­en ver­sto­ßen, aber durch in­tel­li­gen­tes bzw. vor­sich­ti­ges Vor­ge­hen von Goog­le nor­ma­ler­wei­se nicht so schnell oder gar nicht ent­deckt wer­den. So ein Vor­ge­hen wird oft auch als Grey Hat SEO be­zeich­net. Die Tech­nik wird von den Such­ma­schi­nen zwar auch be­straft, wenn sie ent­deckt wird, aber durch vor­sich­ti­ges Agie­ren kann es ge­lin­gen, un­ter dem Ra­dar zu flie­gen.

Goog­le ist „nur“ eine Ma­schi­ne mit ver­schie­de­nen Al­go­rith­men zur Be­rech­nung der Ran­kings. Lässt du den Back­link­auf­bau na­tür­lich aus­se­hen, wird eine Ma­ni­pu­la­ti­on auch nicht be­merkt wer­den.

Um sich nicht die Fin­ger mit sol­chen ge­fähr­li­chen Stra­te­gien zu ver­bren­nen, set­zen vie­le Web­mas­ter mitt­ler­wei­le auf na­tür­li­ches Link­wachs­tum (White Hat SEO).

So ist das Kre­ieren von tol­lem Con­tent, In­fo­gra­fi­ken, Gast­ar­ti­keln, Link­baits usw. weit­aus si­che­rer als ein Link­netz­werk. Al­ler­dings ist der Nach­teil, dass man bei sol­chen Tech­ni­ken die Ge­ne­rie­rung von Back­links nicht so gut steu­ern kann und sehr viel Ar­beit in tol­len Con­tent und Ana­ly­sen in­ves­tiert wer­den muss. Aber die har­te Ar­beit lohnt sich. Zu oft sind Web­mas­ter schon auf die Nase ge­flo­gen, weil sie auf­grund zu star­ker Ma­ni­pu­la­ti­on des ei­ge­nen Link­pro­fils ab­ge­straft wur­den.

Wel­che Stra­te­gie du letz­ten En­des ver­wen­dest, bleibt dir über­las­sen. Tes­te viel aus und er­wei­te­re dein Wis­sen, um so die per­fek­te Link­buil­ding-Stra­te­gie für dich zu fin­den.

Ein letz­ter Tipp: Ver­su­che im­mer, aus mög­lichst vie­len ver­schie­de­nen Quel­len (Gast­bei­trä­ge, Link­lis­te, Start­sei­ten, Spon­so­ring usw.) Links zu ge­ne­rie­ren, um so ein na­tür­lich wach­sen­des Link­pro­fil zu si­mu­lie­ren. Wer über­vor­sich­tig agie­ren möch­te, setzt auf rei­nes Con­tent Mar­ke­ting + Con­tent Dis­tri­bu­ti­on der neu­en In­hal­te auf the­men­re­le­van­ten Platt­for­men.

Nun wün­schen wir dir viel Er­folg beim Link­auf­bau :).

Du hast noch Fra­gen? Dann ab da­mit in die Kom­men­ta­re. Wir ver­su­chen asap dar­auf zu ant­wor­ten!

Häu­fi­ge Fra­gen zum Link­buil­ding [FAQ]

Wie kann ich für eine neue Web­site ers­te kos­ten­lo­se Back­links ge­ne­rie­ren?

Für eine kom­plett neue Web­site soll­ten erst­mal sehr lang­sam neue Back­links auf­ge­baut wer­den. Je nach Bran­che soll­te die Link­buil­ding-Stra­te­gie ent­spre­chend an­ge­passt sein:
– Lo­ka­le Un­ter­neh­men soll­ten ers­te Links über Bran­chen­ver­zeich­nis­se auf­bau­en.
– Blog­ger soll­ten ver­su­chen, die ers­ten 2-3 Gast­ar­ti­kel auf the­men­re­le­van­te Sei­ten zu ver­öf­fent­li­chen.
– On­line­shops soll­ten ver­su­chen, ers­te Links über Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner zu er­hal­ten.
Was alle ge­mein­sam ha­ben: Man kann nie früh ge­nug mit Con­tent Mar­ke­ting an­fan­gen – so­bald die ers­ten gu­ten Ar­ti­kel on­line sind, soll­ten die­se mit­tels See­ding be­kannt ge­macht wer­den.

Wel­che Link­buil­ding Tools sind zu emp­feh­len?

An Ah­refs und/oder Ma­jes­tic kommt man nicht vor­bei – das sind die bei­den bes­ten Ana­ly­se-Tools. Be­son­ders Ah­refs ist sehr schnell beim Ent­de­cken neu­er Back­links.

Gibt es gute kos­ten­lo­se Link­che­cker?

Es gibt kos­ten­lo­se Link­che­cker, wie open­link­pro­fi­ler.org oder back­link-tool.org, al­ler­dings sind die­se nicht an­satz­wei­se so gut, wie die oben er­wähn­ten kos­ten­pflich­ti­gen Tools wie Ma­jes­tic oder ah­refs.

Ist es okay von ei­ner Do­main mehr­fach Links zu be­kom­men?

Wenn du von ei­ner Do­main mehr­fach Links be­kommst, ist das im Prin­zip nicht schlimm. Auf­pas­sen soll­test du bei Site­wi­de Links – also Back­links, die von je­der Un­ter­sei­te ei­ner Do­main kom­men, wie z. B. aus dem Foo­ter. Zu vie­le sol­cher Links kön­nen von Such­ma­schi­nen wie Goog­le schnell als Links­pam an­ge­se­hen wer­den und dich da­für mit ei­nem Pe­nal­ty ab­stra­fen.

Soll­te man heut­zu­ta­ge noch auf Ex­pi­red Do­mains/PBNs bau­en?

Für klei­ne Ni­schen­pro­jekt kön­nen ein paar Links von Ex­pi­red Do­mains noch funk­tio­nie­ren. Al­ler­dings ist hier größ­te Vor­sicht ge­bo­ten: Wenn dies von Goog­le ent­deckt wird, sind die Ran­kings im Kel­ler. Für Un­ter­neh­men, die nach­hal­tig SEO be­trei­ben wol­len, ist die­se Tak­tik na­tür­lich nicht zu emp­feh­len.

Was ist mit Sa­tel­li­ten-Web­sites und Link­wheels?

Ähn­lich wie bei PBNs sind sol­che Tak­ti­ken ein­fach über­holt und mit sehr viel Ar­beit ver­bun­den. Such­ma­schi­nen wie Goog­le oder Bing er­ken­nen sol­che Ma­ni­pu­la­tio­nen im­mer bes­ser. Der Auf­wand-Nut­zen-Fak­tor passt hier ein­fach nicht.

Wel­che Link­buil­ding Stra­te­gien sind heut­zu­ta­ge emp­feh­lens­wert, um star­ke Back­links zu er­hal­ten?

Ganz klar: Auf lang­fris­ti­ge Link­buil­ding-Stra­te­gien set­zen. Wer schnell und hek­tisch Back­links be­kom­men will, wird eher da­mit auf die Nase flie­gen und sich vie­le schlech­te Links be­sor­gen. Bes­ser ist es, Be­zie­hun­gen (Re­la­ti­on­ships) in sei­ner Ni­sche auf­zu­bau­en. Wer mit Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern aus der glei­chen Ni­sche ar­bei­tet und auf lang­fris­ti­ge Con­tent-Mar­ke­ting-Kam­pa­gnen setzt, kann da­mit an wirk­lich star­ke Links kom­men. Dies ist mit viel Ar­beit ver­bun­den und kann lan­ge dau­ern, bringt dir aber am Ende die bes­ten Links für nach­hal­tig gute Ran­kings ein.

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